29.08.2026 19:17 Uhr
Russische Armee trifft Rüstungsbetrieb in Kiew
Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe mit Kampfdrohnen auf Rüstungsbetriebe und Seehäfen der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Demnach wurde ein Montagewerk der Schiffbauindustrie in Kiew getroffen, das die Montage und Wartung von ferngesteuerten Booten betrieb.
Im Hafen von Nikolajew gerieten ein Umschlagterminal und vier Depots mit militärischer Ausrüstung unter Beschuss. Außerdem wurde ein Umspannwerk im Ort Trichaty im Gebiet Nikolajew angegriffen, das den Betrieb des Hafens von Nikolajew sicherstellte.
Weiterhin Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod
Bei den ukrainischen Drohnenangriffen auf das Gebiet Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden.
Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine Drohne in ein Gewerbeobjekt im Kreis Belgorod ein. Dabei erlitten ein Mann und zwei Jugendliche im Alter von 13 bzw. 15 Jahren Verletzungen.
Im Kreis Walujki wurden drei Männer durch die Explosion einer Drohne verletzt. Darüber hinaus detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Wohnhauses, wobei ein Mann verwundet wurde. Alle Betroffenen erhalten medizinische Hilfe.
Wegen Angriffe im Schwarzen Meer: Ukrainischer Botschafter in Ankara einbestellt
Das türkische Außenministerium hat den ukrainischen Botschafter in Ankara einbestellt. Laut der Nachrichtenagentur IHA besteht der Grund dafür in den Angriffen auf zwei türkische Schiffe im Schwarzen Meer.
Der Botschafter sei über die Reaktion der Türkei auf diese Angriffe informiert und darauf hingewiesen worden, dass die Sicherheit von Menschen, Eigentum, Schifffahrt und Umwelt im Schwarzen Meer gewährleistet werden soll.
Ukrainische Drohnen hatten die Schiffe am 26. und 27. August im Hafen von Tuapse attackiert. Nach Angaben der türkischen Seite wurden fünf Besatzungsmitglieder verletzt.
Präsidentenberater in Kiew räumt Mangel an Abfangdrohnen ein
Ukrainische Hersteller haben es bislang noch nicht geschafft, Düsendrohnen zur Bekämpfung russischer unbemannter Flugzeuge zu entwickeln. Dies erklärt Sergei Beskrestnow, Technologieberater des ukrainischen Präsidenten, in einem Interview mit Radio NV.
Ihm zufolge warte Kiew seit dem Winter auf die Drohnen dieses Typs. Damals bei einem Treffen sollen viele Hersteller angekündigt haben, dass diese Drohnen bald verfügbar wären, während die Lieferfristen auf wenige Wochen geschätzt würden. Leider habe sich die Herausforderung schwieriger als erwartet erwiesen.
Budapest unter Druck: Neue Russland-Rhetorik sorgt für Spekulationen
Ungarns neue Regierung bezeichnet Russland in Richtlinien für die UN-Vollversammlung als Bedrohung und bekennt sich zur territorialen Integrität der Ukraine. Westliche Medien werten dies als möglichen Kurswechsel Budapests.
Im Gespräch mit RT DE relativiert der Journalist Jan Mainka diese Einschätzung jedoch: An den entscheidenden Fragen – etwa der Energieversorgung, den Beziehungen zu Russland und der Ablehnung eigener Truppen in der Ukraine – habe sich wenig geändert. Der schärfere Ton gegenüber Moskau sei daher eher als Zugeständnis an Brüssel denn als grundlegende außenpolitische Wende zu verstehen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ein Toter und mehrere Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram weitere ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker wirft den ukrainischen Streitkräften vor, gezielt friedliche Ortschaften und zivile Objekte anzugreifen. In den vergangenen 24 Stunden habe der Gegner insbesondere die Siedlung Michailowka, das Verwaltungszentrum Melitopol, die Stadt Wassiljewka, den Bezirk Tokmak und die AKW-Stadt Energodar mit Drohnen attackiert.
Der Politiker meldet ein Todesopfer. In der Nähe sei ein Mensch getötet worden, als eine ukrainische Drohne einen zivilen Lkw nahe der Siedlung Konstantinowka angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf ein ziviles Auto seien in der Nähe der Ortschaft Tscherwonogorka zwei Zivilisten verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke habe ein Einwohner der Siedlung Orljanskoje Verletzungen erlitten.
Darüber hinaus berichtet Balizki über eine Attacke auf einen Kiosk in der Stadt Wassiljewka. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Der Gouverneur teilt auf Telegram ein Video, auf dem zu sehen ist, wie das Geschäft lichterloh brennt.
IAEA warnt vor geringen Dieselvorräten im AKW Saporoschje
Die Stromversorgung des Kernkraftwerks Saporoschje ist nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) weiter sehr prekär. Das AKW sei nun seit mehr als einer Woche ohne Strom von außen und auf Notfall-Dieselgeneratoren angewiesen, teilt die Atombehörde auf der Plattform X mit. Vorübergehend habe der Dieselvorrat nur noch für zehn Tage gereicht, bevor gestern und vorgestern mehrere Dutzend Tonnen Diesel von außerhalb des Geländes geliefert worden seien, heißt es. IAEA-Chef Rafael Grossi wird mit den Worten zitiert:
"Die aktuelle Situation verdeutlicht erneut, warum eine zuverlässige externe Stromversorgung und sichere Versorgungswege für die nukleare Sicherheit und Sicherung unerlässlich sind."
Die IAEA arbeite daran, eine Zone für einen örtlich begrenzten Waffenstillstand zu etablieren, um Reparaturen an einer wichtigen Stromleitung zu ermöglichen, heißt es.
Ohne die Wiederherstellung der externen Stromversorgung oder zusätzliche Lieferung von Diesel in naher Zukunft könnte dem AKW im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje innerhalb von etwa zehn Tagen ein vollständiger Stromausfall drohen.
Das AKW Saporoschje ist mit sechs Reaktoren das größte Kernkraftwerk Europas. Seine Reaktoren sind zwar abgeschaltet, müssen aber weiterhin gekühlt werden.
US-Außenministerium aktualisiert Reisehinweise für Ukraine: Gefahr von Unruhen
Das US-Außenministerium rät US-Staatsbürgern weiterhin dringend davon ab, die Ukraine zu besuchen. Obwohl die Gefahrenstufe für die Ukraine infolge des Krieges die vierthöchste beibehält, hat das State Department seine Reiseempfehlungen aktualisiert. Die diplomatische Behörde in Washington sieht nun auch ein Risiko von Bürgerunruhen im osteuropäischen Land:
"Es besteht eine politische, wirtschaftliche, religiöse und/oder ethnische Instabilität, die zu Gewalt, größeren Behinderungen und/oder Sicherheitsrisiken führen kann."
Gleichzeitig bleibt die US-Botschaft in Kiew weiterhin in Betrieb. Für US-Beamte gelten jedoch Reisebeschränkungen innerhalb der Ukraine.
Ohne russisches Gas: Europa kämpft um Versorgungssicherheit
Europa startet mit vergleichsweise niedrigen Gasvorräten und wachsender Unsicherheit in den Winter. Nach dem weitgehenden Verzicht auf russische Energieträger verschärfen der Konflikt im Nahen Osten, die Lage an der Straße von Hormus und der globale Wettbewerb um Flüssiggas die Versorgungslage.
RT-Korrespondent Georg Sadownitschij sprach darüber mit der früheren österreichischen Außenministerin und Leiterin des Gorki-Zentrums, Dr. Karin Kneissl. Sie warnte, Europa habe sich in neue Abhängigkeiten von den USA, dem Nahen Osten und China begeben und zugleich einen erheblichen Teil seiner früheren Liefersicherheit verloren.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fjodorow wird Berater der italienischen Regierung
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow wird Italien bei Fragen der militärischen Innovationen beraten. Fjodorows Büro zufolge wird er weiter in Kiew bleiben und von dort aus arbeiten. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat nach einem Treffen mit seinem Ex-Kollegen in Rom mitgeteilt, Fjodorow habe sein bereits zuvor unterbreitetes Angebot angenommen, ihn als Berater im Militärbereich zu unterstützen. Die beiden Politiker hätten sich vor allem über Drohnen, unbemannte Systeme und Luftverteidigung unterhalten.
Fjodorow bedankte sich bei Crosetto auf der Plattform X. Er wolle Italien dabei unterstützen, "moderne Technologien der Kriegsführung zu übernehmen, seinen Verteidigungssektor zu stärken und sich an neue globale sicherheitspolitische Herausforderungen anzupassen". Die Ukraine verfüge über einzigartige Erfahrungen, die das Land mit seinen Verbündeten teilen wolle. Trotz des Beraterpostens stellte Fjodorow klar:
"Gleichzeitig bleibt mein Hauptfokus unverändert: Ich setze meine Arbeit in der Ukraine an zentralen Projekten fort, die unsere Verteidigung stärken und dazu beitragen, internationale Ressourcen zu gewinnen."
Fjodorow war im Juli nach gerade einmal sechs Monaten im Amt entlassen worden. In der Folge gingen tausende Menschen in der Ukraine auf die Straße und verlangten Fjodorows Wiedereinsetzung. Anfang August forderte Fjodorow dann Wahlen in der Ukraine, was das Verhältnis zu Wladimir Selenskij weiter eintrübte.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Drei weitere Ortschaften befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Chrapowschtschina im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sadki, Wakalowschtschina, Ulanowo und Kijaniza im selben Gebiet sowie Sosnowy Bor, Bereschnoje, Podsredneje, Tokarewka und Slisnewo im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 250 Armeeangehörige verloren. Zudem seien neun Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Studenok im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk, Sidorowo, Tatjanowka, Krymki und Bogoroditschnoje in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei Geschütze, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 14 Autos zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wassiljewskaja Pustosch, Krasny Molotschar, Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Druschkowka und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und zwei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte seinerseits habe die Ortschaften Rubeschnoje und Nowoandrejewka in der DVR befreit. Außerdem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Beloserskoje, Wessjoloje Pole, Sergejewka, Dobropolje, Nowogrigorowka, Solotoi Kolodes und Swjatogorowka in der DVR getroffen worden. Der Gegner habe bis zu 395 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sieben Autos seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wolnjanka, Nikolskoje, Obschtscheje, Rosowka, Wassilewskoje und Sorewka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 310 Kämpfer. Sechs Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka und Orechow im Gebiet Saporoschje sowie Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Logistikzentren, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden fünf Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen, acht Flamingo-Marschflugkörper und 715 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 222.352 Drohnen, 670 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.775 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.304 Geschütze und Mörser verloren.
Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 51 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 51 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 20 Geschosse abgefeuert und 211 Drohnen eingesetzt, von denen 125 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei einem Drohnenangriff auf einen Betriebsbus seien zwei Männer ums Leben gekommen, sechs weitere Businsassen seien verletzt worden. Ein weiterer Mann habe bei der Attacke einer ukrainischen FPV-Drohne auf einen Betrieb in der Siedlung Wosnessenowka Verletzungen erlitten. Nahe der Ortschaft Neschegol sei ein Mann zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino seien vier Einwohner verletzt worden. Bei der Detonation eines Sprengsatzes in der Siedlung Krasnaja Jaruga hätten zwei Kinder im Alter von neun und elf Jahren schwere Verletzungen erlitten. Im Krankenhaus sei ein Mann gestorben, der noch am 14. August bei der Attacke einer Drohne auf sein Auto in der Nähe der Siedlung Semeiny schwere Verletzungen erlitten habe.
Der Krisenstab meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 17 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, zwei Geschäfte, eine Garage, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, sechs Lkw, ein Bus, ein Minibus und 14 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Ukrainische Drohnenattacke auf Krim-Stadt Sewastopol fordert mehrere Opfer und Schäden
Die russische Luftabwehr hat in der letzten Nacht eine massive Drohnenattacke auf Sewastopol abgewehrt. Wie Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mitteilt, seien über der auf der Schwarzmeer-Halbinsel liegenden Stadt insgesamt 26 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Der Politiker meldet drei Verletzte und einen Toten. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Einwohner des Jahrgangs 1981, der sich zum Zeitpunkt der Attacke auf dem Hof vor seinem Haus befunden habe.
Raswoschajew berichtet zudem über Sachschäden. Infolge der nächtlichen Attacke seien acht Einfamilien- und drei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden. Zudem seien fünf Autos in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Politiker warnt seine Landsleute vor herumliegenden Drohnenteilen. Beim Fund von gefährlichen Gegenständen sollte man umgehend den Rettungsdienst alarmieren.
RT DE-Exklusiv: Zurück ins Leben – wie Militärärzte verwundeten Soldaten helfen
Am Tag der Militärmediziner würdigte Russland unter anderem den Einsatz jener Ärzte, die Verwundete versorgen, evakuieren und auf ihrem Weg zurück ins Leben begleiten. RT-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij besuchte ein Militärkrankenhaus im Militärbezirk Moskau, wo spezialisierte Teams komplexe Operationen durchführen und Soldaten mit moderner Rehabilitationstechnik wieder auf die Beine helfen. Patienten berichteten von schweren Verwundungen, ihren ersten Schritten nach Operationen und Prothesen – und von ihrem Willen, trotz allem weiterzumachen.
Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Großbrands nach Angriff bei Kiew
Ein Großbrand mit Explosionen in einem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat die ukrainische Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts, dass auf dem Gelände illegal explosives Material gelagert worden sei. Auch soll geprüft werden, ob das entsprechende Unternehmen alle "notwendigen Genehmigungen" gehabt habe.
Das Feuer im Dorf Milaja im Bezirk Butscha war am Freitag kurz nach 19 Uhr MESZ ausgebrochen, nachdem bei einem russischen Angriff ein Lagerhaus getroffen worden war. Nach jüngsten Behördenangaben mussen mehr als 380 Menschen, unter ihnen auch Kinder, evakuiert werden. Der Chef der regionalen Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, sprach von mindestens 27 Toten und 42 Verletzten.
Premierminister Sergei Korezki forderte eine rasche Untersuchung und eine "harte Bestrafung" der Verantwortlichen.
"Alle Verantwortlichen, ohne Ausnahme, müssen mit strengen Strafen rechnen, damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen."
Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 28. August bis 8 Uhr MESZ am 29. August 189 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 95 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Verletzten in der Ortschaft Girji im Bezirk Belaja. Bei dem Opfer handele es sich um einen 40-jährigen Mann. Er sei ärztlich versorgt worden. Zudem meldet der Gouverneur Sachschäden. Im Bezirk Bolschoje Soldatskoje sei eine Stromanlage beschädigt worden. In der Siedlung Belaja sei eine derzeit außer Betrieb stehende Tankstelle zu Schaden gekommen. In der Siedlung Pestschanoje seien zudem zwei Geschäfte samt Ausrüstung beschädigt worden.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. August 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kachowka — 2,
- Golaja Pristan — 4,
- Welikije Kopani — 3,
- Aljoschki — 3,
- Dnjeprjany — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Welikije Kopani, Winogradowo, Dnjeprjany, Kachowka und Nischnije Serogosy seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Russland greift weiterhin ukrainische Logistikzentren und Häfen an
Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Logistikzentren und Seehäfen berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Freitagabend und in der Nacht zum 29. August Langstreckendrohnen und Präzisionswaffen eingesetzt worden.
Demnach seien infolge der Angriffe in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Logistikzentrum des Unternehmens Fim Service in der Ortschaft Tschaiki, ein Logistikzentrum in der Ortschaft Kalinowka und ein Munitionslager der Firma Fire Point in der Ortschaft Milaja getroffen worden. Das russische Militär habe dabei Teile für Marschflugkörper des Typs Flamingo und Langstreckendrohnen des Typs FP-1 und FP-2 sowie westliche Militärgüter zerstört, hieß es.
Außerdem seien die ukrainischen Häfen Ismail und Nikolajew getroffen worden. Unter den zerstörten Zielen nannte das Verteidigungsministerium Anlagen zum Umschlagen von Militärgütern und Brennstoffen sowie Brennstoffdepots und Lager mit Militärzubehör. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: sieben Verletzte
In den frühen Morgenstunden hat die Ukraine erneut das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilte auf Telegram mit, dass der Gegner es insbesondere auf die Gebietshauptstadt Rostow am Don und die Bezirke Axai, Bagajewskaja und Neklinowski abgesehen habe. Infolge der Attacke seien sieben Zivilisten verletzt worden: zwei Kinder und zwei Erwachsene in Rostow am Don und drei Zivilisten im Bezirk Axai.
Der Politiker meldete darüber hinaus Sachschäden. In der Gebietshauptstadt seien zwei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden. Die örtlichen Behörden hätten ihre Evakuierung angeordnet. Für die Bewohner sei eine provisorische Notunterkunft organisiert worden. Im Bezirk Bagajewskaja seien mehrere Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Abgestürzte Drohnenteile seien zudem in einem Lagerhaus entdeckt worden.
Der Online-Händler Ozon bestätigte in einer Pressemitteilung eine Drohnenattacke auf eines seiner Logistikzentren im Gebiet Rostow. Es sei zu einem kleinen Brand gekommen, der umgehend gelöscht worden sei. Der Betrieb sei vorübergehend aus Sicherheitsgründen eingestellt worden.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 313 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie es auf der Plattform Telegram heißt, habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 313 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Rostow und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 13 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 28. August bis 0 Uhr am 29. August (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte und ein Minibus zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 24 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Beschädigt wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Kommunalfahrzeuge.
Selenskij droht Russland mit bis zu 1.000 Drohnen täglich
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Moskau mit einer Intensivierung der Drohnenschläge im russischen Hinterland gedroht. In seiner auf der Plattform X verbreiteten abendlichen Videobotschaft sagte der Politiker:
"Die Aufgabe lautet: täglich 1.000 Drohnen für Langstreckenangriffe gegen Russland. Derzeit führen wir durchschnittlich über 300 solcher Langstreckenangriffe aus."
Zugleich müsse die Ukraine die Produktion von Abfangraketen speziell gegen Russlands Drohnen deutlich beschleunigen, betonte Selenskij.
Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte wirtschaftliche Schäden durch ukrainische Attacken auf Ölraffinerien und Logistikzentren zwar eingeräumt, sie aber als nicht kritisch bezeichnet. Der Kremlchef drohte der Ukraine als Reaktion auf solche Angriffe mit Attacken, die weitaus mehr Zerstörungen anrichteten als umgekehrt.
28.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russland startet Massenproduktion elektronischer Kriegsführungsanlagen gegen Starlink
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle im russischen Rüstungskomplex berichtet, wurde die Serienproduktion der neuesten russischen elektronischen Kriegsführungsanlage "Wolna Kupol Garant" aufgenommen, mit der dem Satellitensystem Starlink effektiv entgegengewirkt werden kann. Die Quelle erklärte:
"Das System Wolna Kupol Garant hat sich als wirksam erwiesen, und wir haben begonnen, es in Serie zu produzieren. Nun hat Quantität zu Qualität geführt, und im Grunde haben wir den Luftraum überall dort, wo es nötig ist, vor den Aktivitäten von Starlink abgeschirmt. Dem Gegner hat das unerträglich wehgetan … Heute ist Wolna nicht nur ein Faktor im Gebiet der Sonderoperation, sondern auch ein Instrument globaler Einflussnahme."
Gebiet Kiew: Produktionsstätte von Flamingo-Raketen getroffen
Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die russischen Truppen in der Region Kiew einen Betrieb angegriffen, der chemische Stoffe für die Herstellung von Beschleunigern und Gefechtsköpfen für Flamingo-Raketen produzierte und lagerte. In einer Mitteilung der Behörde heißt es:
"Im Laufe des Tages setzten die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Gruppenangriffe auf Betriebe des ukrainischen Rüstungskomplexes fort. Infolgedessen wurde im Gebiet Kiew mit Kampfdrohnen ein Industriebetrieb (die Fire Point GmbH) getroffen, der chemische Stoffe herstellte und lagerte, die für die Herstellung von Feststoff-Boostern und Gefechtsköpfen der Langstrecken-Flugkörper vom Typ 'Flamingo' benötigt werden."
Ulrich Siegmund: Zurück zur Diplomatie – Krieg ist keine Lösung
Wenige Tage vor der Landtagswahl zieht der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund eine klare Bilanz. Er fordert eine diplomatische Kehrtwende sowie eine konsequente Ausrichtung der Außenpolitik an deutschen Interessen.
Ein vernünftiges Verhältnis zu allen Großmächten – inklusive Russland – sei ebenso notwendig wie die Einsicht, dass Krieg keine Lösung ist.
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Ukraine bestätigt die Zerstörung von 90 Prozent der Lagerkapazitäten
Der ukrainische Minister für Agrarpolitik, Taras Wysozkij, räumte ein, dass in seinem Land etwa 90 Prozent der Warenlager zerstört worden seien. Wysozkij merkte außerdem an, dass es unter den derzeitigen Umständen keine Alternative zu Direktlieferungen von den Erzeugern gebe. Er sagte:
"Zum jetzigen Zeitpunkt sind, salopp gesagt, 90 Prozent der Logistik zerstört."
Exklusiv aus dem Donbass: So verändert der Drohnenkrieg die russische Artillerie
Russische Artillerieeinheiten im Donbass passen ihre Einsatzweise zunehmend an die Bedrohung durch Drohnen an. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij ist vor Ort bei Soldaten des Truppenverbands "Zentrum", die ihre Stellungen stärker tarnen, Fahrzeuge für schnelle Evakuierungen umbauen und zusätzliche Beobachtungsposten einrichten.
Nach Angaben der Soldaten werden ihre Positionen regelmäßig von ukrainischen Drohnen angegriffen. Eine 130-Millimeter-Kanone M-46 sei dabei bereits beschädigt worden, könne jedoch weiterhin eingesetzt werden. Auch während laufender Feueraufträge würden immer wieder Aufklärungs- und Angriffsdrohnen gesichtet.
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AKW Saporoschje: Ukrainische Militärs attackieren Sporzentrum
Eine ukrainische Drohne hat den Sport- und Wellnesskomplex des Kernkraftwerks Saporoschje angegriffen, in dem derzeit Reparaturarbeiten stattfinden. Dies teilte der Bürgermeister von Energodar, Maxim Puchow, mit. Er erklärte unter anderem:
"Heute Nacht hat eine ukrainische Drohne das Dach des Sport- und Wellnesszentrums des Kernkraftwerks Saporoschje angegriffen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Dies ist bereits der zweite Angriff auf dieses Objekt."
Peskow: Kiew ist sich der russischen Forderungen in puncto Konfliktende bewusst
Die ukrainische Seite kennt genau, welche Ansätze für Moskau für die Beendigung des Konflikts wichtig sind. Kiew lehnt es jedoch ab, darüber Friedensgespräche zu führen. Das erklärte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten am Freitag.
Und weiter:
"Deshalb sorgen wir weiterhin dafür, ein für uns positives Tempo an der Front sicherzustellen."
Es sei offensichtlich, dass die russische Armee Erfolge an der Frontlinie erziele, so Peskow weiter. Zudem verstünden Experten sehr wohl, was dies bedeute und welche Konsequenzen dies für Kiew haben werde.
Ferner gab der Sprecher an, Friedensverhandlungen seien derzeit auf Eis gelegt, und es gebe hierfür keine neuen Ideen.
Kiew setzt Drohnenterror gegen russisches Gebiet Belgorod fort
Kiewer Kräfte haben tagsüber am Freitag Ortschaften in drei Gemeindebezirken im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt. Bei Drohnenattacken aus der Ukraine erlitten demnach mindestens fünf Zivilisten Verletzungen.
Darüber hinaus seien zwölf zivile Fahrzeuge, vier Eigenheime, zwei soziale Einrichtungen, zwei Nebengebäude und ein Geschäftsraum geschädigt worden, teilt der Krisenstab weiter mit.
Saporoschje: Fabrik zur Herstellung des ukrainischen Wodkas "Khortytsia" vollständig zerstört
Wie die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN berichtet, wurde eine der größten Spirituosenfabriken, die den Wodka Khortytsia" herstellt, im von ukrainischen Truppen kontrollierten Saporoschje zerstört. Nach Angaben ukrainischer Journalisten wurden zudem etwa 3 bis 4 Millionen Flaschen hochprozentigen Alkohols vernichtet, für die bereits die Verbrauchsteuer entrichtet worden war. In der Meldung der Agentur heißt es:
"Eines der größten Spirituosendestillerien Khortytsia der Global Spirits-Gruppe in Saporoschje wurde ebenfalls zerstört."
"Britische Militäreinrichtungen als mögliches Ziel" – Sacharowa warnt London vor Vergeltungsschlägen
Russlands Außenministerium hat sich am Donnerstag, dem 27. August 2026, zur Weitergabe von Bauplänen für britisch-französische Marschflugkörper an Kiew geäußert. Die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte, Russland könne als Reaktion auf den Einsatz britischer Waffen durch Kiew militärische Einrichtungen und Ausrüstung Großbritanniens in der Ukraine und darüber hinaus ins Visier nehmen.
"Wir haben wiederholt davor gewarnt, dass britische Militäreinrichtungen oder militärische Ausrüstung in der Ukraine und auch außerhalb ihrer Grenzen als Reaktion auf ukrainische Angriffe auf russisches Territorium mit britischen Waffen zum Ziel werden könnten. Die Verantwortlichen für Kriegsverbrechen, darunter auch solche gegen unsere Zivilbevölkerung, werden entsprechend der Schwere ihrer Vergehen bestraft werden", betonte Sacharowa.
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Ukraine meldet ersten Einsatz der Iskander-1000-Rakete durch russische Streitkräfte
Wie ukrainische Medien unter Berufung auf den Militärgeheimdienst des Landes berichten, haben die russischen Streitkräfte erstmals die überarbeitete und modernisierte ballistische Rakete 9M723-2 eingesetzt, die in der Ukraine den Namen "Iskander-1000" erhalten hat. Wie berichtet wird, wurde die Rakete im Rahmen eines kombinierten Angriffs im Sommer dieses Jahres auf Kiew abgefeuert. Das neue Modell unterscheidet sich von der Basisversion durch einen leistungsstärkeren Antrieb, der es ermöglicht, Ziele in einer Entfernung von bis zu 550 km zu treffen.
Russische Luftstreitkräfte werfen tonnenschwere Bomben auf gegnerische Anlagen (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Luftstreitkräfte in Cherson und im Gebiet Charkow im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten drei tonnenschwere Gleitbomben einen temporären Standort und zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee.
infoBRICS: SCALP-Produktionsstätten sind legitime Ziele Russlands
Die Lieferung von SCALP-Raketen durch Großbritannien an die Ukraine wird zu einer harten Reaktion Russlands führen, schreibt das Portal infoBRICS. Dieser Schritt deutet auf eine verstärkte Beteiligung Londons am bewaffneten Konflikt hin. Daher werden die Produktionsstätten für diese Waffen zu legitimen Zielen russischer Raketenangriffe, heißt es in dem Artikel:
"Dies gibt Moskau das legitime Recht, britische Streitkräfte und Einrichtungen anzugreifen, sollte es dies für notwendig erachten. Es scheint, als sei London bereit, dieses Risiko einzugehen, um in seinen vergeblichen Versuchen, den eurasischen Riesen zu schwächen […] Dieser Schritt markiert nicht nur eine neue Eskalationsstufe, sondern könnte auch zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Großbritannien und Russland führen. Dabei wird er den Verlauf der Kampfhandlungen jedoch kaum wesentlich beeinflussen können. Um die Situation zu wenden, sind weitaus umfangreichere Anstrengungen erforderlich – nicht nur seitens Londons, sondern auch seitens Europas insgesamt."
Nach ukrainischer Attacke auf Energieobjekte – Teile der Volksrepublik Lugansk ohne Strom
Wie der Leiter der Republik, Leonid Pasetschnik, mitteilte, sind Teile der Gemeinden der Volksrepublik Lugansk nach einem massiven Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energieanlagen der Region ohne Strom. Dabei wird die Arbeit der Energieversorger durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:
"In der Nacht wurde die Energieinfrastruktur der Republik einem massiven Drohnenangriff ausgesetzt. Luftabwehrsysteme und mobile Feuergruppen wehrten den Angriff feindlicher Drohnen mehrere Stunden lang ab. Leider gelang es einigen Drohnen, ihre Ziele zu treffen. Aus diesem Grund ist in einer Reihe von Gemeinden der Republik die Stromversorgung unterbrochen. […] Die Gefahr eines erneuten Angriffs besteht auch jetzt noch, was die Reparaturarbeiten erschwert. Unsere Energieversorger tun alles in ihrer Macht Stehende, um die Stromversorgung wiederherzustellen."
El Mundo: Russland legt Starlink der Ukrainer lahm
Wie die spanische Zeitung El Mundo berichtet, stören russische elektronische Kampfführungssysteme nun aktiv den Betrieb von Starlink. Wie Igor Luzenko, Mitbegründer des ukrainischen Zentrums für Luftaufklärung, gegenüber der Zeitung erklärte, schließt sich das "Fenster der Möglichkeiten" für Starlink, da russische Störsysteme dessen Wirksamkeit beeinträchtigen. In dem Zeitungsartikel heißt es:
"Der russische elektronische Störkomplex mit dem Namen Wolna-Kupol-Garant ist in der Lage, das Satellitennetzwerk Starlink, das vom ukrainischen Militär in großem Umfang genutzt wird, außer Betrieb zu setzen."
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 22. und dem 28. August bekannt.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Laufe der Woche brachte das russische Militär sieben Ortschaften unter eigene Kontrolle. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 9.610 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- drei Panzer
- 594 Fahrzeuge
- 47 Artilleriegeschütze
- 63 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 41 Radargeräte.
Russlands Streitkräfte führten zwölf kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 80 Lenkbomben, 15 Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, 14 Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 5.989 ukrainische Starrflüglerdrohnen. Es wurden acht Seeschiffe und ein Patrouillenboot, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz gewesen waren.
Russischer Vizeaußenminister: Europa will Dialog mit Russland, um Kiew Atempause zu verschaffen
Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind nicht bereit, Russlands Bedenken hinsichtlich der Ukraine ehrlich zu diskutieren. Dies erklärte der russische Vizeaußenminister Michail Galusin im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Zugleich verbreiteten europäische Politiker "auf zynische Weise Berichte über vermeintliche russische Bedrohung und die Unvermeidbarkeit einer direkten Konfrontation mit Russland in den kommenden Jahren", fügte Galusin hinzu.
Und weiter:
"Unter diesen Umständen zielen alle ihre Verhandlungsansätze darauf ab, eine einzige Aufgabe zu erfüllen, nämlich Kiew eine Atempause auf dem Schlachtfeld zu verschaffen."
Europa verfolge weiterhin das Ziel, die Ukraine zu instrumentalisieren, um Russland weiter unter Druck setzen zu können, betonte der Diplomat.
"Ein solcher Ansatz ist für Moskau inakzeptabel."
Russische Drohnenpiloten Tag und Nacht im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, wie Drohnenpiloten an der Frontlinie Ziele eliminieren.
Kiew ruft Bewohner auf, Cherson zu verlassen
Die Behörden des Gebiets Cherson fordern die Einwohner des gleichnamigen Verwaltungszentrums dazu auf, die Stadt zu verlassen.
"Ich wende mich erneut an die Einwohner von Cherson, vor allem an Familien mit Kindern und ältere Menschen: Wenn Sie die Möglichkeit haben, bitte verlassen Sie die Stadt", teilte der von Kiew eingesetzte Verwaltungschef, Gouverneur Aleksandr Prokudin, mit.
Es werde erwartet, dass Wärmekraftwerke oder andere kritische Infrastruktureinrichtungen in Cherson im kommenden Winter nicht wie gewohnt funktionieren würden, fügte der Beamte hinzu. Die Stadt könne ohne Strom und Heizung dastehen, und zwar nicht nur für einige Stunden oder Tage, sondern für einen langen Zeitraum.
Russischer Diplomat: Kiew trainiert KI-Drohnen für Angriffe auf zivile Ziele
Das ukrainische Militär setzt bei seinen Angriffen auf Russland KI-gestützte Drohnen ein. Diese sind ganz offensichtlich dafür trainiert, auch zivile Fahrzeuge anzugreifen, weshalb es so viele Opfer und Attacken, unter anderem auf Busse, gibt. Dies erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
Miroshnik hatte zuvor gegenüber der Agentur angegeben, seit Jahresbeginn seien fast 170 Busse von ukrainischen Streitkräften in russischen Gebieten angegriffen worden. Dabei seien 43 Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben gekommen. Weitere 329 Menschen, darunter 17 Kinder, erlitten Verletzungen.
Russisches Militär greift weiterhin Logistikzentren und Seehäfen an, die Kiew militärisch einsetzt
In der Nacht zum Freitag haben die Streitkräfte Russlands erneut kombinierte Angriffe auf logistische Knotenpunkte und Häfen in der Ukraine durchgeführt, die für die Truppenversorgung benutzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Es wurden demnach folgende Ziele von Kampfdrohnen getroffen:
- ein Lagerkomplex (GmbH Stellar Jet) für die Aufbewahrung von Fertigprodukten der Flamingo-Marschflugkörper und Raketentreibstoff im Gebiet Kiew;
- sechs Lagerhallen mit militärischer Ausrüstung zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Odessa.
Flugabwehr zerstört Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Gebieten
In der Nacht zum Freitag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 512 unbemannte Fluggeräte über 19 Gebieten und dem Schwarzen Meer abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 27. August bis 8:30 Uhr am 28. August Moskauer Zeit setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
Sewastopol: Brand nach ukrainischem Drohnenangriff auf Wohngebäude gelöscht
In der Nacht zum Freitag hat eine ukrainische Drohne ein fünfstöckiges Wohnhaus in Sewastopol in der russischen Teilrepublik Krim getroffen. Die Einsatzkräfte hätten mittlerweile den Brand gelöscht, der nach dem Angriff ausgebrochen sei, teilt der Gouverneur der Großstadt, Michail Raswoschajew, mit. Die Rettungskräfte seien nun dabei, Trümmer zu beseitigen.
Laut dem Beamten erlitten mindestens drei Zivilisten Verletzungen. Eine Frau soll sich auf der Intensivstation befinden.
Zugleich wies der Gouverneur Berichte zurück, wonach angeblich Öldepots in der Stadt brennen. Bei der Drohnenattacke seien alte Tanks mit Treibstoffresten getroffen worden. Gras in der Nähe der Anlagen habe Feuer gefangen, welches bereits gelöscht worden sei.
Kiew terrorisiert weiterhin Volksrepublik Donezk – Dutzende Angriffe gemeldet
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 24 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 24 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. August bis 0 Uhr am 28. August (Ortszeit) erlitt ein Zivilist Verletzungen. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Spezialfahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.
Militärexperte: Russische Truppen rücken im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk allmählich voran
Laut dem russischen Militärexperten Andrei Marotschko stellt der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk derzeit den Brennpunkt entlang der gesamten Frontlinie dar. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS sagte er, die russische Armee durchbreche allmählich die Verteidigungslinien der ukrainischen Truppen.
Bei ihrem Vormarsch kämpften die russischen Soldaten hart "um jeden Meter", so der Experte. Das Tempo des Vormarsches bezeichnete er als "sehr gut".
"Man dürfe aber nicht vergessen, dass der Gegner hier über eine mehrschichtige Verteidigung verfügt", setzte Marotschko fort. Kiewer Kräfte seien zudem dabei, jene Festungen wiederaufzubauen, die von russischen Truppen zerstört worden seien.
27.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Milliarden für Kiew: Klimakanzler Merz ist in der Ukraine beliebter als in Deutschland
Merz punktet in Kiew und verliert in Deutschland. Für die Ukraine ist er ein verlässlicher Partner, der Waffen und Milliarden bereitstellt. Für viele Deutsche ist er dagegen der Kanzler einer schwächelnden Wirtschaft, hoher Belastungen und ungelöster Probleme. Der Applaus kommt aus Kiew, der Frust aus Berlin.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Hans-Ueli Läppli.
Russische Drohnen treffen Logistikzentrum für Drohnenkomponenten bei Kiew
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen ein Transport- und Logistikzentrum Rawen-Ukraine in Browary bei Kiew getroffen. In dem Zentrum seien Komponenten für Drohnen verschiedener Typen gelagert und verteilt worden.
Schweden übergibt der Ukraine zehn Boote
Die schwedische Küstenwache wird der Ukraine zehn Boote übergeben. Dies teilt das schwedische Verteidigungsministerium mit. Einen Zeitplan für die Lieferung nennt das Ministerium nicht. Die Boote sollen demnach unter anderem für die Räumung von Flussläufen von Minen im Rahmen von Rettungseinsätzen eingesetzt werden.
Kiew fordert Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Cherson zur Ausreise auf
Der von Kiew eingesetzte Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson Alexander Prokudin fordert die Einwohner Chersons zur Ausreise auf. Im Winter könne die Stadt längere Zeit ohne Strom und Wärme bleiben. Er schreibt auf Telegram:
"Ich wende mich erneut an die Einwohner von Cherson, insbesondere an Familien mit Kindern und ältere Menschen: Wenn ihr die Möglichkeit habt und Verwandte oder Freunde in sichereren Regionen habt – reist aus."
Seinen Angaben zufolge ist in diesem Winter nicht damit zu rechnen, dass Wärmekraftwerke und andere kritische Infrastruktureinrichtungen wie gewohnt betrieben werden könnten. "Cherson könnte nicht nur stunden- oder tageweise, sondern über längere Zeit ohne Strom und Wärme bleiben. Darauf muss man sich schon jetzt vorbereiten", erklärt er.
Britische Medien veröffentlichen Karten mit Militärbasen im Land
Britische Medien veröffentlichen vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen der russischen Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa Karten mit Standorten britischer Militärbasen.
Sacharowa erklärte zuvor, Moskau habe Informationen über die Weitergabe britischer Technologiedaten an die Ukraine erhalten, die für eine mögliche Produktion von Storm-Shadow-Marschflugkörpern in der Ukraine benötigt würden. Als mögliche Reaktion auf ukrainische Angriffe mit britischen Waffen könnten britische Militärobjekte in der Ukraine und außerhalb des Landes zu Zielen werden, warnte sie.
Kurz darauf veröffentlicht die Zeitung Independent Karten mit Standorten von Stützpunkten der britischen Luft- und Landstreitkräfte. Dem Blatt zufolge gibt es in Großbritannien mehr als 2.000 Militärbasen, darunter Reserveeinrichtungen. Eine Karte zeigt die Standorte von mehr als 30 Basen der Royal Air Force, eine weitere die Dichte der Militärstützpunkte in den einzelnen Regionen des Landes.
In den sozialen Netzwerken wurde die Veröffentlichung teilweise mit Spott kommentiert.
Sorge um Ukraine-Finanzierung: EU-Staaten fordern erneut Zugriff bei Russland-Vermögen
Im Streit über die Finanzierung der Ukraine wächst in mehreren EU-Staaten die Sorge vor einer Finanzierungslücke. Schweden, die Niederlande, Spanien und Polen wollen die EU-Kommission laut Financial Times daher erneut auffordern, den Zugriff auf eingefrorene russische Vermögenswerte zu prüfen.
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Russland greift Tanker mit Treibstoff im Hafen von Ismail an
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Drohnen im ukrainischen Hafen Ismail einen Tanker mit Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte sowie zwei Treibstofftanks getroffen. Der Tanker sei während der Entladung angegriffen worden. Er habe Kraft- und Schmierstoffe für die ukrainischen Streitkräfte geliefert, so das Ministerium. Auch im Hafen von Odessa wurden demnach Ziele getroffen. Dort wurden sieben Lager mit militärischer Ausrüstung sowie eine Werkstatt zur Montage von Drohnen getroffen.
Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Zwei Menschen wurden in Schebekino getroffen, eine weitere Frau im Schebekinski-Kreis. Dies teilen die regionalen Behörden mit.
In Schebekino detonierte eine Drohne an einer Bushaltestelle. Dabei erlitt eine Frau Splitterverletzungen am Brustkorb und an der Schulter. Ein weiterer Drohnenangriff galt einem Gewerbeobjekt. Dabei wurde ein Mann verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Mann wurden Splitterverletzungen am Brustkorb und Bauch festgestellt.
Im Dorf Grafowka im Schebekinski-Kreis griff eine Drohne einen Lastwagen an. Eine Frau, die sich neben dem Fahrzeug befand, erlitt Splitterverletzungen am Oberschenkel und Rücken. Auch sie wurde ins Krankenhaus gebracht.
Trump: Russland plant keinen Angriff auf NATO-Staaten
Russland plant laut US-Präsident Donald Trump keinen Angriff auf das Gebiet von NATO-Staaten. Trump verweist dabei auf seine guten Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er sagt vor Journalisten im Oval Office:
"Ich hatte gute Gespräche mit ihm. Er wird das Gebiet der NATO nicht angreifen."
Zuvor hatten US-Medien berichtet, CIA-Direktor John Ratcliffe habe die russische Führung bei einem unangekündigten Besuch in Moskau davor gewarnt, die Widerstandsfähigkeit des Bündnisses auf die Probe zu stellen. Trump weist Berichte über einen außergewöhnlichen Charakter der Reise zurück. Die Kontakte in Moskau seien "bis zu einem gewissen Grad Routine" gewesen. Zugleich betont er, Washington strebe eine möglichst schnelle diplomatische Beilegung des Ukraine-Konflikts an.
Auch der Kreml bezeichnet Spekulationen über russische Angriffspläne gegen die NATO als "Horrorgeschichten, die nichts mit der Realität zu tun haben".
Zig Milliarden: Experten schätzen Verluste durch Angriffe auf Warenlager von Wildberries und Ozon
Experten haben den wirtschaftlichen Schaden für Ozon und Wildberries durch die Angriffe auf ihre Lagerhäuser eingeschätzt. Allein die Verluste der Ozon-Verkäufer werden auf über 100 Milliarden Rubel beziffert. Eine zentrale Frage bleibt die staatliche Unterstützung der betroffenen Unternehmer.
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Saldo: Beschuss durch ukrainische Truppen zerstört Hunderte Hektar Anbauflächen
Durch ukrainischen Beschuss sind in diesem Jahr im Gebiet Cherson Hunderte Hektar Anbauflächen durch Brände zerstört worden. Dies erklärt Gouverneur Wladimir Saldo auf der Plattform Max:
"Infolge des feindlichen Beschusses wurden in diesem Jahr Hunderte Hektar Anbauflächen durch Feuer zerstört. Umso wertvoller ist jede geerntete Tonne Getreide."
Dennoch hätten die Landwirte den Großteil der Getreide- und Hülsenfruchtflächen abernten können. Insgesamt seien 1,7 Millionen Tonnen Getreide eingefahren worden. "Unter den derzeitigen Bedingungen ist das eine echte Leistung", betont Saldo.
Budanow: Neue Gespräche zwischen Russland und Ukraine könnten im September stattfinden
Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes Kirill Budanow hält ein neues Treffen der russischen und ukrainischen Delegationen bereits im September für möglich. Dies sagt er in einem Interview mit dem Sender Nowyny.LIVE.
Derzeit liege der Verhandlungsprozess auf Eis. Die ukrainische Seite hoffe jedoch, ihn wiederzubeleben. Auf die Frage, ob damit ein Treffen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine gemeint sei, antwortet Budanow:
"Ich hoffe darauf, ja. Und natürlich auch mit den USA. Ohne sie geht es nicht."
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt unterdessen, ihm lägen keine Informationen über konkrete Pläne oder Termine für die nächste Verhandlungsrunde vor.
Kreml: Keine Notwendigkeit für militärische Eskalation im Ukraine-Konflikt
Einem Bericht von Bloomberg zufolge könnte Russland im Ukraine-Konflikt "taktische Atomwaffen als letztes Mittel einsetzen". Moskau wies den Bericht zurück. Es gebe keinen Bedarf an einer militärischen Eskalation des Konflikts, da man ohnehin vorrücke, so Kremlsprecher Dmitri Peskow.
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"Und danach die Kinder?" – Kritik an Budanows Aussagen zur Frauenmobilisierung
Die ukrainische Historikerin Marta Gawrischko hat den Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kirill Budanow, für seine Äußerung zur Mobilisierung von Frauen kritisiert. Budanow hatte erklärt, dass diese derzeit nicht notwendig sei, solange noch genügend Männer für den Militärdienst zur Verfügung stünden. Die Historikerin schrieb im sozialen Netzwerk X:
"Der Plan lautet also: Zuerst die verbliebenen ukrainischen Männer in den Fleischwolf des Krieges zu schicken und dann zu den Frauen überzugehen. Und danach zu den Kindern? Alles nur für den 'Sieg'?"
Die Historikerin betonte, eine solche Logik stelle die Existenz der ukrainischen Nation selbst infrage. Anfang August wurde auf der Website der ukrainischen Regierung eine Petition veröffentlicht, die die Ausweitung der Wehrpflicht auf kinderlose Frauen fordert. Dies entspreche angeblich dem Verfassungsprinzip, wonach die Verteidigung der Ukraine eine Pflicht aller Bürger sei.
Gerassimow: Russische Truppen durchbrechen erste Verteidigungslinie bei Slawjansk
Russische Truppen haben laut Generalstabschef Waleri Gerassimow die erste Verteidigungslinie der ukrainischen Streitkräfte bei Slawjansk und Kramatorsk in der Donezker Volksrepublik (DVR) durchbrochen.
"Der Truppenverband Süd ist auf einer rund 160 Kilometer breiten Front gleichzeitig in mehreren Richtungen vorgerückt und hat an einzelnen Abschnitten die erste Verteidigungslinie des befestigten Gebiets Slawjansk-Kramatorsk durchbrochen."
Seinen Angaben zufolge sind die russischen Einheiten noch vier Kilometer von den östlichen Außenbezirken Slawjansks entfernt. Derzeit werde in den Ortschaften Nikolajewka und Nikanorowka gekämpft. Zudem fänden Gefechte auf einem Flugplatz statt, der rund drei Kilometer von Kramatorsk entfernt sei.
