Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Angriffe auf Kiewer Brücken machen die Stadt unbewohnbar

4.10.2026 19:21 Uhr
19:21 Uhr
Gebiet Kursk: Ein Zivilist stirbt bei Drohnenattacke auf ein Motorrad
Wie der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mitteilte, kam ein Mann bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf das Dorf Swannoje in dem Gebiet Kursk ums Leben. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Chinschtein:
"Eine Tragödie im Bezirk Gluschkowo. Nach vorläufigen Informationen griff eine feindliche Drohne einen Mann auf einem Motorrad im Dorf Swannoe in der Nähe des Flusses Seim an. Durch den Angriff kam ein 64-jähriger Dorfbewohner ums Leben."
18:51 Uhr
Experte: Kraftstoffkrise in der Ukraine durch Lieferausfälle über Ismail verursacht
Wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärte, habe der Wegfall der Lieferungen über den Hafen von Ismail zu einer Kraftstoffkrise in der Ukraine geführt. Im Gespräch mit der Agentur merkte er an:
"Was den Hafen von Ismail betrifft – das ist noch ein Erbe aus Sowjetzeiten, dort gibt es sehr viel Hafeninfrastruktur, die für das Be- und Entladen aller Arten von Fracht ausgelegt ist […] Natürlich führt der Verlust dieser Möglichkeit in der Ukraine zu einer Kraftstoffkrise, die derzeit bereits in einer Reihe von Regionen zu beobachten ist und zudem die Lage für die ukrainischen Militärs verschärft."
Dabei habe die Ukraine nach den Angriffen auf den Hafen von Ismail insgesamt mehr als 80 Prozent ihrer über Odessa abgewickelten Exporte verloren, betonte der Experte weiter.
18:20 Uhr
Merz aus Kiew an Putin: "Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen"

Bundeskanzler Friedrich Merz reiste am Sonntag überraschend nach Kiew. Von dort und in Begleitung von Wladimir Selenskij schickte er eine Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Herr Putin, hören Sie diesen sinnlosen Krieg auf. (…) Wir können sprechen, aber erst, wenn die Waffen schweigen."
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
17:49 Uhr
Time: IT-Giganten verwandeln Ukraine in militärisches KI-Testlabor
Tech-Giganten haben die Ukraine in ein militärisches Testlabor für künstliche Intelligenz verwandelt, schreibt das US-Magazin Time. Das Unternehmen Palantir sowie eine Reihe weiterer Firmen stellten Kiew kostenlos Software für die Kriegsführung zur Verfügung. Dennoch gelang es Kiew nicht, auf dem Schlachtfeld Erfolge zu erzielen. In dem Artikel des Magazins heißt es:
"Die neue Generation der Kriegsführung unter Einsatz von KI befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Einige US-Beamte bezweifeln jedoch, dass sie der Ukraine zu einem militärischen Sieg verhelfen wird. Der Konflikt dauert bereits das dritte Jahr an, und die ukrainische Gegenoffensive kommt weiterhin nur schleppend voran."
17:16 Uhr
Deutsche Botschaft bleibt in Kiew trotz Warnung aus Moskau
Nach einer wiederholten russischen Warnung haben die Botschafter Deutschlands und der Europäischen Union demonstrativ verkündet, die ukrainische Hauptstadt Kiew nicht zu verlassen. Der deutsche Botschafter Boris Ruge schrieb auf der Plattform X: "Amen ‒ wir bleiben." Damit antwortete er auf einen X-Eintrag der EU-Botschafterin Katarína Mathernová. Diese hatte ebenso bekräftigt, trotz der Gefahr in der Dreimillionenstadt bleiben zu wollen. Die Diplomatin schrieb:
"Drohungen werden die Unterstützung Europas für die Ukraine nicht aufhalten. Sie erinnern uns nur daran, warum diese Unterstützung so wichtig ist!"
Amen - we're staying 🇺🇦🇩🇪🇪🇺
— Boris Ruge (@RugeBoris) October 4, 2026Am Samstag hatte das russische Außenministerium eine Warnung vom Mai an ausländische Staatsbürger und Diplomaten erneuert und sie aufgefordert, Kiew zu verlassen und nicht mehr in die Ukraine zu reisen. Zuletzt hat das russische Militär seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt verstärkt. Trotzdem kam Bundeskanzler Friedrich Merz am Sonntagmorgen überraschend nach Kiew.
16:47 Uhr
Bericht: Russische Angriffe auf Kiewer Brücken machen die Stadt unbewohnbar
Russische Angriffe auf strategisch wichtige Brücken über den Dnjepr haben Kiew in zwei Hälften geteilt, schreibt die US-Zeitung The Washington Post. Moskaus Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt werden immer intensiver und gefährden angesichts des bevorstehenden Winters die Lebensfähigkeit der Stadt. In dem Zeitungsartikel wird betont:
"Die jüngsten Versuche Russlands, Brücken außer Betrieb zu setzen oder zu zerstören, sind Teil einer sich stetig verschärfenden Kampagne […] Die Kiewer spüren bereits die Unerbittlichkeit der russischen Angriffe. Viele geben zu, Angst zu haben – die Winterkälte und die Dunkelheit, die sie erwarten, könnten früher eintreten als gedacht."
16:14 Uhr
Staatssekretär der ungarischen Regierung in Datenbank "Mirotworez" aufgenommen
Der parlamentarische Staatssekretär im Kabinett des ungarischen Ministerpräsidenten, Balázs Hidvéghi, wurde in die Datenbank der umstrittenen ukrainischen Webseite "Mirotworez" aufgenommen. Dies berichtet die Agentur RIA Nowosti nach Einsicht in die Daten der Webseite. Die Agentur schreibt dazu:
"Mirotworez wirft Hidvéghi vor, angeblich gesellschaftlich relevante Informationen manipuliert und das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung geleugnet zu haben. Anlass für seine Aufnahme in die Datenbank waren Äußerungen, wonach die Ukraine den Konflikt nicht gewinnen könne."
15:41 Uhr
Rache der Panzer? Russland testet abstandsaktives Schutzsystem – neue Version schießt Drohnen ab

