Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien zwei weitere Ortschaften

11.08.2026 20:55 Uhr
20:55 Uhr
"Cheerleader des Tötens" – Deutscher TV-Moderator entsetzt über FAZ-Korrespondenten Martens

Der deutsche TV-Moderator Thomas Eglinski hat am Montag ein Video auf X geteilt, in dem er sich zu der Frage des FAZ-Korrespondenten Michael Martens an Präsident Wladimir Selenskij vom Samstag in Belgrad äußert.
Er zitiert die Frage zunächst: "Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?" und erklärt dann, dass er "fassungslos" sei. Zumal diese Frage "ausgerechnet von einem deutschen" Journalisten stammt.
Eglinski erinnerte dabei an die deutsch-russische Geschichte sowie daran, dass im Zweiten Weltkrieg "Deutsche und Russen sich millionenfach gegenseitig abgeschlachtet haben". Mit dieser "verachtungswürdigen" Formulierung sei für Eglinski "eine Grenze überschritten" worden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:40 Uhr
Medien: Angriffe auf Häfen von Odessa durchkreuzen westliche Ukraine-Pläne
Die russischen Angriffe auf die Hafeninfrastruktur in Odessa, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt wird, haben die Pläne des Westens für die Ukraine durchkreuzt. Dies schreibt das US-Portal Responsible Statecraft. In dem Beitrag heißt es:
"Das ist eine bittere Lektion für alle, die behaupten, die Ukraine könne zu einem 'stählernen Stachelschwein' werden und so ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts vermeiden. Das ist eine Falle. Innerhalb weniger Wochen hat sich eine neue düstere Realität herausgebildet. Russland hat gezeigt, dass es nicht die gesamte Schwarzmeerküste des Landes erobern und besetzen muss, um ihm faktisch den Zugang zum Meer zu nehmen."
Nach Ansicht des Autors haben die Ereignisse in Odessa gezeigt, dass der Versuch des Westens, Kiew bis an die Zähne zu bewaffnen und so ein Friedensabkommen mit Moskau zu verhindern, zum Scheitern verurteilt ist. Weder die Ukraine noch ihre Verbündeten könnten die Bedrohung durch russische Luft- und Raketenangriffe allein mit militärischen Mitteln beseitigen. Der Autor resümiert:
"Die Alternative zu einer für viele unbequemen Kompromisslösung des Konflikts wäre daher keineswegs ein stählernes ukrainisches Stachelschwein, sondern ein schwacher und handlungsunfähiger Rumpfstaat, der nicht einmal seinen eigenen Bürgern dienen könnte und die Sicherheit Europas als Ganzes gefährden würde."
20:22 Uhr
Saporoschstal stellt Betrieb nach russischem Angriff ein
Das Stahlwerk Saporoschstal in der von Kiew kontrollierten Stadt Saporoschje hat nach einem russischen Angriff den Betrieb vollständig eingestellt. Dies teilt die Unternehmensleitung am Dienstag mit. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es:
"Beschädigt wurden Energieanlagen und die Infrastruktur der Saporoschje-Betriebe von Metinvest sowie die Haupt- und Nebenanlagen der Kokerei und Hochofenproduktion. Der Betrieb des Stahlwerks ist derzeit vollständig eingestellt, andere Produktionsstandorte arbeiten mit reduzierter Leistung."
Experten des Werks bewerten derzeit das Ausmaß der Schäden sowie die Möglichkeit und den Zeitrahmen für eine Wiederaufnahme des Betriebs. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte das Stahlwerk in Saporoschje getroffen hätten. Dort seien Schutzgitter für ukrainische schwere Kampffahrzeuge gegen Drohnen montiert worden.
20:02 Uhr
"Fragt die einfachen Menschen" – Ukrainische Journalistin rechnet mit Selenskij ab