Gerassimow besuchte am 27. August den Gefechtsstand des Truppenverbands Süd und ließ sich über die aktuelle Lage informieren. Dabei stellte er der Gruppierung neue Aufgaben.
Kiew beschießt Donezk mit "Storm Shadow": Acht Verletzte, darunter zwei Kinder
Ukrainische Streitkräfte haben am Mittwoch einen groß angelegten Luftangriff auf Donezk verübt. In der Nähe eines Einkaufszentrums sind mindestens acht Menschen verletzt worden, darunter zwei Minderjährige.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Lantratowa: Kinder in der Ukraine wurden laut Schulbüchern auf den Krieg vorbereitet
Die Ukraine habe bereits Kinder über Schulbücher auf einen Krieg mit Russland vorbereitet, erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa. Bei einem gesamtrussischen Veteranenforum berichtete sie, dass ihr Büro Schulbücher aus dem Donbass herausgebracht habe, die dort unter Kindern verbreitet worden seien.
"In diesen Schulbüchern wurden die Helden des Großen Vaterländischen Krieges durch Nazi-Verbrecher ersetzt, sowjetische Panzer mit Hakenkreuzen dargestellt und jedes Wort war von Hass auf alles Russische durchdrungen."
In Lehrmaterialien zum Fach "Grundlagen der Lebenssicherheit" sei Kindern zudem erklärt worden, wie sie durch das Visier eines Gewehrs auf russische Soldaten schauen sollten.
"Außerdem verschwand in diesen Schulbüchern der Begriff 'Großer Vaterländischer Krieg'. Dort gibt es lediglich den Begriff 'Deutsch-sowjetischer Krieg'. Und natürlich wurde die Geschichte auf den Seiten der Schulbücher gezielt verfälscht."
Ukrainischer Abgeordneter: Ukraine hat womöglich keine Metallurgie bis zum Frühjahr
Es ist durchaus möglich, dass die Ukraine bis zum nächsten Frühjahr keine Hüttenindustrie mehr hat. Dies erklärte der ukrainische Abgeordnete Mussa Magomedow. Grund dafür seien Angriffe des russischen Militärs auf Hüttenwerke, logistische Probleme, aber auch europäische Stahlquoten und die CO₂‑Steuer, fügte der Politiker hinzu.
Die russische Armee habe laut dem Abgeordneten die Arbeit von Saporoschstal, einem der größten metallurgischen Betriebe Europas, lahmgelegt.
Selenskij nutzt KI für seine Propagandavideos – und fliegt damit peinlich auf
Wladimir Selenskij wollte mit einem patriotischen Video aus Saporoschje Stärke und Nähe zur Armee demonstrieren. Doch die Inszenierung geriet zum PR-Flop: Zwei Autos scheinen wie aus dem Nichts aufzutauchen. Im Netz sorgt die kuriose Szene für Spott und Zweifel an der Authentizität der Aufnahmen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
Gebiet Kursk: Sechs Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Bäckerei
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Gebäude mit einer Bäckerei und einem Geschäft im Belowski Bezirk des Gebiets Kursk sind sechs Menschen verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf Telegram mit.
Der Drohnenangriff ereignete sich in der Siedlung Belaja. Zum Zeitpunkt des Angriffs hielten sich Menschen in dem Gebäude auf. Unter den Verletzten sind fünf Frauen und ein Mann.
Vier Frauen erlitten Kopfverletzungen, eine weitere erlitt Splitterverletzungen an den Oberschenkeln. Bei dem Mann wurden ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma und eine Gehirnerschütterung diagnostiziert.
Alle Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Für die weitere Behandlung sollen sie nach Kursk verlegt werden.
Russischer Vizeaußenminister: Es gibt Widersprüche zwischen US-Eliten hinsichtlich der Russland-Politik
Moskau ist bereit, mit Washington über die Beseitigung der Grundursachen der Ukraine-Krise zu verhandeln, erklärte Russlands Vizeaußenminister Michail Galusin. Außerdem solle die vollständige Beseitigung sämtlicher Bedrohungen, die aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet ausgingen, das Thema der Verhandlungen sein, sagte der Diplomat gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
In der Haltung der US‑amerikanischen Vertreter zur Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche seien unterschiedliche Ansätze zu beobachten, sagte Galusin weiter. Dies sei größtenteils auf bestehende Widersprüche zwischen den US-Eliten zurückzuführen.
Ein Teil der Führungsschicht in den USA strebe laut Galusin nach einer profitablen Handels- und Wirtschaftskooperation mit Russland, während der andere Teil die Eindämmung Russlands als Ziel ansehe.
Wiktor But: Ukraine ohne US-Unterstützung "nach drei Stunden kampfunfähig"
Im Interview mit RT kommentiert der russische Unternehmer Wiktor But den kürzlichen Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau. But begrüßt diese geheimdienstlichen Kontakte ausdrücklich und betont, dass die USA weiterhin "die Schlüssel zu diesem Konflikt in der Hand halten".
Die Ukraine sei militärisch bereits am Ende und stehe nur noch vor der Wahl zwischen einem Friedensabkommen oder einer baldigen Kapitulation. Würden die USA ihre Geheimdienstinformationen und Starlink abschalten, so But, sei die ukrainische Armee "nicht einmal mehr drei Stunden kampffähig".
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe
Bei Angriffen der Ukraine sind in mehreren russischen Regionen und den neuen Gebieten weitere Menschen getötet und verletzt worden. So wurden im Gebiet Saporoschje innerhalb eines Tages zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki kam bei einem Drohnenangriff im Gebiet des Dorfes Inschenernoje ein Mann ums Leben. Im Dorf Tarassowka wurde ein weiterer Mann bei einem Angriff auf ein Privathaus getötet. In Pologi und Wassiljewka wurden drei Männer verletzt.
Auch in der Lugansker Volksrepublik (LVR) gab es Verletzte. Laut LVR-Chef Leonid Passetschnik wurden im Bereich des Grenzübergangs Dolschanski–Nowoschachtinsk Lastwagen und ein Kleinbus angegriffen. Dabei erlitt ein 14-jähriges Mädchen Splitterverletzungen. In Rubeschnoje wurden zudem ein Minivan und Lastwagen auf weiteren Straßenabschnitten angegriffen. Dabei wurden drei Fahrer verletzt. Insgesamt seien innerhalb eines Tages 14 Gemeinden unter Beschuss geraten. Beschädigt wurden demnach Autos sowie zivile, kommunale und gewerbliche Infrastruktur.
Im Gebiet Kursk wurde außerdem eine 29-jährige Frau bei einem Drohnenangriff der Ukraine verletzt. Der Angriff galt einem Gebäude im Weiler Swjagin im Rajon Rylsk. Die Frau erlitt ein Knalltrauma und klagte über Kopfschmerzen. Die Ärzte leisteten ihr die notwendige Hilfe und behandelten sie ambulant weiter.
Moskau: Tschewtschenkowskoje im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Truppenverband Ost befreite die Ortschaft Tschewtschenkowskoje im Gebiet Saporoschje, wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgab. Nun teilt die Behörde entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Moskau bringt Angriffe auf militärische Ziele in Großbritannien ins Spiel
Als Reaktion auf Kiews Angriffe mit britischen Waffen auf russisches Staatsgebiet könnte Russland britische Militäreinrichtungen und Ausrüstung innerhalb und außerhalb der Ukraine ins Visier nehmen. Dies erklärte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa.
Bei einem Pressebriefing am Donnerstag führte die Diplomatin aus:
"Wer Kriegsverbrechen begeht, auch gegen Zivilisten in unserem Land, wird entsprechend seiner Taten bestraft."
Zudem forderte Sacharowa Großbritannien dazu auf, von seiner feindseligen Haltung bezüglich der Ukraine-Politik abzurücken, da diese die Gefahr berge, den Konflikt auf eine völlig neue Ebene zu heben.
Russisches Militär vereitelt Durchbruchsversuch nahe Dobropolje in der DVR
Panzersoldaten des russischen Truppenverbands Mitte haben mit Unterstützung der Artilleriebesatzungen und Drohnenpiloten einen Gegenangriff an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) vereitelt. Das gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt.
Infolge des gut koordinierten Kampfeinsatzes sei eine beträchtliche Anzahl ukrainischer Soldaten außer Gefecht gesetzt worden, heißt es in der Mitteilung. Darüber hinaus sei ein gepanzertes Kampffahrzeug, eine Drohnenleitstelle, aber auch eine für die dauerhafte Verteidigung ausgerüstete Festung der ukrainischen Einheiten eliminiert worden.
Der Gegner habe Verluste erlitten und sich zurückgezogen, so die Behörde in Moskau.
Russische Drohnenpiloten kappen Nachschubwege des Gegners bei Krasny Liman (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Fahrzeuge der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht und kappten damit die Versorgung des Gegners in der Gegend.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite das russische Militär die Ortschaft Tschewtschenkowskoje im Gebiet Saporoschje.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
- acht Artilleriegeschütze
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge
- 98 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 145 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 19 Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 591 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Russlands Generalstabschef Gerassimow inspiziert den Truppenverband Süd
Russlands Truppenverbände erfüllen weiterhin ihre Kampfaufträge bei der militärischen Spezialoperation und führen offensive Gefechte in sämtlichen Frontabschnitten unvermindert fort. Dies erklärte Armeegeneral und Generalstabschef Waleri Gerassimow bei der Inspektion des Truppenverbands Süd am Donnerstag.
Weitere Aussagen von Gerassimow lauten:
- Kiew versucht, den Westen davon zu überzeugen, dass die ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld Erfolge erzielen. Daher verbreitet es im Rahmen einer Propagandakampagne Falschmeldungen über eine angeblich erfolgreiche Offensive im Gebiet Saporoschje.
- Einheiten des Truppenverbands Süd, die gleichzeitig in mehrere Richtungen auf einer breiten Front von etwa 160 Kilometern vorrücken, durchbrachen in einigen Abschnitten die erste Verteidigungslinie der befestigten Gegend Slawjansk-Kramatorsk.
- Stoßtrupps kämpfen auf einem Flugplatz drei Kilometer außerhalb von der Stadt Kramatorsk. Die Nachschubwege des Gegners werden mit Langstreckenwaffen zerstört.
- Einheiten des Truppenverbands Süd führen offensive Kampfhandlungen in der Ortschaft Aleksejewo-Druschkowka durch, einer der wichtigsten Verteidigungsstellungen des Gegners an der Front bei Sewerodonezk. Das russische Militär kontrolliert etwa die Hälfte der Stadt.
Nachtzug nach Kiew: Kokain-Gerüchte um Merz, Scholz mit "viel Wein" zur Ukraine-Hilfe überredet
Im Nachtzug nach Kiew sorgen gleich zwei Geschichten für Aufsehen: 2025 kursierten Kokain-Gerüchte über Merz und Macron. 2022 soll Scholz laut Ex-Botschafter Zazo mit "viel Wein" von der Unterstützung der Ukraine überzeugt worden sein.
Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Gebiet Belgorod: Mindestens 118 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
In den zurückliegenden 24 Stunden haben Kiewer Kräfte Luft- und Artillerieangriffe auf zwölf Gemeindebezirke im Grenzgebiet Belgorod durchgeführt. Die Luftverteidigung und weitere beteiligte Einheiten haben 134 Drohnen abgefangen oder zerstört. Dies teilt der lokale Krisenstab mit.
Wie es heißt, erlitten 16 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades, von denen vier im Krankenhaus behandelt werden. Die Ärzte leisten den Opfern jede notwendige Hilfe.
Russisches Militär führt in der Nacht massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine durch
In der Nacht zum Donnerstag haben die Streitkräfte Russlands militärische Anlagen in der Ukraine massiv mit Präzisionswaffen angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Wie es heißt, seien dabei unter anderem Produktionsstätten für Drohnen, Transport- und Logistikzentren, Raffinerien, Hüttenwerke, Energieanlagen getroffen worden, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden.
Laut Moskau griffen die russischen Truppen Ziele in Kiew und im Umland, in den Städten Saporoschje, Kriwoi Rog, Krementschug, Odessa und im Raum Odessa an.
Russisches Militär spürt gegnerische Truppenstandorte auf der Insel Karantinny in Cherson
Drohnenpiloten, die als Teil des russischen Truppenverbands Dnjepr kämpfen, konnten im Zuge ihrer Aufklärungsaktivitäten die Zielkoordinaten der militärischen Anlagen auf der Insel Karantinny in Cherson identifizieren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.
Nachdem russische Luftstreitkräfte die Daten erhalten hatten, führten sie Präzisionsangriffe auf die Ziele in der Stadt Cherson mit Gleitbomben durch.
Wie es heißt, erlitten Kiewer Kräfte dadurch erhebliche Verluste an Personal und verloren Munitionslager, Drohnenleitstellen sowie Fahrzeuge und Ausrüstung für die elektronische Kampfführung.
DVR meldet 17 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. August bis 0 Uhr am 27. August (Ortszeit) erlitten elf Zivilisten, darunter zwei Kinder, Verletzungen. Durch den Beschuss kamen acht Wohnhäuser, elf zivile Infrastrukturobjekte und zivile Fahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 36 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.
DVR-Behörden melden elf Verletzte bei ukrainischem Raketenangriff am Vortag
Die Zahl der Verletzten durch den massiven Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der gleichnamigen Hauptstadt der Volksrepublik Donezk (DVR) ist auf elf gestiegen. Dies gibt der Republikchef Denis Puschilin bekannt. Am Mittwoch griff das ukrainische Militär zivile Objekte in der DVR mit Flamingo-Raketen an.
Laut dem Beamten wurden zudem acht Wohngebäude, elf zivile Infrastruktureinrichtungen und Zivilfahrzeuge in drei Stadtteilen und drei Gemeindebezirken beschädigt.
Kiew verliert Reserven und Drohnenleitstellen im Raum Saporoschje
Dank der Aufklärungsaktivitäten von Drohnenpiloten konnten Artilleristen des russischen Truppenverbands Ost Reservekräfte und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee in der Nähe der Ortschaft Kolomijzy im Gebiet Saporoschje zerstören. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das russische Verteidigungsministerium.
Wie es heißt, übermittelten die Drohnenpiloten die Zielkoordinaten an die Artilleriesoldaten. Besatzungen der Giazint-S-Selbstfahrlafetten führten anschließend eine Reihe von Präzisionsangriffen auf die von dem Gegner besetzten Gebäude.
Infolgedessen sei die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte in der Gegend geschwächt worden, was die Voraussetzungen für den Vormarsch der russischen Stoßtrupps geschaffen habe, heißt es im Bericht weiter.
26.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
CIA-Direktor in Moskau – aber Europäer haben Diplomatie verlernt
Während die EU den Krieg um die Ukraine mit immer mehr Geld und Waffen anheizt, bemühen sich der Vatikan und offenbar auch die amerikanische CIA um Deeskalation. Nicht nur der Vatikan-Abgesandte Erzbischof Richard Paul Gallagher, sondern auch CIA-Direktor John Ratcliffe hat Moskau besucht.
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Militärexperte: Verantwortung für Angriff auf Bus in LVR liegt bei ukrainischem Kommando
Die Verantwortung für den Tod von neun Einwohnern der Lugansker Volksrepublik (LVR) bei einem Angriff auf einen Linienbus trägt nach Ansicht des Militärexperten Andrei Marotschko das ukrainische Kommando und nicht die eingesetzte künstliche Intelligenz (KI). Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Wie auch immer die Rolle von maschinellem Sehen und künstlicher Intelligenz bewertet wird, bleiben diese Technologien lediglich zweitrangige Faktoren. Entscheidend ist das ukrainische Kommando, das den Einsatz dieser Systeme bei Angriffen bestimmt."
Marotschko zufolge werden die meisten Angriffe der ukrainischen Streitkräfte unmittelbar von menschlichen Operatoren gesteuert.
"Die künstliche Intelligenz ist dabei lediglich ein unterstützendes Element. Daher kann mit voller Gewissheit gesagt werden, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine die direkte Verantwortung für den Terroranschlag in der LVR trägt."
Ukraine: Wehrkommission erklärt Mann mit drei amputierten Fingern für diensttauglich
Eine militärärztliche Kommission bei einem territorialen Rekrutierungszentrum (TZK) im Gebiet Charkow hat einen Mann, dem drei Finger der rechten Hand amputiert wurden, für wehrdiensttauglich erklärt. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua. Der Telegram-Kanal des Mediums veröffentlichte Fotos der Hand des Mannes sowie die Entscheidung der Kommission.
Der Abgeordnete der Regierungspartei "Diener des Volkes", Juri Kameltschuk, hatte zuvor eingeräumt, dass Wehrpflichtige von den militärärztlichen Kommissionen nicht ordnungsgemäß untersucht würden. Pro Bewerber stünden lediglich fünf bis sieben Minuten zur Verfügung. Auch in den ukrainischen Streitkräften wird demnach beklagt, dass Rekrutierungszentren Männer trotz gesundheitlicher Einschränkungen einziehen, um die Mobilisierungsquoten zu erfüllen.
Gebiet Saporoschje: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff schwer verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje ist eine Frau schwer verletzt worden. Dies teilte die Verwaltung des Gemeindebezirks auf der Plattform Max mit:
"Bei einem Drohnenangriff in der Nähe eines Privathauses wurde eine Anwohnerin schwer verletzt. Sie erhält die notwendige medizinische Hilfe."
Bei dem Angriff wurden zudem ein Lebensmittelgeschäft in Kamenka-Dnjeprowskaja und das Kulturhaus im nahegelegenen Nowodnjeprowka beschädigt.
UN: Angriffe auf Zivilisten müssen sofort beendet werden
Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und müssen unverzüglich eingestellt werden. Dies erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric gegenüber RIA Nowosti anlässlich des ukrainischen Angriffs auf einen Bus in der Lugansker Volksrepublik (LVR).
"Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur stellen einen eindeutigen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar, wo auch immer sie stattfinden, und müssen sofort beendet werden. Der Generalsekretär ist weiterhin zutiefst besorgt über die anhaltende Eskalation dieses Konflikts, auch auf dem Territorium der Russischen Föderation."
Eine entsprechende Grundposition der UN zum Schutz von Zivilisten und ziviler Infrastruktur nach dem humanitären Völkerrecht ist auch in aktuellen UN-Erklärungen dokumentiert.
Am Mittwoch hatte der Leiter der LVR, Leonid Passetschnik, mitgeteilt, dass bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus in der LVR neun Menschen ums Leben gekommen seien. Der Bus war mit 15 Passagieren von Lissitschansk nach Stachanow unterwegs. Im Zusammenhang mit dem Angriff wurde ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet.
Russische Truppen treffen Frachter und Treibstofftanks im Hafen von Ismail
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa einen Frachter sowie Treibstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Demnach griffen sie im Laufe des Tages Schiffe und Hafenanlagen an, die im Interesse der ukrainischen Armee genutzt werden. In der Mitteilung heißt es:
"Im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa wurden ein Frachter, der militärische Güter in die Ukraine geliefert hatte, sowie drei Treibstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Zudem wurden Hafenanlagen zur Entladung militärischer Güter getroffen."
Der Angriff erfolgte vor dem Hintergrund der anhaltenden Einschränkungen im ukrainischen Seeverkehr. Wie die Nachrichtenagentur TASS am 20. August berichtete, belaufen sich die Verluste der Ukraine durch den seit dem 22. Juli andauernden Stillstand der Seehäfen auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar. Die Umleitung des Güterverkehrs auf Donauhäfen wie Ismail sowie der Transit über Moldawien zum rumänischen Constanța könnten diese Verluste demnach nicht ausgleichen. Zudem beeinträchtigte die starke Hitze in Europa die Schifffahrt auf der Donau.
Moskau: Jeder Terrorangriff auf Russland wird Konsequenzen haben
Jeder Terrorangriff Kiews auf russisches Territorium wird Konsequenzen haben. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Galusin fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte begonnen hätten, systematisch und konsequent Drohnenfabriken sowie andere Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie in Kiew und anderen Regionen anzugreifen. Zudem werde die von den ukrainischen Streitkräften genutzte Energie-, Treibstoff- und Logistikinfrastruktur ins Visier genommen.
Kuleba als möglicher ukrainischer Botschafter in den USA gehandelt
Die Ukraine erwägt den ehemaligen Außenminister Dmitri Kuleba als Kandidaten für den Botschafterposten in den USA. Dies berichtet der Kyiv Independent unter Berufung auf ukrainische Quellen.
"Der ehemalige Außenminister Dmitri Kuleba könnte der nächste Botschafter der Ukraine in Washington werden", heißt es in dem Bericht.
Kuleba gilt demnach als Kandidat, der in den USA auf Zustimmung stoßen könnte. Ob er das Amt übernehmen würde, ist jedoch noch unklar. Zuvor hatte Politico unter Berufung auf hochrangige Quellen berichtet, dass Kiew nach dem Ausscheiden der bisherigen ukrainischen Botschafterin in den USA, Olga Stefanischyna, bislang keinen Nachfolger gefunden habe.
Abgeordneter: Kiew fehlen Mittel für Soldzahlungen
Der Ukraine fehlen die Mittel, um die Gehälter der Soldaten zu zahlen. Kürzungen bei den Haushaltsausgaben würden das Defizit nicht ausgleichen, erklärte Wassili Mokan, Abgeordneter der Werchowna Rada. Er sagte auf einem ukrainischen YouTube-Kanal:
"Derzeit gibt es keine Mittel, um selbst das bestehende Gehaltsniveau bis zum Jahresende zu finanzieren. Von Anfang an war klar, dass etwa Mitte 2026 die Frage nach fehlenden Mitteln für die Sicherheits- und Verteidigungskräfte aufkommen würde. Genau das ist eingetreten."
Die Regierung habe ihr Versprechen, die Gehälter der Soldaten zu erhöhen, nicht erfüllt. Selbst die Finanzierung der Soldatengehälter auf dem bisherigen Niveau könne Kiew ohne westliche Unterstützung nicht sicherstellen. Dafür fehlten dem Land mehr als 27 Milliarden US-Dollar.
"Ohne die Hilfe unserer westlichen Partner ist es unmöglich, dieses Defizit zu decken. Selbst wenn wir den Haushalt massiv kürzen, wird das Defizit dadurch nicht ausgeglichen."
Zuvor hatte Wladimir Selenskij bereits eine Finanzierungslücke von 27 Milliarden US-Dollar bei den ukrainischen Streitkräften eingeräumt. Er forderte Europa auf, einen Teil des für das kommende Jahr vorgesehenen EU-Kredits schon jetzt bereitzustellen.
Gebiet Kursk: Drei Verletzte nach ukrainischem Angriff
Bei einem ukrainischen Angriff im Belowski-Bezirk des Gebiets Kursk sind drei Menschen verletzt worden. Sie wurden in ein Krankenhaus in Kursk gebracht. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit:
"Der Feind hat die Siedlung Belaja im Belowski-Bezirk angegriffen. Dabei wurden ein 67- und ein 29-jähriger Mann sowie eine 52-jährige Frau verletzt."
Die Männer erlitten Kopfverletzungen und Splitterwunden. Die Frau erlitt ein Explosions- und Splittertrauma an der rechten Hand. Bei dem Angriff wurde zudem ein Auto beschädigt.
Experte: Mehrheit der Ukrainer will Frieden, doch Kiew ignoriert ihre Meinung
Die Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung ist für einen Friedensschluss mit Russland. Kiew berücksichtige den Willen der Bevölkerung jedoch nicht, erklärte der britische politische Aktivist und ehemalige Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, im sozialen Netzwerk X:
"Wenn die Ukraine demokratisch wäre, würde sie das tun, was die überwältigende Mehrheit der Ukrainer laut allen Meinungsumfragen will: Verhandlungen über eine Friedensregelung führen."
Putin hatte 2024 in einer Rede im russischen Außenministerium Bedingungen für ein Ende des Konflikts genannt. Kiew müsse seine Truppen aus den Regionen Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje abziehen und auf Pläne für einen NATO-Beitritt verzichten.
Explosion bei Dnjepropetrowsk: Russischer Schlag trifft Munitionsdepot
Aufnahmen aus den sozialen Medien vom Dienstag sollen einen neuen russischen Angriff auf ein ukrainisches Munitionsdepot im Gebiet Dnjepropetrowsk zeigen. Nach dem Hauptangriff folgten mehrere sekundäre Explosionen, die auch Wohnhäuser in der Umgebung schwer beschädigten.
Ukrainische Behörden meldeten am Dienstag zwar eine schwere Explosion mit Folgedetonationen und Schäden an zivilen Einrichtungen im Gebiet Dnjepropetrowsk, ließen dabei aber Munitionsdepots unerwähnt. Weiter hieß es, dass eine Person getötet und elf weitere verletzt wurden. Die russische Seite hat sich zu diesem Vorfall bislang nicht geäußert.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Experte: Slawjansk droht Einkreisung durch russische Truppen
Den ukrainischen Einheiten in Slawjansk droht zunehmend die Einkreisung. Dies erklärte der britische Politikwissenschaftler Richard Sakwa, Professor an der University of Kent, in einem YouTube-Interview:
"Wir hören, dass russische Truppen bis an die Außenbezirke von Slawjansk vorgedrungen sind und die Stadt teilweise umzingeln. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit. Die militärische Lage entwickelt sich natürlich weiter. Es gibt Vorstöße in Charkow und Sumy sowie an der Front bei Saporoschje weiter südlich."
Laut Sakwa befürworten viele einfache Ukrainer einen möglichst schnellen Frieden mit Russland.
"Was die öffentliche Meinung in der Ukraine betrifft, gibt es derzeit den Wunsch, zu akzeptieren, dass früher oder später Frieden im Gegenzug für territoriale Zugeständnisse geschlossen werden muss. Genau das wurde bereits seit mindestens vier Jahren vorgeschlagen und wird weiterhin vorgeschlagen."
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte zuvor, dass die Rückschläge an der Front Kiew dazu bewegen sollten, unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen.
Drei Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Donezk
Bei ukrainischen Angriffen auf Donezk sind drei Menschen, darunter ein Kind, unterschiedlich schwer verletzt worden. Dies teilte das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik (DVR), Denis Puschilin, auf der Plattform Max mit:
"In einem dicht besiedelten Teil der Stadt wurden Einschläge feindlicher Geschosse registriert. Infolge des Beschusses wurden drei Menschen, darunter ein Kind, unterschiedlich schwer verletzt."
Die Angaben zu möglichen weiteren Opfern würden noch überprüft, fügte er hinzu. Puschilin bezeichnete den Angriff als "weiteres Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes" und warf ihm vor, wiederholt während der Hauptverkehrszeit auf Wohnviertel zu schießen.
Merz: Ukraine-Unterstützung soll Friedensgespräche erzwingen
Der Westen setzt weiter darauf, die Ukraine militärisch und finanziell zu stärken. In seiner Auftaktrede zur Kabinettsklausur erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, so Russland zu einer Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwingen zu wollen, und bekräftigte zugleich die langfristige Unterstützung für Kiew.
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AfD-Abgeordneter: Merz kürzt Sozialleistungen, aber finanziert die Ukraine
Bundeskanzler Friedrich Merz spricht sich angesichts der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland für eine Fortsetzung der Unterstützung der Ukraine aus. Dies erklärte der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier im sozialen Netzwerk X:
"Friedrich Merz stellt sich gerade vor die Öffentlichkeit und betont, wir würden fest an der Seite der Ukraine stehen. Er postet "Slawa Ukrajini". Den Deutschen wird das Wohngeld gekürzt. Den Deutschen wird die Krankenversicherung gekürzt. Den Deutschen verweigert man Steuersenkungen auf Sprit. Aber das Geld für die Ukraine fließt weiter."
Der AfD-Politiker Eugen Schmidt hatte zuvor gegenüber RIA Nowosti erklärt, das ukrainische Regime gebe das Geld deutscher Steuerzahler ohne jegliche Rechenschaftspflicht aus, während die Politiker in Berlin dies beklatschten.
Peskow: Ukraine verliert den Konflikt eindeutig
Die Ukraine verliert den Konflikt eindeutig. Das zeige die Entwicklung an den Fronten, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Peskow bezeichnete es zudem als großen Fehler, dass die Europäer die systemischen Probleme in der ukrainischen Führung nicht wahrhaben wollten. Peskow führte dazu aus:
"Das quasi-politische Gerangel innerhalb des Kiewer Regimes findet statt und nimmt zu. Das Kiewer Regime zerfällt von innen und verliert an Stabilität, die ohnehin immer zu wünschen übrig ließ. Dass die Europäer dies nicht wahrhaben wollen, ist ein großer Fehler."
Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, die Ukraine verliere allmählich gegen Russland. Als Gründe nannte er unter anderem Korruption und Vetternwirtschaft, das Fehlen einer gemeinsamen Strategie sowie die mangelnde Fähigkeit, Neuerungen umzusetzen.
Trump: USA arbeiten intensiv an Beendigung des Ukraine-Konflikts
"Wir wünschen uns ein Ende des Krieges in der Ukraine", erklärte US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Talkshow-Moderator Glenn Beck. Washington arbeite hart daran, dem Konflikt in der Ukraine ein Ende zu setzen, fügte er hinzu. Ehrlich gesagt, wollten sowohl Kiew als auch Moskau zum jetzigen Zeitpunkt, dass die Krise ein Ende nehme, so Trump weiter.
Drohnenangriffe: Vier Verletzte in Belgorod, ein Toter in LVR
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf Orte im Gebiet Belgorod sind vier Menschen verletzt worden, darunter ein Kämpfer der Einheit "Orlan". Dies teilte der operative Stab der Region mit.
In Schebekino wurde ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Gewerbeobjekt verletzt. Bei einem weiteren Angriff erlitt ein Kämpfer der Einheit "Orlan" eine Verletzung. Im Dorf Gruskoje wurde ein Mitarbeiter eines Unternehmens verletzt. In Oktjabrski wurde zudem ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt.
Der Mann aus Schebekino erlitt Schnittverletzungen an Hals und Gesicht, der "Orlan"-Kämpfer eine Splitterverletzung an der Schulter. Beide werden ambulant weiterbehandelt.
Der Mitarbeiter des Unternehmens in Gruskoje erlitt einen offenen Unterarmbruch. Sein Zustand ist kritisch. Der Verletzte aus Oktjabrski wurde mit einer offenen Kopfverletzung sowie Splitterverletzungen an Gesicht, Rücken und Schulter in eine Ambulanz gebracht und wird in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt.
In Rubeschnoje in der Lugansker Volksrepublik kam unterdessen ein 39-jähriger Autofahrer bei einem Drohnenangriff der Ukraine ums Leben. Dies teilte der Republikchef Leonid Passetschnik mit.
Drei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen in russischen Regionen
Im Gebiet Woronesch sind zwei Menschen durch den Absturz einer abgeschossenen ukrainischen Drohne verletzt. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Dies teilte Gouverneur Alexander Gussew mit.
"Im Vorort von Woronesch wurden durch Glassplitter ein 1977 geborener Mann und eine 1989 geborene Frau verletzt. Mit mittelschweren Verletzungen wurden sie ins Krankenhaus eingeliefert."
In der Region Tula wurde zudem ein Mann durch herabfallende Trümmer der Drohne verletzt. Gouverneur Dmitri Miljajew erklärte, dem Mann werde die notwendige medizinische Hilfe geleistet.
In der Stadt Schebekino des Gebiets Belgorod wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Unternehmen ein weiterer Mann schwer verletzt. Er erlitt eine penetrierende Brustverletzung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand sei kritisch. An dem Gebäude und der Ausrüstung entstanden Schäden.
Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Kursk verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Auto im Rylsker Bezirk des Gebiets Kursk ist eine 55-jährige Frau verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Die Frau erlitt eine Gehirnerschütterung sowie Verletzungen an Schulter und Hand. Sie erhielt medizinische Hilfe, lehnte eine stationäre Behandlung jedoch ab und wird ambulant betreut.
Ermittler leiten Verfahren wegen Terroranschlags nach Angriff auf Bus in LVR ein
Nach dem ukrainischen Angriff auf einen Bus in der Lugansker Volksrepublik (LVR) haben die Ermittler ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet. Dies teilte die offizielle Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, gegenüber RIA Nowosti mit.
Acht Menschen starben noch am Ort des Angriffs. Eine 20-jährige Frau wurde in kritischem Zustand auf die Intensivstation gebracht. Die Ärzte konnten ihr Leben jedoch nicht retten. Ihre Mutter wurde verletzt.
Auch eine 18-jährige Frau erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Drei weitere Passagiere und der Fahrer erhielten medizinische Hilfe und wurden anschließend ambulant weiterbehandelt.
Kiew greift Donezk mit Flamingo-Raketen an
Die ukrainischen Streitkräfte haben Donezk angegriffen. Dabei kamen nach vorläufigen Angaben schwere Marschflugkörper des Typs FP-5 "Flamingo" zum Einsatz. Telegram-Kanäle berichten von fünf bis acht abgefeuerten Raketen. Die genaue Zahl wird noch geprüft. Eine offizielle Bestätigung der Behörden liegt bislang nicht vor.
Einschläge wurden im Bereich des Einkaufs- und Unterhaltungszentrums "Donezk City" registriert. Informationen über die Folgen des Angriffs und mögliche Verletzte werden derzeit verifiziert.
Gebiet Saporoschje: Ein Toter und sechs Verletzte nach Angriffen der Ukraine
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Saporoschje ist innerhalb eines Tages ein Mensch getötet worden. Sechs weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit:
"Auf der Straße nahe dem Dorf Iwan Franko im Stadtbezirk Pologi kam ein 1991 geborener Mann ums Leben."
Weitere Menschen wurden bei Angriffen auf Wassiljewka, Malaja Belosjorka, Welikaja Snamenka und Pologi verletzt. Zwei weitere Personen erlitten Verletzungen bei einem ukrainischen Angriff auf Energodar. Allen Verletzten werde medizinische Hilfe geleistet, so der Gouverneur.
Kiewer Kräfte greifen Bus in der LVR an – neun Tote
Das ukrainische Militär hat einen Linienbus in der Volksrepublik Lugansk gezielt angegriffen. Das Fahrzeug mit 15 Fahrgästen war auf einer Autobahn unterwegs. Dies gibt der Republikchef Leonid Passetschnik bekannt.
"Bei dem grausamen Angriff kamen neun Menschen sofort ums Leben", teilt der Beamte mit. Weitere Fahrgäste erlitten ihm zufolge Verletzungen unterschiedlichen Schwerengrades.
Dies sei ein weiterer Terrorakt des Kiewer Regimes, so Passetschnik.
"Dies ist ein Kriegsverbrechen, für das die Verantwortlichen mit Sicherheit bestraft werden."
Phantomwirtschaft am westlichen Tropf – Bilanz nach 35 Jahren Ukraine
Nahezu jeder Bereich der ukrainischen Wirtschaft wird durch westliche Hilfe gestützt, die mittlerweile etwa einem Jahresertrag des Bruttoinlandsproduktes entspricht. RT nimmt für Sie die wirtschaftliche Seite des Niedergangs der Ukraine in den Jahren ihrer Unabhängigkeit auseinander.
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TASS: Befreiung von Pissarewka ebnet russischen Streitkräften den Weg nach Sumy
Mit der Befreiung des Dorfes Pissarewka im Gebiet Sumy bekommt das russische Militär die Möglichkeit, in strategischer Hinsicht die wichtige Fernstraße N-07 Sumy-Junakowka zu kontrollieren. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Und weiter:
"Dies wird die Versorgung der verbleibenden ukrainischen Streitkräftegruppe im ländlichen Ballungsraum erheblich erschweren und den Weg für eine Offensive auf das Verwaltungszentrum des Gebiets Sumy – die Stadt Sumy – freimachen."
Laut dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch brachte der Truppenverband Nord Pissarewka unter eigene Kontrolle.
Zahl der getöteten Jugendlichen nach ukrainischem Angriff auf Krasnodar auf vier gestiegen
Eine 14-Jährige, die bei dem ukrainischen Angriff auf ein Kinderzentrum in Krasnodar verletzt worden war, ist gestorben. Damit stieg die Zahl der getöteten Jugendlichen auf vier. Dies teilte die Beauftragte des russischen Präsidenten für Kinderrechte, Maria Lwowa-Belowa, mit.
Nach Angaben der Kinderbeauftragten befinden sich weiterhin sechs Kinder nach dem Angriff im Krankenhaus. Die Ärzte leisten den Kindern die notwendige Hilfe, so Lwowa-Belowa.
Bei dem Angriff auf die Region Krasnodar in der Nacht zum 24. August wurde ein privates Kinderzentrum in Krasnodar beschädigt. Zudem wurde ein fünfstöckiges Wohnhaus beschädigt. Zwei Frauen wurden verletzt.
Volksrepublik Lugansk: Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff aus Ukraine ab
In der Nacht zum Mittwoch haben Kiewer Kräfte mindestens 30 Kampfdrohnen gegen Wohngebäude, zivile und industrielle Anlagen in Lugansk eingesetzt. Dies gibt das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, bekannt.
Laut dem Beamten gebe es keine Betroffenen unter der Zivilbevölkerung und erhebliche Sachschäden, was dem gut koordinierten Einsatz der Luftverteidigung und der mobilen Feuergruppen zu verdanken sei.
Außer den Zielen im Verwaltungszentrum Lugansk griff das ukrainische Militär auch zivile Fahrzeuge sowie Infrastruktureinrichtungen in fünf Gemeindebezirken und in der Stadt Perwomaisk an.
Russischer Abgeordneter: Schwere Verluste Kiews beim Versuch, verlorene Gebiete zurückzuerobern
Alexander Borodai, stellvertretender Vorsitzender des Duma-Ausschusses für GUS-Angelegenheiten und Eurasische Integration, hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt, die ukrainischen Streitkräfte würden erhebliche Verluste in den Gebieten Charkow und Sumy, im Raum Kupjansk und an der Front bei Konstantinowka in der DVR erleiden. Dies sei auf "die politischen Ambitionen" des Präsidenten Wladimir Selenskij zurückzuführen, der alles daransetze, die im Kampf verlorenen und ganz oder teilweise unter russischer Kontrolle befindlichen Gebiete zurückzuerobern.
Laut dem Abgeordneten sei es für Selenskij wichtig, dem Westen und der ukrainischen Bevölkerung eine Art "Sieg über Russland" zu präsentieren. Derartige Versuche hätten jedoch hohe Verluste zur Folge.
Jeder Angriff der Stoßtrupps, selbst das Eindringen kleinerer Gruppen tief in die gegnerischen Verteidigungslinien, sei mit massiven Verlusten in der Infanterie verbunden, erläuterte der Abgeordnete.
Medien: Italien vereinbart im Stillen neues Militärhilfepaket für Kiew
Rom kündigt zwar öffentlich die Lieferung von Generatoren an, um die ukrainische Bevölkerung vor dem kommenden Winter zu unterstützen, bereitet aber zugleich militärische Hilfe für die Ukraine vor. Die Unterstützung soll als Teil des 13. Hilfspakets für Kiew formalisiert werden. Das berichtete die Zeitung La Repubblica unter Berufung auf eigene Quellen.
Die Ukraine erhält demnach vier Batterien des Flugabwehrsystems vom Typ SAMP/T NG. Der Verkauf werde durch EU-Kredite finanziert. Das System sei Patriot-Flugabwehrraketen aus US-Produktion mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen, heißt es im Bericht.
Darüber hinaus plane Italien, bis Oktober Aster-30-Präzisionsraketen aus eigenen Beständen der Ukraine zu übergeben, um die ukrainische Luftverteidigung zu stärken.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte Pissarewka im Gebiet Sumy und Neschenka im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.405 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer
- ein Artillerieaufklärungsradar
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
- fünf gepanzerte Kampffahrzeuge
- sieben Artilleriegeschütze
- 96 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 141 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, drei Flamingo-Marschflugkörper und 798 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Mehrfachraketenwerfer nimmt ukrainische Stellung im Gebiet Saporoschje auseinander (Video)
Russische Artilleriesoldaten zerstörten eine im Waldgebiet im Raum Saporoschje getarnte Festung der ukrainischen Streitkräfte mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers. "Das Versteckspiel ist vorbei", heißt es in dem Beitrag zum Video, das das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram teilt.
Gebiet Tambow: Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Wildberries-Lager
Bei der nächtlichen Drohnenattacke des ukrainischen Militärs auf ein Lagerhaus des russischen Onlinehändlers Wildberries im Raum Tambow erlitten zwei Menschen Verletzungen. Dies teilt der Gouverneur Jewgeni Perwyschow mit. Laut dem Beamten stünden mehr als 100.000 Quadratmeter der Anlage in Flammen.
Wie es heißt, zerstörte Russlands Luftverteidigung 13 Drohnen. Weitere drei unbemannte Fluggeräte seien von mobilen Feuergruppen vom Himmel geholt worden.
Ukrainische Flamingo-Marschflugkörper über dem Schwarzen Meer abgeschossen
In der Nacht zum Mittwoch haben russische Flugabwehrkräfte drei ukrainische Marschflugkörper vom Typ Flamingo über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgeschossen. Wie der Gouverneur der Großstadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, bekanntgibt, handele es sich um den ersten Raketenangriff der ukrainischen Truppen seit Langem.
Dank der professionellen Handlungen der Einsatzkräfte konnten die Marschflugkörper laut dem Beamten in beträchtlicher Entfernung von Sewastopol umgehend geortet und zerstört werden.
Wie es heißt, wurde niemand verletzt und es entstanden keine Schäden an der städtischen Infrastruktur.
Russischer Sonderbotschafter: Konstruktiver Dialog mit EU derzeit unmöglich
Die Aufgabe der Europäischen Union besteht heute darin, das neonazistische Regime in Kiew zu instrumentalisieren, um Russland ständig militärisch unter Druck zu setzen. Dies erklärte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Alexander Trofimow, im Gespräch mit der Agentur RIA Nowosti.
Darüber hinaus ziele Europas Politik darauf ab, Zeit zu gewinnen, um sein eigenes militärisch-industrielles Potenzial auszubauen, fügte der Diplomat hinzu.
Und weiter:
"Solange diese Linie vorherrscht, wird es unmöglich sein, einen Dialog zu führen, geschweige denn über irgendetwas Konstruktives zu verhandeln."
Die westlichen Länder griffen schon seit Langem zu aggressiven Aktionen, die durch nichts zu rechtfertigen seien, mit dem Ziel, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, betonte Trofimow.
Zugleich erklärte der Diplomat, Moskau verfüge bereits über zahlreiche Verbündete und Partner außerhalb Westeurasiens, mit denen es gezielt den Aufbau einer Sicherheitsarchitektur vorantreiben wolle, die auf dem Prinzip der Gleichheit und Unteilbarkeit basieren würde.
Russischer Su-34-Jagdbomber greift gegnerischen Truppenstandort an (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen das Kampfflugzeug vom Typ Su-34 im Einsatz. Dabei sei ein temporärer Truppenstandort des Gegners samt Personal mit präzisionsgelenkten Gleitbomben außer Gefecht gesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
DVR meldet 36 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 36 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 39 Geschosse abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 25. August bis 0 Uhr am 26. August (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Acht weitere Einwohner wurden verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte und drei zivile Fahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 37 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.
Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus im Raum Lipezk – zwei Tote
Beim Drohnenabsturz im russischen Gebiet Lipezk brach ein Feuer in einem Privathaus aus. Leider seien dabei ein Mann und ein 14-jähriges Kind ums Leben gekommen, gibt der Gouverneur Igor Artamonow bekannt.
Laut dem Beamten erlitten zwei weitere Frauen Verletzungen. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden und erhielten jede notwendige Hilfe, so der Gouverneur.
Flugabwehr neutralisiert Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Gebieten
In der Zeitspanne von 20 Uhr am 25. August bis 7 Uhr am 26. August Moskauer Zeit hat die Luftverteidigung insgesamt 462 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 16 russischen Gebieten abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Truppenverband Ost zerstört ukrainische Kampfdrohnen in der DVR
Mobile Feuergruppen, die als Teil des russischen Truppenverbands Ost in der Volksrepublik Donezk (DVR) kämpfen, wehren gegnerische Drohnenattacken ab. Laut einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums schossen sie bei ihrem jüngsten Kampfeinsatz mehrere Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte ab.
Bei der Flugabwehr setzt das russische Militär demnach schwere Maschinengewehre vom Typ NSWT im Kaliber von 12,7 Millimetern, tragbare Fla-Raketen sowie Abfangdrohnen vom Typ Jolka (dt.: Tannenbaum) ein.
Wie es heißt, zerstören mobile Feuergruppen gegnerische Aufklärungs- und Angriffsdrohnen, darunter Langstreckendrohnen der Typen Hornet, UJ-26-Bobjor (dt.: Biber), An-196-Ljuty (dt.: der Grausame) und schützen so Fernstraßen, zivile Infrastruktur sowie Einrichtungen im russischen Hinterland.
25.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Medwedew: Russland will Garantien, dass NATO jegliche Anfeindungen einstellt
Dmitri Medwedew erklärte, seit Jahrhunderten unternehme der Westen Versuche, neue Krisenherde an Russlands Grenzen zu schaffen. Der Gegner werde jedoch eine mächtige Antwort auf seine aggressiven Pläne erhalten. "Und der einzige Sieger wird Russland sein", so der Politiker.
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Umfrage: 53 Prozent der Polen gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine
Eine Mehrheit der Polen lehnt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pollster hervor.
Demnach sprechen sich 53 Prozent der Befragten gegen eine weitere Lieferung von Militärtechnik und Waffen an die Ukraine aus. 36 Prozent befürworten eine Fortsetzung der Militärhilfe, während 11 Prozent keine klare Meinung zu dem Thema haben. Damit gibt es erstmals mehr Gegner als Befürworter weiterer Waffenlieferungen.
Direkt nach Beginn der militärischen Sonderoperation im Jahr 2022 hatten sich noch 77,5 Prozent der Polen für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Die Umfrage wurde am 19. und 20. August unter 1.000 Personen durchgeführt.
