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Liveticker Ukraine-Krieg – Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 7.10.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Lawrow: Moskau weiter zu Gesprächen über die Ukraine bereit

    Die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt bleiben im Fokus. Russlands Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte nach einem Treffen der GUS-Außenminister in Turkmenistan erneut Moskaus Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen mit den USA und der Ukraine.

    Zugleich erklärte Lawrow, Russland wolle zunächst wissen, mit welchen Vorschlägen Kiew in mögliche Verhandlungen gehe.

    Lawrow warf der Ukraine zudem Angriffe auf zivile Ziele während der russischen Parlamentswahlen vor und betonte, frühere Gesprächsformate seien nicht auf Initiative Moskaus beendet worden. Auch Europa machte er für das Scheitern früherer Verständigungsversuche mitverantwortlich.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:49 Uhr

    14-Jähriger bei Drohnenexplosion im Gebiet Belgorod verletzt

    Im Gebiet Belgorod ist ein 14-Jähriger bei der Explosion einer Drohne verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich im Ort Rasumnoje im Stadtbezirk Belgorod, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Jugendliche erlitt ein Knalltrauma und suchte das regionale Kinderkrankenhaus auf. Dort wurde er medizinisch versorgt. Die weitere Behandlung soll ambulant erfolgen.

  • 21:36 Uhr

    Russische Armee trifft Frachter mit Militärgütern auf dem Weg nach Odessa

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur und auf Schiffe fortgesetzt, die am Transport von Militärgütern beteiligt sind.

    "Infolge der Angriffe wurde auf See ein Frachter getroffen, der Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte."

  • 21:22 Uhr

    59 ukrainische Drohnen binnen zwölf Stunden abgefangen

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Flugabwehr am Mittwoch innerhalb von zwölf Stunden 59 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Demnach wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, Twer und Tula sowie über dem Schwarzen Meer und der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.

  • 21:11 Uhr

    Gebiet Cherson: Vater von 13 Kindern und seine Tochter bei Drohnenangriff getötet

    Im Gebiet Cherson sind ein Vater von 13 Kindern und seine 15-jährige Tochter durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf ihr Auto getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit:

    "Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne bei Rykowo im Bezirk Genitschesk einen Pkw angegriffen. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Dabei kamen Alexander Kolotun und seine 15-jährige Tochter Anna ums Leben. Alexander zog gemeinsam mit seiner Frau Tatjana 13 Kinder groß. Tatjana erwartet derzeit ihr 14. Kind."

    Saldo kündigte an, dass die Familie die notwendige Unterstützung erhalten werde. Die Familie Kolotun betreibt demnach eine kleine Bäckerei und versorgt die Bewohner der umliegenden Dörfer mit Brot.

    Der Gouverneur betonte, dass sich die Tragödie 120 Kilometer von der Frontlinie entfernt ereignet habe. Zudem erinnerte er daran, dass der russische Präsident Wladimir Putin Tatjana im Juni persönlich den Orden "Mutterheldin" verliehen habe.

  • 20:54 Uhr

    DVR: Zwei Tote bei Drohnenangriff – Mann im Gebiet Belgorod verletzt

    In Spartak, einem Dorf im Stadtbezirk Donezk, sind bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein 1967 geborener Mann und eine 1970 geborene Frau getötet worden. Zudem wurde ein Privathaus zerstört, wie Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mitteilte.

    Im Gebiet Belgorod wurde ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Pkw verletzt. Der Angriff ereignete sich am Morgen im Ort Rakitnoje, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Mann erlitt ein Knalltrauma und suchte das Städtische Krankenhaus in Belgorod auf.

  • 20:35 Uhr

    Gebiet Cherson: 68 Menschen seit Jahresbeginn bei Angriffen getötet

    Bei ukrainischen Angriffen auf den Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson sind seit Jahresbeginn zahlreiche Zivilisten getötet worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo bei einem Briefing zur Lage in der Stadt mit:

    "Im gesamten Bezirk Aljoschki, der vollständig in der Frontzone liegt, sind seit Jahresbeginn 68 Menschen getötet worden. Davon allein 29 in Aljoschki. Mehr als 130 Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."

    Saldo fügte hinzu, dass in dieser Statistik Menschen nicht erfasst seien, die wegen ihrer Verletzungen keine medizinische Hilfe in Anspruch genommen haben.

  • 20:20 Uhr

    Rjabkow: Derzeit keine Pläne für Dreiergespräche zwischen Russland, USA und Ukraine

    Derzeit gibt es keine konkreten Pläne für neue Kontakte im Format Russland–USA–Ukraine. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. Zugleich betonte er, Russland sei weiterhin für solche Gespräche offen:

    "Kontakte in diesem Format gab es in der Vergangenheit. Sie wurden von Kiew abgebrochen, da man dort darauf vertraute, dass die Drahtzieher und Sponsoren den von Kiew gewünschten Kurs sicherstellen würden. In Wirklichkeit führte dies jedoch zu einer Verschärfung terroristischer und krimineller Aktivitäten in seiner Politik. Wie es weitergeht, hängt nicht von uns ab."

  • 20:02 Uhr

    Klitschko: Kiew teilweise ohne Strom und Wasser

    In Kiew ist es zu Ausfällen bei der Strom- und Wasserversorgung gekommen. Aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung seien Wasserpumpstationen ausgefallen, erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Am rechten Dnjepr-Ufer kommt es zu Unterbrechungen der Wasserversorgung.

    Das ukrainische Portal Telegraf berichtete unterdessen, dass in Kiew nach einer Explosion Strom und Wasser ausgefallen seien. Ukrainische Medien hatten zuvor am Mittwoch mehrfach über Explosionen in der Stadt berichtet.

    Der ukrainische Energieexperte Stanislaw Ignatjew warnte die Bevölkerung vor möglichen plötzlichen Stromausfällen und riet davon ab, nach 15 Uhr Aufzüge zu benutzen.

    "Wir müssen uns daran gewöhnen, in den nächsten drei bis fünf Jahren oder vielleicht sogar noch länger in einem 'Land der Generatoren' zu leben."

    Bereits am Dienstag hatte der ukrainische Energieversorger Ukrenergo mitgeteilt, dass in mehreren Regionen Stromabschaltungen für Privat- und Industrieverbraucher geplant seien. Zugleich kam es in Kiew zu großflächigen Stromausfällen, weshalb Bewohner und Unternehmer auf Benzingeneratoren zurückgreifen mussten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.