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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin telefoniert mit Trump: Russland wird den ganzen Donbass befreien

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin telefoniert mit Trump: Russland wird den ganzen Donbass befreienQuelle: AP © Julia Demaree Nikhinson
  • 5.07.2026 11:02 Uhr

    11:02 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. Juli bis 8 Uhr MESZ am 5. Juli 75 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 103-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 21 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet dennoch über Schäden in der Siedlung Storoschewoje. Dort seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden.

  • 10:30 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. Juli 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Gornostajewka — 3,
    • Tschulakowka — 2,
    • Malokachowka — 5,
    • Korsunka — 2,
    • Nowaja Kachowka — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Ljubimowka, Kasatschji Lageri und Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:05 Uhr

    Militärausgaben explodieren: Was kostet Deutschlands neuer Kurs?

    Deutschland treibt seine Militärausgaben massiv voran, während Wirtschaft, Soziales und Infrastruktur unter Spardruck geraten. Kritiker sprechen von "Kanonen statt Butter" und warnen, dass die Bundesregierung ihre Aufrüstungspläne mit neuen Schulden, höheren Belastungen und der Schwächung einer nachhaltigen Wirtschaft bezahlt.

    Über den Militarisierungskurs Deutschlands und die Prioritäten der Bundesregierung sprachen wir mit Dr. Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität St. Petersburg.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 09:38 Uhr

    Kiew schlägt im Norden der Krim zu: ein Toter und zwei Verletzte

    In der Nacht zum Sonntag hat das ukrainische Militär erneut die Krim angegriffen. Der Republikchef Sergei Aksjonow teilt auf Telegram mit, dass die Attacke dem Norden der Schwarzmeer-Halbinsel gegolten habe. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, zwei weitere seien verletzt worden. Der Politiker drückt der Familie des Todesopfers sein tiefstes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Besserung. Man werde die Betroffenen finanziell unterstützen. Weitere Details teilt der Politiker nicht mit, ruft aber seine Landsleute dazu auf, nur offiziellen Quellen zu vertrauen.

    Seit einiger Zeit greift die Ukraine vorrangig Energieanlagen auf der Krim an. Attacken auf Ölanlagen und Umspannwerke haben inzwischen zu Engpässen bei Benzin und Strom auf der Schwarzmeer-Halbinsel geführt.

  • 09:01 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. Juli bis 0 Uhr am 5. Juli (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten verletzt. Außerdem erlitt ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes Verletzungen. Durch den Beschuss kamen vier zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge und Lkw zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Beschädigt wurden ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Lkw.

  • 08:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 71 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 71 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Rostow, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:06 Uhr

    Auch Selenskij spricht mit Trump und bezeichnet Telefonat als "sehr gut"

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat ebenfalls anlässlich des 250. Jahrestags der Erklärung der Unabhängigkeit der USA mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Auf der Plattform X schrieb der Ukrainer, er und Trump hätten in dem "sehr guten Telefonat" den Krieg in der Ukraine erörtert. Die Rede sei von der aktuellen Lage an der Front gewesen. Man habe außerdem diplomatische Bemühungen zur Lösung des Konflikts erörtert. Dabei stellte Selenskij fest:

    "Es besteht die Aussicht, diesen Krieg zu beenden, und die Entschlossenheit der USA ist entscheidend."

    Trump und er hätten vereinbart, die Gespräche während des NATO-Gipfels in Ankara fortzusetzen. Der Ukrainer dankte den USA zudem für ihre militärische und politische Unterstützung.

  • 07:31 Uhr

    Putin spricht mit Trump über Ukraine: Russland wird den ganzen Donbass befreien

    Am 250. Jahrestag der Erklärung der Unabhängigkeit der USA hat Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump telefoniert und ihn zu diesem denkwürdigen Datum beglückwünscht. Nach dem 85-minütigen Telefonat erklärte der Berater des Kremlchefs, Juri Uschakow, vor Journalisten, die beiden Präsidenten hätten mit Blick auf Trumps Teilnahme an dem am Dienstag und Mittwoch in Ankara stattfindenden NATO-Gipfel unter anderem "über die Frage einer Lösung in der Ukraine" gesprochen. Putin habe "die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld" in der Ukraine skizziert, wo das russische Militär selbstbewusst vorrückte und die Stadt Konstantinowka eingenommen habe. Dies sei ein Meilenstein für die Befreiung des gesamten Donbass, sagte Uschakow.

    Ferner erklärte er, Trump habe seine Hilfe bei der Suche nach einer Lösung für den Ukraine-Krieg angeboten. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner würden demnach ihre Bemühungen um eine Vermittlung einer Einigung fortsetzen und erneut nach Moskau reisen.

    Zugleich warf der Präsidentenberater der Führung in Kiew und ihren europäischen Unterstützern vor, das Ende des bewaffneten Konflikts hinauszuzögern. Kiew wolle den Krieg eskalieren lassen und setze auf den Terror gegen die Zivilbevölkerung in Russland. Uschakow betonte dabei:     

    "Wie sehr auch das Kiewer Regime an seinen restlichen Bollwerken festklammern mag, unsere Armee wird sie sowieso einnehmen."

  • 4.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Konstantinowka unter russischer Kontrolle: Was bedeutet das für den Donbass?

    Moskau meldet die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk und spricht von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Das russische Verteidigungsministerium berichtet von schweren ukrainischen Verlusten und bietet eine Feuerpause zur Übergabe gefallener Soldaten an, während Kiew den Verlust der Stadt weiter bestreitet.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.