Euronews: Frankreich will Ausnahmen für ukrainische Waffenkäufe begrenzen
Frankreich will die Geltungsdauer von Ausnahmen, die der Ukraine den Kauf von Waffen bei nicht-europäischen Anbietern ermöglichen, begrenzen. Dies berichtet Euronews unter Berufung auf Quellen. In dem Bericht heißt es:
"Frankreich drängt auf eine Begrenzung der Geltungsdauer dieser Ausnahmen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Großteil der bereitgestellten EU-Finanzierung letztlich die europäische – und möglicherweise französische – Rüstungsproduktion unterstützt."
Nach den Bedingungen des 90-Milliarden-Euro-Kredits darf die Ukraine Waffen außerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums kaufen, wenn europäische Hersteller nicht genügend liefern können, die erforderlichen Produktionsfristen nicht einhalten oder einen zu hohen Preis verlangen. Der Anteil solcher Käufe darf jedoch höchstens 35 Prozent der Gesamtsumme betragen.
Laut Euronews hat Kiew unter anderem Ausnahmen für US-Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme beantragt. Zuvor hatte die EU-Kommission weitere 6,1 Milliarden Euro für die Beschaffung von Luft- und Raketenabwehrsystemen, Raketen, Munition und Radaranlagen für die Ukraine bewilligt.
Scott Ritter: Mobilisierung von Frauen bedeutet "buchstäblich Krieg bis zum letzten Ukrainer"
Der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter warnt im Gespräch mit Andrew Napolitano vor dem Einsatz von Frauen an der ukrainischen Front.
Um den enormen Ausfall an Männern auf dem Schlachtfeld auszugleichen, bereite die Ukraine nun die Mobilisierung von Frauen vor. Dies werde von westlichen Akteuren und Politikern aktiv befürwortet. Ritter kritisiert diesen Schritt scharf. Die Bereitschaft, auch Frauen an der Front einzusetzen, führe laut Ritter zu einem Krieg "buchstäblich bis zum letzten Ukrainer".
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Ukrainischer Angriff auf Gorlowka fordert eine Tote und fünf Verletzte
Bei einem ukrainischen Angriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind fünf Zivilisten verletzt und eine weitere Person getötet worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit:
"Infolge der bewaffneten Aggression der Ukraine wurden in Gorlowka fünf Zivilisten unterschiedlich schwer verletzt."
Später meldete Prichodko den Tod einer weiteren Zivilistin im Stadtzentrum von Gorlowka.
Gorlowka liegt rund 50 Kilometer nördlich von Donezk. Die Stadt gehört zu den größten Orten der DVR. Vor Beginn des Donbass-Konflikts lebten dort mehr als 250.000 Menschen.
Ex-Botschafter: Macron und Draghi überzeugten Scholz mit Wein von der Ukraine-Hilfe
Im Jahr 2022 haben der damalige italienische Ministerpräsident Mario Draghi und der französische Präsident Emmanuel Macron Bundeskanzler Olaf Scholz mit Wein davon überzeugt, die Ukraine zu unterstützen. Dies erklärte der ehemalige italienische Botschafter in der Ukraine, Pier Francesco Zazo, im Gespräch mit der Europäischen Prawda.
Auf die Frage, ob bei den Verhandlungen tatsächlich "drei Staatschefs und Wein" eine Rolle gespielt hätten, antwortete Zazo:
"Der Wein war tatsächlich da, und er hat sehr geholfen. Das Ziel war, den deutschen Bundeskanzler zu überzeugen, und das begann bereits im Zug auf dem Weg nach Kiew."
Scholz habe sich bis zuletzt nicht eindeutig geäußert. Erst auf der Pressekonferenz habe er die Unterstützung für den EU-Kandidatenstatus der Ukraine verkündet.
Peskow schließt Verwaltung des Donbass durch Drittstaat aus
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat eine Verwaltung des Donbass durch eine dritte Partei ausgeschlossen. Er reagierte damit auf einen Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, eine Freihandelszone im Donbass unter Kontrolle einer dritten Partei einzurichten:
"In diesem Zusammenhang würde ich dennoch sagen, dass der Donbass Territorium der Russischen Föderation, ein Subjekt der Russischen Föderation, ist. Es ist kaum vorstellbar, dass eine dritte Seite die Verwaltung einer Region der Russischen Föderation übernimmt."
Selenskij zufolge haben die Ukraine, die USA und Europa ein entsprechendes Dokument mit Vorschlägen ausgearbeitet, das Russland vorgelegt werden soll. Dazu gehörten ein Waffenstillstand sowie der US-Vorschlag für eine Freihandelszone im östlichen Teil des Donbass.
Peskow betonte zugleich, Russland bleibe für eine friedliche Beilegung des Konflikts offen. "Aber in Ermangelung solcher Möglichkeiten setzen wir die militärische Sonderoperation fort", so der Kremlsprecher.
Trumps ehemaliger Sondergesandter für Russland und Ukraine fordert Mobilisierung von Frauen
Der ehemalige US-Sondergesandte für Russland und die Ukraine, Keith Kellogg, erklärte in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem YouTube-Kanal Naspravdi MAX, dass er die Mobilisierung ukrainischer Frauen zum Militärdienst ausdrücklich unterstütze.
Sowohl aus persönlicher als auch aus professioneller Sicht sei er für die Mobilisierung von Frauen, so Kellogg, "denn sie kämpfen nicht schlechter als Männer". Es sei wichtig für Frauen, dass sie auch in dieser Hinsicht ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten.
Der Generalleutnant betonte, dass seine Ehefrau und eine Tochter beim Militär waren und beide als Fallschirmjägerinnen an Kampfhandlungen teilnahmen. Seine Frau Paige war in Grenada im Einsatz und seine Tochter Meaghan in Afghanistan.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Experte: Merz und Macron wollen Kiew vor Wahlen keine unerfüllbaren Versprechen geben
Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sind laut dem Politologen Alexander Rahr aus nachvollziehbaren Gründen nicht zu den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit nach Kiew gereist.
Merz kämpfe um seine Umfragewerte, die schnell sänken. Im September fänden in drei ostdeutschen Bundesländern Landtagswahlen statt. Dort dürften laut Prognosen die AfD und die Linkspartei zulegen, sagte Rahr der Zeitung Wsgljad. In Ostdeutschland seien die antiukrainischen Stimmungen stark. Die Menschen wollten die Kampfhandlungen nicht länger finanzieren. Das wisse auch Merz, erklärte der Politologe.
"Das Gleiche gilt für Macron. In Frankreich finden in zehn Monaten Präsidentschaftswahlen statt. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Land unter die Führung der Rechten kommen, die gegen eine weitere finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine sind. Macron will in Kiew keine Versprechen geben, die Paris später ohnehin brechen wird."
Zudem seien die europäischen Staats- und Regierungschefs die ständigen Bitten Wladimir Selenskijs um Hilfe und Geld leid. "In Europa beginnt man zu verstehen, dass kein neuer Durchbruch der ukrainischen Streitkräfte an der Front zu erwarten ist", so Rahr. Die Erwartungen der vergangenen vier Jahre hätten sich nicht erfüllt. Merz und Macron würden erkennen, dass bald Verhandlungen mit Russland aufgenommen werden müssten.
Ex-Verteidigungsminister: Ukraine "verliert langsam" gegen Russland
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow sieht die Ukraine im Konflikt mit Russland zunehmend auf eine Niederlage zusteuern. Er sagte in einem Interview mit Reuters:
"Ich denke, wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt, der unseren weiteren Weg bestimmen wird. Aber es sieht so aus, als würden wir langsam, nach und nach verlieren."
Fjodorow zufolge muss Kiew dringend einen neuen Plan zur Beendigung des Konflikts ausarbeiten. Dafür blieben nur wenige Monate.
Finnischer Präsident: Ukrainische Angriffe tief in Russland sind "sinnvolle Strategie"
Finnlands Präsident Alexander Stubb hat sich in einer Pressekonferenz am Rande eines Treffens der "Koalition der Willigen" in Kiew am Montag entschieden für die ukrainischen Angriffe tief im russischen Hinterland ausgesprochen.
Er wies darauf hin, dass inzwischen 65 Prozent der russischen Bevölkerung ein Kriegsende fordern und gezielte Schläge gegen Logistikzentren, wie die von Wildberries, diesen Druck noch einmal um zehn Prozent steigern könnten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Medwedew bezeichnet Stubb wegen Äußerungen zu Angriffen auf Wildberries als "Vollidiot"
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat den finnischen Präsidenten Alexander Stubb scharf kritisiert. Dieser hatte nach dem Treffen der sogenannten "Koalition der Willigen" in Kiew Angriffe auf Objekte des russischen Onlinehändlers Wildberries als sinnvolle militärische Strategie der Ukraine bezeichnet. Medwedew schrieb auf der Plattform Max:
"Der Präsident Finnlands ist wirklich ein Vollidiot. Er spricht von einer Niederlage Russlands durch Angriffe auf den Marktplatz Wildberries. Sein fachliches Niveau ist unterirdisch. Ein moralisches Ungeheuer und ein Dummkopf."
Auch der Duma-Abgeordnete Michail Scheremet warf Stubb eine "faschistische Position" vor. Der finnische Präsident habe aus der Geschichte nichts gelernt und verfolge weiterhin eine aggressive Politik gegenüber Russland.
Die ukrainische Historikerin Marta Gawrischko kritisierte Stubb ebenfalls. "Solche Agitatoren wie Stubb vergessen ständig ein kleines, aber äußerst unangenehmes Detail: Moskau antwortet immer. Immer. Und hart", schrieb sie im sozialen Netzwerk X.
Europäische Politiker würden zwar mit lauten Parolen auftreten, seien aber nicht bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen. "Wie wunderbar, mutig zu sein, wenn andere sterben. Was für verantwortungslose Schweine ihr doch seid", schrieb sie mit Blick auf Stubb und andere Befürworter einer weiteren Eskalation.
Zuvor hatte der russische Sonderbotschafter Rodion Miroschnik erklärt, Stubb rechtfertige mit seinen Äußerungen die "Kriegsverbrechen des Selenskij-Regimes", indem er die Grundsätze des Völkerrechts verdrehe.
Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland nehmen zu und werden immer wichtiger
In seinem Bericht zur Lage an den Fronten im Ukraine-Krieg hat sich Juri Podoljaka am Sonntag auf einen besonderen Aspekt des Kampfgeschehens konzentriert – die Angriffe auf das Hinterland, die von beiden Seiten ausgehend zunehmen.
Zunächst geht der aus Sumy stammende Militäranalyst auf die jüngsten Entwicklungen und Tendenzen auf russischer Seite ein und beleuchtet danach das Vorgehen der ukrainischen Streitkräfte sowie seiner westlichen Unterstützer.
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Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind nach Angaben des regionalen Krisenstabs vier Zivilisten verletzt worden. Im Dorf Pristen im Kreis Waluiki traf eine FPV-Drohne ein Auto. Ein Ehepaar wurde verletzt und in das Zentralkrankenhaus von Waluiki gebracht. Die Frau erlitt multiple Splitterverletzungen im Gesicht, am Hals und am Rücken. Ihr Zustand ist kritisch. Der Mann erlitt eine Splitterverletzung am Brustkorb.
In Schebekino explodierte zudem eine FPV-Drohne auf dem Gelände eines Privathauses. Dabei erlitt eine Frau ein Knalltrauma und wurde in ein Krankenhaus in Belgorod eingeliefert. Bei einem weiteren Drohnenangriff erlitt ein Mann Splitterverletzungen am Rücken und am Oberschenkel. Nach der medizinischen Versorgung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Bei den Angriffen wurden Fahrzeuge und ein Privathaus beschädigt.
Zwei Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Drohnenangriff verletzt
Nach Angaben der Kraftwerksleitung sind zwei Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Einer der Verletzten schwebt in Lebensgefahr, der andere befindet sich in einem mittelschweren Zustand.
Der Angriff ereignete sich demnach im Bereich der Wasserkraftanlagen, während Mitarbeiter der Reparatur- und Bauabteilung ihrer Arbeit nachgingen. Beide Verletzten wurden zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
In Gorlowka in der Donezker Volksrepublik wurde unterdessen ein Linienbus durch eine ukrainische Drohne beschädigt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Verletzte gab es nicht. Zudem wurden Fahrzeuge eines kommunalen Betriebs und eine Autowaschanlage beschädigt.
Gebt uns alles: Ukrainischer Botschafter Melnyk fordert sämtliche verfügbaren Abfangraketen
Der ukrainische UN-Botschafter Andrei Melnyk hat am Montag, dem 24. August 2026, im Sicherheitsrat weitere Forderungen aufgestellt. Melnyk erklärte:
"Wenn wir ganz offen sprechen, fällt es meinen Mitbürgern schwer, zu verstehen, warum Abfangraketen, die jeden Tag Hunderte Menschenleben retten könnten, in Lagerbeständen verbleiben, anstatt zum Schutz der ukrainischen Zivilbevölkerung eingesetzt zu werden."
Er räumte zwar ein, dass weltweit ein enormer Mangel bestehe und die Produktionskapazitäten begrenzt seien, forderte aber dennoch, dass Kiew die derzeit verfügbaren Abfangraketen übergeben werden sollten.
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Russland trifft zwei weitere Schiffe mit Militärgütern
Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums im ukrainischen Hafen Juschny zwei Frachtschiffe mit Militärgütern getroffen. Das Ministerium teilte mit:
"Mit Kampfdrohnen und hochpräzisen luftgestützten Waffen wurden im Hafen Juschny zwei Frachtschiffe getroffen, die Militärgüter in die Ukraine geliefert hatten, sowie vier Lager mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte."
Außerdem seien Hafenanlagen getroffen worden, die zur Entladung von Militärgütern genutzt werden. Im Hafen Tschernomorsk wurden nach Angaben des Ministeriums zudem Treibstofftanks für die ukrainischen Streitkräfte zerstört.
"Ich werde nicht singen" – Britischer Premier spielt Gitarre mit ukrainischen Soldaten in Kiew
Der britische Premierminister Andy Burnham hat bei seiner ersten offiziellen Reise nach Kiew am Montag für Aufsehen gesorgt. Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen, wie der Regierungschef gemeinsam mit ukrainischen Soldaten ein Lied der Manchester-Band "The Smiths" anstimmt.
Die Szene spielte sich in einem mobilen Aufnahmestudio der ukrainischen Armee ab. "Ich bin etwas aus der Übung", scherzte Burnham, als er die Gitarre in die Hand nahm und ein paar Akkorde anschlug. Neben dem musikalischen Intermezzo standen auch konkrete militärische Vereinbarungen auf der Agenda.
Die britische Regierung wird der Ukraine technische Baupläne für britische Komponenten übergeben. Damit soll die heimische Produktion von SCALP-Marschflugkörpern ermöglicht werden. Russland hat bereits angekündigt, entsprechende Produktionsstätten zerstören zu wollen.
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Bloomberg: Personalmangel bremst Waffenproduktion in der Ukraine
Der Mangel an Ingenieuren stellt ein kritisches Hindernis für den Ausbau der ukrainischen Rüstungsproduktion dar. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Trotz milliardenschwerer Investitionen und einer hohen Nachfrage nach Waffen kann der Arbeitsmarkt den Bedarf der Branche nicht decken.
Unternehmen locken Mitarbeiter mit bis zu dreimal höheren Gehältern und bezahltem Wohnraum. Laut Sergei Wyssozki, Vizepräsident des Nationalen Verbands der ukrainischen Rüstungsunternehmen, suchen einige Betriebe sogar pensionierte Fachkräfte und bitten sie, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Marta Chrypjak, Leiterin des Bereichs Verteidigungstechnologien bei der Personalagentur Lobby X, sagte:
"Auf dem Arbeitsmarkt beobachten wir etwas, das einem internen Kannibalismus ähnelt: Wir wenden uns immer wieder an dieselben Menschen und nutzen alle verfügbaren Mittel, um sie anzuwerben."
Besonders groß ist der Fachkräftemangel bei Hardwareentwicklern, Hochfrequenztechnikern und Chemikern. Wegen des Personalmangels werden Drohnen teilweise von Buchhaltern und HR-Mitarbeitern montiert. Auch Menschen ohne technische Ausbildung werden eingestellt und von Grund auf angelernt. Der Personalmangel in der Ukraine hängt laut früheren Berichten auch mit der Mobilisierung zusammen. Besonders in Industrie und Verkehr fehlen Arbeitskräfte. Zudem übernehmen zunehmend Frauen Arbeitsplätze, die traditionell von Männern besetzt wurden.
US-Medium: Westliche Panzer in der Ukraine angesichts von Drohnen weitgehend nutzlos
In der Ukraine stehen westliche Panzer im Wert von rund zehn Millionen US-Dollar größtenteils "im Spinnennetz" in den Wäldern. Gegen billige Drohnen sind sie auf dem Schlachtfeld weitgehend machtlos, wie die New York Times (NYT) unter Berufung auf ukrainische Soldaten berichtet. "Wir setzen gepanzerte Fahrzeuge praktisch nicht mehr ein", sagte der ehemalige ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski kürzlich.
Die Ukraine hatte bereits kurz nach Beginn des Konflikts im Februar 2022 westliche Panzer gefordert. Großbritannien, Deutschland und die USA stimmten Lieferungen schließlich im Januar 2023 zu. Die für den Einsatz westlicher Panzer aufgestellte 33. mechanisierte Brigade zog im Frühjahr 2023 in die Kämpfe. Zu diesem Zeitpunkt begannen bereits billige Drohnen, die Fahrzeuge zu treffen.
Daraufhin rüsteten die russischen Streitkräfte ihre Panzer mit Netzen und Gittern zum Schutz vor Drohnen aus. "Damals lachten sie darüber und nannten diese Konstruktionen 'Barbecue-Grills'", sagte der Leiter des technischen Panzerwartungsdienstes der 33. Brigade mit dem Rufnamen "Energetik" der Zeitung. "Aber sie bewegten sich in die richtige Richtung", fügte er hinzu.
Die Ukraine hält weiterhin Panzer vor und bildet Soldaten an ihnen aus. In einem Wald im Gebiet Charkow stehen deutsche Leopard-Panzer unter Tarnnetzen. Einige warten auf Reparatur oder Wartung, andere befinden sich in Reserve. Laut NYT wurden die Fahrzeuge unter anderem durch Minen und Drohnen beschädigt – teilweise sogar während ihrer "Evakuierung". Der Kreml erklärte wiederholt, dass westliche Waffen den Kriegsverlauf nicht grundlegend verändern könnten. Für die Ukraine gebe es "keine Wunderpille, keine Wunderwaffe", hieß es in Moskau.
Russisches Militär präsentiert tragbare Laserwaffe (VIDEO)
Russlands Militär hat ein neues tragbares Lasersystem vorgestellt, das bereits in Serienproduktion ist. Es dient vor allem der Entschärfung von Minen und Blindgängern aus sicherer Entfernung. Das Laser-Minenräumsystem ist eine verkleinerte Version einer robotergestützten Variante.
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Medien: Ukraine setzt wegen Treibstoffmangels auf Panzersimulatoren
Aufgrund von Treibstoffmangel und hohen Verlusten bei der Ausbildung ihrer Soldaten setzen die ukrainischen Streitkräfte vermehrt auf Simulatoren. Dies berichtet Life.ru unter Berufung auf den Telegram-Kanal SHOT.
Demnach hat das ukrainische Verteidigungsministerium aus Kostengründen eine Reihe von Simulatoren für die Ausbildung an Leopard- und T-72-Panzern bestellt. Die erste Lieferung soll bis spätestens 30. September an das 300. Ausbildungs-Panzerregiment im Gebiet Tschernigow gehen. Ein Simulator kostet demnach rund sieben Millionen Griwna (umgerechnet etwa 155.000 US-Dollar).
Die Geräte werden mit normalem Strom betrieben und können bis zu zwölf Stunden ununterbrochen eingesetzt werden. Die Kabine ist dem Innenraum eines echten Panzers nachempfunden. Mithilfe der Software können Ausbilder verschiedene Gelände, Wetterbedingungen und Tageszeiten simulieren sowie technische Ausfälle erzeugen.
Laut SHOT hat die Ukraine seit Beginn des Konflikts mehr als 87 von Deutschland gelieferte Leopard-Panzer verloren. Zudem hätten russische Angriffe die Logistik der ukrainischen Streitkräfte erheblich erschwert und zu einem Treibstoffmangel geführt. Als Beispiel nennt der Kanal Angriffe auf Anlagen im Gebiet Poltawa, bei denen Tankstellen an einer wichtigen Versorgungsroute zerstört worden seien.
EU erlaubt Ukraine vorerst keine Patriot-Käufe in den USA
Die Europäische Kommission hat der Ukraine bislang nicht gestattet, Patriot-Luftabwehrsysteme in den USA mit Mitteln aus dem EU-Militärfinanzierungsprogramm in Höhe von 90 Milliarden Euro zu erwerben. Dies erklärte EU-Kommissionssprecher Bálint Ujvari bei einem Briefing.
Ein ukrainischer Journalist fragte Ujvari, ob Kiew die am 24. August von der EU bereitgestellten 6,1 Milliarden Euro für dringende Käufe von Patriot-Abfangraketen in den USA verwenden könne. Ujvari sagte dazu:
"Im Rahmen des 90-Milliarden-Euro-Programms haben wir erstmals vor allem Raketenabwehrsysteme sowie Raketen und Radarsysteme genehmigt. Um Ihre Frage zu beantworten: Wir können keine Angaben zu den Einzelheiten dieser Verträge machen, da diese vertraulich sind. Aber ich kann sagen, dass es in dieser Tranche keine Ausnahmen gibt. Das bedeutet, dass alle Waffen ausschließlich in der EU oder in der Ukraine hergestellt werden."
Am 24. August hatte der britische Premierminister Andy Burnham die Verbündeten der Ukraine aufgefordert, Kiew weitere Patriot-Systeme bereitzustellen. Zudem forderte er den US-Kongress auf, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu erhöhen.
Peskow: Russland nimmt britische Raketenproduktion in der Ukraine ins Visier
Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow wurde nach seiner Haltung zur jüngsten Visite des neuen britischen Premierministers Andy Burnham in Kiew gefragt. Dabei ging es unter anderem auch um die Übermittlung geheimer Daten an die Ukraine zur Produktion von SCALP-Marschflugkörpern.
Der Kremlsprecher stellte zunächst fest, dass "Großbritannien an diesem Krieg teilnimmt – (…) auf der Seite des Kiewer Regimes". Ferner versicherte er:
"Unsere Streitkräfte ergreifen die notwendigen Maßnahmen, sammeln die relevanten Erkenntnisse, um die Produktionsstätten solcher Marschflugkörper und anderer militärischer Ausrüstung zu identifizieren und zu zerstören."
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Selenskij: Ukraine erhält begrenzte Zahl von Patriot-Abfangraketen
Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij zuletzt eine kleine Zahl von Abfangraketen für die US-Luftabwehrsysteme Patriot erhalten. Diese können auch gegen russische ballistische Raketen eingesetzt werden. Die Äußerungen Selenskijs wurden von Reuters zitiert.
Unterdessen bestätigte Frankreich die Lieferung von Crotale-Luftabwehrsystemen an die Ukraine. Angaben zur Anzahl der Systeme und zu den Lieferanten wurden nicht gemacht.
Die Ukraine setzt zudem große Hoffnungen auf die von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellte Genehmigung zur eigenen Produktion von Patriot-Abfangraketen. Trump schloss später jedoch nicht aus, dass Kiew keine Erlaubnis zum Bau einer entsprechenden Fabrik erhalten könnte. Die Verhandlungen darüber laufen derzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Russland und Vatikan sprechen über Ukraine-Krieg
Russland und der Vatikan unterhalten weiterhin ihre diplomatischen Kontakte. Am Dienstag hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in Moskau Erzbischof Paul Richard Gallagher empfangen. Das Treffen drehte sich offenbar um humanitäre und diplomatische Initiativen im Ukraine-Krieg. Zu Beginn seiner Verhandlungen mit Lawrow sagte Gallagher:
"Im derzeit schwierigen Klima der internationalen Beziehungen ist Dialog wichtiger denn je. Die Welt braucht Diplomatie mehr denn je."
Danach bestätigte der ranghohe Vertreter des Heiligen Stuhls, dass die beiden Seiten willig seien, trotz aller fortbestehenden Differenzen in verschiedenen Fragen ihre Kommunikationskanäle offen zu halten. Man habe gewisse Berührungspunkte gefunden.
"Bei unserem Gespräch habe ich den Aufruf von Papst Leo XIV. zur Beendigung der Kriegshandlungen und zum Beginn von echten Verhandlungen mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft bestätigt. Der Standpunkt des Heiligen Stuhls bleibt offensichtlich: Der Konflikt kann nicht auf dem militärischen Weg gelöst werden."
Lawrow erklärte, der Kreml wolle den "vertrauensvollen, respektvollen Dialog" mit dem Vatikan fortsetzen. Dabei dankte er dem Stadtstaat für seine ausgewogene Position in Bezug auf die Ukraine und andere relevante Themen. Der Diplomat beharrte darauf, dass die Grundursachen des Konfliktes völlig beseitigt werden müssten, um eine Friedenslösung möglich zu machen. Lawrow machte Gallagher außerdem auf die "Vernichtung der kanonischen Ukrainisch-Orthodoxen Kirche" durch die jetzige Regierung in Kiew und tödliche Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Russland aufmerksam.
Es ist der erste Besuch Gallaghers in Russland seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges vor rund viereinhalb Jahren. Am Mittwoch will der Vatikan-Diplomat Juri Uschakow, den außenpolitischen Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, treffen. Gallagher hatte vor einem Monat in der Ukraine mit Präsident Wladimir Selenskij und Außenminister Andrei Sibiga gesprochen.
Selenskij sieht Zeitfenster für US-Friedensvermittlung bis Sommer 2027
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sieht bis zum Spätsommer 2027 ein Zeitfenster für eine US-vermittelte Friedenslösung mit Russland. Die Ukraine habe gemeinsam mit Vertretern der USA und Europas ein nur eine Seite umfassendes Thesenpapier ausgearbeitet, das Moskau vorgelegt werden solle, sagte Selenskij am Dienstag. Kernpunkte des Dokuments seien ein Waffenstillstand sowie ein US-Vorschlag für eine Freihandelszone im Donbass, die von einer dritten Seite verwaltet werden solle.
Selenskij zufolge erstrecke sich die Gelegenheit für ein Ende des seit fast viereinhalb Jahren andauernden Krieges vom G20-Gipfel in den USA im kommenden Dezember bis zum Ende des Sommers 2027. Danach rücke in den USA der Wahlkampf für die Präsidentenwahl 2028 in den Fokus.
Die von den USA geführten Friedensgespräche waren Anfang des Jahres gescheitert. Die Ukraine wies die russischen Forderungen nach Gebietsabtretungen zurück. Zudem war die US-Regierung zunehmend durch den Konflikt mit dem Iran beansprucht.
Ukraine nach 35 Jahren: Zwischen Krise, Krieg und Abhängigkeit
35 Jahre nach der Unabhängigkeit fällt die Bilanz der Ukraine düster aus: Trotz großer industrieller und wirtschaftlicher Ausgangsvorteile haben Krisen, politische Umbrüche, Korruption und schließlich der Krieg die Entwicklung des Landes geprägt. Heute verschärfen sich die Probleme an Front, in Wirtschaft und Staatshaushalt, während Kiew weiterhin stark auf westliche Unterstützung angewiesen ist.
Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolaj Asarow und der Vorsitzende der ukrainischen Derschawa-Partei Dmitrij Wasilez äußern sich kritisch zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und stellen auch die tatsächliche Unabhängigkeit der Ukraine infrage.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus im Gebiet Brjansk: Mann tot, Frau verletzt
Über Opfer unter der Zivilbevölkerung wird auch aus dem russischen Grenzgebiet Brjansk berichtet. Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet auf Telegram über zwei "barbarische Attacken der ukrainischen Streitkräfte". Demnach sei eine Kamikaze-Drohne gegen ein Wohnhaus in der Siedlung Demjanki geprallt. Der Hausbesitzer sei dabei ums Leben gekommen, eine Frau sei mit Verletzungen in Krankenhaus eingeliefert worden, teilt der Politiker mit. Ein weiterer Zivilist habe in der Siedlung Stopytschi zahlreiche Splitterverletzungen erlitten, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei.
Kowaltschuk spricht der Familie des Getöteten sein Beileid aus und sagt den Angehörigen alle notwendige Unterstützung zu.
Ukrainische Drohne greift Geschäft in Melitopol an: Zwei Verletzte
Auch die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje melden Opfer durch andauernde ukrainische Angriffe. Gouverneur Jewgeni Balizki gibt auf der Plattform Telegram bekannt, dass eine gegnerische Drohne ein Haushaltswarengeschäft in der Stadt Melitopol, die als Verwaltungszentrum der Region fungiert, attackiert habe. Dabei hätten ein Jugendlicher des Jahrgangs 2009 und ein Mann des Jahrgangs 1995 Verletzungen erlitten. Die beiden seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Annowka in DVR befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Ulanowo, Pissarewka und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy sowie Prikolotnoje, Bereschnoje, Goptowka und Blagodatnoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 215 Soldaten verloren. Außerdem seien ein Kampfpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Nowy Mir, Schewtschenkowo und Tscherwony Oskol im Gebiet Charkow sowie Majaki, Swjatogorsk, Prischib und Raigorodok in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 230 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei Transportpanzer, 16 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Druschkowka, Semjonowka und Kurtowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 150 Kämpfer. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 26 Autos und zwei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Annowka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und außerdem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Wiktorowka, Beloserskoje, Nowotroizkoje, Grusskoje, Dobropolje und Nowogrischino in der DVR sowie Marjewka und Jurjewka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die ukrainische Armee habe bis zu 350 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien eliminiert worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Barwinowka, Neschenka, Tscherwony Jar, Omelnik und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje sowie Malinowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 300 Kämpfer. Überdies seien sechs Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Malokaterinowka und Jurkowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 14 Autos und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung neutralisiert.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein Rüstungswerk, Logistikzentren, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, Munitionslager, Drohnenwerke, Lagerhäuser mit Drohnen und Drohnenteilen, Startrampen für Flamingo-Marschflugkörper sowie 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben, fünf HIMARS-Raketen und 460 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 219.269 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.719 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.775 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.264 Geschütze und Mörser verloren.
Ölraffinerie im südrussischen Gebiet Rostow stellt nach Drohnenangriff Produktion ein
In der vergangenen Nacht hat auch das südrussische Gebiet Rostow eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram mitteilt, seien über drei Städten und drei Bezirken der Region rund 30 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden. Der Politiker meldet zwar keine Opfer, berichtet aber über Sachschäden.
Demnach seien durch herabfallende Wrackteile vier Einfamilienhäuser in der Stadt Nowoschachtinsk beschädigt worden. Außerdem sei die örtliche Ölraffinerie zu Schaden gekommen. Der Produktion sei vorübergehend eingestellt worden. Im Bezirk Kamensk sei es zudem zu einem Waldbrand gekommen. Die Flammen hätten eine Fläche von 4,5 Hektar ergriffen, gibt Sljussar bekannt.
Lafontaine: Ukraine-Krieg ist Geschäft von BlackRock – und Merz spielt mit
In einem Interview im Rahmen des Podcasts Ungeskriptet übt der ehemalige SPD-Vorsitzende und Fraktionschef der Linken, Oskar Lafontaine, scharfe Kritik an der deutschen Außenpolitik. Er bezeichnet Bundeskanzler Friedrich Merz bezüglich des Ukraine-Kriegs als "einfach wie von Sinnen" und hält den CDU-Politiker Roderich Kiesewetter, der den Krieg nach Russland tragen wolle, schlicht für "verrückt".
Lafontaine warnt vor einer gefährlichen Eskalation gegenüber einer Atommacht. Den Konflikt sieht er in seinem Kern als ein Geschäft der US-Rüstungsindustrie und von Finanzkonzernen wie BlackRock. Damit schlägt er eine Brücke zu Merz' früherer Tätigkeit für das Unternehmen.
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Drei Tote und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 75 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 75 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 271 Drohnen eingesetzt, von denen 157 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Otradnoje sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Zwei weitere Männer seien bei der Detonation einer Drohne vor einem Geschäft in der Siedlung Tawrowo getötet worden. Zwei Zivilisten hätten bei Drohnenattacken auf die Siedlung Oktjabrski Verletzungen erlitten. Auch in der Siedlung Rakitnoje seien zwei Einwohner durch die Detonation einer Drohne verletzt worden. Eine Frau, die noch am 13. August bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon schwere Verletzungen erlitten habe, sei im Krankenhaus verstorben.
Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden sechs vier Mehrfamilienhäuser, 29 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, eine Energieanlage, ein Infrastrukturobjekt, ein Betrieb, ein Lagerhaus, drei Geschäfte, zwei Garagen, zwei Gasleitungen, fünf Lkw und 42 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Vier Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 24. August bis 8 Uhr MESZ am 25. August 128 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 100-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über vier Verletzte in der Siedlung Pestschanoje. In der Ortschaft seien außerdem zwei Schuppen zerstört und das Dach eines Einfamilienhauses beschädigt worden. In der Siedlung Belaja seien ein Einkaufszentrum, der Sitz der örtlichen Verwaltung, ein Einfamilienhaus und ein Auto zu Schaden gekommen. Zwei weitere Einfamilienhäuser seien in den Ortschaften Schtschokino und Rschawka beschädigt worden.
Russland greift weiterhin ukrainische Hafeninfrastruktur an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet über einen weiteren kombinierten Angriff auf ukrainische Hafenanlagen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien in der Nacht zum 25. August ein Trockenfrachtschiff und Hafenanlagen im Hafen Juschny getroffen worden. Das getroffene Schiff habe in die Ukraine Güter für die ukrainischen Streitkräfte geliefert. Für die Attacke habe das russische Militär Langstreckendrohnen eingesetzt. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Macron will Kampf gegen "Russlands Schattenflotte" verstärken
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will entschiedener gegen die sogenannte russische Schattenflotte vorgehen und dem Land den Import von Rohstoffen erschweren. Bei einer Schalte der "Koalition der Willigen" sagte der französische Staatschef:
"Ich schlage vor, dass wir in wenigen Wochen ein Ministertreffen einberufen, das sich mit dem Kampf gegen die Schattenflotte befasst, um sicherzustellen, dass wir überall dort, wo wir handeln können, auch handeln."
Macron forderte bei dem Treffen der Ukraine-Unterstützer zudem, Exporte von Gas, Öl und Diesel nach Russland durch Sanktionen zu verhindern. Früher habe Russland diese Rohstoffe nicht importiert, nun aber schon. Zwar werde man wohl auf Länder wie Weißrussland keinen Druck ausüben können, doch ein Teil der Rohstoffe gelange etwa über Schweizer Firmen nach Russland.
Frankreich hatte bereits mehrfach Öltanker festgesetzt, die es bezichtigt, Teil der russischen Schattenflotte zu sein und so Geld für die Kriegswirtschaft zu verdienen.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 24. August 24 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kachowka – sechs,
- Gornostajewka – drei,
- Konstantinowka – drei,
- Olgino – drei,
- Aljoschki – sechs,
- Jubileinoje – drei.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Majatschka, Proletarka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Zwei Tote und Schäden durch ukrainische Drohnenattacke auf südrussische Region Krasnodar
Die ukrainischen Streitkräfte haben auch in der zurückliegenden Nacht die Region Krasnodar im Süden Russlands mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Wie Gouverneur Weniamin Kondratjew auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Drohnenangriff dieses Mal vor allem dem Bezirk Sewerskaja gegolten. Der Politiker meldet zwei Todesopfer: Die Menschen seien auf dem Bahnhof Afipskaja durch herabfallende Drohnenteile getötet worden, weitere zwei hätten Verletzungen erlitten.
Kondratjew berichtet darüber hinaus über Sachschäden in der Siedlung Afipski. Dort seien mindestens zehn Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Auf dem Gelände der örtlichen Ölraffinerie sei ein Brand ausgebrochen. Weitere Details gibt der Gouverneur nicht bekannt. Den Familien der Getöteten drückt er sein Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst schnelle Besserung.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 148 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 148 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Lipezk und Rostow, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
DVR meldet 37 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 37 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 42 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. August bis 0 Uhr am 25. August (Ortszeit) wurden sechs Zivilisten, darunter ein Jugendlicher, verletzt. Durch den Beschuss kamen sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwölf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Fünf Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden sechs Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.
Selenskij wirbt bei Treffen mit Unterstützerstaaten um "viel mehr Geld"
Wladimir Selenskij hat bei einem Treffen der sogenannten Koalition der Willigen für zusätzliche Militärhilfen für sein Land geworben. Die Ukraine benötige "viel mehr Geld ", um die Drohnenproduktion zu steigern und die Angriffe auf Russland zu verstärken, sagte der ukrainische Präsident am Montagabend vor den Staats- und Regierungschefs, die zu dem Treffen in die Ukraine gereist waren. Sein Land wolle mit Blick auf die Angriffe tief im Landesinneren Russlands "wettbewerbsfähig sein", um "diesen Krieg auf russischen Boden zu verlagern und ihnen wirklich wehzutun".
Am Sonntag hatte Selenskij vor Journalisten erklärt, das ukrainische Verteidigungsministerium habe ein Haushaltsdefizit von rund 23 Milliarden Euro. Die Unterstützer der Ukraine sagten bei ihrem Treffen am 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine eine Verstärkung der militärischen Unterstützung zugesagt.
Die EU hatte der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro gewährt, der 60 Milliarden Euro Militärhilfe vorsieht. Im Vorfeld der Konferenz gab die EU weitere 6,1 Milliarden Euro aus diesem 90-Milliarden-Euro-Darlehen frei. Das Geld sei für Luftabwehrsysteme, Lenkwaffen, Munition und Radarsysteme bestimmt, teilte die EU-Kommission mit.
24.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Moskau ruft seinen Botschafter in London zurück – Spekulationen über Herabstufung der Beziehungen
Seit mehr als einem Monat ist das Amt des Botschafters Russlands in London unbesetzt. Das nährt das Gerücht, dass Russland die Beziehungen zu Großbritannien herabstufen will. Moskau dementiert das, nennt die Beziehungen jedoch "beispiellos" schlecht.
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Britischer Premierminister fordert mehr Patriot-Systeme für die Ukraine
Der britische Premierminister Andy Burnham hat die Verbündeten der Ukraine aufgefordert, dem Land weitere Patriot-Luftabwehrsysteme zur Verfügung zu stellen. Dies erklärte er bei der ersten Sitzung der "Koalition der Willigen" in Kiew, wie die italienische Zeitung La Repubblica berichtet. Die Ukraine benötige derzeit zusätzliche Unterstützung, um ihre Bevölkerung zu schützen, sagte Burnham.
Darüber hinaus forderte der britische Regierungschef den US-Kongress auf, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu verstärken. Burnham war am 24. August gemeinsam mit dem ukrainischen Botschafter in London und dem früheren Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, nach Kiew gereist.
Am selben Tag genehmigte die Europäische Kommission die Bereitstellung von 6,1 Milliarden Euro für den Kauf von Waffen für die Ukraine. Die Mittel sollen unter anderem für Luftabwehrsysteme, Raketen, Munition und Radarsysteme verwendet werden, die die Ukraine dringend benötigt.
NBC: US-Vertreter bleiben Treffen der Ukraine-Unterstützer in Kiew fern
Entgegen den Erwartungen sind hochrangige Vertreter der US-Regierung nicht nach Kiew gereist, um über die Unterstützung der Ukraine zu beraten. Dies berichtet der US-Sender NBC. Am Montag fand in der ukrainischen Hauptstadt ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der sogenannten "Koalition der Willigen" statt.
Der Initiative gehören mehr als 30 Länder an, angeführt wird sie von Großbritannien und Frankreich. Bei der öffentlichen Demonstration der Unterstützung für die Ukraine seien jedoch auffällig keine hochrangigen Vertreter des langjährigen Unterstützers USA anwesend gewesen, schreibt NBC.
Nach Einschätzung des Senders deutet das Fernbleiben hochrangiger Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump darauf hin, dass Washington die Ukraine in einem entscheidenden Moment zunehmend auf Abstand hält.
DVR: Mehrere Zivilisten bei ukrainischem Angriff in Gorlowka verletzt
In der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Zivilisten bei einem ukrainischen Angriff verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.
Ex-US-Gesandter Kellogg befürwortet Mobilisierung ukrainischer Frauen
Der ehemalige US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, hat sich dafür ausgesprochen, auch Frauen in der Ukraine zum Militärdienst zu mobilisieren. Das ukrainische Portal Strana.ua zitiert Kellogg mit entsprechenden Äußerungen. Demnach erklärte Kellogg, Frauen kämpften nicht schlechter als Männer und sollten als Teil der Gesellschaft ebenfalls Militärdienst leisten.
Der pensionierte General betonte, dass er darin weder aus persönlicher noch aus beruflicher Sicht ein Problem sehe. Als Beispiele führte er an, dass seine Tochter in Afghanistan gedient habe und seine Frau als Fallschirmjägerin in Grenada eingesetzt worden sei. Ukrainische Medien und Telegram-Kanäle bezeichnen Kellogg laut Strana.ua vielfach als "Freund der Ukraine".
Der Vorstoß fällt in eine Zeit, in der die ukrainischen Streitkräfte mit einem Mangel an Personal konfrontiert sind. Anfang August wurde auf der Website der ukrainischen Regierung eine Petition veröffentlicht, die eine Ausweitung der Wehrpflicht auf kinderlose Frauen fordert. Zur Begründung wird auf den in der ukrainischen Verfassung verankerten Grundsatz verwiesen, wonach die Verteidigung des Landes eine Pflicht aller Bürger ist.
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Im Dorf Tawrowo detonierte demnach eine Drohne auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts. Zwei Männer erlagen ihren Verletzungen.
Im Dorf Oktjabrski wurde eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne im Hof eines Privathauses verletzt. Sie erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb und an der Schulter und wird in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Eine weitere Drohne traf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts. Dabei erlitt ein Mann eine Splitterverletzung am Oberschenkel und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Zudem wurden die Fassade eines Gebäudes sowie ein Lastwagen und ein Pkw beschädigt.
Auch aus dem Gebiet Brjansk wurde ein Todesfall gemeldet. Ein Mann kam dort ums Leben, nachdem er auf einen Sprengkörper getreten war. Angehörige der Nationalgarde Rosgwardija entdeckten und entschärften am Unglücksort nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk weitere 15 Sprengkörper. Das Gebiet wurde abgesperrt. Die Entschärfungsarbeiten sollen bei Tageslicht fortgesetzt werden.
Kursk: Russische Luftabwehr holt Kiews "Wunderwaffe Flamingo" mit Maschinengewehr vom Himmel
Eine mobile russische Luftabwehreinheit hat in der Nacht zu Sonntag, dem 23. August 2026, einen ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo abgeschossen. Die aus Freiwilligen bestehende Einheit "BARS-Kursk" soll den Marschflugkörper mit einem Maschinengewehr unter Beschuss genommen haben.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russland meldet Treffer gegen Militärlogistik in ukrainischen Häfen
Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte am Montag militärisch genutzte Hafen- und Logistikinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Im Hafen Juschny wurden demnach drei Tanks mit Treib- und Schmierstoffen sowie vier Lager mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Zudem seien Anlagen beschädigt worden, die zur Entladung von Waffen und militärischer Ausrüstung genutzt werden.
Im Raum Odessa wurden den Informationen zufolge außerdem zwei Logistikzentren getroffen, die der Lagerung von Munition, Waffen, Militärtechnik und weiterem militärischem Material dienten. Im Hafen von Odessa wurde zudem ein Trockenfrachter getroffen, der militärische Güter geliefert hatte. Die Angriffe wurden demnach mit Kampfdrohnen und luftgestützten Präzisionswaffen durchgeführt.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte setzten damit ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften genutzte Logistikinfrastruktur fort. Ziel sei es, den militärisch-wirtschaftlichen Nachschub der Ukraine zu beeinträchtigen.
DVR: Mehr als 60 Verletzte und acht Tote binnen einer Woche
In der vergangenen Woche sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) mehr als 60 Menschen bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Acht Menschen, darunter ein Kind, kamen ums Leben. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte Darja Morosowa mit.
Seit Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen im Jahr 2014 wurden in der DVR insgesamt 17.331 Menschen verletzt, darunter 1.092 Kinder. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich demnach auf 10.020, darunter 257 Kinder.
Unterdessen befinden sich nach Angaben der Regionalregierung mehr als 100 Menschen, die in der Region Belgorod angegriffen wurden, in Krankenhäusern. Insgesamt würden derzeit 119 Verletzte medizinisch behandelt, sieben von ihnen auf Intensivstationen. Alle Patienten erhalten die notwendige medizinische Versorgung.
Allein am vergangenen Tag seien in der Region weitere zehn Menschen bei Angriffen verletzt worden. Sieben von ihnen werden stationär und drei ambulant behandelt.
Die Ukraine mit 35: Schutzlos vor Luftangriffen während Russland im Donbass vorrückt
Am heutigen Montag begeht die Ukraine den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Es waren – gelinde gesagt – drei turbulente Jahrzehnte, und das Land steuert nun unaufhaltsam auf den Zusammenbruch zu. Das gilt auch für die militärische Lage, bei der ukrainische Truppen eine fortlaufende Serie von Rückschlägen erleiden.
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Ukraine: Gesetzentwurf sieht ein Jahr Mobilisierungsaufschub für Väter vor
In der ukrainischen Werchowna Rada wurde ein Gesetzentwurf registriert, der Vätern nach der Geburt eines Kindes einen einjährigen Aufschub von der Mobilisierung gewähren soll. Dies teilte der Abgeordnete und Initiator des Gesetzes, Alexei Gontscharenko, mit.