SymbolbildRT Könnten Kampfpanzer bald eine Renaissance auf dem Schlachtfeld des modernen, von Kamikazedrohnen dominierten Krieges feiern? Möglich scheint es – den Trend könnte ein russisches abstandsaktives Schutzsystem (APS) einläuten, das für die Abwehr solcher Drohnen erweitert wurde.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel auf unserer Website.
15:08 Uhr
Bericht: Das Gebäude von "Ukrtelecom" brennt in Dnjepropetrowsk
Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, ist im Gebäude des Unternehmens "Ukrtelecom" in Dnjepropetrowsk in der Ukraine ein Brand ausgebrochen. Berichten zufolge brennen die oberen Stockwerke des Gebäudes. Laut ukrainischen Quellen brach das Feuer nach Explosionen in der Stadt aus. Der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Alexander Ganscha, teilte auf seinem Telegram-Kanal mit, dass "die Räumlichkeiten des Telekommunikationsunternehmens in Dnjepropetrowsk angegriffen wurden". Weitere Einzelheiten zu dem Vorfall nannte er nicht.
14:35 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSERGEI BOBYLJOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, ziehe der Truppenverband Nord weiterhin die Schlinge um die ukrainischen Truppen im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitere das vom russischen Militär kontrollierte Gebiet. Derzeit werde um die Ortschaften Warwarowka, Nikolajewka, Lobanowka, Resnikowo, Prikolotnoje und Annopolje gekämpft. In der Nähe der Ortschaften Rublenoje, Nefjodowka, Kupino und Tschornoje würden ukrainische Brigaden eliminiert. Der Gegner habe in diesem Kessel mehr als 35 Soldaten verloren.
Das russische Militär habe außerdem ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Bereschnoje, Podsredneje, Kurgannoje, Maly Burluk, Sosnowka, Kupino, Pioner und Odnorobowka getroffen. Im benachbarten Gebiet Sumy habe das russische Militär Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kijaniza, Wakalowschtschina und Luschki getroffen. Der Gegner habe insgesamt mehr als 235 Armeeangehörige verloren. Ein Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Autos, eine Radaranlage und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka und Studenok im Gebiet Charkow sowie Raigorodok, Karpowka, Krestischtsche und Woltschi Jar in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 225 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Semjonowka, Nikolajewka, Druschkowka, Wassilewskaja Pustosch, Krasny Molotschar, Kramatorsk und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 180 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Autos und zwei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Nowoandrejewka, Swjatogorowka, Roganskoje, Kalinino, Beloserskoje, Marjewka, Nowofjodorowka und Werowka in der DVR sowie Tschugujewo, Nowopawlowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Das russische Militär setze außerdem seinen Vormarsch in der Ortschaft Dobropolje fort, indem es in den vergangenen 24 Stunden in dieser Stadt 53 Gebäude befreit und bis zu 20 ukrainische Soldaten eliminiert habe. Der Gegner habe insgesamt mehr als 435 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien dabei zerstört worden.
Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wassinowka, Dubowy Gai, Obschtscheje und Nikolskoje im Gebiet Saporoschje sowie Prossjanaja, Katerinowka, Schewtschenko, Orestopol, Iwanowka und Dibrowa im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 290 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und fünf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er zuletzt gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Preobraschenka, Orechow, Kamyschewacha, Dimitrow und Sapasnoje im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Bis zu 30 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 18 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf eine Radaranlage, Lager mit Militärzubehör, militärisch relevante Verkehrsanlagen, Drohnenlager und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den vergangenen 24 Stunden vier Lenkbomben, drei HIMARS-Raketen und 1.222 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 252.053 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.121 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.784 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.241 Geschütze und Mörser verloren.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


