Liveticker Ukraine-Krieg: Russland setzt Schläge gegen ukrainische Energieinfrastruktur fort

5.10.2026 15:40 Uhr
15:40 Uhr
Gebiet Kursk: Fünf Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Kursk sind fünf Zivilisten verletzt worden, teilt der Gouverneur des Gebiets mit.
Zwischen der Stadt Rylsk und dem Dorf Krupez im Bezirk Rylsk traf eine Drohne einen Pkw. Verletzt wurden zwei Frauen im Alter von 63 und 64 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 62 und 65 Jahren. Sie erlitten Splitterverletzungen, zwei von ihnen auch Kopfverletzungen. Die Verletzten werden nach Kursk gebracht.
Zudem wurde im Dorf Birjukowka im Bezirk Bolschoje Soldatskoje ein 45-jähriger Mann verletzt. Er erlitt eine Splitterverletzung an Kopf und Brust und wurde ins Krankenhaus gebracht.
15:25 Uhr
Peskow: Wer uns angreift, wird den gleichen Preis zahlen wie die Ukraine

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Sonntag in einem Gespräch mit dem russischen Journalisten Pawel Sarubin in Moskau gewarnt, dass diejenigen, die einen – wie er es nannte – "vernichtenden Schlag" gegen Russland planten, "den Preis dafür zahlen würden, so wie es die Ukraine derzeit tut".
Peskow behauptete zudem, die Fortsetzung des Kampfes sei für Moskau der "einzige Weg", seine Interessen durchzusetzen, solange der Westen direkte Gespräche auf Augenhöhe verhindert.
Sarubin behauptete des Weiteren, dass der kollektive Westen eine Verbindung zwischen den Aussagen Wladimir Putins beim Waldai-Forum und der russisch geführten Militärübung "Zentr-2026" herstellen würde. Peskow erwiderte:
"Und das zu Recht, denn all das ist Teil eines Ganzen."
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:15 Uhr
Peskow: Russlands Schläge sind Vergeltung für ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur
Das Vorgehen der russischen Streitkräfte ist Vergeltung für ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur in Russland. Das erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. Er sagte:
"Ich möchte Sie an die Erklärung von Präsident Wladimir Putin erinnern, dass es die ukrainische Seite, das Kiewer Regime, war, die die Liste der Ziele in der friedlichen Wirtschaft Russlands erweitert hat. Und was unsere Streitkräfte jetzt tun, nennt man Vergeltung dafür. Die Ukraine muss und wird unbedingt einen Preis für diese Handlungen zahlen."
14:50 Uhr
Samoilowka befreit: Mehr als 400 Gebäude geräumt
Russische Truppen haben bei der Befreiung von Samoilowka im Gebiet Saporoschje mehr als 400 Gebäude geräumt. Das teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Nach Angaben der Behörde brachen die Soldaten in intensiven und langwierigen Kämpfen den Widerstand der ukrainischen Kämpfer und nahmen einen großen Verteidigungsabschnitt einschließlich der Ortschaft selbst unter ihre Kontrolle. Nahezu eine Kompanie ukrainischer Soldaten wurde bei der Befreiung getötet, und es wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos, sieben Einheiten Motortechnik, elf bodengestützte Robotersysteme und mehr als 30 schwere Hexakopter vom Typ Baba Jaga zerstört oder getroffen.
Zudem veröffentlicht das russische Verteidigungsministerium entsprechende Aufnahmen.
14:18 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag, dem 5. Oktober, über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbandes Ost haben die Ortschaft Samoilowka im Gebiet Saporoschje befreit.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.435 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 90 Fahrzeuge
- acht gepanzerte Kampffahrzeuge
- sechs Geschütze
- drei Anlagen der elektronischen Kampfführung
- drei Anlagen zur Gegenbatteriebekämpfung
- ein Panzer
Außerdem fing die russische Luftabwehr vier Lenkbomben, ein HIMARS-Geschoss und 861 Starrflüglerdrohnen ab.