Der Aufschub soll während des ersten Lebensjahres des Kindes gelten und mit dessen erstem Geburtstag enden. Laut Gontscharenko soll die Regelung Familien mit Neugeborenen unterstützen, die Geburtenrate fördern und zur Bewältigung der demografischen Krise in der Ukraine beitragen.
Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Probleme bei der Mobilisierung. Der Abgeordnete Ruslan Gorbenko erklärte zuvor, die Ukraine könne monatlich bis zu 5.000 zusätzliche Männer mobilisieren, wenn die Behörden die bestehenden Freistellungen überprüfen und Fälle von Umgehung der Einberufung aufdecken würden. Von den zuletzt rund 25.000 Mobilisierten seien laut Gorbenko nur etwa 10.000 tatsächlich in die Armee gelangt.
Gorbenko forderte zudem eine Überprüfung von Entscheidungen über die Vergabe von Behinderungsstatus sowie von Studierenden, die nur formal an Hochschulen eingeschrieben sind. Außerdem müsse Kiew mit seinen europäischen Partnern zusammenarbeiten, um Wehrpflichtige beim Grenzübertritt festzuhalten. Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow hatte seinerseits eine gesetzliche Regelung zur verpflichtenden Mobilisierung von Frauen gefordert, um das Mobilisierungspotenzial des Landes zu verdoppeln.
Peskow: Russland will Standorte ukrainischer Raketenproduktion zerstören
Russland arbeite daran, Produktionsstätten für Raketen in der Ukraine ausfindig zu machen und zu zerstören, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Die russischen Streitkräfte würden entsprechende Informationen sammeln und Maßnahmen ergreifen, um die betreffenden Standorte zu vernichten, so Peskow bei einem Briefing.
Peskow reagierte damit auf die Pläne Großbritanniens, der Ukraine geheime Informationen für den Aufbau einer eigenen Produktion von SCALP-Marschflugkörpern mit großer Reichweite zur Verfügung zu stellen. Der Kremlsprecher bezeichnete Großbritannien in diesem Zusammenhang als Konfliktpartei und warf London vor, den Konflikt weiter anzuheizen und den Friedensprozess zu behindern.
Vor diesem Hintergrund erklärte der Militärexperte Juri Knutow, Russland könne künftig präventive Angriffe auf Produktions- und Montageorte ukrainischer Langstreckenraketen durchführen. Dass London Kiew geheime Informationen zur Verfügung stellen wolle, sei nicht überraschend. Nach Einschätzung des Experten könnte die Raketenproduktion innerhalb eines halben Jahres beginnen.
Südkorea verweigert der Ukraine Patriot-Abfangraketen
Südkorea hat sich laut der Zeitung The Chosun Ilbo geweigert, der Ukraine Raketen für die US-amerikanischen Patriot-Luftabwehrsysteme zu liefern. Die südkoreanischen Behörden verwiesen demnach auf die Notwendigkeit, angesichts möglicher Raketenprovokationen durch die Volksrepublik Korea über ausreichende eigene Luftverteidigungsreserven zu verfügen.
Der südkoreanische Lieferstopp trifft Kiew vor dem Hintergrund eines zunehmenden Mangels an Abfangraketen für seine westlichen Luftabwehrsysteme. Bereits im Juli hatte sich der ukrainische Präsidentenberater Alexander Kamyschin mit Vertretern des südkoreanischen Verteidigungsministeriums getroffen und um moderne PAC-3-Abfangraketen für die Patriot-Systeme gebeten.
Die Entscheidung Südkoreas dürfte die Suche Kiews nach zusätzlichen Patriot-Abfangraketen weiter erschweren. Zugleich zeigt der Vorgang, dass mögliche Lieferungen nicht nur von der Nachfrage der Ukraine, sondern auch von den eigenen sicherheitspolitischen Interessen der potenziellen Lieferländer abhängen.
Russlands Botschafter in Israel: Ukraine ist Exporteur von Instabilität
Das ukrainische Regime sei zu einem der Exporteure von Instabilität in der Welt geworden. Das erklärte der russische Botschafter in Israel, Anatoli Wiktorow. Er sagte:
"Die Ukraine hat sich heute in einen der Hauptexporteure von Instabilität in der Welt verwandelt. Die Spur der Kiewer Geheimdienste lässt sich in vielen Krisenherden der Welt nachverfolgen, darunter auch im Nahen Osten."
Er fügte hinzu, das Kiewer Regime verletze "unverfroren alle Normen des Völkerrechts".
Gebiet Kursk: Vier Männer bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf das Dorf Pestschanoje im Belowski-Bezirk des Gebiets Kursk sind vier Männer verletzt worden. Laut Gouverneur Alexander Chinstein griffen drei Drohnen des Typs "Flugzeug" das Dorf an. Bei den Verletzten handelt es sich um zwei 69-Jährige sowie einen 53- und einen 51‑Jährigen. Sie erlitten Minen- und Explosionsverletzungen sowie Splitterwunden.
EU-Ratspräsident Costa: "Wir sind nicht neutral. Wir sind Unterstützer der Ukraine."
Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, ist anlässlich des ukrainischen Unabhängigkeitstages nach Kiew gereist, wo er auf dem Sophienplatz auftrat. In seiner Rede, deren Videoaufnahme auf seinem sozialen Netzwerk X veröffentlicht wurde, erklärte Costa:
"Wir werden den Druck verstärken, bis Russland das Töten beendet und ein echtes Bekenntnis zum Frieden zeigt. Die Europäische Union kann nicht neutral sein, wenn Völkerrecht gebrochen wird. Wir sind nicht neutral. Wir sind Unterstützer der Ukraine."
Der EU-Ratspräsident sagte Kiew erneut Geld, Waffen und weitere Sanktionen gegen Russland zu. Die EU werde so viel Unterstützung leisten, wie nötig sei, so lange es nötig sei. Die Zukunft der Ukraine in der Europäischen Union sei Costa zufolge die beste Garantie für Sicherheit und dauerhafte demokratische Stabilität, sowohl für die Ukraine als auch für Europa als Ganzes.
Bloomberg: Ukraine droht härtester Winter seit Beginn des Konflikts
Der Ukraine könnte nach Einschätzung der Nachrichtenagentur Bloomberg der härteste Winter seit Beginn des Konflikts mit Russland bevorstehen. Als einen der Hauptgründe nennt die Nachrichtenagentur den zunehmenden Mangel an Luftabwehrsystemen und Abfangraketen.
Die vorhandenen ukrainischen Luftverteidigungssysteme seien demnach nicht in der Lage, ballistische Raketen mit einer Tragfähigkeit von bis zu 700 Kilogramm abzufangen. Angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur drohen Städten daher erneut Ausfälle bei der Strom- und Wärmeversorgung.
Zusätzlich verschärfe sich die wirtschaftliche Lage. Laut Bloomberg ist der Getreideexport über die ukrainischen Schwarzmeerhäfen nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, was bereits zu steigenden Weizenpreisen geführt hat. Zwar haben europäische Staaten die Finanzierung der Ukraine bis 2027 zugesichert, doch anstehende Wahlen in Frankreich, Griechenland, Italien, Polen und der Slowakei könnten den politischen Konsens über die weitere Unterstützung Kiews schwächen.
Russland und die Ukraine tauschen Bürger nach Formel "10 gegen 10" in Weißrussland
Auf dem Territorium von Weißrussland hat im Gebiet Gomel ein Austausch russischer und ukrainischer Staatsbürger nach der Formel "10 gegen 10" stattgefunden. Das berichten weißrussische Medien.
Demnach sei im Auftrag des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko der Mechanismus zur Heimkehr von zehn ukrainischen Staatsbürgern und zehn zuvor in Gefangenschaft befindlichen russischen Soldaten in Gang gesetzt worden. Die humanitäre Mission sei unter strikter Einhaltung der Normen des humanitären Völkerrechts durchgeführt worden.
Merz zum ukrainischen Unabhängigkeitstag: "Wir stehen fest an der Seite der Ukraine"
Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine anlässlich des 35. Jahrestages ihrer Unabhängigkeit die Unterstützung Deutschlands zugesichert.
In einer am Montag veröffentlichten Videobotschaft erklärte Merz, die Menschen in der Ukraine verteidigten mit beeindruckendem Mut die Unabhängigkeit ihres Landes gegen den "brutalen russischen Angriffskrieg" und zeigten damit der Welt, was es bedeute, für Freiheit und einen gerechten Frieden einzustehen. Der Bundeskanzler betonte, Deutschland stehe an diesem wichtigen Tag fest an der Seite der Ukraine.
Der X-Beitrag wurde dabei lediglich mit dem beglückwünschenden Grußwort betitelt: "Slawa Ukrajini! Слава Україні!"
Polens Vize-Außenminister: EU-Beitritt der Ukraine vor Kriegsende unmöglich
Der stellvertretende polnische Außenminister Ignacy Niemczycki hat gegenüber dem Sender TVP Info erklärt, ein EU-Beitritt der Ukraine sei nicht möglich, solange die Kampfhandlungen andauerten.
Vor einem Beitritt Kiews zur Europäischen Union müssten sich die Mitgliedstaaten laut dem Diplomaten vergewissern, dass dieser Schritt für alle Beteiligten von Vorteil sei.
Darüber hinaus empfahl er der Ukraine, zur Beilegung historischer Streitfragen – darunter auch im Zusammenhang mit dem Massaker von Wolhynien – die Formel "Wir vergeben und bitten um Vergebung" anzuwenden. Dies könne seiner Ansicht nach helfen, die Spannungen abzubauen und ein weiteres Anwachsen des Hasses zu stoppen.
LVR erneut unter Beschuss: Zwei Tote und neun Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen
Bei einem massiven ukrainischen Drohnenangriff auf die Lugansker Volksrepublik sind nach Angaben des Oberhaupts des Gebiets, Leonid Passetschnik, zwei Zivilisten getötet und neun weitere verletzt worden.
Die beiden Todesopfer waren in den Gemeindebezirken Swatowo und Belowodsk zu verzeichnen: In Swatowo wurde ein Wohnhaus von einer Drohne getroffen, dabei starb ein 52-jähriger Mann. In Belowodsk wurde ebenfalls ein Wohnhaus beschädigt, ein 54-jähriger Mann kam ums Leben.
Weitere neun Menschen wurden bei Drohnenangriffen auf ein Transportunternehmen und einen Lastwagen in Stachanow, das Gelände einer Tankstelle in Brjanka, einen Pkw in Kremennaja, einen Lastwagen eines Straßenbauunternehmens in Rubeschnoje sowie einen Linienbus auf der Strecke Sewerdonezk–Moskau nahe Smoljaninowo verletzt. Passagiere befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs nicht im Bus.
SWR spricht von ukrainischer Spur bei Drohnenvorfall in Leipzig
Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR geht davon aus, dass deutsche Ermittler beim Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle auch eine ukrainische Spur prüfen. Die Drohne wurde am 5. August auf einem Parkplatz für ukrainische Transportflugzeuge entdeckt. Zugleich stellt der Dienst die Frage, ob die deutschen Behörden den politischen Willen haben, mögliche Ermittlungsergebnisse auch öffentlich zu machen.
Nach Einschätzung des SWR könnte Kiew bereits von der politischen Wirkung des Vorfalls profitieren. Noch bevor vorläufige Ermittlungsergebnisse vorlagen, stellten deutsche Politiker verschiedener Parteien und anschließend auch europäische Medien den Vorfall als Hinweis auf eine mögliche Beteiligung Russlands dar. Damit sei erneut das Bild vom "langen Arm Moskaus" gezeichnet worden, der nun auch den Flughafen Leipzig/Halle erreicht habe, der unter anderem für militärische Zwecke genutzt wird.
In Kiew könne man daher bereits von einem Erfolg sprechen, so der SWR. Europa sei durch neue "Fakten aggressiver und feindlicher Politik Russlands" aufgerüttelt worden und habe die eigenen Militärbestände zur Unterstützung des Kiewer Regimes weiter geleert. Zugleich könnte der Vorfall nach Einschätzung des russischen Geheimdienstes dazu beitragen, die Unterstützung für oppositionelle politische Kräfte in Deutschland zu schwächen, die sich gegenüber Russland für einen pragmatischeren Kurs einsetzen.
Als Beispiel für ein ähnliches Vorgehen verweist der SWR auf die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022: Auch damals wurde in deutschen und europäischen Medien unmittelbar die These verbreitet, russische Geheimdienste stünden hinter der Sabotage. Der Leipziger Vorfall könnte demnach ebenfalls politisch genutzt werden, um die Wahrnehmung Russlands als Bedrohung zu verstärken und die Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren.
Französischer Politiker kritisiert Beleuchtung des Eiffelturms in ukrainischen Farben
Der Vorsitzende der französischen Partei Les Patriotes, Florian Philippot, hat die Entscheidung der Behörden kritisiert, den Eiffelturm in den Farben der ukrainischen Flagge anstrahlen zu lassen. Auf dem sozialen Netzwerk X schrieb Philippot:
"Das Ganze aus Anlass des Unabhängigkeitstages der Ukraine – was geht uns das an? Soll das die Franzosen dazu bringen, die Entsendung neuer Milliarden dorthin hinzunehmen?"
Philippot fügte hinzu, dass "die Verrückten, die dahinterstecken, auf die französische Flagge und die französische Souveränität pfeifen, aber um die ukrainische schwänzeln". Der Politiker forderte dazu auf, damit aufzuhören.
Russische Soldaten schießen "Flamingo"-Rakete über Tula ab – Gouverneur belohnt sie mit Süßigkeiten
Soldaten der Brigade "BARS-Kursk", denen es gelang, eine ukrainische Rakete vom Typ "Flamingo" abzuschießen, die auf ein strategisches Objekt im Gebiet Tula zuflog, sollen süße Geschenke erhalten. Die entsprechende Anweisung habe laut der Pressestelle der Gebietsregierung Gouverneur Dmitri Miljajew erteilt.
Die Soldaten hatten die "Flamingo"-Rakete vom Typ FP-5, die nachts in einer Höhe von weniger als 50 Metern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h geflogen sei, mithilfe eines Maschinengewehrs abgeschossen. Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal ein Video des Abschusses.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Persche Trawnja im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle gebracht.
In der Donezker Volksrepublik haben Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Siedlung Kutscherow Jar befreit.
Im Gebiet Saporoschje haben Truppeneinheiten des Truppenverbandes Ost die Siedlung Dolinka befreit.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.400 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Ferner wurden zerstört oder getroffen:
- 89 Fahrzeuge
- 11 gepanzerte Kampffahrzeuge
- fünf Artilleriegeschütze
- fünf Stationen für elektronische Kampfführung
- vier Feldartilleriegeschütze
- ein Leopard-Panzer deutscher Produktion
Außerdem fing die russische Luftabwehr 17 Lenkbomben, drei HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, elf Marschflugkörper vom Typ "Flamingo" sowie 988 Starrflüglerdrohnen ab.
Russische Luft- und Raumfahrtkräfte, Drohnen, Raketen- und Artillerieeinheiten trafen zudem nach Angaben des Ministeriums ein Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes, Einrichtungen der Hafen-, Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Logistikzentren, eine Produktionsstätte für Langstreckendrohnen sowie zeitweilige Stützpunkte ukrainischer und ausländischer Kämpfer in 142 Gebieten.
Drohnenangriff auf Melitopol: Regionalbüro von "Einiges Russland" beschädigt
Infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Melitopol im Gebiet Saporoschje wurde das Regionalbüro der russischen Regierungspartei "Einiges Russland" beschädigt. Der Gouverneur des Gebiets, Ewgeni Balizki, erklärte, dass dieses Objekt seit langem als Zentrum für humanitäre Hilfe diente. Balizki schrieb:
"In den letzten vier Jahren wurde von dort aus täglich daran gearbeitet, den Einwohnern gezielte Hilfe zu leisten. Hier erhielten die Menschen das Nötigste und Unterstützung in schwierigen Zeiten."
Die Arbeit des Stabs und des Regionalverbands der Partei wird trotz des Angriffs fortgesetzt.
Zwei Tote bei ukrainischen Drohnenattacken im Bezirk Belgorod
Ukrainische Streitkräfte griffen den Bezirk Belgorod mit Drohnen an. Das teilte der regionale Einsatzstab auf der Plattform "Max" mit.
Im Dorf Tawrowo detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts. Zwei Männer kamen dabei ums Leben. In der Siedlung Oktjabrski wurde eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne im Hof eines Privathauses durch Splitter an Brust und Schulter verletzt. Sie wird im örtlichen Krankenhaus behandelt.
Ein weiterer Zivilist wurde bei einem Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts verletzt und mit einer Splitterverletzung am Oberschenkel ins Krankenhaus gebracht.
Zudem wurden die Fassade eines Gebäudes sowie ein Lkw und ein Pkw beschädigt.
Ukrainische Drohnen greifen Ozon-Lager im Süden Russlands
Bei ukrainischen Drohnenangriffen wurden Logistikzentren des Onlinehändlers Ozon in Machatschkala in der Teilrepublik Dagestan und in Krasnodar getroffen. Das Unternehmen teilte dies auf der Plattform "Max" mit.
In Machatschkala brach ein Feuer aus, mehrere Menschen wurden nach vorläufigen Angaben verletzt. Sie wurden medizinisch untersucht. Laut dem Unternehmen besteht keine Gefahr für ihr Leben oder ihre Gesundheit. Alle Mitarbeiter wurden evakuiert, der Betrieb des Lagers wurde vorübergehend eingestellt.
Auch im Ozon-Komplex in Krasnodar kam es nach einem Drohnenangriff zu einem Brand. Alle Mitarbeiter wurden evakuiert, Verletzte gab es dort nicht.
Außerdem versuchten nach Angaben des Unternehmens die ukrainischen Streitkräfte, Ozon-Standorte in Adygeisk in der Teilrepublik Adygeja und Newinnomyssk im Gebiet Stawropol anzugreifen. Weder Mitarbeiter noch Waren wurden dabei beschädigt. Die Lager sind geschlossen, Einsatzkräfte sind vor Ort.
Großbritannien erlaubt die Weitergabe geheimer SCALP-Raketendaten an die Ukraine
Großbritannien hat dem europäischen Rüstungskonzern MBDA erlaubt, geheime Informationen über britische Komponenten der Langstreckenrakete SCALP an die Ukraine weiterzugeben. Ziel ist es, die Produktion bzw. Montage der Raketen in der Ukraine zu ermöglichen.
Premierminister Andy Burnham will dies bei seinem Besuch in Kiew bekannt geben und dabei mit Präsident Wladimir Selenskij über die weitere militärische Unterstützung sprechen.
EU genehmigt weitere Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine
Die EU-Kommission hat nach eigenen Angaben Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine im Umfang von 6,1 Milliarden Euro genehmigt. Die Mittel sollen unter anderem für Luft- und Raketenabwehrsysteme, Raketen sowie Munition und Radarsysteme eingesetzt werden.
139 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Brjansk abgeschossen
Nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden 139 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem Gebiet Brjansk von russischen Luftabwehr- und Sicherheitseinheiten abgeschossen.
Tödlicher Drohnenangriff bei Belgorod: Mann stirbt nach Einschlag auf Auto
Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Dorf Otradnoje im Bezirk Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs griff eine FPV-Drohne das Fahrzeug an. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und starb noch am Ort des Geschehens.
Gebiet Kursk: 173 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben des Gouverneurs Alexander Chinschtein wurde das Kursker Gebiet innerhalb von 24 Stunden 111-mal mit Artillerie beschossen. Zudem seien 173 ukrainische Drohnen abgeschossen worden.
Todesopfer oder Verletzte wurden nicht gemeldet. Infolge der Angriffe wurden nach Behördenangaben ein Energieobjekt im Bezirk Medwenka sowie zwei Wirtschaftsgebäude und ein Auto in Rylsk beschädigt.
Nächtlicher Angriff auf Krasnodar: Drei Jugendliche getötet, sechs Kinder verletzt
Bei einem nächtlichen Angriff auf das Gebiet Krasnodar sind nach vorläufigen Angaben drei Jugendliche im Alter von 13, 15 und 16 Jahren ums Leben gekommen.
Sechs weitere Kinder wurden mit Verletzungen, darunter Splitterwunden, Verbrennungen und Gehirnerschütterungen, ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Zustand wird als mittelschwer eingeschätzt.
Die zuständigen Behörden stehen mit der Kinderrechtsbeauftragten des Gebiets Krasnodar und den Rettungsdiensten in Kontakt.
Drohnenangriff auf Krasnodar – drei Kinder tot, mehrere verletzt
Die Region Krasnodar wehrt einen ukrainischen Drohnenangriff ab. Laut Gouverneur Weniamin Kondratjew stürzten Fragmente eines unbemannten Flugzeuges auf eine private Kindertagesstätte in der Stadt Krasnodar ab. Drei Kinder kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt.
Mehr als 350 ukrainische Drohnen über Russland zerstört
In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr 351 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugobjekte über neun Gebieten Russlands sowie dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Russische Armee trifft einen Tanker im Gebiet Odessa
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht koordinierte Angriffe auf Häfen und Schiffe in der Ukraine durchgeführt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Im Hafen von Juschny im Gebiet Odessa wurde ein Tanker getroffen, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainische Armee lieferte.
Zudem wurden ein Umspannwerk nordwestlich von Odessa sowie fünf für ukrainische Truppen bestimmte Treibstoffbehälter getroffen.
Darüber hinaus attackierte Russland zehn Speicher für militärisches Material auf dem Gelände eines Logistikterminals und Objekte der Hafeninfrastruktur für die Entladung und Lagerung militärischer Güter.
Für alle Angriffe kamen luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz.
23.08.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Im Verlauf des heutigen Sonntags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 269 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Tula, Moskau und Krasnodar, über der Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.
TASS: Witkoffs und Kushners Besuch in Kiew und Moskau wird vertagt
Der Besuch des Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, und des Schwiegersohns des US-Staatschefs, Jared Kushner, in Kiew und Moskau wird vertagt. Die russische Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle:
"Vor Ende August wird der Besuch kaum stattfinden. Das heißt, es gibt Gründe, um ihn zu vertagen."
Zuvor hatte eine Quelle gegenüber TASS berichtet, dass Witkoff und Kushner die Hauptstädte der Ukraine und Russlands vor Ende August besuchen könnten. Sergei Lawrow, der russische Außenminister, erklärte dazu, dass Russlands Präsident Wladimir Putin bereit sei, die US-Diplomaten zu empfangen, es aber vor allem auf deren Vorschläge ankomme.
Selenskij: Kiew vereinbart Drohnenproduktion in Finnland
Im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit hat die Ukraine ein Abkommen mit Helsinki über Drohnenproduktion in Finnland unterzeichnet. Dies gab der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij nach seinem Treffen mit den nordischen und baltischen Staatschefs bekannt. Auf Telegram schrieb er:
"Unsere Unternehmen haben Dokumente über die Entwicklung und die Produktion von Drohnen für die Ukraine und Europa in Finnland, über die Erweiterung der Möglichkeiten im Bereich der Seedrohnen und über die Gründung von Betrieben zur Produktion von Landdrohnen unterzeichnet."
Gorlowka: Ukraine greift Kirche während Gottesdienst an
In der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik hat das ukrainische Militär die örtliche Kathedrale angegriffen, während im Inneren ein Sonntagsgottesdienst abgehalten wurde. Wie das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, berichtet, erlitten dabei insgesamt vier Personen – zwei Priester und zwei Mitarbeiter einer humanitären Mission – mittelschwere Verletzungen. Auf seinem Telegramkanal kommentierte Puschilin den Angriff:
"Das ist nicht bloß ein Beschuss. Das ist ein Angriff gegen ein Heiligtum, gegen jene, die Menschen helfen. Die Ukraine hat erneut ihr menschenfeindliches Wesen zur Schau gestellt, indem sie wehrlose Zivilisten angegriffen hat."
Gebiet Tula: Zivilistin bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das russische Gebiet Tula ist eine Zivilistin ums Leben gekommen. Dmitri Miljajew, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Heute ist bei der Abwehr eines Drohnenangriffs in der Siedlung Plechanowo leider eine Frau in einem Einfamilienhaus ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine weiteren Verletzten."
Dänemarks Regierung verschärft Asylregelungen für Ukrainer
Die dänischen Behörden werden aufhören, Ukrainern aus Regionen, die weniger vom Konflikt betroffen sind, Aufenthaltserlaubnisse nach vereinfachtem Verfahren zu gewähren. Dies berichtet Dänemarks Ministerium für Migration und Integration. Die Änderungen betreffen Einreisende aus 14 Regionen, vor allem im Westen der Ukraine, darunter die Gebiete Kiew, Lwow und Iwano-Frankowsk. Der dänische Migrationsminister Morten Bødskov erklärt dazu:
"Gegenwärtig leben rund 47.600 Ukrainer in den Gemeinden, und einige Gemeinden sind erheblich belastet. Daher wird die Regierung die Regeln ändern, damit nur jene Ukrainer, die am meisten Schutz benötigen, eine Aufenthaltserlaubnis zu vereinfachten Bedingungen erhalten können."
Zusätzlich gab das Ministerium bekannt, dass ukrainische Bürger wie alle Personen, die Sozialleistungen erhalten, zu Arbeit verpflichtet werden.
Zuvor hatte Dänemarks Regierung einen Gesetzentwurf vorbereitet, wonach wehrpflichtige Ukrainer keine Aufenthaltsgenehmigung in Dänemark erhalten können.
Selenskij erwartet 30 Milliarden Euro von EU
Die Ukraine benötigt nach den Worten von Präsident Wladimir Selenskij dringend Milliarden zur Finanzierung des Abwehrkampfes gegen Russland. Kiew erwarte von der EU 30 Milliarden Euro für die Verteidigungsausgaben, sagte der Politiker im Gespräch mit Journalisten in Kiew.
"Sie werden für die Verteidigung des ganzen Landes gebraucht."
Derzeit gebe es im Verteidigungshaushalt eine Lücke von 27 Milliarden Dollar oder rund 23 Milliarden Euro. Allein 20 Milliarden US-Dollar seien notwendig, um die Gehälter der Soldaten, die Kompensationen für die Familien der Gefallenen und andere Ausgaben zu bezahlen, sagte Selenskij. Auch wegen der Produktion von Drohnen sei zusätzliches Geld nötig:
"Ein bedeutender Geldbetrag ist erforderlich. Ich arbeite in dieser Sache mit den Franzosen und Deutschen."
Norwegen sichert Ukraine Milliardenhilfe zu
Norwegen will die Ukraine im Haushaltsjahr 2027 mit weiteren 85 Milliarden Kronen unterstützen. Umgerechnet sind das 7,82 Milliarden Euro. Die Summe entspreche dem Betrag für das Jahr 2026, so die Regierung des skandinavischen Landes.
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre ist an diesem Sonntag zu einem offiziellen Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Am Bahnhof wurde er von Außenminister Andrei Sibiga empfangen. Im Vorfeld des Unabhängigkeitstags der Ukraine kamen in Kiew darüber hinaus die Staats- und Regierungschefs von Dänemark, Estland, Finnland, Lettland und Litauen an.
Ukrainische Drohnen greifen Café in AKW-Stadt Energodar an: zwei Verletzte
Der Bürgermeister von Energodar, Maxim Puchow, berichtet über eine weitere Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Demnach habe der Gegner in der vergangenen Nacht ein Café mit drei Quadrokoptern angegriffen. Das Lokal mit dem Namen "Aroma" sei in Brand geraten und in Flammen aufgegangen.
Puchow bezeichnet den Drohnenangriff auf das zivile Objekt als "zynisch" und meldet zwei Verletzte. Infolge der Attacke seien zwei Einwohner der Stadt verletzt worden: eine 54 Jahre alte Frau und ein 40 Jahre alter Mann. Nach einer ärztlichen Behandlung seien sie nach Hause entlassen worden.
Selenskij lehnt Forderung nach Wahlen zurück: Urnengang im Krieg würde Ukraine spalten
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Forderung des früheren Verteidigungsministers Michail Fjodorow nach Neuwahlen zurückgewiesen. Vor Journalisten sagte der Staatschef am Sonntag:
"Ich glaube, dass Wahlen als solche in einem Krieg wie diesem ein großes Risiko darstellen."
Selenskij warnte vor einem "Tsunami", der die Ukraine spalten könnte.
Kurz zuvor hatte Fjodorow in einem Interview für den Fernsehsender 24 Kanal die "weit verbreitete Korruption" im Verteidigungsministerium in Kiew kritisiert und zugleich erneut Vorbereitungen auf Wahlen gefordert. Das Land müsste sich auf die "Rückkehr zu einem demokratischen Wahlzyklus" vorzubereiten.
Die jüngsten Meinungsumfragen zeigten zuletzt zurückgehende Beliebtheitswerte von Selenskij, sodass er nicht mehr auf dem ersten Platz lag.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kijaniza, Pissarewka und Persche Trawnja im Gebiet Sumy sowie Weliki Burluk, Zupowka und Prikolotnoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und elf Autos außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Raigorodok, Krasny Liman, Tatjanowka und Majaki in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, einen Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze und 19 Autos zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nikolajewka, Semjonowka, Krasny Molotschar und Wyssokoiwanowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 225 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 26 Autos und zwei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nowotroizkoje, Nowofjodorowka, Swjatogorowka, Beloserskoje, Raiskoje, Staroraiskoje, Solotoi Kolodes und Dobropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 390 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, fünf Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wassilkowka, Pokrowskoje und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Sofijewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 305 Kämpfer. Drei Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 25 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwölf Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, eine Radarstation der ukrainischen Luftabwehr, Drohnenlager und 159 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben, vier HIMARS-Raketen und 1.120 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 217.821 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.698 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.775 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.244 Geschütze und Mörser verloren.
Putin-Interview: Moskau signalisiert Gesprächsbereitschaft – unter Bedingungen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich in einem Interview mit Korrespondent Pawel Zarubin zu den Angriffen auf russische Infrastruktur, den Folgen für die Wirtschaft und den weiteren Verlauf des Konflikts geäußert. Er betonte, Russland habe die ukrainischen Ziele zur Schwächung des Landes vereitelt, und erklärte, Moskau sei weiterhin zu Verhandlungen bereit – jedoch auf Grundlage der aktuellen Realitäten vor Ort.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ex-Verteidigungsminister Fjodorow prangert Korruption im ukrainischen Militär an
Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat in einem Interview für den Fernsehsender 24 Kanal die "weitverbreitete Korruption" im Verteidigungsministerium in Kiew kritisiert und zugleich erneut Vorbereitungen auf Wahlen gefordert. Er habe während seiner Amtszeit erlebt, wie "Hunderte von Menschen" sich am Staatshaushalt bereichert hätten, behauptete Fjodorow. Die Korruption hindere die Ukraine daran, den Krieg "aus einer Position der Stärke" zu beenden und eine Grundlage für den Aufbau der Ukraine zu schaffen. Gleichzeitig forderte der von Präsident Wladimir Selenskij geschasste Verteidigungsminister, sich auf die "Rückkehr zu einem demokratischen Wahlzyklus" vorzubereiten. Damit meinte er Wahlen auf lokaler, parlamentarischer und präsidentieller Ebene.
Staats- und Regierungschefs von baltischen und nordischen Ländern besuchen Ukraine
Am kommenden Montag begeht die Ukraine den Unabhängigkeitstag. Im Vorfeld der Feierlichkeiten sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew die Staats- und Regierungschefs von Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Norwegen eingetroffen. Die hochrangigen Politiker wurden am Bahnhof von Außenminister Andrei Sibiga empfangen. Auf der Plattform X kündigte der Diplomat an, dass sich die Gäste aus den nordischen und baltischen Ländern auch mit Präsident Wladimir Selenskij treffen würden. Sibiga fügte hinzu:
"Im Vorfeld unseres Unabhängigkeitstages fühlen wir uns nicht allein. Unsere Verbündeten stehen an unserer Seite."
Auf den vom Diplomaten geteilten Fotos waren die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, der norwegische Regierungschef Jonas Gahr Støre und der finnische Präsident Alexander Stubb zu sehen.
Zahlreiche Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 76 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 76 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens vier Geschosse abgefeuert und 371 Drohnen eingesetzt, von denen 239 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei Drohnenangriffen auf Passagierbusse seien in den Ortschaften Dubowoje, Tawrowo und Nikolskoje neun Zivilisten verletzt worden. In der Siedlung Tawrowo seien zudem ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf ein Wohnhaus in der Siedlung Dubowoje hätten zwei Frauen Verletzungen erlitten. In der Siedlung Otradnoje seien drei Einwohner zu Schaden gekommen. Bei der Detonation einer Drohne sei eine Einwohnerin der Stadt Graiworon verletzt worden. Eine weitere Frau sei bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Krasnaja Jaruga zu Schaden gekommen. Ein Einwohner der Siedlung Proletarski habe ebenfalls bei der Detonation einer Drohne ein Barotrauma erlitten. Ein weiterer Mann sei infolge einer ukrainischen Drohnenattacke auf einen Betrieb in der Siedlung Soldatskoje verletzt worden. In der Siedlung Surkowo sei ein 17-jähriges Mädchen verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ein Auto attackiert habe. Außerdem sei in der Stadt Schebekino ein Kämpfer der örtlichen Drohnenverteidigungseinheit Orlan zu Schaden gekommen. Ein Mann und eine Frau hätten Verletzungen erlitten, als ihr Auto in der Siedlung Oktjabrski auf eine Mine aufgefahren sei. Eine Frau, die noch am 16. August bei einer Drohnenattacke auf einen Betriebsbus in der Siedlung Rakitnoje schwere Verletzungen erlitten habe, sei in einem Krankenhaus in der Stadt Schebekino verstorben.
Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden acht Mehrfamilienhäuser, 39 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, sechs Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, sieben Betriebe, ein Infrastrukturobjekt, drei Stromleitungen, drei Garagen, eine Bushaltestelle, drei Lkw, zwei Busse, zwei Kleintransporter, ein Kleinbus und 66 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 22. August bis 8 Uhr MESZ am 23. August 149 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 139-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um einen 35 Jahre alten Einwohner der Ortschaft Belaja. In der Siedlung seien zudem zwei Einfamilienhäuser und ein Auto beschädigt worden. Im Dorf Slobodka-Korotschka seien ein Lagerhaus und ein Lkw zu Schaden gekommen. In der Siedlung Kolontajewka habe der Gegner einen Mobilfunkmast beschädigt. In der Siedlung Michailowka seien drei Autos zu Schaden gekommen.
Russland greift weiterhin ukrainische Häfen an
Russlands Verteidigungsministerium hat am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Häfen berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den jüngsten Attacken Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. Infolge des Angriffs auf den Hafen Juschny im Gebiet Odessa seien fünf Tanks mit Schmier- und Brennstoffen sowie andere Hafeneinrichtungen getroffen worden, die der Gegner zum Umschlagen und zum Lagern von Militärgütern benutzte. Weitere Details gab die russische Militärbehörde zunächst nicht bekannt.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. August 26 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 4,
- Dnjeprjany — 3,
- Kairy — 2,
- Kachowka — 4,
- Nowaja Kachowka — 5,
- Nowaja Majatschka — 4,
- Staraja Sburjewka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Kasatschji Lageri und Nowaja Majatschka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Ukrainische Drohnen greifen Ozon-Logistikzentrum in Orenburg an: Brand und Evakuierung
Das ukrainische Militär hat am Sonntagmorgen die russische Stadt Orenburg, 1.230 Kilometer südöstlich von Moskau, mit Drohnen angegriffen. Wie der Bürgermeister der unweit der Grenze zu Kasachstan liegenden Stadt, Albert Jumadilow, auf der Plattform MAX schreibt, seien etliche unbemannte Luftfahrzeuge über der lokalen Sonderwirtschaftszone, in der sich unter anderem Industriebetriebe befänden, abgefangen worden. Der Politiker meldet zwar weder Todesopfer noch Verletzte, berichtet aber über Sachschäden. Demnach seien Wrackteile auf das Gelände eines Logistikzentrums des Online-Händlers Ozon herabgefallen. Es sei zu einem Brand gekommen, der umgehend gelöscht worden sei.
Ozon hat den inzwischen zweiten Drohnenangriff auf seine Infrastruktur bestätigt. In einer entsprechenden Mitteilung eines der führenden Online-Versandhändler im Land heißt es, dass das Logistikzentrum in Orenburg in Brand geraten sei. Während der Drohnenattacke seien binnen weniger Minuten mehr als 300 Mitarbeiter evakuiert worden. Es gebe keine Opfer. Das beschädigte Lagerhaus sei vorübergehend außer Betrieb.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 328 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 328 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orenburg, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 22. August bis 0 Uhr am 23. August (Ortszeit) wurden zwei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen sechs Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und ein Auto zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 40 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen drei Zivilisten, darunter ein Jugendlicher, ums Leben, weitere 13 Einwohner erlitten Verletzungen. Beschädigt wurden zwei Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte, ein Passagierbus und mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos.
Frankreich sagt Ukraine mehr Abfangraketen zu
Frankreich hat der Ukraine nach Angaben aus Kiew eine raschere Lieferung von Militärausrüstung und Raketen zugesagt. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij teilte am Samstag mit, er habe fast zwei Stunden mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron telefoniert. Dabei sei es vor allem um die ukrainische Luftabwehr gegangen. Macron wolle sich zudem bei Verbündeten für die Lieferung von US-Patriot-Abfangraketen einsetzen.
Selenskij schrieb auf der Plattform X, in dem Gespräch mit Macron sei es auch um den Stand möglicher Friedensgespräche sowie die Kommunikation mit den USA gegangen. Es seien Schritte vereinbart worden, die zusätzliche diplomatische Möglichkeiten eröffnen könnten, behauptete der ukrainische Staatschef, ohne Details zu nennen.
Die Ukraine wartet derzeit auf die Lieferung des neuen italienisch-französischen Raketenabwehrsystems SAMP/T-NG, das ballistische Raketen abfangen soll. Die dafür verwendeten Aster-Raketen werden von einem Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Herstellers MBDA und der französischen Thales produziert.
22.08.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russlands Luftabwehr schießt 250 ukrainische Drohnen ab
Im Verlauf des Tages haben dir russischen Luftabwehrkräfte insgesamt 250 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kirow, Kursk, Orjol, Rjasan, Samara, Saratow, Twer, Tula, Uljanowsk, Moskau, Krasnodar und über der Krim sowie dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.
Weitere russische Angriffe auf ukrainische militärische Infrastruktur
Russlands Verteidigungsministerium gibt weitere Angriffe auf militärische Infrastruktur, Häfen und Schiffe bekannt, die vom ukrainischen Militär genutzt werden.
Angaben der Behörde zufolge wurden unter anderem nördlich des Orts Borispol im Gebiet Kiew bis zu 40 Fahrzeuge zerstört, die zum Starten von Langstreckendrohnen umgebaut wurden. Beim Angriff kamen Marschflugkörper vom Typ Iskander zum Einsatz.
Weitere Angriffe erfolgten der Meldung zufolge auf den Hafen Tschernomorsk im Gebiet Odessa. Dabei wurde ein Frachtschiff getroffen, das Waffen in die Ukraine transportierte. Außerdem wurden sieben Treibstofftanks und Objekte der Hafeninfrastruktur zerstört, die zum Abladen von Kriegsgerät genutzt wurden.
Putin: Moskau nur bei Berücksichtigung der Frontlage verhandlungsbereit
Russland ist nur bereit, Verhandlungen mit der Ukraine aufzunehmen, wenn dabei die Gegebenheiten an der Front berücksichtigt werden, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin führt er dazu aus:
"Vorschläge, die uns erreichen, tragen bisweilen einen exotischen Charakter und sind inakzeptabel. Wir sind immer zu einem Friedensdialog bereit, allerdings nur auf Grundlage der Realitäten, die vor Ort entstehen."
Russlands Armee zerstört zwei militärische Eisenbahntransporte in der Ukraine
Russische Streitkräfte habe unter Einsatz von Geran-Drohnen zwei Züge zerstört, die militärische Güter für das ukrainische Militär an die Front brachten. Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht dazu Videoaufnahmen der Treffer.
Die Behörde gibt weiter bekannt, dass die Züge in der Nähe der Ortschaften Barwenkowo im Gebiet Charkow und Nikolajewka im Gebiet Dnjepropetrowsk zerstört wurden. Sie sollen unter anderem Drohnen aus ausländischer Produktion transportiert haben. Das Ministerium betont:
"Regelmäßige Angriffe gegen Objekte der Eisenbahn-Infrastruktur und Loks, die an der Truppenversorgung teilnehmen, unterbrechen die Logistik des ukrainischen Militärs."
Putin: Russland intensiviert Angriffe als Reaktion auf ukrainische Attacken gegen Zivilisten
Russland hat die Intensität seiner Angriffe auf ukrainische militärische Infrastruktur als Reaktion auf Kiews Terrorattacken gegen zivile Ziele gesteigert, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin betont er:
"Kiew hat diese Büchse von Pandora selbst geöffnet. Nun, im Gegenzug sollt ihr Angriffe auf eure empfindlichsten Wirtschaftsbranchen erhalten, die, ehrlich gesagt, ohnehin vor dem Aus stehen."
Putin merkt an, dass russische Angriffe die Ukraine wirksamer treffen als die ukrainischen Russland, und hebt hervor, dass diese die Frontlage positiv beeinflussen:
"Natürlich sind diese Angriffe effektiv und rechtzeitig. Und zweifellos hilft das unseren Jungs, die heldenhaft an der Front kämpfen, dabei, ihre Aufgaben zu erfüllen. Wieso? Weil das die Möglichkeiten der Zulieferung von Kriegsgerät, Munition, Personal an die Front unterbindet. Das nimmt Rüstungsbetrieben die Möglichkeit, Waffen zu modifizieren, und diese Modifikationen erfolgen unter direkter Teilnahme westlicher Geldgeber."
LVR: Zwei Menschen durch ukrainische Angriffe getötet
Im Verlauf des Tages sind zwei Bewohner der Volksrepublik Lugansk ums Leben gekommen. Das Oberhaupt der LVR Leonid Passetschnik berichtet dazu:
"Die Neonazis setzen ihren Terror gegen die Zivilisten der Republik fort: Zwei Menschen, darunter ein Jugendlicher, wurden getötet, neun weitere verletzt."
Passetschniks Angaben zufolge erfolgte einer der Angriffe auf ein Pkw in Rubeschnoje, in dem eine Mutter mit ihrem Sohn saß. Dabei wurde der 16-jährige Junge getötet. Zudem kam eine 47-jährige Frau beim Angriff auf die Siedlung Malorjasanzewo ums Leben. Weitere Attacken erfolgten in Smoljaninowo sowie auf der Straße von Nowoaidar nach Sewerodonezk.
Gebiet Samara: Frau bei ukrainischem Angriff getötet
Beim ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Samara ist in der Stadt Nowokuibyschewsk eine Seniorin ums Leben gekommen. Dies berichtete der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Fedorischtschew. In einem Beitrag auf den sozialen Netzwerken sprach er den Hinterbliebenen sein Beileid aus und sicherte ihnen Unterstützung zu.
In der Nacht auf den 22. August war das zentralrussische Gebiet Samara zum Ziel eines massiven Drohnenangriffs geworden, wobei Dutzende Drohnen abgeschossen wurden. Ein Industriebetrieb in der Region und ein Warenlager des Versandhändlers Ozon wurden beschädigt.
Gasspeicher auf Rekordtief: Droht Deutschland ein teurer Winter?
Der Füllstand der deutschen Gasspeicher ist mit rund 49 Prozent auf den niedrigsten Stand für diese Jahreszeit seit Beginn der Erfassung 2011 gefallen. Branchenverbände und Verbraucherschützer warnen vor möglichen Engpässen und steigenden Energiepreisen im kommenden Winter, während das Bundeswirtschaftsministerium die Versorgung weiterhin als grundsätzlich gesichert einschätzt.
Über die Ursachen, die Energiepolitik der Bundesregierung und die Debatte um russische Gaslieferungen und Nord Stream sprachen wir im Studio mit unserem Korrespondenten Iwan Medwedew. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf Sewastopol
Die Luftabwehr von Sewastopol wehrt einen ukrainischen Drohnenangriff ab, meldet der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew. Nach seinen Angaben kamen bei dem Angriff mindestens zwei Zivilisten ums Leben. Raswoschajew schrieb:
"Leider gibt es bereits Opfer und Verletzte. Nach vorläufigen Angaben stürzten Wrackteile einer abgeschossenen Drohne auf einen Bus der Linie 98 ab. Dabei fing der Bus Feuer. Nach vorläufigen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Hinterbliebenen."
Der Gouverneur fügte hinzu, dass drei weitere Personen schwere und zwei Opfer mittelschwere Verletzungen erlitten haben. Notdienste und Sanitäter seien am Ort des Vorfalls im Einsatz.
Ukraine-Koalition in NATO berät am Montag über Hilfen
Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Montag mit weiteren Staats- und Regierungschefs über Ukraine-Hilfen beraten. Nach Angaben der Allianz wird der CDU-Politiker das Treffen der sogenannten Koalition der Willigen gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Andrew Burnham ausrichten. Wo die Beratungen stattfinden sollen, ist bisher unklar.
Auf den Montag fällt der ukrainische Nationalfeiertag. An diesem Tag gedenkt die Ukraine der Erklärung der Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991.
Zu der Koalition gehören 37 Mitglieder, überwiegend aus Europa. Frankreich und Großbritannien hatten das Format nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen, der sich zunächst von der Ukraine abgewandt hatte. Das letzte Treffen fand Mitte Juli in Paris statt.