Die ukrainische Journalistin Diana Pantschenko hat in einem Beitrag auf ihrem X-Kanal Videosequenzen zusammengetragen, in denen einfache Ukrainer ungefiltert über ihre Lage in ihrem Land sprechen. Sie kritisiert, dass westliche Medien und bezahlte Propagandisten seit Jahren nur Selenskij zu Wort kommen lassen und die Realität vor Ort verschweigen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:59 Uhr
Trump: Europa kann in den USA gekaufte Kampfjets der Ukraine übergeben
US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA würden der EU Waffen verkaufen, darunter auch Kampfjets. Über deren weitere Verwendung könnten die europäischen Staaten selbst entscheiden und sie etwa an die Ukraine weitergeben. Trump präzisiert jedoch nicht, ob er neue Kampfjets meint, die Europa anschließend an Kiew übergeben könnte, oder bereits zuvor an die Ukraine gelieferte Flugzeuge. Zugleich betont er, dass die USA Waffen inzwischen zum vollen Preis an europäische Länder verkaufen.
19:40 Uhr
Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod – ein Mann getötet
Im Dorf Oktjabrski im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto getroffen. Der Mann am Steuer erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit.
Bei weiteren Drohnenangriffen in mehreren Ortschaften der Kreise Schebekino und Borissowski gerieten nach Angaben des Stabs ein Privathaus und ein Bus in Brand. Auch ein Lastenanhänger fing Feuer. Durch Explosionen wurden zudem zwei weitere Häuser, ein Gewerbeobjekt, ein Sattelauflieger und fünf Autos beschädigt.
19:22 Uhr
Russische Streitkräfte treffen Patrouillenboot vor Odessa
Laut dem Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte im Schwarzen Meer südlich von Odessa ein Patrouillenboot getroffen. Das Boot sollte Seefrachtschiffe mit Waffen für die ukrainischen Streitkräfte zu ukrainischen Häfen eskortieren.
19:01 Uhr
Gedenk-Mural für fünfjähriges Drohnenopfer in Kursk enthüllt

Das Mural zum Gedenken an den fünfjährigen Anatoli Minaschkin in Kursk.Soziale Medien In Kursk ist ein Mural zum Gedenken an den fünfjährigen Anatoli Minaschkin enthüllt worden. Der Junge war bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Strand der Stadt am 8. Juli 2025 ums Leben gekommen. Bei dem Angriff starben zudem drei Männer.
Das Wandbild an der Fassade eines Mehrfamilienhauses im Stadtzentrum zeigt den Jungen mit der Aufschrift "Kleiner Held mit großem Herzen". An der Enthüllung nahm Gouverneur Alexander Chinstein teil. Er sagte:
"Wir enthüllen dieses Mural zum Gedenken an einen noch ganz kleinen Jungen, der gerade einmal fünf Jahre auf dieser Welt gelebt hat. Die tragischen Ereignisse vor einem Jahr haben Tolik das Leben gekostet, doch er bleibt in unserer Erinnerung und in unseren Herzen. Dieses Mural soll daran erinnern, wie schrecklich und gefährlich der heutige Nazismus ist, welch unmenschliches Gesicht er zeigt – und daran, dass Kinder nicht sterben dürfen."
Nach Angaben des Gouverneurs hatte Anatoli seine Mutter mit den Händen geschützt, als die ukrainische Drohne einschlug.
18:38 Uhr
Charkow: Rekrutierungsmitarbeiter zerren Mann aus Haus und in Kleinbus
Mitarbeiter eines ukrainischen Rekrutierungszentrums (TZK) haben in Charkow einen Mann gewaltsam mitgenommen. Dies berichtet das ukrainische Portal Wremja.ua.
Auf den veröffentlichten Aufnahmen sind vier Mitarbeiter zu sehen, deren Gesichter mit Sturmhauben verdeckt sind. Laut dem Portal waren keine Polizisten in der Nähe zu sehen.
Zwangsmaßnahmen bei der Mobilisierung sorgen in der Ukraine immer wieder für Kritik und Proteste. Im Internet kursieren zahlreiche Aufnahmen gewaltsamer Festnahmen durch TZK-Mitarbeiter.
18:18 Uhr
Gebiet Brjansk: Verkäuferin bei Drohnenangriff auf Geschäft verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Belaja Bereska im Gebiet Brjansk ist eine Verkäuferin durch Splitter verletzt worden. Dies teilt der emtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Die Frau erhielt medizinische Hilfe.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


