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Liveticker Ukraine-Krieg: Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper getroffen© Urheberrechtlich geschützt
  • 19.08.2026 17:50 Uhr

    17:50 Uhr

    Unter Selenskij verdreifachten sich ukrainische Staatsschulden auf über 210 Milliarden Dollar

    Von 73 Milliarden Dollar 2013 auf rund 212 Milliarden 2026 – der ukrainische Schuldenberg verdreifachte sich. Die verbreitete Darstellung eines sechzehnfachen Anstiegs täuscht, weil sie alte Beträge falsch umrechnet. Kriegskosten, externe Kredite und Währungsverfall treiben die Last weiter nach oben. Ein Abbau bleibt vorläufig unrealistisch.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:37 Uhr

    Schweiz verschärft Regeln für Schutzstatus ukrainischer Wehrpflichtiger

    Die Schweiz passt ihre Regelungen zum Schutzstatus "S" für ukrainische Staatsbürger an. Die neue Regelung tritt am 20. August in Kraft. Dies geht aus einer Mitteilung der Schweizer Regierung hervor.

    "Somit wird der Schutzstatus S nur noch Personen gewährt, die ihre allfälligen militärischen Pflichten in der Ukraine einhalten. Diese neue Regelung gilt für alle neuen Anträge, die ab dem 20. August 2026 gestellt werden."

    Die Regelung betrifft nicht ukrainische Staatsbürger, denen der Status "S" bereits gewährt wurde. Die Schweizer Behörden erklärten, sie seien "rechtlich nicht verpflichtet, dem Beschluss des EU-Rates zu folgen". Zugleich liege es im Interesse der Schweiz, "ihre Praxis an die der Europäischen Union anzugleichen".

  • 17:24 Uhr

    Flugzeug mit 103 zurückgekehrten russischen Soldaten in Moskau gelandet

    Ein Flugzeug mit 103 russischen Soldaten, die aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgekehrt sind, ist auf einem Flugplatz im Moskauer Umland gelandet. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass am Mittwoch 103 russische Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgebracht worden seien.

    In Weißrussland erhielten die Soldaten psychologische und medizinische Hilfe. Anschließend sollen sie in medizinischen Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums behandelt und rehabilitiert werden.

    An der Rückführung waren laut dem russischen Verteidigungsministerium die Vereinigten Arabischen Emirate als humanitärer Vermittler beteiligt.

  • 17:07 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet drei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen am Mittwoch ihre Drohnenangriffe auf Zivilisten und zivile Ziele im Gebiet Belgorod fort. Nach Angaben des Krisenstabs der Region hätten dabei ein Mann und zwei Frauen Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten. Alle drei seien in Krankenhäuser eingeliefert worden.

    Infolge der Attacken seien fünf Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser, ein Betrieb, ein Verwaltungsgebäude, zwei Busse, acht Pkw, zwei Lkw, eine Garage, ein Infrastrukturobjekt und eine Stromleitung beschädigt worden.

  • 16:46 Uhr

    "Kein Luxus des Friedens" – Ex-Verteidigungsminister der Ukraine fordert Wahlen

    In der Ukraine müssten Wahlen stattfinden, erklärte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow in einer Videoansprache auf YouTube. Die Menschen könnten nicht auf Dauer in einem Land leben, in dem politische Entscheidungen und Reformblockaden für sie nicht nachvollziehbar seien. Fjodorow sprach zudem von einer Führungskrise: Das alte System funktioniere nach eigenen Regeln, schütze sich selbst und fürchte Veränderungen.

    Selenskijs reguläre fünfjährige Amtszeit lief am 20. Mai 2024 aus. Die Präsidentschaftswahl hätte am 31. März 2024 stattfinden sollen, wurde wegen des Kriegsrechts jedoch nicht abgehalten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:35 Uhr

    DVR: Gesundheitseinrichtung in Gorlowka bei ukrainischem Angriff beschädigt

    Bei einem Angriff der ukrainischen Armee auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Gesundheitseinrichtung im zentralen Stadtbezirk beschädigt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.

  • 16:16 Uhr

    Putin: Ukrainische Angriffe verursachen Schäden, haben aber keine kritischen Folgen

    Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Industrie- und Infrastruktureinrichtungen in Russland verursachten zwar Schäden, hätten aber keine kritischen Folgen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einer Sitzung des Rates für strategische Entwicklung und nationale Projekte.

    "Das Wirtschaftswachstum wird von einer ganzen Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter auch durch externen Druck und Terroranschläge auf Industrie- und Infrastrukturobjekte. Natürlich haben solche Angriffe keine kritischen Folgen, hatten sie nie und können sie auch nicht haben. Aber sie fügen uns natürlich Schaden zu, das ist offensichtlich."

  • 15:48 Uhr

    "Ukrainer sterben? Nicht unser Problem" – Jeffrey Sachs rechnet mit US-Strategie ab

    Die Nutzung der Ukraine als Hebel zur Schwächung Russlands sei kein neues Phänomen, sondern seit über 35 Jahren fest verankerte US-Strategie. Das erklärte der US-Ökonom Jeffrey Sachs im Interview mit Andrew Napolitano. Sachs wirft den westlichen Medien vor, diese historisch belegbaren Zusammenhänge zu ignorieren und sich stattdessen an oberflächliche Narrative zu klammern.

    Auch europäische Spitzenpolitiker bleiben von seiner Kritik nicht verschont: Personen wie die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten genau gewusst, dass dieser Kurs zwangsläufig in einen Krieg münden würde, seien jedoch zu schwach gewesen, um Paroli zu bieten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:33 Uhr

    Frontbericht: Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper getroffen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.420 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen demnach auf etwa 220 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten vier gepanzerte Kampffahrzeuge aus westlicher Produktion, 14 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und vier Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 220 Kämpfer ein. Zudem wurden sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter drei vom Typ Stryker aus US-Produktion, 24 Autos und vier Feldartilleriegeschütze zerstört, darunter eine vom Typ Paladin aus US-Produktion.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 380 Kämpfer. Des Weiteren setzte Russlands Armee sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 350 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden zwölf Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärbetriebe, Startanlagen für Marschflugkörper vom Typ Flamingo, Montagewerkstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 152 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen elf gelenkte Bomben, fünf Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 965 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 213.410 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.644 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.774 Mehrfachraketenwerfer, 36.198 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 69.659 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:15 Uhr

    Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft in DVR

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass Russlands Streitkräfte binnen 24 Stunden eine weitere Ortschaft in der Volksrepublik Donezk befreit haben.

    Im Zuge des aktiven Handelns haben die Einheiten des Truppenverbands Mitte die Siedlung Wodjanskoje befreit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.