Wadephul hofft im Ukraine-Krieg auf weitere US-Vermittlung
Bundesaußenminister Johann Wadephul will in der kommenden Woche mit seinem US-Kollegen Marco Rubio über weitere diplomatische Bemühungen für einen Frieden in der Ukraine sprechen. Bei seinem Besuch in Kiew sagte der CDU-Politiker:
"Ich setze darauf, dass die USA weiter bereit sind, auch hier in den Verhandlungen mit der Ukraine eine aktive Rolle zu spielen. Aber ich glaube auch, dass es richtig war, dass wir Europäer uns im ersten Halbjahr dieses Jahres im E3-Rahmen zusammengefunden haben."
Deutschland, Frankreich und Großbritannien würden in diesem Rahmen weiterhin sehr eng zusammenarbeiten, betonte Wadephul.
"Wir brauchen die Bereitschaft dazu, auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Wir müssen auf allen Wegen versuchen, Gespräche zu initiieren."
Der deutsche Außenminister betonte, er sei mit europäischen und nicht europäischen Kollegen im Gespräch über die weitere Unterstützung der Ukraine mit Luftverteidigungssystemen. Gemeinsam mit ihren Unterstützern habe die Ukraine den längeren Atem auf dem Weg zum Frieden. Wie der Krieg ende, sei eine entscheidende Frage für die Zukunft Europas:
"Und er muss so enden, dass sich nicht das Recht des Stärkeren durchsetzt, sondern dass sich die Stärke des Rechts durchsetzt."
Wadephul war am Morgen kurz vor dem 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine am kommenden Montag zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen. Während einer Veranstaltung im Beisein von Präsident Wladimir Selenskij, an der Wadephul teilnahm, wurde Luftalarm ausgelöst.
Der CDU-Politiker ist zum vierten Mal seit seinem Amtsantritt als Außenminister vor 16 Monaten in dem Land.
Magyar: NATO-Verbündete müssen sich auf Ungarns Militär verlassen können
Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar hat vor Offizieren die Modernisierung der ungarischen Streitkräfte gefordert. Angesichts des "Krieges in Europa" und einer zunehmend unberechenbaren Weltlage wandele sich die Natur der Kriegsführung rasant.
Neue Technologien wie Drohnen, künstliche Intelligenz und Cyberangriffe erfordern laut Magyar eine Neuausrichtung. Um diesen Bedrohungen zu begegnen, müsse das Land konsequent auf eigene militärische Stärke setzen. Zugleich bekräftigte er am Donnerstag die Rolle Ungarns als verlässlichen Partners der NATO und der Europäischen Union.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Drohnen greifen südrussische Region Krasnodar an: Zwei Kinder getötet
Der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, meldet auf Telegram einen folgenschweren ukrainischen Angriff auf den Bezirk Jeisk. Demnach habe der Gegner am Samstagmorgen Wohnhäuser und zivile Infrastrukturobjekte attackiert. Der Politiker bezeichnet den Schlag als "zynisch" und "niederträchtig": Infolge der Attacke seien zwei Kinder ums Leben gekommen. Zwei Erwachsene seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Kondratjew spricht den Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus:
"Aber keine Worte werden helfen, die Familienmitglieder zu trösten."
Außerdem meldet ein Feuer in einem Betrieb. Das Unternehmen sei in Brand geraten, als Drohnenteile auf das Gelände des örtlichen Hafens herabgestürzt seien.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kotowka, Nowoalexandrowka, Pioner, Kasatschja Lopan und Goptowka im Gebiet Charkow sowie Kijaniza, Ulanowo, Pissarewka und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 200 Soldaten verloren. Darüber hinaus seien ein Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podliman und Isjumskoje im Gebiet Charkow sowie Raigorodok, Losowoje, Tatjanowka, Krymki, Swjatogorsk und Sidorowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nikolajewka, Slawjansk, Kramatorsk, Schabelkowka, Weroljubowka, Wyssokoiwanowka und Druschkowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 250 Kämpfer. Der Gegner habe zudem 20 Autos und drei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Sergejewka, Swjatogorowka, Beloserskoje, Annowka, Solotoi Kolodes, Rubeschnoje und Grusskoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 360 Kämpfer verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wassilkowka und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Barwinowka, Nowotroizkoje, Nikolskoje, Mirowka, Schewtschenkowskoje, Obschtscheje und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje getroffen. Das Ministerium in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 310 Soldaten. Sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Preobraschenka und Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos, drei unbemannte Boote, ein Artillerieaufklärungsradar und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das russische Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Militärflugplatz, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Lager mit Drohnen und Drohnenteilen und 146 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden elf Lenkbomben und 1.053 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 216.701 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.688 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.774 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.235 Geschütze und Mörser verloren.
Zwei Tote und 13 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 77 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 77 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 32 Geschosse abgefeuert und 301 Drohnen eingesetzt, von denen 160 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Nikolskoje sei ein Mann ums Leben gekommen, ein weiterer habe Verletzungen erlitten. Bei der Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto sei in der Nähe der Ortschaft Rasumnoje eine Frau getötet worden, zwei weitere Insassen seien verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke habe ein Mann in der Nähe der Siedlung Ustinka Verletzungen erlitten. Ein Mann und eine Frau seien in der Siedlung Wolokonowka zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft angegriffen habe. Ein weiterer Einwohner habe bei einem Drohnenangriff auf einen Betrieb Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne sei eine Einwohnerin der Siedlung Pjatnizkoje verletzt worden, ein weiterer Einwohner habe bei einer Drohnenattacke Verletzungen erlitten. Zudem seien im Gebiet vier Angehörige der örtlichen Drohnenabwehr Orlan bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt worden. Außerdem sei in Belgorod ein Feuerwehrmann ärztlich behandelt worden, der noch am 19. August Verletzungen erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 31 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Geschäft, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt, zwei Garagen, mehrere Gas- und Stromleitungen, zwei Busse, ein Lkw, drei Kleintransporter, acht nicht näher definierte Fahrzeuge und 31 Autos zerstört oder beschädigt worden.
"Gleichberechtigung" – Ex-Verteidigungsminister Kiews fordert Wehrpflicht für Frauen
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow hat sich am Donnerstag zur Wehrpflicht für Frauen geäußert. "Gleichberechtigung bedeutet, dass auch Frauen in der Armee dienen müssen", erklärte er in einem Interview mit dem ukrainischen Ableger von Radio Free Europe/Radio Liberty. Resnikow war von 2021 bis 2023 im Amt.
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Ein Todesopfer und sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 21. August bis 8 Uhr MESZ am 22. August 148 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 117-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 19 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet mehrere Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Pestschanoje sei ein 69-jähriger Mann ums Leben gekommen. Im Bezirk Kursk seien vier Menschen verletzt worden. In den Bezirken Belaja und Sudscha seien ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen. Infolge der Attacken seien insgesamt 15 Einfamilienhäuser, zwei Verwaltungsgebäude, zwei Garagen und 19 Autos beschädigt oder zerstört worden.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 21. August achtzehn Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kairy — 4,
- Welikije Kopani — 6,
- Aljoschki — 5,
- Sagi — 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Dnjeprjany, Kasatschji Lageri und Korsunka seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Bundesverteidigungsministerium äußert sich zur Fahnenflucht ukrainischer Soldaten
Das Bundesverteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben Kenntnis von Fällen ukrainischer Soldaten, die sich bei der Ausbildung in Deutschland abgesetzt haben. Weitere Details dazu werden aber nicht genannt. Eine Sprecherin des Ausbildungskommandos ("Special Training Command") in Strausberg bei Berlin wird mit den Worten zitiert:
"Dass sich vereinzelt Angehörige der ukrainischen Streitkräfte während der Ausbildung in Deutschland entfernt haben, ist dem Bundesministerium der Verteidigung bekannt."
Die Bundeswehr hat nach eigenen Angaben keine Rolle bei der Feststellung ukrainischer Fahnenflüchtiger und verweist auf die dafür zuständigen Stellen der ukrainischen Administration.
Hintergrund ist ein Bericht der Zeit, wonach allein in Sachsen-Anhalt 80 Fälle bekannt sind, in denen ukrainische Soldaten desertiert seien, die zur Ausbildung in Deutschland gewesen seien. Deutschlandweit sollen es demnach einige Hundert sein.
Im Rahmen einer EU-Mission haben 22 Teilnehmernationen nach Angaben der Bundeswehr bis Anfang 2026 bereits rund 87.000 ukrainische Soldaten aus- und weitergebildet. Deutschland bildete demnach als einer der wesentlichen Träger bisher rund 29.000 Soldaten – unter anderem in Gefechtsausbildung, Waffenausbildung, Wartung, Instandhaltung und Logistik, Sanitätsdienst sowie ABC- und Minenabwehr.
Macgregor: Die Mehrheit der Deutschen ist gegen einen Krieg mit Russland
Laut Macgregor regieren europäische Regierungen am Willen ihrer eigenen Bürger vorbei, um einen Kurs gegen Russland fortzusetzen. Die Menschen in Europa seien kriegsmüde und wollten sich lieber um die Themen Wirtschaft und Migration im eigenen Land kümmern, statt sich mit dem Ukraine-Konflikt zu belasten. Wladimir Putin müsse daher nur abwarten, bis Europa unter seinen eigenen inneren Problemen zusammenbricht und die Unterstützung für die Ukraine von selbst stoppt. Macgregor lobt zugleich Putins Geduld und meint, man solle ihm dafür dankbar sein.
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Ukrainische Drohnen setzen Ozon-Logistikzentrum im Gebiet Samara in Brand
In der zurückliegenden Nacht hat das russische Wolga-Gebiet Samara einen massiven Drohnenangriff aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew teilt auf der Plattform MAX mit, dass die russische Luftabwehr Dutzende Drohnen abgefangen habe. Der Politiker meldet dennoch Schäden und Opfer.
Ohne Einzelheiten mitzuteilen, schreibt Fedorischtschew, dass im Gebiet Samara ein Industriebetrieb zu Schaden gekommen sei. Außerdem sei ein Logistikzentrum des Online-Händlers Ozon getroffen worden. Es gebe Verletzte, denen man ärztliche Hilfe erweisen werde.
Der Online-Händler Ozon bestätigt die Attacke auf sein Logistikzentrum im Gebiet Samara. Demnach sei dort infolge des Angriffs ein Brand ausgebrochen. Mehr als 500 Mitarbeiter seien innerhalb von wenigen Minuten evakuiert worden, einige hätten aber Verletzungen erlitten. Das Lager sei jetzt außer Betrieb.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 457 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 457 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Rostow, Saratow, Samara, Uljanowsk, Orjol, Kaluga, Tula, Tambow und Kirow, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Wadephul trifft zu Besuch in Kiew ein
Bundesaußenminister Johann Wadephul ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen, um dem Land die anhaltende Unterstützung Deutschlands im Konflikt mit Russland zu versichern. Der CDU-Politiker sagte nach seiner Ankunft mit einem Sonderzug in Kiew:
"Wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir unterstützen sie. Sie wird diese militärische Auseinandersetzung gewinnen."
Wadephul verwies darauf, dass die Ukraine in den Sommermonaten "auf das Härteste" von Russland angegriffen worden sei, und warf Moskau "wahllosen Mord an Zivilisten" sowie gezielte Zerstörung der Energieinfrastruktur vor. Russland wolle die Lebensgrundlage der Menschen in der Ukraine zerstören und so ihren Durchhaltewillen brechen. Juli und August seien die tödlichsten Monate für die ukrainische Zivilbevölkerung seit mehr als vier Jahren gewesen. Niemals zuvor habe Russland mehr Raketen auf sein Nachbarland abgefeuert.
"Wir sehen das Leid, wir sehen, wie dieses Land gekämpft hat, und wir werden dieses Land weiter unterstützen."
Der Außenminister sicherte der Ukraine auch schon mit Blick auf den Winter, in dem verstärkte Angriffe auf die Energieinfrastruktur erwartet werden, weitere Hilfe zu.
DVR meldet 40 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 40 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 45 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 21. August bis 0 Uhr am 22. August (Ortszeit) kamen drei Zivilisten, darunter ein Minderjähriger, ums Leben, 13 weitere Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie ein Passagierbus und mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos, beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 33 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen drei Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.
Moskau meldet Präzisionsangriffe auf Ziele in Kiew und Umgebung
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Demnach habe das russische Militär in der vergangenen Nacht einen kombinierten Schlag gegen eine wichtige Lokhalle in Kiew und ein Logistikzentrum im Gebiet Kiew durchgeführt. Dabei seien bodengestützte Hochpräzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz gekommen.
Die Militärbehörde in Moskau präzisiert dabei, dass die in der ukrainischen Hauptstadt getroffene Lokhalle ein kritisch wichtiger Betrieb der südwestlichen Eisenbahn der Ukraine sei, in dem Züge gewartet und repariert würden, welche das ukrainische Militär zum Transport von Personal und Militärtechnik benutze. Bei dem im Gebiet Kiew getroffenen Logistikzentrum handele es sich um ein Lager des Unternehmens "Neue Post", in dem unbemannte Luftfahrzeuge und Drohnenteile gelagert worden seien.
Außerdem berichtet das russische Verteidigungsministerium über erfolgreiche Angriffe auf die ukrainischen Häfen Tschernomorsk und Juschny. Dort seien Güter- und Treibstoffdepots getroffen worden, die für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt gewesen seien.
Ukrainische Medien haben zuvor von einem Luftalarm und Detonationen in Kiew berichtet. Die Rede war zunächst von einem Feuer in einem Lagerhaus. Nach ersten Informationen soll eine Person ums Leben gekommen sein, weitere Menschen sollen Verletzungen erlitten haben.
21.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ein Toter und eine Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Gebiet Kursk
Bei einem Drohnenangriff auf das Gebiet Kursk ist ein Mann ums Leben gekommen, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Eine FPV-Drohne schlug nach seinen Angaben nahe einem Privathaus im Ort Pestschanoje ein. Der 69-Jährige erlag vor Ort den Verletzungen. Außerdem wurde eine 79-jährige Frau im Dorf Machowo verletzt.
Russische Armee setzt Angriffe auf Militärobjekte in der Ukraine fort
Binnen den vergangenen sieben Tagen haben die russischen Streitkräfte mehrere militärische Ziele in der Ukraine mit Raketenwaffen getroffen. Darunter waren acht Logistikzentren, 13 Depots mit unbemannten Flugzeugen verschiedener Typen und Verwendungszwecke, sechs Produktionsanlagen für Drohnen und Komponenten, Tankstellen und Treibstofflager, die im Interesse ukrainischer Truppen betrieben wurden.
Außerdem wurden getroffen: zwei Eisenbahnzüge, eine Lokomotive, eine Eisenbahnstation, ein Patrouillenboot, Hafen- und Flughafeninfrastruktur, ein Grenzkontrollpunkt, ein Wärmekraftwerk, ein Hüttenwerk, eine Ölraffinerie, eine Radarstation, ein Abschussort für Flamingo-Marschflugkörper und ein Stationierungsort von Drohnenbediener. Die getroffenen Ziele befanden sich in Kiew und im Gebiet um die Hauptstadt sowie in den Gebieten Odessa, Dnjepropetrowsk, Poltawa, Sumy, Charkow und Saporoschje.
Russische Flugabwehr zerstört mehr als 210 gegnerische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 211 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zwölf Gebieten des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Medien: Besuch von Witkoff und Kushner in Kiew bislang nicht bestätigt
Steve Witkoff und Jared Kushner, die Gesandten des US-Präsidenten, haben ihren Besuch in Kiew bislang nicht bestätigt, erklärt der ukrainische Sender TSN unter Berufung auf Quellen.
Zuvor war über ihre Absicht berichtet worden, Kiew noch vor dem Unabhängigkeitstag am 24. August zu besuchen.
Ende Juli hatte Präsident Donald Trump eine Reise Kushners und Witkoffs in die ukrainische Hauptstadt in den kommenden Tagen angekündigt. Die beiden waren noch nie zuvor in Kiew.
Gebiet Belgorod meldet eine Tote und mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist eine Frau ums Leben gekommen. Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine FPV-Drohne in ein Auto ein. Die Zivilistin erlag den Verletzungen auf dem Weg ins Krankenhaus. Zwei Verletzte in kritischem Zustand werden hospitalisiert.
Darüber hinaus wurden zwei Männer getroffen, einer von ihnen bei einem Drohnenangriff auf einen Wirtschaftsbetrieb.
Wegen Mangel an Patriot-Raketen: Ukraine ersucht Musk um Freigabe von Starlink-Drohne
Die Ukraine sucht angesichts des Mangels an Patriot-Abfangraketen nach einer neuen Strategie gegen russische Raketenangriffe. Kiew will Starlink-Drohnen bis zu 200 Kilometer tief in Russland einsetzen – dafür braucht es jedoch die Zustimmung von Elon Musk.
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Weiterhin Strom- und Wasserausfälle im Gebiet Saporoschje
Strom- und Wasserausfälle in Städten und Dörfern des Gebietes Saporoschje dauern an, berichtet Gouverneur Jewgeni Balizki. Die Betriebsstörungen entstanden durch Schäden an Stromleitungen wegen ukrainischer Angriffe. In den Orten der Region wurden Stellen für die Notwasserversorgung eingerichtet, der Reparatureinsatz wird rund um die Uhr fortgesetzt.
Kleinbus in DVR angegriffen – Tote und Verletzte
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte einen Kleinbus im Osten der Donezker Volksrepublik (DVR) angegriffen. Laut Behörden kamen zwei Insassen ums Leben. Vier weitere Zivilisten erlitten Verletzungen.
Italienischer Rüstungskonzern Leonardo eröffnet Niederlassung in Kiew
Der italienische Rüstungskonzern Leonardo hat in Kiew eine Tochtergesellschaft eröffnet.
Laut Medienberichten wurde die Firma am 20. Mai 2026 registriert. Zu seinen Haupttätigkeiten zählen Forschung und Entwicklung im Ingenieurwesen sowie die Produktion von Kommunikations- und Navigationsgeräten und Spezialausrüstung sowie Softwareentwicklung, IT-Dienstleistungen, Montage und Wartung elektronischer und optischer Systeme.
Leonardo-Generaldirektor Lorenzo Mariani erklärte, das Unternehmen wolle mit der ukrainischen Rüstungsindustrie, insbesondere im Bereich unbemannter Flugzeuge, kooperieren.
Russische Armee trifft Patrouillenboot im Hafen von Tschernomorsk
Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte Militärziele in der Ukraine weiterhin angegriffen. Laut dem Verteidigungsministerium wurde im Hafen von Tschernomorsk ein Patrouillenboot getroffen, das der Eskorte von Schiffen mit Militärgütern an Bord diente.
Außerdem attackierte Russland im Hafen von Juschny einen Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Infrastrukturobjekte zur Lagerung von Militärgütern.
Drohnenangriffe auf Russland: Die Befangenheit deutscher Medien
Das russische Verteidigungsministerium berichtet von einem massiven Angriff auf die Infrastruktur in Kiew und im Gebiet Kiew, die von der Ukraine für militärische Zwecke genutzt worden sei. Getroffen wurden laut dem russischen Militär militärisch-industrielle Anlagen sowie Logistik- und Verkehrszentren.
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Russische Armee eliminiert Dutzende ukrainische Soldaten bei Befreiung von Seljonoje
Im Zuge der Kämpfe um die Ortschaft Seljonoje im Gebiet Saporoschje haben die russischen Streitkräfte bis zu einer Kompanie ukrainischer Kämpfer eliminiert. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Während der Kämpfe haben die Soldaten einen großen Verteidigungsabschnitt des Gegners eingenommen und mehr als 200 Gebäude gesäubert. Die ukrainischen Streitkräfte haben bis zu einer Kompanie Soldaten verloren. Insgesamt wurden acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, drei bodengestützte Robotersysteme und über 20 schwere Hexacopter vom Typ Baba Jaga zerstört."
Die Befreiung von Seljonoje gab die russische Militärbehörde am Freitag bekannt.
Die Einnahme dieser Ortschaft habe es dem Truppenverband Ost ermöglicht, die Kontrollzone im Gebiet Saporoschje auszuweiten und die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken an diesem Frontabschnitt zu schaffen.
Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 8.000 Drohnen ab
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 15. bis 21. August.
Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und neun kombinierten Schläge mit hochpräzisen Waffen und Langstreckenkampfdrohnen durch. Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe, Werkstätten für die Produktion von bodengestützten Robotersystemen, Drohnen, unbemannten Booten und deren Komponenten, Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper, Munitionslager, Treibstofflager sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur getroffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt wurden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Zudem wurden Infrastrukturobjekte der ukrainischen Häfen getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt wurden. Im Laufe einer Woche beschädigte das russische Militär zwei Patrouillenboote der ukrainischen Marine sowie zwölf Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten, darunter zehn Trockenfrachtschiffe und zwei Tanker.
Im Zuständigkeitsbereich Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 1.550 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, drei Artilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sechs aus NATO-Produktion, 106 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, 15 Feldartilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.660 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter 17 aus westlicher Produktion, 171 Autos und 22 Feldartilleriegeschütze getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.550 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos, einen Vampire-Mehrfachraketenwerfer aus tschechischer Produktion, zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer, sechs Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 2.340 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei Panzer, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 54 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 260 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 130 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, zwei unbemannte Boote und 13 Stationen für elektronische Kampfführung.
Die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte schossen ein ukrainisches MiG-29-Kampfflugzeug ab.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 70 gelenkte Bomben, 17 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, 26 Flamingo-Marschflugkörper und 8.477 Drohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte zwei unbemannte Boote der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 215.648 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.672 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.774 Mehrfachraketenwerfer, 36.224 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 69.823 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Experte: Russische Armee zerstört unterirdische Tunnel im Gebiet Saporoschje
Russische Militärflugzeuge zerstören in Orechow im Gebiet Saporoschje unterirdische Tunnel der ukrainischen Streitkräfte. Dies erklärte der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber TASS. Er präzisierte, dass Orechow eine Stadt "mit stark ausgebauter Logistik und Infrastruktur" sei.
"Leider hat der Gegner die Stadt mit Beginn der militärischen Sonderoperation in ein Aufmarschgebiet verwandelt. Heute beobachten wir, wie unsere Luft- und Weltraumstreitkräfte die dort gegrabenen Tunnel zerstören. Diese Tunnel dienten der verdeckten Bewegung von Motorradtechnik, also der Infanterie."
"Verfolgungsjagd" – Schwedischer Sender filmt Zwangsmobilisierung in Kiew
Ein Fernsehteam des schwedischen öffentlich-rechtlichen Senders SVT ist kurz vor einer Liveschalte in Kiew Zeuge einer Zwangsmobilisierung geworden. Die Szenen sind in einem Beitrag zu sehen, der am 18. August 2026 veröffentlicht wurde. In einem am 13. August von dem Sender veröffentlichten Beitrag wird berichtet, wie ein lokaler Produzent des Senders im Winter 2025 zwangsmobilisiert wurde.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russische Armee befreit binnen einer Woche elf Ortschaften
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt elf Ortschaften befreit:
- Kudijewka im Gebiet Charkow,
- Perschomarjewka, Orechowatka, Nikolaipolje, Andrejewskaja Obschtschina, Krasnopodolje, Wodjanskoje, Matjaschewo, Rybalskoje und Nowosoloschino in der Volksrepublik Donezk,
- Seljonoje im Gebiet Charkow.
Kreml kommentiert ukrainische Sanktionen gegen "Mascha und der Bär"
Kiews jüngste Sanktionen gegen die populäre russische Animationsserie "Mascha und der Bär" offenbare einmal mehr "die Hässlichkeit des Kiewer Regimes", erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
"Die Tatsache, dass die Ukraine nun auch gegen Zeichentrickfilme einen Krieg begonnen hat, zeigt wohl einmal mehr die Hässlichkeit des Kiewer Regimes."
Am Donnerstag haben die ukrainischen Behörden Sanktionen gegen fünf russische Einzelpersonen und vier Organisationen verhängt, die an der Produktion und dem Vertrieb der Zeichentrickserie "Mascha und der Bär" beteiligt waren.
Auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij heißt es, dass diese Animationsserie "prorussische Narrative, getarnt als Kinderprogramm," verbreite und daher "eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Ukraine" darstelle.
Angriffe auf Gebiet Saporoschje – zwei Tote und sechs Verletzte
In den vergangenen 24 Stunden hat der Gegner seine Drohnenangriffe auf zivile Ziele im Gebiet Saporoschje fortgesetzt, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mitteilte.
Infolge der Attacken seien im Laufe des Tages zwei Menschen ums Leben gekommen und sechs weitere verletzt worden.
Außerdem meldete der Gouverneur zahlreiche Sachschäden. Bei den Angriffen seien vier Pkw, 18 Lkw, ein Privathaus und ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, erlitten im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe vier Zivilisten Verletzungen. Eine der Verletzten sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, präzisierte der Politiker.
Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region fünfmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 152 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 84 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 122 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein vermeldete einen Verletzten.
Bei den Attacken seien zudem drei Privathäuser, ein Krankenhaus, mehrere Garagen und sechs Autos beschädigt worden.
FSB nimmt einen Ausländer wegen Vorbereitung einer Sabotageaktion fest
Beamte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben einen ausländischen Staatsbürger im Gebiet Murmansk festgenommen, der nach Norwegen auszureisen plante. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit. Nach Angaben des FSB habe der Mann "auf dem Weg zur russisch-norwegischen Grenze gegen die Einreisebestimmungen für die Grenzregion" verstoßen.
Es wurde festgestellt, dass der Mann im Jahr 2023 einen Kontakt zu ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe. Auf Anweisung der ukrainischen Seite sei er nach Moskau gereist. Er soll an dem Versuch beteiligt sein, eine FPV-Drohne zu starten, um Regierungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur und öffentliche Plätze auszukundschaften. An einem der Bahnhöfe der russischen Hauptstadt soll er Informationen gesammelt haben, um Güterzüge, die Erdölprodukte transportierten, ausfindig zu machen.
Nachdem der Mann Vorbereitungen für die Durchführung von Sabotage- und Terroranschlägen getroffen hatte, sei er von Moskau nach Murmansk geflogen, um illegal die Grenze nach Norwegen zu überqueren, so der FSB.
Kiew: Ukraine bereit, sich mit Russen an Verhandlungstisch zu setzen
Die Ukraine sei bereit für Verhandlungen mit Russland über die Beilegung des Konflikts, erklärte Sergei Kisliza, Erster Stellvertretender Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, gegenüber Ukrinform.
"Wir sind bereit, uns an den Verhandlungstisch zu setzen, der amerikanischen Seite zuzuhören, mit den Russen zu sprechen und unsere Argumente darzulegen, warum dieser Krieg beendet werden muss."
Ferner betonte Kisliza, dass die Frage eines Treffens mit den US-Unterhändlern weiterhin aktuell sei, obwohl die US-Seite ihren Besuch in Kiew mehrmals verschoben habe. Die ukrainische Führung setze auf Washington, weil "die US-Seite den Verlauf dieses Verhandlungsprozesses maßgeblich beeinflussen" könne, so Kisliza.
FSB: Acht Personen wegen versuchten Drohnenangriffs auf Rüstungsbetrieb festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat acht Personen, einen Täter und sieben Komplizen, im Zusammenhang mit einem geplanten Terroranschlag mit FPV-Drohnen auf ein strategisches Unternehmen in der Region Moskau festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit. In der Erklärung hieß es, dass einer der Komplizen, der bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand leistete, neutralisiert worden sei.
Bereits im Juli hatte der FSB über die Vereitelung eines Anschlags auf ein Rüstungsunternehmen in der Region Moskau berichtet. Der Anschlag sei auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) geplant worden. Wie es heißt, sollen die Festgenommenen geplant haben, 35 mit Sprengstoff bestückte FPV-Drohnen dabei einzusetzen. Nach Angaben des FSB seien diese Drohnen mit Unterstützung europäischer Geheimdienste über Polen und Weißrussland aus der Slowakei nach Russland geschmuggelt worden.
Die Drohnen sollten von einem gemieteten Hangar aus gestartet werden, den zwei moldauische Staatsbürger, die Russland später verließen, zu diesem Zweck vorbereitet hatten.
Das Video zeigt, wie die Kriminellen die Drohnen testen. Während der Festnahme kam es zu einer Schießerei mit den FSB-Beamten.
Moskau: Versuche der EU, Zeit für Wiederbewaffnung der ukrainischen Armee zu gewinnen, inakzeptabel
Die Versuche der EU und des Kiewer Regimes, ihre Forderungen durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, seien für Moskau unannehmbar. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister, in einem Interview für News.ru.
"Die Russische Föderation ist bereit, alle vernünftigen Vorschläge und Ideen anzuhören, die im Einklang mit den vom russischen Präsidenten festgelegten Zielen stehen und die Realitäten 'auf dem Boden' berücksichtigen. Aber die Versuche, maximalistische Forderungen der EU und der Ukraine durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, sind absolut inakzeptabel und können nicht zu einer nachhaltigen Lösung beitragen."
Ukrainische Militärdepots im Gebiet Odessa mit Kampfdrohnen getroffen
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
In der Nacht zum Freitag seien Lagerhallen mit Waffen, Militärtechnik und anderen Gütern im Hafen Reni im Gebiet Odessa getroffen worden.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 325 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Perm, den Teilrepubliken Krim und Udmurtien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
Russische Truppen zerreiben ukrainische Einheiten im Gebiet Charkow
Russische Truppen befreien Ortschaften im Gebiet Charkow und zerreiben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Region. Dies teilte Jewgeni Lisnjak, stellvertretender Leiter der Militär-Zivilverwaltung der Region für Verteidigung und Sicherheit, TASS mit.
"Die operative Lage im Gebiet Charkow sieht derzeit so aus: Russische Truppen führen eine planmäßige Offensive durch und zerreiben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte konsequent. Der systemische Druck auf den Gegner zeigt Wirkung, unter anderem durch Angriffe auf die gegnerische Logistik und gezielte Angriffe auf die Ressourcenbasis illegaler bewaffneter Formationen der ukrainischen Streitkräfte."
20.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
"Gefährliche Illusion" beenden: Russland droht mit anhaltender Antwort auf ukrainische Angriffe
Moskau will keine Eskalation – doch solange die Angriffe auf zivile Ziele andauern, bleibt die Antwort klar. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärt, was Russland jetzt von Kiew und dem Westen erwartet und warum die militärische Sonderoperation fortgesetzt wird.
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Selenskijs Büro: Wahlen in der Ukraine derzeit nicht möglich
Wahlen in der Ukraine seien wegen eines geltenden gesetzlichen Verbots und fehlender Bedingungen für eine sichere Abstimmung derzeit nicht möglich. Dies erklärt Michail Podoljak, Berater im Büro des ukrainischen Präsidenten, in einem Interview mit der italienischen Zeitung La Repubblica. Mit Blick auf Fjodorows Aufruf zu baldigen Wahlen sagte Podoljak:
"Jeder Teilnehmer des politischen Prozesses hat das Recht, Erklärungen abzugeben, nicht nur [der ehemalige Verteidigungsminister] Michail Fjodorow. Aber die Hindernisse für einen Wahlkampf haben zugenommen. Es ist unmöglich, die Sicherheit der Wahlen zu gewährleisten. Und das gesetzliche Verbot gilt weiterhin."
Fjodorow hatte am 18. August zu Wahlen in der Ukraine aufgerufen. Er bezeichnete sie als "Moment der Verantwortung der Regierung gegenüber den Bürgern" und forderte, einen "gesetzlichen, sicheren und realistischen Mechanismus" für die Wiederaufnahme des demokratischen Prozesses zu finden. Er kritisierte zudem Korruption und eine systemische Regierungskrise. Das alte System "schützt sich selbst, hat Angst vor Veränderungen und trifft Entscheidungen nur langsam", sagte er.
Die fünfjährige Amtszeit Wladimir Selenskijs als ukrainischer Präsident endete am 20. Mai 2024, die Wahlen hätten am 31. März desselben Jahres stattfinden sollen. Nach ukrainischem Recht sind Wahlen während des Kriegsrechts jedoch nicht zulässig. Dieses wird von Selenskij alle drei Monate verlängert und gilt derzeit bis zum 31. Oktober 2026.
Botschafter: Schwedischer Rüstungskomplex versucht, am Ukraine-Konflikt zu verdienen
Der schwedische militärisch-industrielle Komplex versucht, möglichst stark vom Ukraine-Konflikt zu profitieren. Dies erklärt der russische Botschafter in Stockholm Sergei Beljajew in einem Interview mit RIA Nowosti.
"Offensichtlich hat die entstandene Situation einen echten Klondike für den schwedischen militärisch-industriellen Komplex geschaffen. Heute ist er praktisch der einzige stark wachsende Sektor der schwedischen Wirtschaft und ein Wachstumsmotor für das BIP des Landes."
Als Beispiel nennt der Diplomat den Rüstungskonzern Saab. Dieser habe seinen Jahresgewinn seit Beginn der 2020er-Jahre verachtfacht. Der Aktienkurs von Saab sei seit 2022 an der Börse um rund 1.000 Prozent gestiegen.
Beljajew verweist zudem auf Schwedens Erfahrungen in der Vergangenheit. Während des Zweiten Weltkriegs hätten schwedische Oligarchen Nazideutschland mit Stahl und anderen strategischen Materialien beliefert.
Sewastopol: Kleinkind und Mutter bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Sewastopol sind ein zweijähriges Kind und dessen Mutter verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew am Donnerstag mit. Er schreibt auf Telegram:
"Zwei Menschen wurden verletzt: Ein zweijähriges Kind erlitt durch Schieferbruchstücke oberflächliche Verletzungen am Brustkorb, nachdem Trümmer einer abgeschossenen Drohne auf das Dach gefallen waren. Auch die Mutter des Kindes wurde von Splittern getroffen."
Das Kind wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Laut Raswoschajew wurden bei der Abwehr des Angriffs 13 Drohnen abgefangen.
Ukrainer kritisieren neue EU-Regeln für wehrpflichtige Frauen
Die EU unterscheidet bei Anträgen ukrainischer Staatsbürger auf internationalen Schutz nicht zwischen Männern und Frauen, auch nicht bei der Prüfung der Wehrpflicht, sofern diese für die betreffende Person gilt. Dies erklärt EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Donnerstag.
Demnach müssen sowohl wehrpflichtige Männer als auch Frauen einen Pass mit einem Vermerk über die rechtmäßige Ausreise aus der Ukraine oder ein Dokument über die Befreiung vom Militärdienst beziehungsweise dessen Erfüllung vorlegen. Damit müssen auch wehrpflichtige Frauen nachweisen, dass sie sich nicht dem Militärdienst entziehen, um vorübergehenden Schutz in der EU zu erhalten.
Die neue Regelung gilt nur für neue Antragsteller und betrifft nicht Ukrainer, die bereits vorübergehenden Schutz in der EU genießen. Begründet wurde die Maßnahme mit einer Änderung des "Verteidigungsbedarfs der Ukraine".
Die Regelung stieß bei ukrainischen Nutzern in sozialen Netzwerken auf Kritik. Sie hinterließen zahlreiche wütende Kommentare auf Ukrainisch.
Selenskij: Ukraine fehlen Ressourcen zur Fortsetzung des Konflikts
Die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij mit einem Mangel an Ressourcen für die Fortsetzung des Konflikts konfrontiert. Er schreibt in einer auf Telegram veröffentlichten Mitteilung:
"Das ist wirklich eine sehr ernste Herausforderung, vor allem im Verteidigungsbereich. Wir müssen die notwendigen Ressourcen finden. Ich denke, das ist die größte Herausforderung, vor der wir bisher standen: Der Krieg ist teurer geworden, und das ist eine Tatsache. Wir brauchen mehr Ressourcen, der Mangel wird größer."
Selenskij äußerte sich dazu bei der Vorstellung des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Jewgeni Chmara vor Militärs, Abgeordneten und Regierungsmitgliedern. Vom neuen Minister erwartet er demnach eine Überprüfung der Vereinbarungen mit den westlichen Partnern.
Die Ukraine finanziert ihr seit Jahren bestehendes Rekorddefizit im Staatshaushalt zu einem erheblichen Teil mit Unterstützung aus dem Westen. Für das Jahr 2026 wurde ein Haushalt mit einem Defizit von 1,9 Billionen Griwna (umgerechnet 45 Milliarden US-Dollar) verabschiedet. Kiew versucht, die Haushaltslücken durch externe Finanzierung zu schließen. Zugleich mahnen westliche Partner die Ukraine zunehmend, stärker nach Möglichkeiten zur Eigenfinanzierung zu suchen.
NYT: Ukrainische Luftabwehr kann russische Angriffe immer schwerer abwehren
Die ukrainische Luftabwehr ist laut The New York Times zunehmend nicht mehr in der Lage, russische Angriffe abzuwehren.
Das Blatt schreibt, die russischen Streitkräfte würden "die ukrainische Verteidigung immer selbstbewusster durchbrechen". Bei den jüngsten Angriffen hätten sie nicht einmal Drohnen einsetzen müssen, um die ukrainische Luftabwehr von den Raketen "abzulenken" und ihre Systeme zu überwältigen.
Laut der NYT ist die Belastung der ukrainischen Luftabwehr inzwischen so groß, dass die ukrainischen Luftstreitkräfte aufgehört haben, Angaben zum Umfang der Raketenangriffe zu veröffentlichen.
Kiew warnt bereits seit dem Frühjahr vor einem Mangel an Abfangraketen für Patriot-Systeme. Ende Juli erklärte Präsident Wladimir Selenskij nach nächtlichen Angriffen, dass "es den Verbündeten an Luftabwehrraketen kritisch mangelt".
"Eskalation durch Russland": Rumänischer Kampfjet schießt Sprengstoff-Seedrohne ab
Nach dem Abschuss einer Seedrohne in der Nähe eines Gasfelds im Schwarzen Meer durch einen rumänischen Kampfjet bezichtigt Bukarest Russland, für den Vorfall verantwortlich zu sein. Dass die Drohne aus der Ukraine stammen könnte, schloss Rumäniens Verteidigungsminister sofort aus ‒ trotz jüngster Erfahrungen, die dafür sprechen.
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Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Attacken: ein Toter, zwei Verletzte
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Donezk ist die Zahl der verletzten Zivilisten auf zwei gestiegen. Zunächst hatte Bürgermeister Alexei Kulemsin über einen Verletzten auf Telegram berichtet:
"Nach zusätzlichen Informationen wurde im Kuibyschewski-Bezirk infolge eines feindlichen Drohnenangriffs ein 1937 geborener Mann verletzt."
Dem Verletzten sei medizinische Hilfe geleistet worden.
Im Gebiet Uljanowsk kam unterdessen ein Einwohner nach einem weiteren Drohnenangriff ums Leben. Laut Gouverneur Alexei Russkich erlitt der Mann am Morgen im Bezirk Nowospasski eine Kopfverletzung. Er wurde in ein regionales Traumazentrum gebracht, konnte jedoch nicht gerettet werden.
Medien: Ukraine kann russische Jet-Drohnen nicht abfangen
Ukrainische Abfangdrohnen können mit modernen russischen Drohnen mit Strahltriebwerken nicht mithalten. Darauf weist das US-Magazin The American Conservative hin:
"Russlands neue Drohnenmodelle mit Strahltriebwerken erreichen Geschwindigkeiten, die die Geschwindigkeit ukrainischer Abfangdrohnen deutlich übertreffen."
Dem Magazin zufolge gehört das Abfangen nicht nur von Drohnen, sondern auch von Raketen zu den Schwachstellen der Ukraine.
Die FAZ hatte am 16. August berichtet, dass Russland angesichts des Mangels an Abfangraketen für ukrainische Luftabwehrsysteme neue Waffen entwickelt und einsetzt. Demnach stellt Russland unter anderem reaktive Varianten der Drohne "Geran" her und setzt neue kleine Marschflugkörper vom Typ "Banderol" ein.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij westliche Partner wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen kritisiert. Er machte sie dafür mitverantwortlich, dass die Ukraine russische Raketen nicht abschießen könne.
Finnisches Unternehmen will Drohnen für die Ukraine produzieren
Wie der Sender Yle berichtet, plant das finnische Unternehmen Innokas, Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte zu produzieren. Dazu habe Innokas eine Vereinbarung mit dem ukrainischen Drohnenhersteller Airlogix geschlossen. Ziel der Partnerschaft sei es, das Volumen der Lieferungen aus Finnland in die Ukraine zu erhöhen, so Innokas-Geschäftsführer Janne Kostamo.
Anfang August hatte Sky News über eine geheime unterirdische Produktionsstätte für weitreichende Kampfdrohnen in der Ukraine berichtet. In dem Werk würden täglich mehr als 200 Drohnen produziert, darunter die Langstreckendrohne FP1 im Wert von rund 60.000 US-Dollar.
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Ukrainische Aktivistin: Selenskij verliert das Vertrauen der Bevölkerung
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij verliert das Vertrauen der Bevölkerung. Dies erklärte Darja Kalenjuk, Exekutivdirektorin der ukrainischen NGO "Zentrum zur Bekämpfung der Korruption", in einem Interview mit CNN:
"Selenskij verliert das Vertrauen in der Ukraine. Immer mehr Menschen misstrauen ihm."
Die Ukrainer bemerkten, dass Selenskij Fragen der Gesellschaft zu Korruption und umstrittenen Personalentscheidungen nicht offen beantworte. Dazu zählte sie insbesondere die Entlassung des ehemaligen Verteidigungsministers Michail Fjodorow. Zugleich nehme die Bevölkerung eine Politik wahr, bei der loyale, aber korrupte Beamte eingesetzt würden.
Kalenjuk bezeichnete Selenskijs Haltung, nach der während des Kriegsrechts keine Wahlen stattfinden könnten, als doppelzüngig. Ihrer Ansicht nach bereite sich Selenskij längst auf Wahlen vor, unter anderem durch Druck auf politische Gegner und Kampagnen zur Diskreditierung seiner Kritiker.
American Conservative: Kiew muss zu den Verhandlungen zu schlechteren Bedingungen zurückkehren
Nach Ansicht eines Experten des Magazins The American Conservative erleidet die Ukraine Niederlagen zu Lande, in der Luft und in wirtschaftlicher Hinsicht und wird gezwungen sein, zu den Verhandlungen mit Russland unter für sie ungünstigeren Bedingungen als im Jahr 2022 zurückzukehren. Seiner Meinung nach sollte sich der Westen bei den Ukrainern dafür entschuldigen, dass die Verhandlungen vor vier Jahren gescheitert sind. Er schreibt:
"Die Ukraine war im Frühjahr 2022 bereit für Friedensverhandlungen zu für sie vorteilhaften Bedingungen; der Entwurf war von ukrainischen Unterhändlern ausgearbeitet worden. Doch die USA und Großbritannien haben die Ukraine vom Verhandlungspfad abgebracht und sie dazu gedrängt, den Krieg fortzusetzen."
Russland meldet Treffer auf zwei Munitionsfrachter
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa zwei mit Munition und Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte beladene Frachtschiffe angegriffen. Das Ministerium teilte mit:
"Im Laufe des Tages wurden im Hafen von Tschernomorsk zwei Seefrachter mit Munition und militärischer Ausrüstung sowie ein Tank mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte mit Kampfdrohnen getroffen."
Im vergangenen Monat hat Russland seine Angriffe auf Schiffe und die ukrainische Hafeninfrastruktur am Schwarzen Meer verstärkt. In der Folge stellten die Häfen im Großraum Odessa ihren Betrieb ein. Seit dem 22. Juli laufen dort keine Schiffe mehr ein. Laut dem ukrainischen Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Wyssozki, haben die Reeder diese Entscheidung selbst getroffen. So erklärte die dänische Reederei Maersk, den Hafen Tschernomorsk vorerst nicht mehr anzulaufen.
Verzweiflung pur: Ukrainische Frau kniet vor Zwangsmobilisierern
Verzweiflung statt freiwilliger Dienst: In Kamenskoje fleht eine Frau ukrainische Rekrutierer an, ihren Mann gehen zu lassen. Die Aufnahme verbreitet sich rasant und wird zum Symbol für den hohen gesellschaftlichen Preis der ukrainischen Mobilisierung.
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Militärexperte erklärt Auswahl der Ziele bei massivem Angriff auf Kiew
Der Militärexperte Juri Knutow hat die Auswahl der Ziele beim russischen Großangriff auf Kiew und das Gebiet Kiew erklärt. Russland greife in der Ukraine nicht nur Montagebetriebe und Munitionslager an, sondern auch Produktionsanlagen für Raketen und unbemannte Fluggeräte. Auch Einrichtungen aus dem Forschungsbereich würden zu Zielen, sagte Knutow gegenüber der Zeitung Wsgljad.
"Russland zerstört die in der Ukraine mit Unterstützung westeuropäischer Länder geschaffenen Produktionskapazitäten. Mit diesen Anlagen werden Rümpfe von Marschflugkörpern, Elemente von Beschleunigern und Verbundwerkstoffteile hergestellt. Die komplexesten Komponenten und die Elektronik werden jedoch weiterhin aus dem Ausland geliefert."
Durch Angriffe auf solche wichtigen Einrichtungen verringere Russland die Möglichkeiten der Ukraine, Terroranschläge durchzuführen, betonte der Experte.
Lettische Streitkräfte bestätigen: Am 14. August abgestürzte Drohne war ukrainisch
Die am 14. August im lettischen Gebiet abgestürzte Drohne war ukrainischer Herkunft. Dies teilte der Pressedienst der lettischen Streitkräfte mit. In der Mitteilung heißt es:
"Wir haben festgestellt, dass die am 14. August von NATO-Kampfflugzeugen im Raum Rugāji im Bezirk Balvi abgeschossene Drohne ein ukrainisches unbemanntes Fluggerät war."
Die Drohne sei aus Richtung Weißrussland in den lettischen Luftraum eingedrungen. Angaben zum Modell wurden nicht gemacht. In den vergangenen Monaten häuften sich die Fälle, in denen ukrainische Drohnen nach Kursabweichungen auf dem Gebiet der baltischen Staaten abstürzten. Auch im Luftraum anderer europäischer Länder wurden wiederholt ukrainische Drohnen gesichtet.
