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EU senkt Zölle für USA – Kritiker sprechen von Kapitulation

Die Europäische Union und die USA haben sich auf die vollständige Umsetzung ihres Zollabkommens geeinigt. Demnach will die EU Zölle auf zahlreiche US-Industriegüter abschaffen und den Zugang für amerikanische Agrar- und Fischereiprodukte erweitern. Im Gegenzug sollen die US-Zölle auf europäische Produkte auf 15 Prozent sinken.

Die Vereinbarung stößt jedoch auf Kritik. Ökonomen und Politiker werfen der EU vor, den USA zu weit entgegenzukommen. Der Gastforscher am Institut für Konservative Wirtschaftspolitik, Dr. Thomas Henökl, sprach im Interview mit RT DE von einem "Zolldiktat" und bezeichnete Europa als wirtschaftlich und geopolitisch abhängig von den Vereinigten Staaten. Das Abkommen sei asymmetrisch und benachteilige insbesondere die europäische Industrie, sagte Henökl.

Zugleich zeigen aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes einen deutlichen Rückgang des deutschen Exportüberschusses im Handel mit den USA. Besonders betroffen ist die Automobilbranche.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 21. Mai 2026]

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