Die operativ-taktischen Luftstreitkräfte, Angriffsdrohnen, Raketentruppen und Artillerie der Truppenverbände der russischen Streitkräfte haben Lagerstätten für Drohnen sowie vorübergehende Standorte ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner in 148 Bezirken getroffen.
13:50 Uhr
Militäranalyst: Potenzial der ukrainischen Luftabwehr weitgehend erschöpft
Nach Angaben des Militäranalysten Igor Korottschenko sei das Potenzial der ukrainischen Luftabwehr weitgehend erschöpft, die ukrainischen Streitkräfte könnten russische Schläge nicht abwehren. Der Analyst sagte:
"Russische Möglichkeiten sind durch den Einsatz neuer Waffen jetzt deutlich effektiver, denn die vorhandenen Kräfte und Mittel der ukrainischen Luftabwehr können unsere Schläge nicht in vollem Umfang abwehren und ballistische Raketen überhaupt nicht abfangen, weil es dafür bislang keine entsprechenden Systeme gibt."
13:24 Uhr
Dobropolje: 51 Gebäude binnen eines Tages befreit
Einheiten des Truppenverbands Mitte sind in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter vorgerückt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
Stoßtrupps der 51. Armee rückten im südlichen und zentralen Teil der Stadt vor. Einheiten der Marineinfanterie griffen im Norden an und drängten den Gegner weiter vom Gelände der Zeche Dobropolje zurück. Binnen eines Tages wurden 51 Gebäude befreit, mehr als 20 ukrainische Soldaten wurden getötet.
12:53 Uhr
Russische Einheiten erweitern Kontrollzone um eingekesselte ukrainische Truppen bei Charkow
Einheiten des russischen Truppenverbands Nord ziehen den Ring um ukrainische Einheiten im Nordosten des Gebiets Charkow enger und erweitern die äußere Kontrollzone. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Zudem wurde die Räumung des kleinen Kessels nördlich der Ortschaft Rublenoje im Gebiet Charkow abgeschlossen.
Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Absperrung betrugen binnen eines Tages mehr als 35 Soldaten, ein Gefechtsfahrzeug, zwei Autos und zwei bodengestützte Robotersysteme.
12:17 Uhr
Puschilin: Heftige Gefechte um Krasny Liman im Gange
Die ukrainischen Streitkräfte würden sich mit aller Kraft an die Stadt Krasny Liman klammern; dort werde erbittert gekämpft. Das erklärte der Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin.
"In Krasny Liman und seiner Umgebung sind heftigste Gefechte im Gange. Russische Soldaten wehren weiter Gegenangriffe gegnerischer Einheiten ab. Dabei sind die ukrainischen Einheiten hier befestigt. Bislang sehen wir noch weitere Verlegungen. Und der Gegner krallt sich regelrecht fest, denn er hat sehr laut erklärt, viele Erfolge zu haben. Jetzt versucht er, das auch zu demonstrieren. Aber hier trifft er natürlich auf die Stellungen russischer Kämpfer."
11:46 Uhr
Militärexperte: Schläge auf ukrainisches Hinterland wirken sich zunehmend auf die Kampflinie aus
Nach Einschätzung des Militärexperten Andrei Marotschko wirken sich die russischen Schläge auf das ukrainische Hinterland zunehmend auf die Kampflinie aus. Auf seiner Seite im sozialen Netzwerk VKontakte schrieb er nach einer Auswertung von Angaben des russischen Verteidigungsministeriums:
"Die Lage bei Waffen, Militärtechnik, Munition, Treib- und Schmierstoffen und anderen materiell-technischen Mitteln für die ukrainischen Verbände an der Kontaktlinie verschlechtert sich. In den Einheiten wird das Spektrum der Limits erweitert, die Kontroll- und Revisionsmaßnahmen werden verstärkt."
Die russischen Schläge auf die Kiewer Brücken hätten zudem sowohl bei der Führung in Kiew als auch bei der Bevölkerung einen Schock ausgelöst, so der Experte.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