"Ich habe ständig gebetet" – Russische Soldaten kehren aus der Gefangenschaft zurück
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat sich am Mittwoch in Weißrussland mit russischen Soldaten getroffen, die im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Moskau und Kiew freigelassen worden waren.
Sie sprach mit den befreiten Soldaten, fragte nach ihren weiteren Plänen und spendete ihnen Trost. Unter ihnen war auch ein sehr junger Mann, der wohl kurz nach Erreichen der Volljährigkeit in den Dienst für sein Land getreten war.
"Er hat doch so viel durchgemacht. Aber er ist jetzt zu Hause. Wir werden ihn auch nicht wieder hergeben", versicherte Lantratowa der dankbaren Mutter am Telefon.
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Verteidigungsministerium: Einnahme von Matjaschewo ebnet den Weg für Vorstoß in Richtung Dobropolje
Wie das russische Verteidigungsministerium feststellt, hat die Befreiung von der Ortschaft Matjaschewo in der DVR es den Truppen ermöglicht, die etablierten Logistikwege der ukrainischen Armee zu unterbrechen und die Voraussetzungen für einen Vorstoß in Richtung Dobropolje zu schaffen.
Nach der Befreiung von Matjaschewo und Nikolajpolje führen die Soldaten des Truppenverbands Süd nun einen entschlossenen Vorstoß in dieser Richtung durch, so das Ministerium weiter.
Drohnenangriff auf Energiearbeiter im Gebiet Cherson – ein Toter
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf das Fahrzeug eines Reparaturteams für Energieanlagen im Gebiet Cherson ist der Fahrer ums Leben gekommen. Ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt. Das Unternehmen "Chersonenergo" teilte mit:
"Heute hat eine feindliche Drohne das Fahrzeug getroffen, in dem eine Notfall- und Reparaturbrigade auf dem Weg zu einem Energieobjekt war. Bei dem Angriff wurden zwei Menschen verletzt. Leider waren die Verletzungen des Fahrers nicht mit dem Leben vereinbar, er konnte nicht gerettet werden."
Der zweite Verletzte, ein Elektriker des Stromnetzes in Kachowka, wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.390 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 83 Autos,
- drei Schützenpanzer,
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- neun Artilleriegeschütze,
- vier EloKa-Anlagen.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 147 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung elf Lenkbomben und 1.504 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
DVR: Russische Truppen befreien Matjaschewo und Nikolajpolje
Russische Streitkräfte haben die Ortschaften Matjaschewo und Nikolajpolje in der Donezker Volksrepublik befreit. Das meldete das russische Verteidigungsministerium. In der Mitteilung der Behörde heißt es unter anderem:
"Durch entschlossenes Vorgehen der Einheiten des Truppenverbands Mitte wurde die Ortschaft Matjaschewo in der Donezker Volksrepublik befreit. […] Einheiten des Truppenverbands Süd haben durch aktive Maßnahmen die Ortschaft Nikolajpolje in der DVR befreit."
Massiver Luftangriff auf Kiew: Russland meldet Treffer auf militärische Einrichtungen
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Luftangriff auf Kiew und das Umland der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt. Ziele waren dabei Unternehmen der Rüstungsindustrie, Transport- und Logistikzentren sowie Lagerhäuser. Getroffen wurden demnach auch Betriebe, in denen Drohnen und Marschflugkörper entwickelt und produziert werden.
Infolge der Angriffe auf militärische Einrichtungen kam es zu schweren Bränden und Explosionen. Laut Ministerium wurden hochpräzise Flugkörper sowie Langstrecken-Drohnen eingesetzt.
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Verletzte bei den Angriffen im Gebiet Belgorod
Wie die Einsatzzentrale des Gebiets Belgorod mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe einer Drohne ein gewerbliches Objekt angegriffen, wobei zwei Zivilisten verletzt wurden.
Zudem griffen die ukrainischen Streitkräfte mithilfe einer FPV-Drohne einen Lastwagen in der Region Belgorod an – dabei wurde ebenfalls ein Zivilist verletzt. In der Mitteilung der Einsatzzentrale heißt es unter anderem:
"In der Stadt Schebekino hat eine Drohne ein gewerbliches Objekt angegriffen. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen an Schulter, Brustkorb und Bauch, bei einer Frau liegt vorläufig ein Akustobarotraum vor. Ein Rettungswagen transportiert die Verletzten ins Stadtkrankenhaus Nr. 2 in Belgorod. Fenster, Dach, Fassade und vier Fahrzeuge wurden bei den Angriffen beschädigt."
Gebiet Kiew: Russische Streitkräfte treffen Logistikzentrum in Browary
Ein Logistikzentrum im Gebiet der Ortschaft Browary (Region Kiew) wurde bei dem nächtlichen Angriff russischer Truppen getroffen. Das Ziel wurde mit einer Drohne des Typs "Geran-4 Seeker" attackiert. Das Ergebnis des Angriffs wurde anschließend durch Aufnahmen zur objektiven Erfolgskontrolle bestätigt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.
Korruptionsskandal in Kiew: Ermittlungen betreffen Selenskijs Umfeld
In der Ukraine tobt ein neuer Korruptionsskandal rund um das engste Umfeld von Präsident Wladimir Selenskij. Der ukrainische Präsident hat bereits die Leiterin seines Büros, Irina Mudraja, entlassen – auch sie soll offensichtlich in diese Affäre verwickelt sein. Der Westen bleibt unterdessen stumm – angesichts der neuen Korruptionsuntersuchung in Kiew.
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Kiew: Das Militärwerk "Antonow" getroffen
Durch nächtliche Präzisionsschläge wurde das Rüstungswerk "Antonow" getroffen, in dem die Langstrecken-Drohnen vom Typ An-196 Ljutyj zusammengebaut wurden. Außerdem griffen russische Truppen ein in Kiew gelegenes Waffenlager an, in dem thermobarische Fliegerbomben vom Typ M-900 und Munition für die Baba-Jaga-Drohnen gelagert waren. Das Verteidigungsministerium teilte mit:
"In der Stadt Kiew wurden getroffen: das Montagewerk der Luftfahrtindustrie des staatlichen Unternehmens Antonow, das die Langstrecken-Drohne vom Flugzeugtyp An-196 Ljutyj herstellte und zudem die Entwicklung und Produktion verschiedener Arten von bemannten Flugzeugen betrieb."
Gebiet Charkow: Reserven des 475. eigenständigen Sturmregiments eliminiert
Aus den russischen Sicherheitskreisen wird über die Eliminierung der Reserven des 475. Regiments der ukrainischen Armee berichtet. Dabei wurde das Zeltlager der Soldaten des 475. eigenständigen Sturmregiments in den Ortschaften Slatina und Dolschik des Gebiets Charkow bei einem Angriff getroffen. Die Quellen bei den Behörden teilten der Agentur TASS mit:
"Die russischenLuftstreitkräftehaben die Reserven des Gegners aus den Reihen des 475. Einzelsturmregiments in Slatina und Dolschik eliminiert, indem das Zeltlager der Soldaten, die sich in der Kampfausbildung befanden, getroffen wurde."
250 Drohnen fliegen in der Nacht auf Moskau zu
Wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilte, wurden in der Nacht zum 20. August rund 250 Drohnen in Richtung Moskau gestartet; die Mehrheit von ihnen wurde jedoch bereits in großer Entfernung abgefangen. In den sozialen Medien schrieb er:
"Im Zeitraum von 20:30 Uhr bis 07:30 Uhr heute Morgen flogen 250 Drohnen auf die Region Moskau zu; der Großteil von ihnen wurde fernab der Hauptstadt abgeschossen."
Nord-Stream-Anschlag: Weiterer ukrainischer Verdächtiger in Kroatien festgenommen
Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Nord Stream 1 und 2 ist in Kroatien ein weiterer ukrainischer Verdächtiger festgenommen worden. Der ausgebildete Taucher Wladimir S. soll nach Angaben der Bundesanwaltschaft zu jener Gruppe gehört haben, die im September 2022 nahe Bornholm Sprengsätze an den Pipelines angebracht haben soll. Deutschland strebt nun seine Auslieferung an.
Unterdessen sorgen die niedrigen deutschen Gasspeicherstände für Diskussionen über die Versorgung im kommenden Winter. Mitte August waren die Speicher nur etwa zur Hälfte gefüllt. Gestiegene Gaspreise und Unsicherheiten auf den internationalen Energiemärkten erschweren derzeit die Einspeicherung.
Der AfD-Politiker Konstantin Sawin verwies im Interview mit RT DE darauf, dass Deutschland als rohstoffarmes Industrieland grundsätzlich von Energieimporten abhängig bleibe.
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Massiver Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und Umgebung
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums berichtet, haben russische Truppen in der Nacht einen massiven Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und der Region Kiew durchgeführt. Die Ziele wurden mit hochpräzisen Waffen vom Land, aus der Luft, vom Meer sowie mit Drohnen getroffen. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"In der Stadt Kiew wurden getroffen: der Handels- und Lagerkomplex des Unternehmens Ukrspezsystems, in dem Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite hergestellt, die Großmontage von flugzeugartigen Drohnen sowie deren Lagerung durchgeführt wurden... das Industrieunternehmen Fire Point GmbH – das Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite herstellte sowie die Montage und Lagerung von Beschleunigern durchführte, die in den Flügelraketen Flamingo verwendet werden... In dem Gebiet Kiew wurden getroffen: Das Transport- und Logistikzentrum Martusowka (Logistikzentrum der Zammler Group), das die Lagerung und den Vertrieb von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck durchführte, darunter für die Herstellung von UAVs mit großer und mittlerer Reichweite, robotergestützten Systemen und elektronischen Kampfführungsmitteln..."
Gebiet Uljanowsk: Zivilist bei einem Drohnenangriff verletzt
Im Gebiet Uljanowsk wurde ein Zivilist bei einem nächtlichen Angriff ukrainischer Drohnen schwer verletzt. Gouverneur Alexej Russkich teilte dazu in den sozialen Medien mit:
"Luftabwehrkräfte haben über dem Gebiet unserer Region elf feindliche Drohnen abgefangen und zerstört. Der Angriff wurde im Bezirk Nowospasskoje abgewehrt. Es kam zu keinen Schäden an der Infrastruktur. Einsatzkräfte sind vor Ort tätig. Ein Reparaturtrupp behebt den Schaden an einem Strommast; die Stromversorgung ist nicht unterbrochen. Leider gibt es einen Verletzten. Ein junger Mann erlitt eine Kopfverletzung. Sein Zustand ist kritisch."
Russland und Ukraine tauschen jeweils 103 Kriegsgefangene aus
Russland und die Ukraine haben am Mittwoch erneut jeweils 103 Kriegsgefangene ausgetauscht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden 103 russische Soldaten zunächst nach Weißrussland gebracht und anschließend in die Region Moskau ausgeflogen.
Im Gegenzug seien 103 ukrainische Soldaten an die Ukraine übergeben worden. Bei dem Gefangenenaustausch übernahmen erneut die Vereinigten Arabischen Emirate eine Vermittlerrolle.
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Politologe: Kampfhandlungen in der Ukraine werden zunehmend härter
Wie Glenn Diesen, Professor an der Universität Südost-Norwegen, erklärte, führen die russischen Streitkräfte weitaus härtere Schläge aus als zuvor, und die Kampfhandlungen in der Ukraine nehmen insgesamt eine immer härtere Form an. In einer Sendung auf seinem YouTube-Kanal merkte der Politologe an:
"Der Konflikt in der Ukraine tritt in eine neue Phase ein. Wir erleben derzeit all diese Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur – Brücken, Häfen – sowie recht heftige Schläge gegen Kiew selbst. Wir sehen Warnungen vor der Kaperung europäischer Schiffe als Reaktion auf die Beschlagnahmung russischer Schiffe. […] Ja, die Russen greifen Ziele an, die sie zuvor nicht attackiert haben."
Häfen Tschernomorsk und Juschnyj – Lager für Militärgüter getroffen
Wie das Verteidigungsministerium gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, setzten die russischen Streitkräfte in der Nacht ihre Angriffe auf die Infrastruktur zur Versorgung der ukrainischen Truppen fort. So wurden unter anderem in der Region Odessa durch Präzisionsschläge Lager für militärisches Material in den Häfen Tschernomorsk und Juschnyj getroffen.
Charkow und Sumy: Truppenverband Nord eliminiert über Nacht mehr als 200 ukrainische Militärs
Über Nacht wurden von den Artilleristen der Truppenverband Nord 10 geländegängige Fahrzeuge und 15 Steuerungsstellen für Drohnen in den Gebieten Charkow und Sumy zerstört. Zudem wurden mehr als 200 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. In der Truppengruppe teilte man der Nachrichtenagentur TASS außerdem mit:
"Die Artillerieeinheiten der Truppenverband Nord haben in der vergangenen Nacht in Zusammenarbeit mit den Bedienern der unbemannten Flugsysteme über 490 Feueraufträge in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt."
Luftabwehr schießt Raketen über Pensa ab
Der Gouverneur von Pensa, Oleg Melnitschenko, teilte mit, dass Luftabwehrmannschaften in der Nacht die auf die Stadt zusteuernden Raketen zerstört hätten, sodass diese ihr Ziel nicht erreichen konnten. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:
"Ich danke den Soldaten der Luftabwehr des russischen Verteidigungsministeriums für ihre präzise und professionelle Arbeit. Die Raketen wurden abgeschossen, bevor sie das Stadtgebiet von Pensa erreichten."
Sumy: Russische Truppen schlagen Gegenangriff ukrainischer Streitkräfte zurück
Wie die Nachrichtenagentur TASS aus Sicherheitskreisen erfahren hat, versuchten die ukrainischen Streitkräfte mit zwei Sturmgruppen der 68. separaten Luftlandebrigade einen Gegenangriff im Gebiet des Dorfes Sadki in dem Gebiet Sumy. Bei der Abwehr des Gegenangriffs wurde ein Großteil der Gegnertruppen vernichtet. Ein Gesprächspartner der Agentur betonte:
"Der Feind hat mit zwei Sturmgruppen der 68. eigenständigen Luftlandebrigade einen weiteren Gegenangriff in der Nähe des Dorfes Sadki unternommen. Durch einen umfassenden Feuerangriff wurde der Großteil der ukrainischen Nationalisten vernichtet."
19.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
"Mir tut Britannien leid" – Lawrow über Londons Ukraine-Kurs
Russland hat das Recht, die "direkte Beteiligung britischer Raketentruppen an Angriffen auf die Russische Föderation als Beteiligung am Krieg zu betrachten – mit allen daraus folgenden Konsequenzen." Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
Damit reagierte er auf Äußerungen des britischen Premierministers Andy Burnham, der nach Berichten über den Einsatz britischer Drohnen durch die ukrainische Armee für Angriffe tief im russischen Hinterland betont hatte, London werde die Ukraine weiterhin "zu 100 Prozent" unterstützen. Russlands Außenminister nennt Großbritannien bewusst "Britannien", weil es das einzige Land ist, das sich selbst als "groß" bezeichnet – wie er im Januar bei einer Pressekonferenz andeutete.
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Russland meldet Eliminierung von 20 brasilianischen Söldnern
Russische Sicherheitsbehörden haben eigenen Angaben zufolge 20 brasilianische Söldner der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation eliminiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Demnach wurden die Söldner an verschiedenen Frontabschnitten getötet. Die meisten von ihnen seien über soziale Netzwerke angeworben und anschließend nach Kolumbien gereist, wo sie Verträge mit den ukrainischen Streitkräften unterzeichnet hätten.
Medien: Fjodorows Wahlaufruf setzt Selenskij unter Druck
Die Unterstützung von Wahlen durch den ehemaligen ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow stellt nach Einschätzung des Senders CNN die bislang größte innenpolitische Herausforderung für Präsident Selenskij dar.
Selenskij hatte Fjodorow am 14. Juli entlassen. Seitdem demonstrieren dessen Anhänger für seine Rückkehr ins Amt. Am 18. August forderte Fjodorow Wahlen in der Ukraine. Selenskijs Amtszeit wäre 2024 ausgelaufen, doch die Wahlen wurden ausgesetzt und bislang nicht neu angesetzt.
Laut dem Sender treffen Fjodorows Äußerungen Selenskij derzeit an seinen verwundbarsten Punkten: sinkende Umfragewerte, chaotische Umbesetzungen in der Regierung und Korruptionsskandale. Laut CNN könnten bei möglichen Wahlen Fjodorow oder der ehemalige ukrainische Oberbefehlshaber Waleri Saluschny gewinnen. Beide würden demnach versuchen, Berater Selenskijs aus ihren Ämtern zu entfernen.
Experte: Westen will mit Chmara Kriegsfinanzierung kontrollieren
Nach Einschätzung des Militärexperten Witali Kisseljow will der Westen mithilfe des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Jewgeni Chmara die Finanzströme für die Kriegsführung überwachen. Dies sagte er gegenüber TASS.
"Amerika und Europa sprechen schon davon, dass das Geld in der Ukraine einfach verschwindet, sich in Luft auflöst. Sie glauben, dass sie mit der Ernennung Chmaras die Situation ändern können, vor allem bei der Kontrolle der Finanzströme, die unmittelbar in den Krieg fließen und nicht für andere Dinge versickern sollen."
Der Experte betonte zudem, dass der Westen inzwischen jede Personalentscheidung in der Ukraine kontrolliere, auch bei der ukrainischen Regierung.
Am 19. August stimmte die Werchowna Rada für Chmaras Ernennung zum Verteidigungsminister. Die Ernennung erfolgte vor dem Hintergrund von Protesten nach dem Rücktritt seines Vorgängers Michail Fjodorow. Chmara ist Berufssoldat, Spezialkräfte-Offizier und ehemaliger Leiter des SBU.
FPÖ fordert sofortigen Stopp aller Zahlungen an Ukraine
Die österreichische Freiheitliche Partei (FPÖ) hat die Regierung aufgefordert, sämtliche Zahlungen an die Ukraine umgehend einzustellen. Zudem müsse vollständig untersucht werden, wohin die bisher von Österreich bereitgestellten Hilfsgelder tatsächlich geflossen seien.
Hintergrund der Forderung sind neue großangelegte Razzien durch die ukrainischen Antikorruptionsbehörden in Kiew, die unter anderem das Umfeld von Wladimir Selenskij betrafen. Die FPÖ bezeichnete die Vorgänge als weiteren schwerwiegenden Beleg für die Korruption in der Ukraine.
FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisierte, dass die österreichische Regierung weiterhin milliardenschwere Hilfen genehmige und Steuergelder "ohne jegliche Kontrolle" überweise. Er forderte zudem den Rücktritt von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS).
Schnedlitz kündigte außerdem an, dass sich die FPÖ für ein Ende der weiteren österreichischen Finanzierung der Ukraine einsetzen werde.
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Privathaus im Dorf Karysch im Gebiet Kursk ist ein 74-jähriger Einwohner verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen an Brust, Bauch, Arm und Wirbelsäule und wurde in das Gebietskrankenhaus von Kursk gebracht.
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod wurden zudem zwei weitere Zivilisten verletzt. Ein Mann erlitt im Ort Oktjabrski Splitterverletzungen am Oberschenkel. Ein weiterer Mann wurde beim Beschuss des Dorfes Otradnoje durch Splitter am Arm verletzt. Beide werden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.
Exklusiv: Russische Drohneneinheit im Einsatz bei Kramatorsk
Nach der Befreiung von Konstantinowka setzen die russischen Streitkräfte ihre Offensive am Frontabschnitt in Richtung Kramatorsk und Druschkowka fort. Eine wichtige Rolle spielen dabei Drohneneinheiten, die ukrainische Stellungen und militärische Ausrüstung aufklären und angreifen.
Ein russisches Drohnenteam berichtet unserem Militärkorrespondenten Iwan Poljanski über das Zusammenspiel verschiedener Systeme. Aufklärungsdrohnen würden zunächst gegnerische Ziele identifizieren und anschließend Angriffsdrohnen zu deren Bekämpfung eingesetzt.
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The Economist: Mangel an Abfangraketen löst in der Ukraine Panik aus
Der zunehmende Mangel an Abfangraketen bei den westlichen Partnern hat in der Ukraine Panik ausgelöst, berichtet The Economist. Kiew befinde sich in einer verzweifelten Lage und leide unter einem akuten Munitionsmangel. Das Magazin schreibt:
"Die verzweifelte Lage der Ukraine ist das deutlichste Zeichen für den Mangel an Abfangraketen im Westen. Der zunehmende Mangel löst Panik in der Ukraine und darüber hinaus aus."
Laut The Economist verfügen unter anderem Deutschland, Griechenland, Polen und Spanien weiterhin über ausreichende Bestände für Patriot-Luftabwehrsysteme. Sie würden jedoch zunehmend davon absehen, Munition an die Ukraine zu liefern.
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hatte zuvor erklärt, dass sich die Bestände an Abfangraketen der ukrainischen Streitkräfte im Vergleich zu 2025 um das 2,5-Fache verringert hätten. Die Abgeordnete Anna Skorochod sprach am 12. August wegen des Mangels an Luftabwehrmitteln von einer "katastrophalen Situation".
DVR: Fünf Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gorlowka
Nach einem Angriff der Ukraine auf das Zentrum der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist die Zahl der Verletzten auf fünf gestiegen. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit. Zuvor hatte Prichodko von vier Verletzten berichtet. Bei dem Drohnenangriff wurden zudem mehrere Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs beschädigt.
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die russischen Regionen Brjansk und Belgorod sind laut Behördenangaben drei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden.
Im Dorf Getmanskaja Buda im Gebiet Brjansk traf eine Kamikaze-Drohne ein ziviles Fahrzeug. Dabei kam eine Einwohnerin ums Leben, ihr Enkel wurde verletzt. Bei einem weiteren Drohnenangriff im Dorf Bjakowo erlitt eine andere Zivilistin Splitterverletzungen. Im Ort Klimowo griffen Drohnen ein Einkaufszentrum an. Dabei wurden ein Mann und eine Frau verletzt.
Im Gebiet Belgorod griff eine FPV-Drohne auf der Straße Lomnoje–Iwanowskaja Lissiza ein Auto an. Dabei kam eine Frau ums Leben, ein Mann erlitt Splitterverletzungen am Rücken und an den Beinen. Auf derselben Strecke wurde bei einem weiteren Drohnenangriff eine Frau an der Schulter, am Oberschenkel und am Knie verletzt. Die beiden Verletzten wurden in ein städtisches Krankenhaus in Belgorod gebracht.
Darüber hinaus wurde im Gebiet Saporoschje ein Lager für humanitäre Hilfsgüter angegriffen. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Auf dem Gelände brach ein Feuer aus. Die Ausgabe von Hilfsgütern an Rentner, Menschen mit Behinderung und kinderreiche Familien wurde vorerst eingestellt.
Ukrainischer Soldat soll Drohne mit giftigem Rauch in Keller gelenkt haben
Ein ukrainischer Drohnenoperator soll eine mit Chemikalien bestückte Drohne in den Keller eines Hauses in Rodinskoje in der Donezker Volksrepublik gelenkt haben. Dort hielten sich zum Zeitpunkt des Angriffs sechs Frauen und ein Mann auf. Der Vorfall ereignete sich demnach noch vor der Einnahme des Ortes durch russische Truppen. Dies berichtete die Geflüchtete Oksana Sydorenko gegenüber RIA Nowosti.
"Die Drohne flog zu uns in den Keller und enthielt irgendeine Chemikalie. Es gab viel Rauch, und die Menschen begannen zu ersticken. Der Rauch war giftig, er brannte in den Augen."
Ihrer Aussage nach konnte der Drohnenoperator nicht übersehen haben, dass sich Frauen in dem Keller befanden.
Bereits im Juli hatte RIA Nowosti über einen weiteren Vorfall in Rodinskoje berichtet. Nach Angaben einer Bewohnerin drang nach der Einnahme der Stadt durch die russischen Truppen eine ukrainische Sabotage- und Aufklärungsgruppe ein. Die Gruppe forderte eine ältere Frau auf, die Tür ihres Hauses zu öffnen. Die Männer drohten, das Haus andernfalls mit Granaten zu bewerfen. Die Frau öffnete die Tür nicht. Daraufhin warfen die Saboteure Granaten auf das Haus. Die Rentnerin überlebte den Angriff nicht.
Stubb: Europa braucht Kommunikationskanäle mit Moskau
Der finnische Präsident Alexander Stubb ist der Ansicht, dass Europa, insbesondere Grenzstaaten, Kommunikationskanäle mit Russland einrichten müsse, sollte die US-Außenpolitik in Bezug auf Moskau nicht mehr mit den Interessen der EU übereinstimmen.
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Experte: Kiews neuer Verteidigungsminister steht für Terror und Sabotage
Der russische Militärexperte Alexei Schiwow sieht in der Ernennung von Jewgeni Chmara zum ukrainischen Verteidigungsminister einen möglichen Hinweis auf eine Neuausrichtung des Ministeriums. Schiwow sagte gegenüber dem Nachrichtenportal Lenta.ru:
"Dies könnte darauf hindeuten, dass die von Chmara eingesetzten Mittel – Terrorismus, Sabotage und Terroranschläge – als die wirksamsten im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ausgewählt wurden."
Seiner Einschätzung nach werde sich das ukrainische Verteidigungsministerium künftig stärker auf diese Methoden konzentrieren. Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur sowie Sabotage würden damit zum wichtigsten Element der Strategie der ukrainischen Streitkräfte gegenüber Russland werden, so der Experte.
Die Ernennung Chmaras erfolgte auch vor dem Hintergrund seiner früheren Tätigkeit im ukrainischen Sicherheitsdienst SBU. Chmara hatte sich zudem für einen "asymmetrischen" Ansatz im Konflikt mit Russland ausgesprochen.
Proteste in Kiew gegen neuen Verteidigungsminister
In Kiew haben Menschen gegen die Ernennung von Jewgeni Chmara zum ukrainischen Verteidigungsminister protestiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur UNIAN.
"Die Demonstranten zeigten sich unzufrieden mit der Ernennung Chmaras und skandierten 'Schande'", heißt es in dem Bericht.
Die Protestaktion fand am Mittwoch vor dem Parlamentsgebäude statt, während die Abgeordneten über die Ernennung abstimmten. 312 Abgeordnete stimmten dafür.
Chmara war vom 5. Januar bis zum 17. Juli kommissarischer Leiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Anschließend ernannte Selenskij ihn zum amtierenden Verteidigungsminister.
Frachter mit Waffen und Munition im Hafen von Tschernomorsk getroffen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk ein Frachtschiff mit Waffen und Munition sowie ein Lager mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Seit Mitte Juli greift die russische Armee eigenen Angaben zufolge täglich Schiffe und Hafeninfrastruktur in der Ukraine an, die für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dabei kommen Kampfdrohnen und weitreichende Präzisionswaffen zum Einsatz.
Politico: Entlassung von Selenskijs Stellvertreterin verschärft Lage
Die Entlassung von Irina Mudraja, der stellvertretenden Leiterin von Wladimir Selenskijs Präsidialamt, verschärft laut Politico die ohnehin angespannte Lage für den ukrainischen Präsidenten.
Das ukrainische Nationale Antikorruptionsbüro hatte zuvor Tonaufnahmen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen eine kriminelle Gruppe veröffentlicht, auf denen auch Mudraja zu hören sein soll. Anschließend unterzeichnete Selenskij ihre Entlassung.
Nach Angaben des Abgeordneten Alexei Gontscharenko wurde Mudraja am Mittwoch festgenommen. Sie befindet sich derzeit bei den Ermittlern des NABU und wird die Nacht in einer Untersuchungshaftanstalt verbringen.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AP berichtet, Selenskij habe mit der Entlassung von Ministerpräsidentin Julia Swiridenko und Verteidigungsminister Michail Fjodorow eine politische Krise in der Ukraine ausgelöst.
Kim Yo-jong: USA und Westen tragen Verantwortung für Ukraine-Krise
Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un, kritisierte die Politik der USA und westlicher Staaten im Ukraine-Konflikt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA erklärte sie:
"Die Verantwortung für die Entstehung und Verschärfung der Ukraine-Krise liegt vollständig bei den USA und dem Westen, die die Voraussetzungen dafür geschaffen haben und weiterhin entsprechende Bedingungen fördern."
Nordkorea sehe die seit dem Ende des Kalten Krieges systematisch zunehmenden Sicherheitsbedrohungen Russlands durch die USA und den Westen als Hauptursache der Krise. Kim Yo-jong betonte, nur die Beseitigung der eigentlichen Ursachen des Konflikts könne eine grundlegende Lösung ermöglichen. Dies sei der einzige Weg, die Ukraine-Krise zu beenden und einen dauerhaften und stabilen Frieden in der Region zu gewährleisten.
Pjöngjang unterstütze daher die Maßnahmen Russlands zum Schutz seiner Souveränität, Sicherheitsinteressen und territorialen Integrität. Zugleich warf Kim Yo-jong dem Westen vor, die Ukraine für einen Stellvertreterkrieg zu nutzen und Russland eine strategische Niederlage zufügen zu wollen. Europas Zukunft könne nicht ohne Berücksichtigung der "grundlegenden Interessen und des Willens Russlands" gestaltet werden.
Berliner Zeitung: Selenskijs Zeit ist abgelaufen
Die Berliner Zeitung fordert den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf, vorzeitig zurückzutreten, bevor er dazu gezwungen wird. In dem Beitrag heißt es:
"Selenskij verspielt zunehmend seinen Kredit. Je länger der ehemalige Schauspieler an der Macht festhält, bei den ukrainischen Antikorruptionsbehörden NABU und SAPO Berge von Korruptionsakten liegen und das Vertrauen der einfachen Bevölkerung schwindet, desto mehr überschreibt die Gegenwart das Bild des Kriegshelden mit dem eines Präsidenten, der sein eigenes System um jeden Preis schützen will. Selenskij sollte seinen Hut nehmen."
Ein Machtverlust würde zwar die Schwäche der ukrainischen Führung signalisieren und könnte die Verhandlungsposition Kiews schwächen. Ein Verbleib an der Macht birgt jedoch das Risiko von Straßenprotesten, erbitterten innenpolitischen Auseinandersetzungen und Druck aus Europa. Das Fazit lautet:
"Selenskij sollte jetzt Konsequenzen ziehen, seine Zeit ist abgelaufen."
Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow eine Regierungskrise beklagt und sich für Wahlen ausgesprochen.
Unter Selenskij verdreifachten sich ukrainische Staatsschulden auf über 210 Milliarden Dollar
Von 73 Milliarden Dollar 2013 auf rund 212 Milliarden 2026 – der ukrainische Schuldenberg verdreifachte sich. Die verbreitete Darstellung eines sechzehnfachen Anstiegs täuscht, weil sie alte Beträge falsch umrechnet. Kriegskosten, externe Kredite und Währungsverfall treiben die Last weiter nach oben. Ein Abbau bleibt vorläufig unrealistisch.
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Schweiz verschärft Regeln für Schutzstatus ukrainischer Wehrpflichtiger
Die Schweiz passt ihre Regelungen zum Schutzstatus "S" für ukrainische Staatsbürger an. Die neue Regelung tritt am 20. August in Kraft. Dies geht aus einer Mitteilung der Schweizer Regierung hervor.
"Somit wird der Schutzstatus S nur noch Personen gewährt, die ihre allfälligen militärischen Pflichten in der Ukraine einhalten. Diese neue Regelung gilt für alle neuen Anträge, die ab dem 20. August 2026 gestellt werden."
Die Regelung betrifft nicht ukrainische Staatsbürger, denen der Status "S" bereits gewährt wurde. Die Schweizer Behörden erklärten, sie seien "rechtlich nicht verpflichtet, dem Beschluss des EU-Rates zu folgen". Zugleich liege es im Interesse der Schweiz, "ihre Praxis an die der Europäischen Union anzugleichen".
Flugzeug mit 103 zurückgekehrten russischen Soldaten in Moskau gelandet
Ein Flugzeug mit 103 russischen Soldaten, die aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgekehrt sind, ist auf einem Flugplatz im Moskauer Umland gelandet. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass am Mittwoch 103 russische Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgebracht worden seien.
In Weißrussland erhielten die Soldaten psychologische und medizinische Hilfe. Anschließend sollen sie in medizinischen Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums behandelt und rehabilitiert werden.
An der Rückführung waren laut dem russischen Verteidigungsministerium die Vereinigten Arabischen Emirate als humanitärer Vermittler beteiligt.
Gebiet Belgorod meldet drei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
Die ukrainischen Streitkräfte setzen am Mittwoch ihre Drohnenangriffe auf Zivilisten und zivile Ziele im Gebiet Belgorod fort. Nach Angaben des Krisenstabs der Region hätten dabei ein Mann und zwei Frauen Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten. Alle drei seien in Krankenhäuser eingeliefert worden.
Infolge der Attacken seien fünf Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser, ein Betrieb, ein Verwaltungsgebäude, zwei Busse, acht Pkw, zwei Lkw, eine Garage, ein Infrastrukturobjekt und eine Stromleitung beschädigt worden.
"Kein Luxus des Friedens" – Ex-Verteidigungsminister der Ukraine fordert Wahlen
In der Ukraine müssten Wahlen stattfinden, erklärte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow in einer Videoansprache auf YouTube. Die Menschen könnten nicht auf Dauer in einem Land leben, in dem politische Entscheidungen und Reformblockaden für sie nicht nachvollziehbar seien. Fjodorow sprach zudem von einer Führungskrise: Das alte System funktioniere nach eigenen Regeln, schütze sich selbst und fürchte Veränderungen.
Selenskijs reguläre fünfjährige Amtszeit lief am 20. Mai 2024 aus. Die Präsidentschaftswahl hätte am 31. März 2024 stattfinden sollen, wurde wegen des Kriegsrechts jedoch nicht abgehalten.
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DVR: Gesundheitseinrichtung in Gorlowka bei ukrainischem Angriff beschädigt
Bei einem Angriff der ukrainischen Armee auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Gesundheitseinrichtung im zentralen Stadtbezirk beschädigt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.
Putin: Ukrainische Angriffe verursachen Schäden, haben aber keine kritischen Folgen
Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Industrie- und Infrastruktureinrichtungen in Russland verursachten zwar Schäden, hätten aber keine kritischen Folgen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einer Sitzung des Rates für strategische Entwicklung und nationale Projekte.
"Das Wirtschaftswachstum wird von einer ganzen Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter auch durch externen Druck und Terroranschläge auf Industrie- und Infrastrukturobjekte. Natürlich haben solche Angriffe keine kritischen Folgen, hatten sie nie und können sie auch nicht haben. Aber sie fügen uns natürlich Schaden zu, das ist offensichtlich."
"Ukrainer sterben? Nicht unser Problem" – Jeffrey Sachs rechnet mit US-Strategie ab
Die Nutzung der Ukraine als Hebel zur Schwächung Russlands sei kein neues Phänomen, sondern seit über 35 Jahren fest verankerte US-Strategie. Das erklärte der US-Ökonom Jeffrey Sachs im Interview mit Andrew Napolitano. Sachs wirft den westlichen Medien vor, diese historisch belegbaren Zusammenhänge zu ignorieren und sich stattdessen an oberflächliche Narrative zu klammern.
Auch europäische Spitzenpolitiker bleiben von seiner Kritik nicht verschont: Personen wie die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten genau gewusst, dass dieser Kurs zwangsläufig in einen Krieg münden würde, seien jedoch zu schwach gewesen, um Paroli zu bieten.
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Frontbericht: Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper getroffen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.420 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen demnach auf etwa 220 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten vier gepanzerte Kampffahrzeuge aus westlicher Produktion, 14 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und vier Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 220 Kämpfer ein. Zudem wurden sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter drei vom Typ Stryker aus US-Produktion, 24 Autos und vier Feldartilleriegeschütze zerstört, darunter eine vom Typ Paladin aus US-Produktion.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 380 Kämpfer. Des Weiteren setzte Russlands Armee sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 350 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden zwölf Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärbetriebe, Startanlagen für Marschflugkörper vom Typ Flamingo, Montagewerkstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 152 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen elf gelenkte Bomben, fünf Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 965 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 213.410 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.644 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.774 Mehrfachraketenwerfer, 36.198 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 69.659 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft in DVR
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass Russlands Streitkräfte binnen 24 Stunden eine weitere Ortschaft in der Volksrepublik Donezk befreit haben.
Im Zuge des aktiven Handelns haben die Einheiten des Truppenverbands Mitte die Siedlung Wodjanskoje befreit.
Lantratowa besuchte mehr als 600 ukrainische Kriegsgefangene in Russland
Die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, hat die Haftbedingungen von über 600 ukrainischen Kriegsgefangenen inspiziert. Dies erklärte Lantratowa gegenüber Reportern nach einem Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez.
"Wir haben uns auf gegenseitige Besuche bei Kriegsgefangenen geeinigt. Seit unserem letzten Treffen ist es mir gelungen, gemeinsam mit meinem Team 618 Kriegsgefangene aus der Ukraine zu besuchen und ihre Haftbedingungen zu überprüfen. Dmitri Walerjewitsch Lubinez und sein Team tun dasselbe in Bezug auf unsere Soldaten."
Ukrainischer Abgeordneter: Militärrekrutierer sind wie "organisierte kriminelle Vereinigung"
Der Abgeordnete Alexander Katschura kritisiert das Vorgehen der ukrainischen Rekrutierungsbehörden und vergleicht diese mit der Organisierten Kriminalität. Katschura, der Wladimir Selenskijs Partei "Diener des Volkes" angehört, fordert die Abschaffung der berüchtigten und in der Bevölkerung verhassten Rekrutierungszentren.
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Jewgeni Chmara zum neuen ukrainischen Verteidigungsminister ernannt
Die Werchowna Rada hat die Kandidatur von Jewgeni Chmara für das Amt des Verteidigungsministers unterstützt. 312 Abgeordnete stimmten für ihn, zwei dagegen. 20 Abgeordnete enthielten sich der Stimme.
Seit Mitte Juli bekleidete Chmara den Posten des amtierenden Verteidigungsministers der Ukraine.
Am 14. Juli wurde der frühere Verteidigungsminister, Michail Fjodorow, seines Amtes enthoben, unter anderem wegen eines Konflikts mit Alexander Syrski, dem damaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte.
Seit dem 16. Juli finden in ukrainischen Städten Proteste gegen Fjodorows Rücktritt statt.
Zwei ukrainische Trockenfrachter im Schwarzen Meer getroffen
Die russischen Streitkräfte haben zwei gegnerische Trockenfrachtschiffe mit Militärgütern an Bord im Schwarzen Meer angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Die beiden Ziele seien getroffen worden, teilte die Militärbehörde mit.
LVR meldet mehrere Opfer unter Zivilisten nach ukrainischen Angriffen
Die Volksrepublik Lugansk wurde in den vergangenen 24 Stunden von den ukrainischen Streitkräften massiv angegriffen. Laut Republikchef Leonid Passetschnik seien dabei drei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden.
In der Stadt Rubeschnoje habe der Gegner ein Fahrzeug der Einsatzkräfte des Energieunternehmens Luganskteplo attackiert. Drei Mitarbeiter seien ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden.
Bei einem weiteren Angriff der ukrainischen Streitkräfte sei ein Spezialfahrzeug getroffen worden, das bei Straßenbauarbeiten auf einer Autobahn im Einsatz war. Drei Mitarbeiter hätten dabei Verletzungen erlitten.
Zwei Mitarbeiter einer Autowerkstatt in der Stadt Lugansk seien bei einer Attacke verletzt worden, so Passetschnik weiter.
Ein weiterer Angriff ereignete sich in der Stadt Lissitschansk. Infolge eines Drohnenangriffs auf Wohnhäuser seien zwei Frauen verletzt worden.
Im Stadtbezirk Starobelsk sei der Fahrer bei einem Angriff auf einen zivilen Lkw verletzt worden.
Hafenanlage und Schiff mit Militärgütern getroffen
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen und Seeschiffe der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer fort. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Am Dienstagabend sei ein Trockenfrachter mit militärischer Ausrüstung an Bord südöstlich von Odessa getroffen worden.
Am Mittwoch habe die russische Armee Tanks mit Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk beschädigt, so die Militärbehörde.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Tote und 18 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe drei Zivilisten ums Leben gekommen, 18 weitere, darunter zwei Kinder, hätten Verletzungen erlitten. Die beiden Kinder und drei Erwachsene seien in ernstem Zustand in Krankenhäuser der Region eingeliefert worden, präzisierte der Politiker.
Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region sechsmal mit Artillerie, Flugzeugen und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 167 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
Gefangenenaustausch: 103 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück
Das russische Verteidigungsministerium hat am Mittwoch die Rückkehr von 103 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft bekannt gegeben. Im Gegenzug hat Moskau Kiew 103 gefangene ukrainische Kämpfer übergeben.
Die russischen Militärangehörigen befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, ist auch vor Ort.
Die Soldaten werden demnächst zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums gebracht.
Der Gefangenenaustausch wurde durch humanitäre Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate möglich.
Gebiet Cherson: Vier Frauen wegen Geldüberweisungen an ukrainische Streitkräfte verhaftet
Vier Einwohnerinnen des Gebietes Cherson seien verhaftet worden, wie die regionale Abteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mitteilte. Die Frauen (Jahrgänge 1980, 1957, 1982 und 1982) sollen die ukrainischen Streitkräfte finanziell unterstützt haben.
Wie es heißt, hätten die Verdächtigen Geld auf Bankkonten der ukrainischen Armee überwiesen, um "militärische Ausrüstung und andere Güter für Kampfhandlungen gegen die Streitkräfte der Russischen Föderation" zu erwerben.
Die Frauen befinden sich in Untersuchungshaft. Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet. Den Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 49 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 127 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Dreimal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Eine Drohne sei gegen einen Baum in der Nähe eines Kindergartens gestürzt, so Chinstein weiter. Zwölf Kinder und 13 Mitarbeiter seien aus dem Gebäude evakuiert worden. Es gab keine Sachschäden oder Verletzten.
Bei den Attacken seien zudem ein Objekt der Energieinfrastruktur und ein Wohngebäude beschädigt worden.
Eine Tote und vier Verletzte nach Drohnenangriff auf Donezk
In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Donezk mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Bürgermeisters Alexei Kulemsin sei eine Frau ums Leben gekommen und vier weitere Zivilisten hätten Verletzungen erlitten. Fünf Ladenlokale, eine Garage und drei Fahrzeuge sowie die Fenster eines Mehrfamilienhauses seien beschädigt worden, fügte Kulemsin hinzu.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 453 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Kaluga, Wladimir, Nischni Nowgorod, Wolgograd, Orjol, Tula, Lipezk, Rjasan, Jaroslawl, Wolgograd, Rostow, Saratow, Samara, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Baschkortostan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fjodorow fordert Wahlen
Trotz des laufenden Kriegs hat der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow zu Wahlen in der Ukraine aufgerufen.
"Wir müssen einen legalen, sicheren und realistischen Mechanismus finden, der es der Ukraine ermöglicht, einen vollwertigen demokratischen Prozess wieder aufzunehmen."
In seiner Videobotschaft betonte er, dass man "die Sicherheit des Wahlprozesses und die Unabhängigkeit der Institutionen" gewährleisten müsse, um "das Vertrauen in das Ergebnis zu garantieren".
Fjodorow sprach auch von einer systemischen Krise der Regierungsführung und kritisierte die ukrainische Regierung insbesondere wegen Korruption.
"Korruption ist nur ein Symptom. Das zugrunde liegende Problem ist viel tiefer. Wir haben eine systemische Regierungskrise. Das alte System funktioniert zu oft nach seinen eigenen Regeln – es schützt sich selbst, es fürchtet Veränderungen, es trifft Entscheidungen langsam."
Ferner betonte er, dass die Menschen nicht in einem Staat leben könnten, "in dem sie nicht wissen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden, warum manche Reformen vorangetrieben und andere blockiert werden, warum Entscheidungen, die heute an der Front dringend benötigt werden, monatelang in Kabinetten debattiert werden".
Fjodorow ist der Ansicht, dass vor diesem Hintergrund die Menschen glaubten, dass das Hauptkriterium nicht die Professionalität der Beamten sei, sondern deren Loyalität gegenüber dem System.
TASS: Einwohner des Gebietes Charkow müssen ihre Häuser für ukrainische Soldaten räumen
Die ukrainische Polizei im Gebiet Charkow hat zur Unterbringung von ukrainischen Soldaten mit der Zwangsevakuierung von Zivilisten begonnen. Dies teilte TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.
"Zur Unterbringung von Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte hat die Polizei im Gebiet Charkow mit der Zwangsevakuierung der Einwohner der Dörfer Kalinowka, Tschernoglasowka und Mironowka im Bezirk Solotschow begonnen. Den Einwohnern wurden maximal 12 Stunden gegeben, um ihre Häuser zu verlassen."
18.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Devaluierung der Hrywnja Richtung 50: Ukrainische Reserven brennen langsam ab
Die kontrollierte Abwertung der Hrywnja kostet die Ukraine Milliarden an Reserven. Der Trend zeigt klar in Richtung 50 Hrywnja für einen US-Dollar. Die stille Erosion der Währung trifft die Haushalte hart. Der Sprung auf den vorgenannten Kurs würde die Inflation und Lebenshaltungskosten spürbar erhöhen.
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Ukraine: Zwangsevakuierung aus 16 Ortschaften im Gebiet Dnjepropetrowsk
Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern aus weiteren 16 Ortschaften im Gebiet Dnjepropetrowsk angeordnet. Dies teilten Vertreter der russischen Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur TASS mit.
Betroffen sind Ortschaften in den Gemeinden Nikolajewka, Petropawlowskoje und Ukrainka im Kreis Sinelnikowo. Mitarbeiter der ukrainischen Wehrersatzämter (TZK) sollen jeden Evakuierten kontrollieren.
Diese Maßnahme widerspricht den Aussagen von Präsident Wladimir Selenskij über "erfolgreiche" Aktionen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt, hieß es aus den russischen Sicherheitskreisen.
Experte: Kiew gehen Patriot-Raketen und Soldaten aus
Die Ukraine verliert den Konflikt, während Drohnenangriffe auf Moskau das Kräfteverhältnis nicht verändern. Dies schrieb der italienische Analyst und Publizist Alessandro Orsini in seiner Kolumne für die Zeitung Il Fatto Quotidiano:
"Die auf Moskau gerichteten Drohnen werden das Kräfteverhältnis im Konflikt nicht verändern. Die allmähliche Erschöpfung der Patriot-Raketen und der Mangel an Menschen an der Front sind Selenskijs Problem."
Dies sei ein Beweis dafür, dass Selenskij den Krieg verliere und Russland gewinne. "Wer zu einem Einfrieren des Konflikts aufruft, verliert. Wer sich weigert, gewinnt", so der Analyst.
Zuvor hatte Reuters berichtet, Kiew habe Russland über einen Vermittler einen gegenseitigen Stopp von Angriffen auf zivile Ziele im Schwarzen Meer vorgeschlagen. Moskau hat nach eigenen Angaben bislang keinen formellen Vorschlag erhalten.
Lawrow: Russland kann britische Beteiligung als Kriegsteilnahme werten
Russland hat das Recht, die angekündigte direkte Beteiligung britischer Raketentruppen an Angriffen auf russisches Gebiet als direkte Kriegsteilnahme mit allen daraus folgenden Konsequenzen zu betrachten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow dem Sender Westi gegenüber:
"Wir haben genauso das Recht, die stolz verkündete direkte Beteiligung der britischen Raketentruppen an Angriffen auf die Russische Föderation als Beteiligung am Krieg mit allen daraus folgenden Konsequenzen zu betrachten. Mir tut Großbritannien leid, wenn es bis zum bitteren Ende mit der Ukraine sein wird."
Die britische Zeitung The Times hatte am Sonntag berichtet, dass die Ukraine Drohnen britischer Produktion für Angriffe auf Ziele tief im russischen Staatsgebiet einsetzt. Die russische Botschaft in London warf Großbritannien daraufhin eine Eskalation vor.
Mehrere Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, drei weitere wurden verletzt. Dies teilte der operative Stab der Region mit. In mehreren Ortschaften wurden demnach Fahrzeuge von FPV-Drohnen angegriffen. Ein Mann erlag in einem Dorf im Bezirk Schebekino seinen Verletzungen. Zwei weitere Männer wurden bei Drohnenangriffen auf Lastwagen verletzt. Zudem erlitt eine Frau durch Beschuss eine Splitterverletzung am Oberschenkel.
Im Dorf Golowtschino im Kreis Graiworon wurde ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Kleintransporter verletzt. Er erlitt eine Prellung des Brustkorbs und suchte selbstständig ein Krankenhaus auf. Zur weiteren Untersuchung soll er nach Belgorod gebracht werden. Unterdessen wurden im Dorf Oktjabrski die Leichen von zwei Männern entdeckt, die bei einem Angriff am 15. August ums Leben gekommen waren. Ihre Identitäten wurden festgestellt.
DVR: Drei Zivilisten bei Drohnenangriffen auf Gorlowka verletzt
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit. Im Zentralen Stadtbezirk wurden zudem ein Wohnhaus, ein Geschäft, ein Auto und ein Linienbus beschädigt.
Mearsheimer: Ukraine hat faktisch keinen Zugang zum Meer mehr
Wegen des gleichzeitigen Vorrückens russischer Truppen und der Angriffe auf Häfen bei Odessa ist die Ukraine in eine Sackgasse geraten. Dies erklärte John Mearsheimer, Professor an der Universität Chicago, in einem YouTube-Interview:
"Die Angriffe, die derzeit im Raum Odessa durchgeführt werden, haben die Ukraine faktisch in ein Land ohne Zugang zum Meer verwandelt. Sie kann die Häfen am Schwarzen Meer, die für ihre Wirtschaft von enormer Bedeutung waren, nicht mehr nutzen."
Seiner Einschätzung nach könnte die Ukraine künftig zu einem "funktionsunfähigen Rumpfstaat" werden.
Kreml hat noch keine Termine für Besuch von Witkoff und Kushner
Nach Angaben von Präsidentenberater Juri Uschakow hat der Kreml bislang keine Informationen über einen möglichen Termin für einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushners in Russland. "Sobald sich ein Termin abzeichnet, werden wir darüber informieren", sagte Uschakow dem Nachrichtenportal Westi.
In der vergangenen Woche hatte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow Berichte über einen möglichen Besuch Witkoffs und Kushners als wiederkehrende "gezielte Informationsstreuung" bezeichnet. Russland könne ihren Empfang kurzfristig organisieren, sobald ihre Pläne klarer seien.
Ende Juli erklärte Präsident Wladimir Putin, Russland erwarte den Besuch der US-Delegation nach Abschluss der heißen Phase im Iran-Konflikt. Der letzte Besuch Witkoffs und Kushners in Moskau fand am 22. Januar 2026 statt. Für Witkoff war es der siebte und für Kushner der zweite Besuch.
Uschakow erklärte zudem, dass Russland einen Waffenstillstand entlang der Frontlinie in der Ukraine ablehne. "Sie kennen unsere Position, sie schließt das aus", sagte er. Bereits im Juli hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow mit Blick auf den Vorschlag des kasachischen Präsidenten Qassym-Schomart Toqajew, den Konflikt in der Ukraine "einzufrieren", erklärt, eine solche Lösung sei angesichts der Haltung Kiews "nicht möglich".
Britischer Premierminister verspricht Ukraine Unterstützung nach Warnung aus Moskau
Nach Berichten über den Einsatz britischer Drohnen durch die ukrainischen Streitkräfte erklärte Premierminister Andy Burnham, Großbritannien werde die Ukraine "zu 100 Prozent unterstützen". Burnham sagte laut BBC:
"Wir sind keine Freunde, die nur in guten Zeiten zusammenhalten. Wir werden der Ukraine in der Stunde der Not zur Seite stehen, und daran wird sich nichts ändern."
Zuvor hatte die Times berichtet, dass die Ukraine erstmals Drohnen von zwei britischen Unternehmen für Angriffe tief im russischen Staatsgebiet eingesetzt habe. Zu den Zielen gehörten demnach Objekte in Wolgograd und Jaroslawl. Die Angriffe sollen in den vergangenen sechs Monaten erfolgt sein. Daraufhin warf die russische Botschaft London vor, bewusst auf eine Eskalation des Ukraine-Konflikts hinzuarbeiten. Die Botschaft erklärte:
"Diese Handlungen Londons werden unweigerlich Konsequenzen haben, für die es sich verantworten muss. Je tiefer die Einmischung in den Konflikt und je umfangreicher die Unterstützung für die terroristische Maschinerie Kiews, desto höher wird der Preis sein."
Mehr zum Thema – Moskau: Großbritannien wird für Drohnenangriffe auf Russland "Preis zahlen"
Steigende Weizenpreise durch den Ukraine-Krieg – Folgen erreichen die Weltmärkte
Die Getreidepreise geraten durch die zunehmenden Spannungen im Schwarzen Meer erneut unter Druck: Angriffe auf russische Exportterminals bremsen die Ausfuhren und schüren Sorgen um die globale Versorgung. Gleichzeitig belasten Hitze und Trockenheit die Ernteaussichten in den USA – mit möglichen Folgen für Weizen und Mais.
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Drohnenangriffe im Gebiet Belgorod: Fünf Menschen verletzt
Bei ukrainischen Angriffen auf mehrere Ortschaften im Gebiet Belgorod sind fünf Menschen verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Im Dorf Bobrawa im Kreis Rakitjanskoje wurde ein Ehepaar verletzt, als ihr Auto von einer FPV-Drohne getroffen wurde. Die Frau erlitt Splitterverletzungen am Rücken, der Mann erlitt ein Knalltrauma. Beide wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.
Zwei weitere Männer erlitten Splitterverletzungen, als eine Drohne auf einem Betriebsgelände im Dorf Gruskoje im Kreis Borissowski detonierte. Auch sie wurden zur weiteren Behandlung nach Belgorod gebracht.
Bei einem Drohnenangriff auf ein Gewerbeobjekt im Ort Rasumnoje erlitt ein weiterer Mann ein Knalltrauma. Er wird nach medizinischer Versorgung ambulant weiterbehandelt.
AKW Saporoschje: Gezielter ukrainischer Drohnenangriff auf Bushaltestelle – Ein Toter, 16 Verletzte
Laut der Kraftwerksleitung befanden sich Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje zum Zeitpunkt des ukrainischen Drohnenangriffs an einer Bushaltestelle in Energodar. Sie warteten dort auf einen Bus, der sie zu ihrer Arbeitsschicht bringen sollte. Die Kraftwerksleitung bezeichnete den Angriff als gezielt. Bei dem Angriff am Dienstagmorgen kam ein Zivilist ums Leben, 16 weitere Menschen wurden verletzt.
Lawrow: Ukrainische Soldaten nehmen an terroristischen Operationen in Afrika teil
Ukrainische Soldaten sind an staatlichem Terrorismus gegen Länder der Sahelzone beteiligt. Das ist ein Grund zur Sorge, hat der russische Außenminister Sergei Lawrow im Anschluss an Gespräche mit dem ghanaischen Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa erklärt. Lawrow wies darauf hin, dass diese Operationen von außen finanziert werden, unter anderem durch ehemalige Kolonialmächte wie Frankreich.
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Experte: Ukraine verlor bereits ihre strategisch wichtigen Regionen
Die Ukraine sei bereits ein zerstörtes Land, meint Alessandro Orsini, Buchautor und Professor für Terrorismussoziologie an der Luiss-Universität Rom. Darüber berichtet die Zeitung Il Fatto Quotidiano. Das Land habe seine reichsten und strategisch wichtigsten Regionen verloren.
Mit Blick auf russische Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine, die zu militärischen Zwecken benutzt werden, erklärte Orsini, die Ukraine sei nun fast vollständig vom Meer abgeschnitten. Russland habe Kiew die Chance genommen, durch Handel zu einem prosperierenden Land zu werden.
Daher bestehe die Strategie des Präsidenten Wladimir Selenskij darin, sein Land "in einem Kriegszustand oder zumindest in einer ständigen Bedrohung durch einen Konflikt zu halten, um weiterhin Finanzmittel und Investitionen aus dem Ausland anzuziehen", argumentiert der Professor.
Rada-Abgeordneter: Ukraine wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten kurz vor dem Zusammenbruch
Der Staatshaushalt der Ukraine wird auch bei einer hundertprozentigen Finanzierung durch westliche Partner weiterhin mit Problemen zu kämpfen haben. Dies erklärte der Vorsitzende des Steuerausschusses der Werchowna Rada, Daniil Getmanzew.
Die Wirtschaft sei angeschlagen, sodass das Land kurz vor dem totalen Kollaps stehe, meinte der Politiker. Es gebe dafür eine Reihe von Gründen, darunter der Abschwung und schlecht durchdachte Entscheidungen im Bereich der Verteidigung.
Die Nichterfüllung einer der Verpflichtungen aus dem Memorandum mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der Europäischen Union würde die Lage nur erheblich verschärfen, warnte Getmanzew.
Russland meldet Treffer auf Frachter mit Waffen für Kiew
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Schwarzen Meer südöstlich von Odessa einen Frachter mit Waffen und militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Russland setzt eigenen Angaben zufolge die Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur sowie auf Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fort.
Moskauer Gebiet: Drohnentrümmer lösen Brand in Kolomna aus
In der bei Moskau gelegenen Stadt Kolomna ist beim Absturz von Trümmern einer Drohne ein Feuer in mehreren Verkaufspavillons ausgebrochen. Dies teilte Bürgermeister Alexander Gretschischtschew mit.
"Die Feuerwehr löschte den Brand schnell", schrieb er auf Telegram. Die Trümmer beschädigten zudem sechs Autos, die Verglasung eines Einkaufszentrums und mehrere Wohnungen. Ein Mann erlitt leichte Schnittverletzungen am Bein durch Glassplitter.
Insgesamt wurden bei dem Angriff auf das Moskauer Gebiet drei Menschen verletzt: neben dem 27-jährigen Mann in Kolomna ein zehnjähriges Mädchen in Ramenskoje und eine Frau im Stadtbezirk Bogorodskoje. Zudem geriet das Dach eines Mehrfamilienhauses in Pawlowski Possad in Brand. In Bogorodskoje wurden Privathäuser beschädigt.
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Militärexperte nennt Ziel der massiven Drohnenattacke auf Moskau
Alexander Kots, Kriegsberichterstatter des Nachrichtenportals Komsomolskaja Prawda, sieht in der massiven ukrainischen Drohnenattacke auf Moskau einen Test der Energieinfrastruktur der Hauptstadt. Dies berichtet die Zeitung.
Kots zufolge hat es seit zwei Jahren keinen derart massiven Drohnenangriff auf den Moskauer Luftraum gegeben wie in der Nacht zum 18. August. Die Angriffe dienten seiner Einschätzung nach dazu, die Belastbarkeit des Stromnetzes zu testen.
Nach Angaben von "Mosoblenergo" waren im Stadtbezirk Pawlowski Possad zunächst mehr als 5.000 Verbraucher und 46 sozial wichtige Einrichtungen ohne Strom. In Likino-Duljowo und Orechowo-Sujewo waren 109 Transformatorstationen vom Netz. Später stieg die Zahl der betroffenen Abnehmer auf mehr als 10.000.
Laut Kots arbeiten die Energieversorger daran, die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen. Er betonte, dass der Osten des Moskauer Gebiets bereits mehrfach angegriffen worden sei. Dort verläuft eine wichtige Energieachse, die Wohngebiete, Lager und Industrie im Osten des Moskauer Gebiets mit Strom versorgt.
Der Gegner suche gezielt nach einem "energetischen Engpass" und prüfe die Reaktionsgeschwindigkeit der Rettungsdienste. Im Grunde handele es sich um eine "Aufklärung durch Kampf", so der Kriegsreporter.
Elon Musk hofft auf baldigen Frieden
US-Milliardär Elon Musk hat die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukraine-Konflikts geäußert. "Ich versuche, das Richtige zu tun. Ich hoffe, dass bald Frieden herrscht", schrieb Musk auf X. Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow Musk als "wahrscheinlich den wichtigsten Technologen und Unternehmer der Welt" für die Ukraine bezeichnet.
Laut The Atlantic versucht Fjodorow weiterhin, Musk zur Freigabe von Starlink für ukrainische Angriffe tief im russischen Hinterland zu bewegen. Der Tech-Milliardär lehnt dies jedoch wegen des Risikos einer Eskalation ab. Außerdem verweigerte er, sich während des USA-Besuchs des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij mit diesem zu treffen. Bereits im Juli erklärte Musk:
"Ich bin schon lange für Frieden. Vor einigen Jahren schrieb ich, dass gewisse Zugeständnisse an Russland tatsächlich notwendig sind. Das bedeutet nicht, dass ich für Russland bin, ich bin einfach pragmatisch."
Im vergangenen Jahr bezeichnete er Starlink als "Rückgrat der ukrainischen Armee". Ohne den Zugang zu dem System werde "die gesamte Frontlinie der ukrainischen Streitkräfte zusammenbrechen", sagte Musk damals.
Frau aus Konstantinowka: Kiew tötet eigene Leute, damit sie hier nicht als Russen weiterleben
In einem am 17. August 2026 vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Interview kommt eine Einwohnerin namens Vera aus dem von Russland befreiten Konstantinowka zu Wort. Darin schildert sie ihre Erfahrungen mit den ukrainischen Streitkräften und deren Vorgehen beim eigenen Rückzug.
Demnach hätten die ukrainischen Soldaten die Frau gedrängt, mit ihnen Richtung Westen zu gehen. Die ukrainischen Streitkräfte hätten "die eigenen Leute getötet, damit sie hier [in den befreiten Gebieten] nicht als Russen weiterleben".
"Sie warten hier aber auf die Russen", zitiert Vera die ukrainischen Streitkräfte. "Hätte ich denen gesagt, dass ich auf die Russen warte, hätten die mich ja sofort erschossen", erklärte sie ferner.
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Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW Saporoschje
Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, plante für den 20. und 21. August eine Reise nach Energodar und einen Besuch im Kernkraftwerk Saporoschje. Doch die Ukraine habe diese Pläne vereitelt. Dies gab die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bekannt.
"Alle Details wurden im Vorfeld vom IAEA-Sekretariat und der russischen Seite ausgearbeitet", schreibt Sacharowa in einem auf Telegram veröffentlichten Post. Russland habe die notwendigen Sicherheitsgarantien bereitgestellt, die die Behörde vollumfänglich zufriedengestellt hätten.
Und weiter:
"Kiew drohte dem IAEA-Generaldirektor jedoch unverhohlen, indem es direkt erklärte, man könne seine Sicherheit bei der Hinreise zum Kernkraftwerk Saporoschje über das russische Staatsgebiet nicht garantieren."
Kiew verberge seine kriminellen Absichten gegenüber der Führung einer der größten internationalen Organisationen nicht und nehme diese damit faktisch ins Visier, erklärt die Sprecherin weiter.
"Es ist klar, dass Rafael Grossi unter diesen Umständen gezwungen war, seinen Besuch abzusagen."
Krasnopodolje in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht vom Dienstag die Befreiung einer weiteren Ortschaft in der Volksrepublik Donezk (DVR) bekannt. Wie es heißt, wurde Krasnopodolje von Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär befreite die Ortschaften Orechowatka und Krasnopodolje in der Volksrepublik Donezk (DVR).
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- zwei Mannschaftstransporter
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
- neun Artilleriegeschütze
- drei Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 90 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 144 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, vier Raketen aus Mehrfachraketenwerfern und 797 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Warschau bietet Kiew kampfuntaugliche MiG-29 an
Die MiG-29-Kampfflugzeuge, die Polen der Ukraine im Austausch gegen ukrainische Erfahrungen mit dem Drohneneinsatz auf dem Schlachtfeld angeboten hat, können nicht im Kampf eingesetzt werden. Der ukrainische Botschafter in Warschau, Wassili Bodnar, erklärte dies im Gespräch mit dem Radiosender RMF FM.
Die Maschinen müssten modernisiert werden, bevor sie eingesetzt werden könnten, fügte Bodnar hinzu.
Dabei wollen weder Polen noch die Ukraine die Modernisierung bezahlen. Deshalb suchen sie nach "Finanzmitteln von außen".
Kiew hatte zuvor mit Warschau die Lieferung von MiG-29-Kampfjets vereinbart. Die Ukraine lehnte den Deal später ab, woraufhin auch Polen davon Abstand nahm. Nun haben die Parteien ihren Dialog zum Thema wieder aufgenommen.
Drohnen treffen getarnte Reserven der ukrainischen Streitkräfte in Orechow im Raum Saporoschje (Video)
Aufklärungskräfte des russischen Truppenverbands Dnjepr haben getarnte Ansammlungen der gegnerischen Reserven in Orechow im Gebiet Saporoschje aufgespürt. Diese wurden anschließend mit Kampfdrohnen angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet darüber unter Verweis auf einen Kommandeur der 42. Gardedivision.
Orechow liegt an der Frontlinie. Das ukrainische Militär bündelt in der Stadt seine Kräfte.
Laut dem Offizier seien zudem mehrere Stützpunkte der ukrainischen Truppen an der Frontlinie eliminiert worden. Dabei sei auch Artillerie zum Einsatz gekommen, die gemäß den von Drohnenpiloten zur Verfügung gestellten Zielkoordinaten Anlagen der ukrainischen Einheiten zerstört hätten.
Die Agentur RIA Nowosti teilt entsprechende Aufnahmen auf ihrer Webseite.
Konzentrationslager Ukraine? In der Diktatur des Komikers packt eine Popsängerin aus
Ein seltener Ausbruch eines Prominenten hat die Atmosphäre der Angst in der Ukraine durchbrochen und Zwangsentführungen, Repression und ein Regime offengelegt, das panische Angst vor der Wahrheit hat.
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Botschafter: Kiew und Warschau verhandeln weiterhin über Lieferung von Patriot-Raketen
Der ukrainische Botschafter in Polen, Wassili Bodnar, ging im Gespräch mit dem Radiosender RMF FM auf die Frage ein, ob Polen der Ukraine letztendlich Raketen für das Flugabwehrraketensystem Patriot übergeben werde.
"Wir arbeiten daran, aber das Verteidigungsministerium wird die Einzelheiten bekanntgeben", sagte Bodnar. Und er fügte hinzu:
"Informationen über die Ergebnisse der Verhandlungen werden nicht öffentlich sein und nicht von mir stammen."
TASS: Ukrainische Sperreinheiten töten bei Charkow Söldner, die sich ergeben wollten
Östlich des Dorffriedhofs in Dolschanka im Raum Charkow wurde eine Gruppe von Söldnern asiatischer Herkunft eingekesselt. Sie warfen ihre Waffen aus ihrer Deckung und signalisierten damit die Bereitschaft, sich den russischen Streitkräften zu ergeben. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Laut der Quelle seien drei der Söldner von Sperreinheiten getötet worden. Der vierte, unbewaffnete Mann habe Zuflucht im Keller eines verlassenen Gebäudes gesucht, das unter der Feuerkontrolle der russischen Truppen stehe.
Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es in dem Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.
Energodar: Ein Toter und Verletzte durch Angriff aus der Ukraine
Bei einer Drohnenattacke nahe einer Bushaltestelle in Energodar im Gebiet Saporoschje kam ein Zivilist ums Leben. Dies gibt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt. Laut dem Beamten erlitten weitere 17 Menschen bei dem Angriff am Dienstagmorgen Verletzungen.
"Die Menschen warteten an der Bushaltestelle, um zur Arbeit zu fahren", schreibt Balizki. Der Angriff auf sie sei ein Terrorakt gewesen, der nur von den Kiewer Neonazis gerechtfertigt werden könne.
Die Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz, und die Betroffenen erhielten die notwendige medizinische Versorgung, heißt es weiter.
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und Uragan im Einsatz. Der Gegner habe kaum Chancen, heißt es im Beitrag auf Telegram-Kanal der Behörde.
DVR meldet Dutzende Angriffe binnen 24 Stunden
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 40 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 45 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 17. August bis 0:00 Uhr am 18. August (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Weitere zehn Zivilisten erlitten Verletzungen.
Durch den Beschuss wurden sechs Eigenheime und fünf zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Nacht zu Dienstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 791 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 13 Gebieten, über den Regionen Moskau, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
TASS: Nächtlicher Drohnenangriff auf Moskau war der größte seit zwei Jahren
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin gibt auf Telegram bekannt, 620 ukrainische Drohnen seien zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (Ortszeit) in Richtung der russischen Hauptstadt und deren Umland geflogen. Die Moskauer Luftabwehr selbst habe davon 180 Fluggeräte zerstört.
"Die Rettungskräfte sind an den Einschlagstellen im Einsatz", teilt Sobjanin weiter mit.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS handelte es sich um die größte Drohnenattacke aus der Ukraine seit zwei Jahren. Die Agentur bezieht sich dabei auf eigene Berechnungen, die auf Daten der Behörden der Hauptstadt basieren.
Zuletzt kam es demnach am vergangenen Wochenende zu einem heftigen ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau. Die Behörden meldeten 600 anfliegende Drohnen, von denen 201 in der Haupstadtregion selbst abgefangen wurden.
17.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Podoljaka: Wie realistisch ist ein Waffenstillstand entlang der Frontlinie?
Anstelle eines seiner üblichen Frontberichte setzt sich Juri Podoljaka in seinem Video vom 15. August mit den zunehmenden Gerüchten auseinander, wonach es schon im Herbst zu einem Waffenstillstand kommen und der Ukraine-Krieg entlang des derzeitigen Frontverlaufs eingefroren werden könnte.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Ex-Sprecherin wirft Selenskij selbstmörderische nationale Politik vor
Die ehemalige Sprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, wirft dem ukrainischen Präsidenten eine "selbstmörderische nationale Politik" vor. Anstatt einen Frieden anzustreben, der in verschiedenen Formen möglich gewesen wäre, setze Selenskij auf die Fortsetzung des Konflikts. Mendel schrieb auf der Plattform X:
"Diese selbstmörderische nationale Politik wird anstelle eines unvollkommenen Friedens vorangetrieben – eines Friedens, der in den vergangenen Jahren in den unterschiedlichsten Formen möglich war, aber von Wladimir Selenskij nie angenommen wurde. Unterdessen wird seine Entscheidung, jeden Menschen, der kämpfen kann (oder auch nicht), gewaltsam an die Front zu schicken, als einziger patriotischer und akzeptabler Weg dargestellt."
Laut Mendel leben in der Ukraine noch rund vier Millionen Männer im wehrpflichtigen Alter. Die Regierung unternehme alles, um möglichst viele von ihnen an die Front zu schicken. Zudem werde die Reaktion der Bevölkerung auf Berichte über eine mögliche Mobilisierung von Frauen getestet. Mendel führte weiter aus:
"Selbst wenn man alle in der Ukraine verbliebenen Männer und Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren zusammenbringen und sie irgendwie zum Kämpfen zwingen würde, wäre diese Operation dennoch ein nationales Selbstmordkommando. Heute leben im Land nicht mehr als zehn Millionen solcher Menschen."
Die Weltgemeinschaft werde Zeuge der Selbstzerstörung einer der größten Nationen Europas.
Selenskij entlässt Logistikgeneral aus Syrski-Umfeld
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat General Wladimir Karpenko als Leiter des Logistikkommandos der ukrainischen Streitkräfte entlassen. Karpenko galt als Vertrauter des ehemaligen Oberbefehlshabers Alexander Syrski. Mit einem weiteren Erlass ernannte Selenskij Juri Pogrebnoi zum neuen Leiter des Logistikkommandos.
Zuvor hatte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Marjana Besuglaja, berichtet, dass der ukrainische Oberbefehlshaber Michail Drapaty Karpenko und General Alexander Grusewitsch, der Stabschef der ukrainischen Landstreitkräfte, von ihren Posten abgesetzt habe. Außerdem entließ Selenskij Jewgeni Ostrjanski als ersten stellvertretenden Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats. Sein Nachfolger wurde Sergei Naumenko.
CNN: Ukraine fast ohne Patriot-Abfangraketen
Die Ukraine hat ihre Vorräte an Abfangraketen für das Patriot-System nahezu aufgebraucht. In einigen Fällen können die Systeme daher bereits nicht mehr gegen ballistische Raketen eingesetzt werden. Dies berichtet CNN, dessen Journalisten Zugang zu einer Patriot-Anlage in der Ukraine erhielten.
Nach Angaben des Senders wurde von einer der Startanlagen seit rund sechs Wochen keine Rakete mehr abgefeuert. Der leitende Ingenieur der Einheit betonte, ein Patriot-System ohne Abfangraketen sei nutzlos. CNN führt den Mangel bei den ukrainischen Streitkräften auf die weltweit knappen Bestände zurück. Diese hätten sich nach dem umfangreichen Einsatz der Raketen während des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran weiter verschärft.
Nach Angaben des Foreign Policy Research Institute setzten die Koalitionskräfte in den ersten vier Tagen des Konflikts durchschnittlich rund 225 Abfangraketen pro Tag ein. Lockheed Martin habe dagegen im gesamten vergangenen Jahr nur rund 620 solcher Raketen produziert.
In diesem Jahr schiebt Polen vor allem Ukrainer ab
Polen hat in der ersten Hälfte dieses Jahres rund 6.000 Menschen abgeschoben. Das sind fast 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das polnische Innenministerium mitteilte. Laut dem Ministerium bilden Ukrainer die größte Gruppe der Abgeschobenen. Das Ministerium erklärte:
"Die Wirksamkeit der Arbeit des Grenzschutzes und der polnischen Polizei in Verbindung mit einer strengen Migrationspolitik zeigt spürbare Ergebnisse. Die Zahl der Abschiebungen aus Polen bricht Rekorde."
Im Jahr 2023 wurden demnach rund 3.000 Abschiebungen verzeichnet, 2025 waren es bereits 10.000, was einem Anstieg von 230 Prozent innerhalb von zwei Jahren entspricht. Jede Abschiebung sei mit einem vorübergehenden Einreiseverbot nach Polen und in andere Schengen-Staaten verbunden, betonte Innenstaatssekretär Maciej Duszczyk.
Gebiet Kursk: Mann stirbt bei Rettung seines behinderten Bruders nach Drohnenangriff
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Privathaus im Bezirk Rylsk im Gebiet Kursk ist ein Mann ums Leben gekommen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.
Nach dem Angriff geriet das Haus in Brand. Der Bewohner des Hauses ist behindert. Sein Bruder und die Nachbarn konnten ihn durch ein Fenster aus dem brennenden Gebäude retten. Anschließend kehrte der Bruder jedoch in das brennende Haus zurück und kam dabei ums Leben. Der Gouverneur würdigte den verstorbenen Helden in einer Ansprache:
"Wassili Wassiljewitsch war 69 Jahre alt. Ich spreche den Angehörigen und Freunden dieses mutigen Menschen mein tiefstes Beileid aus. Taten sprechen immer lauter als Worte. Alle Unmenschen, die am Tod und an den Verletzungen unserer Menschen beteiligt sind, werden ihre Strafe erhalten."
RT DE-Exklusiv: Held Russlands über seinen gefährlichsten Einsatz
Der russische Panzersoldat Andrej Kusow wurde für einen Einsatz bei Nowomichailowka mit dem Titel "Held der Russischen Föderation" ausgezeichnet. Im exklusiven Gespräch mit RT-DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij schildert er, wie seine Besatzung trotz zahlreicher Minenexplosionen Infanteristen bis zu ihren Stellungen brachte. Heute lässt sich Kusow zum Scharfschützen ausbilden – und möchte später Psychologe werden, um Kindern in schwierigen Lebenslagen zu helfen.
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Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew
Das russische Militär hat eigenen Angaben zufolge zwei Frachtschiffe in den ukrainischen Häfen Odessa und Nikolajew getroffen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium transportierten beide militärische Güter für die ukrainischen Streitkräfte.
Im Hafen von Odessa sei ein Frachtschiff getroffen worden, das Waffen und Munition für die ukrainischen Truppen geliefert habe. Zudem seien Lager mit militärischem Material getroffen worden. In Nikolajew sei ein weiteres Frachtschiff mit militärischer Fracht für die ukrainischen Streitkräfte angegriffen worden. Dabei seien Kampfdrohnen und Präzisionswaffen zum Einsatz gekommen.
Russische Luftabwehr zerstört 316 ukrainische Drohnen
Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden innerhalb von zwölf Stunden 316 ukrainische Drohnen von der Luftabwehr zerstört. Die Fluggeräte wurden demnach zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über mehreren Regionen Russlands sowie dem Schwarzen Meer abgefangen. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow und Smolensk sowie die Region Moskau und die Krim.
DVR: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt
Im Zentralen Stadtbezirk von Gorlowka ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Zuvor hatte Prichodko mitgeteilt, dass in demselben Bezirk bereits zwei weitere Zivilisten verletzt worden waren. Bei ihnen handelt es sich laut der Stadtverwaltung um Bewohner eines Mehrfamilienhauses, das bei einem früheren Angriff beschädigt worden war.
Gebiet Saporoschje: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen in Kamenka-Dnjeprowskaja gemeldet
Bei ukrainischen Angriffen sind in Kamenka-Dnjeprowskaja zwei Menschen getötet worden. Am 14. August kam ein Feuerwehrmann bei einem Drohnenangriff auf ein Löschfahrzeug ums Leben. Der 1994 geborene Feuerwehrmann erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Am 16. August starb zudem ein 1941 geborener Zivilist nach ukrainischem Artilleriebeschuss. Trotz der Bemühungen der Ärzte erlag er seinen Verletzungen.
Neben den Todesopfern wurden auch zivile Einrichtungen beschädigt. Bei weiteren Drohnenangriffen auf das Dorf Wodjanoje brannte ein Geschäft vollständig aus. Ein weiteres wurde am Dach, an der Fassade und an den Fenstern beschädigt. Nach Angaben der örtlichen Behörden gab es dabei keine Verletzten.
Su-34-Jagdbomber zerstören Drohnenleitstellen ukrainischer Truppen im Raum Charkow (Video)
Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte (WKS) greifen zwei Standorte im Gebiet Charkow an, an denen Kiewer Kräfte Drohnenleitstellen eingerichtet haben. Die Anlagen werden mithilfe einer X-39-Lenkrakete und der tonnenschweren FAB-Bomben zerstört. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Gebiet Belgorod: Acht Tote bei ukrainischen Angriffen binnen eines Tages
Bei ukrainischen Drohnenangriffen im Bezirk Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Ein Mann erlitt nach dem Angriff auf ein Privathaus im Ort Nowosadowy Splitterverletzungen an den Beinen. In dem Dorf Otradnoje wurde ein weiterer Mensch am Hals und an der Brust verletzt und erlitt zudem Knochenbrüche am Unterarm und Fuß. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht.
Später wurden die Angaben zu den Opfern der ukrainischen Angriffe in der Region aktualisiert. Innerhalb eines Tages wurden insgesamt acht Menschen getötet und 23 weitere verletzt, teilte der regionale Gesundheitsminister Andrei Ikonnikow mit:
"In den vergangenen 24 Stunden wurden 31 Menschen verletzt. Leider sind acht von ihnen gestorben, 23 werden behandelt – acht stationär, die übrigen ambulant. Die notwendige medizinische Hilfe wird geleistet."
Insgesamt werden derzeit 100 Verletzte in Krankenhäusern der Region behandelt. Fünf von ihnen befinden sich in schwerem Zustand auf der Intensivstation.
Mehrfachraketenwerfer nimmt Stellungen ukrainischer Einheiten auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen den Mehrfachraketenwerfer vom Typ Tornado-S bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten die russischen Artilleriesoldaten mit dem Geschütz gegnerische Stützpunkte außer Gefecht.
Ukrainische Drohnenverbände klagen über Probleme bei Angriffen auf Ziele in Russland
Im 413. Regiment der ukrainischen Streitkräfte gibt es Schwierigkeiten beim Start von Drohnen für Einsätze tief in Russland. Grund dafür ist die Sperrung von Starlink-Terminals, wie die französische Zeitung Le Monde unter Berufung auf den Regimentskommandeur Jewgeni Karas berichtet. Da Starlink in Russland nicht funktioniere und dem Regiment keine anderen technischen Mittel zur Verfügung stünden, müsse die Flugroute der Drohnen im Voraus programmiert werden, so Karas. Jede ukrainische Langstreckendrohne werde von einem Team aus Pilot und Navigator gesteuert, so die Zeitung.
Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. In der Stadt Belgorod erlitten zwei Männer durch die Detonation einer Drohne Splitterverletzungen. Ein Mann wurde im Gesicht und am Rücken, der andere am Unterarm, am Oberschenkel und am Rücken verletzt. Beide wurden in ein regionales Krankenhaus gebracht.
Im Bezirk Belgorod detonierte eine Drohne im Hof eines Privathauses. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung am Bauch und wurde medizinisch versorgt. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge und ein Betriebsgebäude beschädigt. Ein Lagergebäude geriet in Brand.
Experte: Westen gehen Flugabwehrraketen aus
Der Militärexperte Wlad Schlepchenko hat den Mangel an Flugabwehrraketen in Kiew kommentiert. Die Krise betreffe nicht nur den Ukraine-Konflikt, sondern die gesamte westliche Politik, erklärte er in einem Beitrag für Tsargrad.
Ein großer Teil der Abwehrraketen sei im Militäreinsatz gegen Iran verbraucht worden. Saudi-Arabien habe 86 Prozent seiner Vorkriegsvorräte verschossen, die USA rund 40 bis 60 Prozent. Der Militärexperte erklärte:
"Deshalb ist das eine allgemeine Krise des Westens, die er selbst verursacht hat. Und die Ukrainer stehen in dieser Situation am Ende der Schlange. Deshalb sieht es dort ziemlich traurig aus."
Am 15. August hatte The Guardian berichtet, dass Lieferengpässe bei Patriot-Raketen die Unterstützung Kiews durch die NATO-Staaten faktisch zu einem Misserfolg gemacht hätten. Wegen des Mangels seien die ukrainischen Streitkräfte demnach nicht mehr in der Lage, russische ballistische Raketen abzufangen.
TASS: Verbleib vermisster ukrainischer Grenzsoldaten im Raum Charkow ungeklärt – auch dort agierten Sperrverbände
Dutzende Angehörige ukrainischer Grenzschützer versuchen seit einiger Zeit vergeblich, Informationen über das Schicksal ihrer Verwandten zu erhalten, die in der Nähe von Ustinowka im Gebiet Charkow vermisst wurden. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
TASS zitiert ihre Quelle wie folgt:
"Die Sperrverbände der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte operierten in diesem Frontabschnitt und töteten ukrainische Soldaten, die versuchten, sich zurückzuziehen oder zu ergeben."
Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es im Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.
Finnischer Politiker: Helsinki liefert Kiew Panzer und weitere Waffen
Finnland hat der Ukraine schwere Waffen geliefert, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer sowie Schiffsabwehrraketen. Dies erklärte der finnische Politiker Armando Mema von der Partei "Freiheitsallianz" gegenüber RIA Nowosti:
"Soweit ich weiß, hat Finnland der Ukraine Mittelstreckenraketen sowjetischer Bauart, Schiffsabwehrraketen sowie Artillerie und schwere Waffen verschiedener Art zur Verfügung gestellt, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer."
Seinen Angaben zufolge gab es zudem unbestätigte Berichte über Lieferungen von Hornet-Kampfflugzeugen, gelenkten Fliegerbomben, Panzerabwehr- und Flugabwehrwaffen, Granatwerfern sowie Drohnen an die Ukraine.
Die finnische Militärhilfe für Kiew beläuft sich laut Mema inzwischen auf 4,1 Milliarden Euro. "Das ist eine beträchtliche Militärhilfe, die Finnland in einen Stellvertreterkrieg gegen Russland hineinzieht", sagte der Politiker.
Kamikazedrohnen greifen ukrainische Stellungen massiv an (Video)
Bei Angriffen im Gebiet Dnjepropetrowsk und in der Volksrepublik Donezk (DVR) eliminieren russische Drohnenpiloten eine Lagerhalle für unbemannte Luftfahrzeuge und einen temporären Truppenstandort der ukrainischen Streitkräfte. Laut dem russischen Verteidigungsministerium kamen dabei Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz.
Prorussischer Widerstand: Ukrainisches Militär baut in Odessa Container zu Startanlagen für Drohnen um
Das ukrainische Militär nutzt weiterhin die Hafenanlagen von Odessa, Iljitschewsk, Juschny, Ismail und Reni für eigene Zwecke. Es werden unter anderem dort Drohnen produziert. Auch Treibstofftanks und Lagerhallen befinden sich auf dem Hafengelände. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, äußerte sich dazu im Gespräch. Er berichtete:
"Seecontainer werden in Odessa zu Startanlagen für Drohnen umgebaut."
Die Anlagen würden anschließend auf Lastkraftwagen montiert, die als zivile Nutzfahrzeuge getarnt würden, so der Untergrundaktivist weiter. Während der Kampfeinsätze seien die Fahrzeuge ständig in Bewegung und hielten nur gelegentlich an, um Drohnen zu starten. Diese Taktik erschwere die Entdeckung und Zerstörung unbemannter Fluggeräte.
Seit Mitte Juli führen die russischen Streitkräfte täglich Angriffe auf Schiffe und Hafenanlagen durch, die von den ukrainischen Truppen genutzt werden.
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die Regionen Saporoschje und Astrachan sind laut russischen Behörden drei Menschen getötet worden.
Im Gebiet Saporoschje traf ein ukrainischer Drohnenangriff ein ziviles Fahrzeug nahe dem Dorf Tschernosjomnoje. Eine im Jahr 1964 geborene Frau und ein Mann, Jahrgang 1962, erlagen ihren Verletzungen, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Zudem wurden nach Angaben Balizkis mehrere Fahrzeuge beschädigt. In Wassiljewka wurde ein Krankenwagen angegriffen, wobei eine Frau verletzt wurde.
Im Gebiet Astrachan wurde ein Privathaus im Bezirk Jenotajewski getroffen. Dabei kam die Bewohnerin ums Leben, ihr jugendlicher Sohn blieb unverletzt. Laut Gouverneur Igor Babuschkin richteten sich die nächtlichen Angriffe zudem gegen Industrie- und zivile Einrichtungen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär befreite die Ortschaften Andrejewskaja Obschtschina in der Volksrepublik Donezk (DVR) und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer
- ein Mannschaftstransporter
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- fünf gepanzerte Kampffahrzeuge
- sechs Artilleriegeschütze
- sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 91 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 144 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, vier Raketen aus den Mehrfachraketenwerfern und 797 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Kiew terrorisiert weiterhin Zivilisten im russischen Gebiet Belgorod
Die ukrainischen Einheiten haben am Montagvormittag (Ortszeit) mindestens zwölf Orte im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Dies teilt der lokale Krisenstab mit.
Ein Soldat der Drohnenabwehr in der Stadt Schebekino erlitt durch die Explosion eines unbemannten Fluggeräts schwere Verletzungen und starb noch vor Ort. Zwei weitere Soldaten seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, heißt es in der Mitteilung.
Im Gemeindebezirk Belgorod, zwischen den Dörfern Netschajewka und Nikolskoje, griff eine ukrainische FPV-Drohne ein Fahrzeug der lokalen Selbstverteidigungskräfte an, als sie Zivilisten Hilfe leisteten. Zwei Männer erlitten Splitterverletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken zahlreiche Sachschäden. Es seien zehn zivile Fahrzeuge, zwei Eigenheime, drei Betriebe, zwei soziale Einrichtungen sowie eine Infrastrukturanlage beschädigt worden.
Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium gibt in einer Mitteilung vom Montagvormittag (Moskauer Zeit) die Befreiung einer weiteren Ortschaft im Raum Saporoschje bekannt. Wie es heißt, wurde Nowossoloschino von Einheiten des Truppenverbands Ost befreit. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Russische Streitkräfte greifen weiterhin Häfen und Schiffe in der Ukraine an
Die russischen Truppen setzen ihre Angriffe auf Hafenanlagen und Seeschiffe der Ukraine fort, die zu militärischen Zwecken benutzt werden. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
In der Nacht zum Montag wurden demnach folgende Ziele von Kampfdrohnen zerstört:
- ein Patrouillenboot der Tarantul-Klasse, das die Sicherheit von Seeschiffen unter anderem an Entladestellen gewährleistete, sowie Treibstofftanks im Hafen "Odessa";
- ein Anlegeterminal, das die Entladung von Schiffen mit Militärgütern ermöglichte, Hangars mit militärischer Ausrüstung aus westlicher Produktion sowie Lagerhallen für Seedrohnen im Hafen "Ismail".
Artillerie unterstützt russische Einheiten bei Vormarsch an gesamter Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten im Einsatz. Wie es heißt, unterstützen sie die Einheiten an sämtlichen Frontabschnitten bei ihrer Offensive. "Wir starten in die neue Woche", heißt es in dem Beitrag der Behörde auf Telegram.
Brüssel plant Ausweitung antirussischer Sanktionen
Die Europäische Union will ihre Sanktionen gegen Russland in den kommenden Monaten deutlich verschärfen. Das erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einem Interview mit der Welt.
Die Sanktionen hätten Russland bereits mehr als eine Billion Euro gekostet, sagte Kallas. Das für Herbst geplante Maßnahmenspaket sei das weitreichendste seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Wie Russlands Präsident Wladimir Putin mehrfach betonte, sei die Politik der Eindämmung und Schwächung Russlands eine langfristige Strategie des Westens. Dennoch werde Russland mit der Herausforderung erfolgreich umgehen, die mit dem wirtschaftlichen Druck einhergehe.
Medien: Ukrainische Fernmeldesoldaten im Raum Sumy eingekesselt
Das ukrainische Kommando schickt weiterhin Fernmeldesoldaten zur Unterstützung der bei Krasnopol im Gebiet Sumy kämpfenden Einheiten, damit diese ihre Stellungen halten können. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die zuletzt abkommandierten Fernmeldesoldaten sollen demnach durch das russische Militär eingekesselt worden sein. Die Gruppe habe nach Angaben der Angehörigen Verluste erlitten. Jene Kämpfer, die am Leben geblieben seien, erhielten keinen Nachschub mehr.
Laut der Quelle seien außerdem Fallschirmjäger der 68. Brigade und Stoßtrupps der 47. Brigade "Magura" bei erfolglosen Gegenangriffen nahe des Dorfes Sadki ebenfalls im Raum Sumy außer Gefecht gesetzt worden. Der Gegner habe zudem schwere Verluste beim Versuch erlitten, in Richtung der Ortschaft Mogriza vorzurücken.
"Der Russe muss sterben" – Martens als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche
Es ist keine Geschichtsvergessenheit, die den FAZ-Journalisten Michael Martens zu verbalen Grausamkeiten treibt. Im Gegenteil, aus ihm spricht die ganze Erblast der deutschen Geschichte. Die Traumata, die nicht verarbeitet wurden, können eben solche "Blüte" treiben.
Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Flugabwehr neutralisiert Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Regionen
In der Nacht zum Montag hat die Luftverteidigung insgesamt 205 ukrainische Starrflüglerdrohnen über neun russischen Gebieten sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
DVR meldet Dutzende Angriffe binnen 24 Stunden
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 26 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 26 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 16. August bis 0:00 Uhr am 17. August (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Weitere zehn Zivilisten, darunter ein Kind, und zwei Mitarbeiter des Katastrophenschutzes erlitten Verletzungen.
Durch den Beschuss wurden zwei Eigenheime, eine zivile Infrastruktureinrichtung, Lastkraftwagen sowie Spezialfahrzeuge des Katastrophenschutzes beschädigt.
Gebiet Belgorod: Ukrainischer Raketenangriff fordert sechs Tote
Kiewer Kräfte haben das Dorf Kolosskowo im russischen Grenzgebiet Belgorod mit Raketen angegriffen. Dies gibt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew auf Telegram bekannt.
Laut dem Beamten wurden dabei sechs Zivilisten getötet. "Aus tiefstem Herzen spreche ich den Familien und Freunden der Verstorbenen mein aufrichtiges Beileid aus", schreibt Schuwajew in seinem Post.
Ihm zufolge erlitten vier weitere Einwohner, darunter ein 14-Jähriger, Verletzungen unterschiedlichen Schwerengrades. Die Ärzte leisteten den Betroffenen jede notwendige Hilfe.
Wie es heißt, sei am Ort des Einschlags ein Gebäude niedergebrannt, ein Pkw sei beschädigt worden.
Verteidigungsministerium: Russische Streitkräfte zerstören feindliche Fahrzeuge bei Kramatorsk
Einheiten des russischen Truppenverbands Süd sind im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk weiterhin erfolgreich auf dem Vormarsch. Dies bietet den Drohnenpiloten zusätzliche Möglichkeiten, gegnerische Ausrüstung und logistische Anlagen tief hinter den Verteidigungslinien anzugreifen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.
So hätten die russischen Drohnenpiloten jüngst bei einem Kampeinsatz bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) Pick-ups, Pritschenwagen, Quads sowie Motorräder zerstört, die die Nachschubeinheiten der ukrainischen Einheiten eingesetzt hätten.
16.08.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ein Toter und drei Verwundete nach ukrainischem Angriff auf Gorlowka
Ein Zivilist ist bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik ums Leben gekommen, berichtet der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko. Drei weitere Menschen erlitten seinen Angaben zufolge Verwundungen.
Russlands Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Im Verlauf des Tages haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 72 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, der Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.
Gebiet Cherson: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Beim Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein ziviles Fahrzeug im Gebiet Cherson ist ein Ehepaar ums Leben gekommen. Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Bei Druschbowka hat eine gegnerische Hornet-Drohne ein ziviles Fahrzeug angegriffen. In dem Auto befand sich ein Ehepaar, Unternehmer aus Nischnije Serogosy. Sie fuhren nach Melitopol, um Waren für ihren Laden zu besorgen. Durch den Angriff starben beide an Ort und Stelle."
Saldo betonte, dass Kiews Militär erneut vorsätzlich Zivilisten angegriffen hat, die keinen Bezug zu Kampfhandlungen hatten, und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.
Hunderte Drohnen Richtung Moskau: Russland meldet Großangriff
Die Ukraine hat in der Nacht zum Sonntag Hunderte Drohnen gegen Ziele in Russland gestartet. Dabei wurden mindestens sechs Menschen getötet.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Häfen und Schiffe
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Angriffe gegen die ukrainische Hafeninfrastruktur und Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden.
Nach Angaben der Behörde wurden im Verlauf des heutigen Tages eine Produktionsstätte und ein Ersatzteillager für Seedrohnen in der Hafenstadt Belgorod-Dnjestrowski, 40 Kilometer südwestlich von Odessa, mit Drohnen angegriffen. Ein weiteres Angriffsziel stellte ein Stellplatz für Patrouillenboote der ukrainischen Marine im Hafen Wilkowo, 138 Kilometer südwestlich von Odessa, dar.
Im Hafen von Odessa wurden zudem Treibstoff- und Waffenlager sowie drei Frachter und zwei Tanker angegriffen, die zum Transport von Kriegsgerät und Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Ein weiterer Frachter, der westliche Waffen in die Ukraine transportierte, wurde im Schwarzen Meer östlich von Odessa angegriffen.
Donezk: Ukrainischer Drohnenangriff zerstört Einkaufszentrum
In der Stadt Donezk ist ein Einkaufszentrum nach einem ukrainischen Drohnenangriff niedergebrannt. Alexei Kulemsin, Bürgermeister der Stadt, berichtete dazu auf Telegram:
"Nach erhaltenen Angaben wurde im Bezirk Kuibyschewski durch einen Drohnenangriff das Einkaufszentrum 'Galaktika' vernichtet."
Nach Angaben eines Korrespondenten der Donezker Nachrichtenagentur (DAN) sei der Angriff in der Nacht erfolgt, wonach ein massives Feuer ausbrach. Die Arbeit der Feuerwehr wurde durch das Risiko erneuter Attacken und eines Einsturzes des Gebäudes erschwert. Menschen kamen beim Angriff nicht zu Schaden, allerdings stürzten nach dem Brand die Mauern und das Dach des Gebäudes ein.
Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlicht ein Video vom Ort des Vorfalls und berichtet, dass am Ort des Angriffs ausländische Drohnenbauteile gefunden wurden.
Größtes Stahlwerk der Ukraine stellt Produktion teilweise ein
Das größte Stahlwerk der Ukraine, ArcelorMittal in der Stadt Kriwoi Rog, hat angekündigt, nach einem russischen Angriff die Produktion teilweise einzustellen. In einer Facebook-Publikation gibt das Unternehmen bekannt:
"Die Hauptproduktionsanlagen der Energieerzeugung und des Hochofenbetriebs sind beschädigt, und die Produktionsprozesse des Werks wurden teilweise eingestellt."
Das Stahlwerk in Kriwoi Rog produziert unter anderem Metallplatten für Waffen und Kriegsgerät des ukrainischen Militärs.
Ukrainische Drohne tötet Zivilistin im russischen Grenzgebiet Kursk
Im russischen Grenzgebiet Kursk ist die Zahl der Opfer durch ständige Attacken aus der Ukraine wieder angestiegen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf der Plattform MAX mit, dass eine ukrainische Drohne in der Siedlung Budki ein ziviles Auto attackiert habe. Das unbemannte Luftfahrzeug habe das Fahrzeugheck gerammt und dabei eine Insassin getötet. Der 74-jährige Fahrer habe Verletzungen erlitten.
Mehrere Opfer bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Zivilisten in LVR
Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, teilt auf der Plattform MAX mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 16 Bezirke der Region attackiert habe. Der Politiker meldet Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung. Wie Passetschnik präzisiert, sei im Bezirk Belokurakino der Fahrer eines Kleintransporters der Marke Gazelle ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne das Fahrzeug angegriffen habe. In der Stadt Lissitschansk habe das ukrainische Militär einen Wassertankwagen angegriffen, wobei zwei Männer im Alter von 33 und 44 Jahren verletzt worden seien. Bei der Attacke auf ein Mehrfamilienhaus im Bezirk Swatowo habe eine 66-jährige Frau Verletzungen erlitten. In der Nähe der Ortschaft Nowopskow sei ein 42-jähriger Autofahrer zu Schaden gekommen.
RT DE-Exklusiv: Unter Beschuss – Rettung von Zivilisten aus Konstantinowka
Russische Soldaten evakuieren weiterhin Zivilisten aus Konstantinowka und müssen dabei verminte Straßen sowie Drohnenangriffe überwinden. RT-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die Einsatzkräfte und spricht mit Soldaten und Evakuierten über den gefährlichen Weg aus dem Kampfgebiet. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Medienbericht: Ukraine setzt britische Drohnen für Angriffe tief in Russland ein
Laut einem Medienbericht soll das ukrainische Militär begonnen haben, Drohnen aus britischer Produktion für Angriffe tief in Russland einzusetzen. Wie die Times unter Berufung auf Quellen in den ukrainischen Streitkräften schreibt, seien Drohnen zweier britischer Rüstungsunternehmen unter anderem für Schläge gegen russische Erdölraffinerien in Wolgograd und Jaroslawl zum Einsatz gekommen. Das Blatt nennt dabei explizit unbemannte Luftfahrzeuge des Typs Nyan aus Produktion des Unternehmens Callen-Lenz mit Sitz in der englischen Grafschaft Wiltshire.
Ukrainische Attacken auf Grenzgebiet Belgorod fordern zwei weitere Menschenleben
Der Interimsgouverneur des russischen Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Attacke auf einen zivilen Bus mit Arbeitern eines Unternehmens im Bezirk Rakitnoje. Infolge der Attacke sei eine Frau ihren Verletzungen erlegen. Der Politiker spricht der Familie der Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus. Wie Schuwajew ferner mitteilt, habe eine weitere Frau ein schweres offenes Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Drei weitere Frauen und vier Männer seien durch Splitter verletzt worden. Noch eine Frau habe ein Barotrauma des Ohres erlitten.
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets meldet noch ein Todesopfer. Ein Einwohner der Siedlung Rschewka sei ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto attackiert habe. Neben dem Auto seien zwei Einfamilienhäuser und eine Stromleitung beschädigt worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Kudijewka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Russkije Tischki, Prikolotnoje und Swetlitschnoje im Gebiet Charkow sowie Olschanka, Kijaniza, Pissarewka, Grafskoje, Ulanowo, Korenek und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 200 Soldaten verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwölf Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Selischtsche und Isjum im Gebiet Charkow sowie Majaki, Losowoje und Woltschi Jar in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos und zwei Geschütze zerstört.
Der Truppenverband Süd habe die Ortschaft Perschomarjewka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Schabelkowka, Kramatorsk, Wyssokoiwanowka und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 250 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Autos und ein Geschütz verloren.
Der Truppenverband Mitte setze ebenfalls seinen Vormarsch fort, indem er zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Raiskoje, Dobropolje, Rubeschnoje, Druschkowka, Lenina und Sergejewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 365 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Mehrfachraketenwerfer zerstört worden.
Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Mirowka, Timoschewka und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje sowie Malinowka und Kilomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 330 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malokaterinowka, Grigorowka, Dimitrowo und Juljewka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 35 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 17 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und -lager, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen sowie 159 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden 14 Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete, neun Flamingo-Marschflugkörper und 1.478 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 209.977 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.598 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.772 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.166 Geschütze und Mörser verloren.
Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 70 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 70 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 372 Drohnen eingesetzt, von denen 246 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne seien zwei Einwohner der Siedlung Tscheremoschnoje verletzt worden. Bei der Explosion einer FPV-Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Bessonowka schwere Verletzungen erlitten. Ein weiterer Mann sei bei einer ukrainischen Attacke auf die Siedlung Malinowka zu Schaden gekommen. In der Stadt Gubkin sei ein Mann verletzt worden, als eine Drohne auf dem Gelände eines Betriebs explodiert sei. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf ein Auto seien in der Siedlung Krasnaja Jaruga zwei Frauen verletzt worden. Außerdem habe am Samstag ein Mann ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 14. August bei der Explosion einer Drohne in der Siedlung Oktjabrski ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.
Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Mehrfamilienhäuser, 39 Einfamilienhäuser, acht Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, eine Garage, zwei Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug und 31 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. August bis 8 Uhr MESZ am 16. August 170 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 32-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Siedlung Nischni Mordok ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Wischnewo seien ebenfalls ein Wohnhaus und ein Auto zu Schaden gekommen.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. August 15 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Gladkowka — 2,
- Gornostajewka — 3,
- Molotschnoje — 3,
- Nowoalexejewka — 3,
- Nowokijewka — 2,
- Tschaplinka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Kiews Fähigkeit, Russland zu schaden, wird der Ukraine keinen Frieden bringen
Das Ziel der Ukraine besteht heute darin, Russland maximalen Schaden zuzufügen. Im Fokus der militärischen Sonderoperation steht nach Angaben der Führung in Moskau die Gewährleistung der Sicherheit des Landes, sodass die Kampfhandlungen nicht eingestellt werden können, solange von Kiew aus auch nur die geringste Gefahr für Russland ausgeht.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Boris Dscherelejewski auf unserer Website.
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: Mindestens fünf Tote
Das südrussische Gebiet Rostow hat auch in der vergangenen Nacht eine massive Drohnen- und Raketenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram mitteilt, seien über drei Städten und neun Bezirken der Region mehr als 150 unbemannte Luftfahrzeuge und Raketen zerstört worden. Das Ausmaß der Schäden werde momentan präzisiert, so der Politiker.
Sljussar meldet inzwischen fünf Tote und drückt den Angehörigen der Getöteten sein tiefstes Beileid aus. Ein weiterer Zivilist sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Gouverneur. Der Politiker berichtet zudem über viele Sachschäden. Neben mehreren Wohnhäusern seien auch eine Eisenbahnstation und eine Geflügelfarm zu Schaden gekommen.
Russland meldet Angriff auf Flamingo-Hersteller in Kiew
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über weitere Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Am Morgen seien Rüstungswerke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, eine der landesweit größten Ölraffinerien in der Stadt Krementschuk und ein Hüttenwerk in der Stadt Kriwoi Rog getroffen worden. Bei den Attacken habe das russische Militär Langstreckendrohnen sowie boden- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen verwendet.
Unter den in Kiew getroffenen Zielen nennt die Militärbehörde in Moskau die Fabrik Fire Point, die Bauteile für Flamingo-Marschflugkörper hergestellt haben soll, und das Werk Kiew-111, das Bauteile für verschiedene Drohnensysteme produziert haben soll. Außerdem meldet das russische Verteidigungsministerium einen erfolgreichen Angriff auf einen Trockenfrachter im Hafen der Stadt Odessa, der Militärgüter an Bord gehabt haben soll.
Zuvor hat der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko über Explosionen in der Stadt berichtet. Auf der Plattform Telegram forderte er die Einwohner der Millionenstadt auf, in ihren Schutzräumen zu bleiben. In zwei Stadtbezirken gebe es Brände. Mindestens eine Person sei verletzt worden.
Die ukrainische Luftwaffe berichtete auf Telegram zudem von Angriffen mit Raketen, Gleitbomben und unbemannten Luftfahrzeugen auf andere Landesteile, darunter auf die Industriestädte Krementschuk und Kriwoi Rog. In Kriwoi Rog sollen nach Angaben der örtlichen Behörden 13 Personen verletzt worden sein. Eine Frau sei ums Leben gekommen, hieß es.
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Moskau: Drei Menschen verletzt
Im Zeitraum vom Samstagabend bis 5.30 Uhr MESZ haben die ukrainischen Streitkräfte eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt Moskau unternommen. Wie Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr in dieser Zeit über dem Großraum Moskau 201 unbemannte Luftfahrzeuge unschädlich gemacht. Der Politiker meldet dabei drei Verletzte. Die Menschen seien in der Nähe des Moskauer Autobahnrings (MKAD) zu Schaden gekommen. An den Absturzstellen der abgefangenen unbemannten Luftfahrzeuge seien Sicherheitskräfte im Einsatz. Weitere Details gibt Sobjanin nicht bekannt.
Gouverneur meldet eine der massivsten ukrainischen Drohnenattacken auf Gebiet Moskau
Andrei Worobjow, Gouverneur des Gebiets Moskau, spricht auf Telegram von einer der massivsten ukrainischen Attacken seit der letzten Zeit. Ihm zufolge habe die russische Luftabwehr in der Nacht über zehn Bezirken 187 ukrainische Drohnen abgefangen. Der Politiker meldet Opfer und Schäden.
Im Bezirk Ramenskoje sei ein 83 Jahre alter Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne auf ein Einfamilienhaus gestürzt sei. Der Politiker meldet darüber hinaus drei Verletzte nahe der Stadt Podolsk. In der Stadt sei außerdem ein Lagerhaus des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein weiterer Mann sei in der Stadt Klimowsk verletzt worden. Bei ihm handele es sich um einen Lkw-Fahrer. Auch eine Einwohnerin der Siedlung Schelesnodoroschny und ein Einwohner der Gartengenossenschaft Lesnow seien verletzt worden. In der Stadt Domodedowo habe ein Lagerhaus mit Medikamenten Feuer gefangen. In der Stadt Kaschira sei ein Polizeirevier beschädigt worden. Zudem seien in verschiedenen Ortschaften mehrere Wohnhäuser zu Schaden gekommen, teilt Worobjow mit.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 822 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 822 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
DVR meldet 42 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 42 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 50 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. August bis 0 Uhr am 16. August (Ortszeit) wurden vier Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, 16 zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 34 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person getötet, zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen vier Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw, Busse und Autos.
NATO-Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab
Ein spanisches F-18-Kampfflugzeug hat im Rahmen einer NATO-Mission eine Drohne über Rumänien abgeschossen. Die Drohne habe um 04.44 Uhr Ortszeit den nationalen Luftraum verletzt, teilte das rumänische Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Der Abschuss sei um 05.01 Uhr Ortszeit erfolgt. Die Überreste der Drohne seien auf ein unbewohntes Gebiet zwischen den Ortschaften Băleni und Cudalbi im Kreis Galați gestürzt. Es sei bereits die vierte in diesem Jahr abgeschossene Drohne.
Zur Herkunft machte das Ministerium allerdings keine Angaben. Die Radare hätten das unbemannte Luftfahrzeug geortet, als es aus dem benachbarten Moldawien etwa 24 Kilometer nördlich der Ortschaft Galați in den Luftraum des EU- und NATO-Staates eingedrungen sei.
Im Juli hatten rumänische F-16-Kampfjets erstmals drei mutmaßlich russische Drohnen abgeschossen. In diesem Jahr war zudem eine mutmaßlich russische Drohne in einen Wohnblock in der Stadt Galați nahe der Grenze zur Ukraine gestürzt und hatte zwei Menschen verletzt. Rumänien hat eine 600 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine.
15.08.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Flugabwehr zerstört im Laufe des Tages 180 ukrainische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 180 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden diese zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über elf Gebieten Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
FT: Ukraine verschweigt Zahl russischer Raketen – denn sie kann nicht abfangen
Seit einiger Zeit berichtet die Ukraine nicht mehr über die Zahl der von Russland abgefeuerten Raketen. Laut einem Bericht der Zeitung Financial Times (FT) steht die Maßnahme mit einer geringen Abfangfähigkeit in Verbindung. Außerdem ziele diese Taktik darauf ab, die Moral der Bevölkerung aufrechtzuerhalten.
Die Verbergung der Daten sei nach einer Reihe massiver Angriffe Anfang August, die Kiew nicht abwehren konnte, deutlich geworden. Die Lage habe einen kritischen Mangel an Abfangraketen offengelegt, insbesondere an Patriot-Raketen.
Russische Behörden melden Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle in Melitopol wurde ein Zivilist verletzt, berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki. Ein in der Nähe geparkter Lkw geriet durch den Angriff in Brand.
Im Dorf Wassiljewka im Gebiet Brjansk schlug eine Kamikaze-Drohne in ein Wohnhaus ein. Nach Angaben des kommissarischen Gouverneurs Jegor Kowaltschuk wurden zwei Menschen verwundet.
Aufgrund der Angriffe auf das Gebiet Belgorod erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Einer von ihnen befindet sich in kritischem Zustand. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe.
Kiews Truppen greifen zivile Objekte in AKW-Stadt Energodar an
Ukrainische Truppen haben die Einsatzzentrale des Katastrophenschutzes in Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje attackiert. Laut Bürgermeister Maxim Puchow erfolgte der Angriff in der vergangenen Nacht. Es brach ein Brand aus, den die Mitarbeiter der Zentrale umgehend selbstständig löschten.
Außerdem schlug eine FPV-Drohne in einen Pkw ein, das Fahrzeug wurde schwer beschädigt, fügt Puchow hinzu. Es gab keine Verletzten.
Russland bittet USA und Türkei um Klarstellung zu Plänen über Waffenlieferungen an Ukraine
Das russische Außenministerium hat die USA und die Türkei um Aufklärung bezüglich der vom US-Kongress veröffentlichten Informationen gebeten, sagt die Sprecherin des Ressorts Maria Sacharowa.
Es handelt sich um die mögliche Übergabe von US-Waffen und -Munition im Besitz der türkischen Armee an die Ukraine.
Sacharowa zufolge sind die Umstände und Bedingungen einer möglichen Waffenübergabe weiterhin unklar. Es sei zudem unbekannt, wer den Re-Export initiiert habe sowie wie und wann die Waffen in die Ukraine gelangen könnten.
Die Lieferung neuer Waffen an Kiew werde den Ukraine-Konflikt zwar nicht wesentlich beeinflussen, aber die Beziehungen zu Washington und Ankara beschädigen, betont Sacharowa. Das gegenseitige Vertrauen werde durch den Versuch untergraben, sich friedensstiftender Rhetorik zu bedienen und gleichzeitig die Ukraine mit Waffen zu beliefern.
Vor Kurzem hatte das US-Außenministerium den Kongress über die Absicht informiert, die Lieferung von Raketen verschiedener Typen aus türkischen Beständen an die Ukraine zu genehmigen. Das Paket umfasst unter anderem ATACMS-Munition und M270-Mehrfachraketenwerfer.
Russische Armee trifft Depots mit Militärgütern im Hafen von Odessa
Die russischen Streitkräfte haben weitere Angriffe auf die Hafeninfrastruktur in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurden Depots mit Militärgütern, die für ukrainische Truppen vorgesehen sind, im Hafen von Odessa getroffen.
Gebiet Charkow: Betankungsanlage für ukrainische Militärfahrzeuge zerstört
Russische Truppen haben eine Betankungsanlage für ukrainische Militärfahrzeuge in Werbowka im Gebiet Charkow zerstört. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Bei dem Angriff kamen Geran-Kampfdrohnen zum Einsatz.
Selenskijs Raketen-Rechenfehler: Darum halten seine Zahlen der Realität nicht stand
Selenskij hätte gerne zehn Prozent des Bestands an Patriot-Abfangraketen. Das würde es der Ukraine ermöglichen, jede russische ballistische Rakete abzufangen. Doch die Raketenrechnung des ukrainischen Präsidenten kann aufgrund verschiedener Faktoren nicht aufgehen.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
Mehrere ukrainische Drohnen über Sewastopol abgefangen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol abgewehrt. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden sechs Drohnen vom Himmel geholt. Es gab keine Verletzten.
Mehr als 1.700 Drohnen innerhalb einer Woche in Richtung Moskau geflogen
Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind insgesamt 1.743 unbemannte Flugzeuge der Ukraine in Richtung Moskau geflogen, erklärt Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt. Der Großteil der Drohnen wurde zum Absturz gebracht, 123 davon im Anflug auf Moskau.
Russische Armee zerstört Gasverteilerstation im Gebiet Tschernigow
Die russischen Streitkräfte haben eine Gasverteilerstation in Radomka im Gebiet Tschernigow getroffen und zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Außerdem wurden am Vortag im Gebiet Tschernigow ein Umspannwerk im Dorf Gorodnja sowie ein Lager- und Abschussort für Kampfdrohnen im Dorf Pekurowka getroffen.
Für die Angriffe wurden Geran-Kampfdrohnen eingesetzt.
Kriwoi Rog nach Angriff teilweise ohne Strom
Laut ukrainischen Medienberichten ist Kriwoi Rog unter Beschuss geraten. Die Stadt sei teilweise ohne Strom.
Außerdem werde die Stadt Kropiwnizki angegriffen. Vier Marschflugkörper sollen dort eingeschlagen sein.
Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram andauernde Drohnenaktivitäten über dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker spricht dabei sowohl von Kampf- als auch von Aufklärungsdrohnen. Viele Drohnen seien zuletzt unter anderem über den Städten Melitopol und Energodar registriert worden. Infolge der Angriffe in den letzten 24 Stunden gebe es sieben Verletzte. In der Stadt Melitopol seien drei Menschen verletzt worden. Ein Mann sei auf der Straße zwischen den Siedlungen Lunatscharskoje und Schewtschenko zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer weiteren Drohnenattacke auf ein Auto seien in der Stadt Dnjeprorudny eine Frau und ihre beiden Kinder im Alter von 14 und zehn Jahren verletzt worden.
Außerdem berichtet Balizki über beschädigte Wohnhäuser in Wassiljewka, Balki und Michailowka. In der Stadt Energodar sei das Dach eines Lebensmittelgeschäfts zu Schaden gekommen. In der Siedlung Nowodanilowka sei ein Gebäude auf dem Gelände einer Farm getroffen worden, so der Politiker.
Der Gouverneur bezeichnet die Situation in der Region als angespannt. Balizki ruft seine Landsleute dazu auf, Ruhe zu bewahren und nur offiziellen Informationen zu vertrauen.
Lawrow warnt: "Metastasen des Nationalsozialismus" dringen in Merz-Regierung vor
Nach Ansicht des russischen Außenminister Sergej Lawrow dringen die Metastasen des Nationalsozialismus in der deutschen Gesellschaft unter Bundeskanzler Merz weiter nach oben vor. Dies erklärte der Diplomat in einem Interview mit der russischen Medienanstalt WGTRK. Lawrow äußerte sich auch zu den gefährlichen Entwicklungen in der EU und zur möglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den USA.
Wir zeigen die Highlights des Gesprächs. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. August 16 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kairy — 2,
- Rasdolnoje — 2,
- Golaja Pristan — 3,
- Tschulakowka — 2,
- Ljubimowka — 3,
- Radensk — 2,
- Kachowka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Dnjeprjany und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 78 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 78 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 16 Geschosse abgefeuert und 306 Drohnen eingesetzt, von denen 192 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Samostje sei ein Einwohner ums Leben gekommen. Ein Einwohner der Ortschaft Oktjabrski habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne einen Kleintransporter attackiert habe. In der Siedlung Nikolajewka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne vor seinem Haus detoniert sei. Bei der Detonation einer Drohne sei auch ein Einwohner der Kleinstadt Rakitnoje zu Schaden gekommen. Ein weiterer Mann sei verletzt worden, als eine FPV-Drohne in dem Ort Russkaja Berjoska ein Landwirtschaftsfahrzeug angegriffen habe. In der Siedlung Semeiny habe ein Mann schwere Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino sei eine Frau zu Schaden gekommen. Eine andere Einwohnerin von Schebekino habe am Freitagabend ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem sie bereits am 5. August bei der Detonation einer Drohne ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden insgesamt zwei Mehrfamilienhäuser, 32 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, fünf Geschäfte, drei Betriebe, zwei Lagerhäuser, drei Scheunen, vier Garagen, drei Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug, ein Bus, drei Lkw, ein Kleintransporter und 40 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Ost
Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat die Kommandozentrale des Truppenverbandes Ost besucht, der an der russischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligt ist. Wie die Militärbehörde auf Telegram mitteilte, habe sich der Minister den Bericht des Verbandskommandos über die laufende Situation an der Kontaktlinie und die Handlungen des Gegners angehört.
Nach Angaben des Ost-Befehlshabers Generaloberst Pjotr Bolgarew habe der Truppenverband bei seinem Vormarsch in diesem Sommer inzwischen 19 Ortschaften befreit. Man verbessere kontinuierlich die Luftaufklärung und die Luftabwehr, indem man mehr Radarsysteme und Antidrohnenmittel einsetze. Um die Effizienz der Drohnenbekämpfung zu steigern, habe man ein einheitliches Informationssystem entwickelt.
Beloussow überprüfte zudem, wie die Einheiten ihre Kampfaufgaben erfüllten, und zeichnete anschließend eine Einheit des Truppenverbandes sowie Kämpfer aus, die sich besonders hervorgetan hatten.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Städte Sumy und Charkow, der Ortschaften Slawgorod, Pissarewka und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy und Balakleja, Karassewka, Maly Burluk, Kudejewka und Rubeschnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 245 Armeeangehörige verloren. Sieben Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podliman und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Donezkoje, Swjatogorsk, Majaki und Stary Karawan in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Orechowatka und Nikolaipole in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 220 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 26 Autos, eine Panzerhaubitze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.
Der Truppenverband Mitte setze seinen Vormarsch fort, indem er zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Dobropolje, Staroraiskoje, Krasnopodolje, Nowogrischino, Annowka und Matjaschewo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien ein Mehrfachraketenwerfer, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.
Der Truppenverband Ost habe die Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Swoboda, Dolinka, Nowossoloschino und Noworosowka im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 315 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaft Nowoworonzowka im Gebiet Cherson, der Stadt Cherson und der Ortschaft Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 23 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, 17 Marschflugkörper des Typs Flamingo, vier HIMARS-Raketen und 1.328 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 208.499 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.583 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.771 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.154 Geschütze und Mörser verloren.
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 14. August bis 8 Uhr am 15. August (MESZ) 184 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 67-mal evakuierte Ortschaften in Grenznähe unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Stadt Rylsk ein Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Im Dorf Ryschewka sei ein ehemaliges Schulgebäude beschädigt worden. In den Dörfern Perwoje Jankowo und Kasatschja Kamenka gebe es zwei beschädigte Einfamilienhäuser. In der Ortschaft Bolschoje Soldatskoje sei eine Stromleitung beschädigt worden.
Von Rotterdam in die Ukraine: Streit um das Erbe von Jewgeni Konowalez
Die sterblichen Überreste des ukrainischen Nationalisten Jewgeni Konowalez sollen nach ihrer Exhumierung in den Niederlanden in die Ukraine überführt und dort auf einem Gedenkfriedhof beigesetzt werden. Die russische Botschaft in Den Haag kritisierte den Schritt scharf und warf den Niederlanden vor, die Verherrlichung nationalistischer Kräfte und NS-Kollaborateure in der Ukraine zu ignorieren.
Der Politikwissenschaftler Wladimir Karassjow bezeichnete die geplante Umbettung als einen weiteren PR-Schritt der Regierung Selenskij und als Ausdruck der heutigen ukrainischen Geschichtspolitik.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
Moskau drängt auf ausländische Vermittlung bei Gesprächen mit Kiew
Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen zu Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik, hat im Gespräch mit der Zeitung Iswestija erneut Russlands Bereitschaft betont, mit der Ukraine über ein Ende des Blutvergießens zu verhandeln. Der Konflikt könne friedlich, ohne zusätzliche Zerstörungen und unnötige Verluste gelöst werden, sagte der Diplomat. Zugleich unterstrich er, dass Moskau seine Ziele nicht aufgeben werde. Nach Ansicht Miroschniks sollten zu möglichen russisch-ukrainischen Verhandlungen auch andere Länder hinzugezogen werden.
"Da Beschlüsse nicht in Kiew getroffen werden, ist es kaum sinnvoll, Verhandlungen ohne ausländische Beteiligung zu führen. Die Ukraine kann nicht selbstständig die Erfüllung jener Vereinbarungen garantieren, die potenziell im Rahmen solcher Verhandlungen erzielt werden könnten."
Gebiet Rostow: Sieben Siedlungen nach ukrainischer Attacke ohne Strom
In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine Attacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram, über drei Bezirken der Region seien ungefähr zehn ukrainische Drohnen und Raketen abgefangen worden. Der Politiker meldet zwar keine Opfer, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Bezirk Millerowo mehrere Stromleitungen beschädigt worden. In sieben Siedlungen mit etwa 1.000 Einwohnern gebe es nun keinen Strom mehr. Ein Reparaturteam sei inzwischen im Einsatz.
Zwei Verletzte bei Drohnenattacke auf Gebiet Moskau
Das Gebiet Moskau ist auch in der vergangenen Nacht Ziel einer Drohnenattacke aus der Ukraine geworden. Gouverneur Andrei Worobjow teilt auf Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über sechs Bezirken der Region acht unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Der Politiker meldet Opfer und Schäden. In der Stadt Schatura habe eine Drohne ein Einfamilienhaus getroffen. Eine 55-jährige Frau und ein neun Jahre altes Kind seien verletzt worden. Worobjow bezeichnet den Zustand des Minderjährigen als schwer. Das Kind solle demnächst in eine renommierte Kinderklinik in der Hauptstadt Moskau verlegt werden. Die Frau habe eine Verletzung am Kopf erlitten. Das Dach des Hauses sei beschädigt.
Russland greift weiterhin ukrainische Häfen und Schiffe an
Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Abend des 14. August und in der Nacht zum 15. August Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien die Häfen Juschny, Odessa und Ismail getroffen worden. Unter den getroffenen Zielen nannte das Verteidigungsministerium ein Depot mit Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär, ein Patrouillenboot, das Schiffe mit Militärgütern eskortiert habe, sowie Lagerhäuser für Militärgüter und Kraftstoff. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.
Selenskij warnt Ägypten vor Engpässen bei Lebensmitteln
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Freitagabend mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sisi über die Bedrohung der Nahrungsmittelversorgung durch Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer beraten. Die Ukraine sei einer der größten Lebensmittellieferanten für Ägypten und viele andere Länder in Afrika und im Nahen Osten, teilte Selenskij auf der Plattform X mit. Wegen des Krieges seien diese Lieferungen nun ernsthaft bedroht. Man verzeichne bereits einen deutlichen Rückgang, was zu steigenden Preisen und Engpässen führen könne. Beide Länder hätten vereinbart, an Lösungen zu arbeiten.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 598 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 598 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Lipezk, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
DVR meldet 34 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 34 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 40 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. August bis 0 Uhr am 15. August (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Weitere zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden vier Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Busse, Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 39 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwölf Zivilisten, darunter ein Jugendlicher, verletzt. Zu Schaden kamen sechs Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge.
Deutsche Botschaft warnt Reisende in der Ukraine
Die deutsche Botschaft in Kiew warnt Reisende in der Ukraine vor möglichen weiteren russischen Angriffen. Mit Blick auf den ukrainischen Unabhängigkeitstag am 24. August könnten insbesondere die Energieversorgung und wichtige Verkehrsknotenpunkte verstärkt angegriffen werden, teilt die Botschaft mit. Besonders bei Zugfahrten sei Vorsicht geboten. Die ukrainische Bahn und ihre Infrastruktur seien weiterhin Ziele russischer Luftangriffe.
Wegen des Krieges gilt für die gesamte Ukraine nach wie vor eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.
14.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
In Kiew werden Köpfe rollen: Ukraine hat Selenskijs Luftkrieg verloren
Der ukrainische Machthaber hatte Anfang des Sommers eine 40 Tage dauernde "Luftoffensive" angekündigt, die Moskau zum Frieden zu ukrainischen Bedingungen zwingen werde. Die 40 Tage sind abgelaufen, und erstaunt müssen auch westliche Analysten und Medien feststellen, dass die Realität eine andere ist.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow.
Ukraine: Mehr als zehn Menschen in einer Woche in TZK totgeprügelt
In der Ukraine sollen innerhalb einer Woche mehr als zehn Menschen in territorialen Rekrutierungszentren (TZK) zu Tode geprügelt worden sein. Dies teilen russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Im Gebiet Winniza starb der Mobilisierte Nikolai Mischtschenko in einem Krankenhaus. Er hatte zwei Tage in einem TZK verbracht und war dort von "Menschenjägern" brutal zusammengeschlagen worden. Die örtliche Polizei habe als Todesursache einen Unfall angegeben.
Unterdessen meldete auch das ukrainische Staatliche Ermittlungsbüro einen Fall von Gewalt in einem Rekrutierungszentrum. Im Gebiet Iwano-Frankowsk habe ein betrunkener Mitarbeiter einen Untergebenen geschlagen. Der Mann wurde mit mehreren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Brjansk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Raketenangriff auf Wohnhaus steigt auf neun
Im Gebiet Brjansk wurden am Morgen und am Nachmittag mehrfach Raketen- und Drohnenalarme ausgelöst. Später teilte der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit, dass ukrainische Truppen ein Wohnhaus im Sowjetski-Bezirk von Brjansk mit Raketen angegriffen hätten. Dabei brach ein Feuer aus und die Bewohner wurden evakuiert.
Bei dem Angriff kam ein Mensch ums Leben, neun weitere wurden verletzt. Drei Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Am Abend konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Freiwillige helfen den Bewohnern nun bei der Beseitigung der Schäden in den Wohnungen und im Innenhof.
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken
Bei Angriffen der Ukraine auf die Donezker Volksrepublik (DVR) und das Gebiet Belgorod sind weitere Zivilisten getötet oder verletzt worden. In der Stadt Gorlowka in der DVR kam im zentralen Stadtbezirk eine Frau durch einen Angriff der Ukraine ums Leben. Bei einem Drohnenangriff im Stadtzentrum wurden zudem sieben weitere Zivilisten verletzt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.
In der Stadt Jenakijewo wurden außerdem zwei Mitarbeiter eines Hypermarkts verletzt. In der Nacht war das Einkaufszentrum "Galaktika" bei einem massiven ukrainischen Angriff zerstört worden. Das Feuer erfasste eine Fläche von rund 8.000 Quadratmetern. Die Löscharbeiten wurden durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert.
Auch im Gebiet Belgorod wurden zwei Menschen verletzt. Im Dorf Nikolajewka detonierte eine FPV-Drohne auf dem Gelände eines Privathauses. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen am Auge, am Brustkorb und am Oberschenkel. In der Siedlung Rakitnoje wurde ein weiterer Mann durch die Explosion einer Drohne verletzt. Er erlitt ein Drucktrauma und wird ambulant behandelt.
Experte: Ukrainische Truppen könnten Slawjansk und Kramatorsk im Herbst verlieren
Die ukrainischen Streitkräfte sollten die Städte Slawjansk und Kramatorsk noch vor Herbstbeginn verlassen. Andernfalls drohe ihnen ein "heißer" September mit anschließender Niederlage. Dies erklärte der Militärexperte und ehemalige US-Armeeoffizier Stanislaw Krapiwnek dem Nachrichtenportal mk.ru.
Seiner Einschätzung nach könnte die Stadt Orechow bereits Ende August fallen. Dort sei eine rund 2.000 Mann starke ukrainische Gruppierung eingeschlossen. Auch für die Gruppierung im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk gebe es kaum Rückzugsmöglichkeiten.
"Das Problem für die Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk besteht auch darin, dass sie nirgendwohin zurückweichen kann. Bis Dnjepropetrowsk gibt es hier ebenfalls nur Steppendörfer und offene Felder. Wohin der Gegner auch fliehen würde – in Richtung Poltawa, Dnjepropetrowsk oder Charkow –, er müsste 30 bis 40 Kilometer über freies Feld zurücklegen. Durchbrechen könnten höchstens Einzelne."
Unterdessen wächst laut Bild in der Ukraine die Sorge über die Lage rund um Kramatorsk und Slawjansk. Der Druck der russischen Streitkräfte nehme dort zu, während sich die Frontlinie den Städten allmählich nähere. Zuvor hatte die Ukraine über ein Vorrücken russischer Truppen im Raum Konstantinowka berichtet.
Rumänien: Drohne nahe der Grenze zur Ukraine abgestürzt
Das rumänische Verteidigungsministerium hat den Absturz einer Drohne in einem Waldgebiet nahe der ukrainischen Grenze gemeldet. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten oder Sachschäden. In einer Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Am Freitag, dem 14. August, erhielt das Verteidigungsministerium über die einheitliche Notrufnummer 112 die Meldung über den Absturz einer Drohne im Raum Luncavița im Kreis Tulcea, fünf Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Die Drohne stürzte in einem Waldgebiet ab und verursachte nach vorläufigen Angaben weder Opfer noch Sachschäden."
Die Drohne sei von den Radarsystemen des Ministeriums nicht erfasst worden, da sie in sehr geringer Höhe geflogen sei. Ein Hubschrauberteam des Ministeriums soll das Absturzgebiet untersuchen. Das rumänische Parlament hatte zuvor ein Gesetz verabschiedet, das den Abschuss von Drohnen erlaubt, die den rumänischen Luftraum verletzen. Die NATO hat zudem die Überwachung des rumänischen Luftraums verstärkt.
Medien: Selenskijs Patriot-Forderungen sorgen für Unmut in Polen
In Warschau sorgt insbesondere Kiews Vorgehen bei den Forderungen nach Patriot-Raketen für Irritation. Zugleich verstehe man, dass Selenskijs Auftreten mit der verzweifelten Lage der Ukraine zusammenhänge, berichtet Wirtualna Polska.
Kiew geht demnach davon aus, dass Polen eine größere Zahl von Patriot-Raketen liefern könnte. In Warschau wird jedoch betont, dass es keine offizielle Anfrage aus der Ukraine gebe. Diskussionen über die Medien und Versuche, moralischen Druck auszuüben, würden als unangemessen empfunden. Das Blatt zitiert einen Vertreter des polnischen Verteidigungsministeriums:
"Selenskij hat die polnischen Patriot-Raketen gezählt und entschieden, dass wir uns eine große Spende leisten können. Uns überrascht, woher er die Gewissheit über die Zahl der PAC-3-MSE-Raketen in unseren Lagern nimmt. Außerdem sollte eine solche Diskussion mit einer offiziellen Anfrage beginnen und nicht mit einem Interview."
Selbst im Falle einer Zustimmung Warschaus gehe es laut Wirtualna Polska lediglich um einige wenige Raketen. Der Bestand der polnischen Armee wird auf rund 200 PAC-3-MSE-Raketen geschätzt. Auch die geplante Übergabe polnischer MiG-29-Kampfjets im Austausch gegen ukrainische Technologien und Drohnen stößt dem Bericht zufolge auf Schwierigkeiten. Die Verhandlungen seien weitgehend abgeschlossen, doch es gebe Zweifel an der Zuverlässigkeit der ukrainischen Partner. Eine Quelle der Zeitung sagte:
"Mit den Ukrainern kann man sich einigen und alles unterschreiben. Die Frage ist, ob sie es auch umsetzen werden."
Die Übergabe der MiG-29 könnte dem Bericht zufolge in den kommenden Wochen erfolgen.
Gebiet Kursk: Mann fährt auf Sprengsatz und wird verletzt
Bei der Feldarbeit ist im Gebiet Kursk ein 41-jähriger Mann auf einen Sprengsatz der ukrainischen Streitkräfte gefahren und dabei verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mit. Der Mann kam mit einem Drucktrauma in die Poliklinik des Zentralen Bezirkskrankenhauses von Rylsk. Laut dem Gouverneur sind die Verletzungen leicht. Für den Mann bestehe keine Gefahr. Er werde ambulant behandelt und ärztlich überwacht.
Gebiet Cherson: Fünf Tote und 31 Verletzte durch ukrainische Angriffe
Innerhalb einer Woche sind im Gebiet Cherson fünf Zivilisten getötet und 31 weitere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit. Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 7. bis zum 14. August. Zudem seien innerhalb einer Woche 144 ukrainische Kampfdrohnen vom Typ Flugzeug abgeschossen und elf explosive Gegenstände unschädlich gemacht worden.
Lawrow zum Ukraine-Konflikt: "Wir werden viel härtere Methoden anwenden, um alles zu zerstören"
Moskau werde als Reaktion auf ukrainische Terroranschläge härtere Methoden im Konflikt anwenden, so der russische Außenminister. Sergej Lawrow betonte zugleich, dass man sich dabei nicht auf Kiews Niveau herablassen werde. Inzwischen hat Moskau Selenskijs Vorschlag zu einer begrenzten Waffenruhe im Schwarzen Meer zurückgewiesen.
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Mann stirbt zwei Tage nach Mobilisierung in ukrainischem Krankenhaus
Zwei Tage nach seiner Mobilisierung ist ein Einwohner des Dorfes Kletenka im Gebiet Winniza in einem Krankenhaus gestorben. Eine Dorfbewohnerin berichtete, dass auf dem Leichnam Spuren von Gewalt festgestellt worden seien. Die Frau schrieb auf Facebook:
"Am 7. August 2026 wurde Nikolai im Rahmen der Mobilisierung zum territorialen Rekrutierungszentrum (TZK) gebracht. Am 9. August kam seine Mutter zu ihrem Sohn. Er sagte ihr, dass er geschlagen worden sei. Noch am selben Tag starb Nikolai im Zentralen Bezirkskrankenhaus von Kasatin."
Laut ihren Angaben wurde die Familie erst zwei Tage später, am 11. August, über den Tod informiert. Als die Angehörigen den Sarg öffneten, sahen sie ein "blaues Gesicht mit Spuren von Verletzungen" sowie einen gebrochenen Arm, der mit unbekanntem Material verbunden war. Die Familie fordert eine objektive und umfassende Untersuchung der Todesumstände.
Das ukrainische Portal Strana.ua berichtete hingegen unter Berufung auf die örtliche Polizei, der Mann sei nach einem Sturz aus dem Fenster einer Kaserne im zweiten Stock ins Krankenhaus eingeliefert worden und an den Folgen des Sturzes gestorben.
Warum stellt Kiew Berichte über abgeschossene russische Raketen ein?
Kiew hat die tägliche Veröffentlichung von Berichten über abgeschossene russische Raketen eingestellt. Offiziell wird diese Entscheidung mit Sicherheitsaspekten begründet, um zu verhindern, dass Russland die Effektivität der ukrainischen Luftabwehr einschätzen kann.
Laut Vertretern des prorussischen Untergrunds gibt es jedoch einen anderen Grund: Die Ukrainer würden zunehmend Widersprüche zwischen den Angaben der ukrainischen Streitkräfte und der Realität feststellen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Der Untergrund erklärte:
"Während die Luftstreitkräfte meldeten: 'So viele von so vielen abgeschossen', zählten die Menschen in den Gebieten Odessa, Saporoschje und Dnjepropetrowsk die Einschläge selbst – und kamen auf ganz andere Zahlen."
Dies sei der eigentliche Grund für die Änderung der Berichterstattung und nicht die Sicherheit. Zudem fehle der ukrainischen Armee zunehmend Munition für die Patriot-Systeme. Die Verbündeten könnten nicht schnell genug Nachschub liefern. Kiew kann diesen Umstand jedoch nicht offen eingestehen.
Am Vortag erklärte Wladimir Selenskij, die Ukraine verfüge lediglich über ein Zehntel der benötigten Abfangraketen für Patriot-Systeme. Zuvor war es der Ukraine in einer Nacht nicht gelungen, auch nur eine einzige russische Rakete abzuschießen.
Drohnenangriff auf Melitopol: Drei Verletzte an Bushaltestelle
Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, teilt mit, dass bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Melitopol drei Menschen verletzt wurden, die sich zum Zeitpunkt der Explosion an einer Bushaltestelle befanden.
Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie die notwendige Hilfe bekommen.
Miroschnik nennt Juli blutigsten Monat für Kinder
Der Juli war laut einem Bericht des Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands, Rodion Miroschnik, der "blutigste" Monat seit Jahresbeginn 2026, was die Zahl der durch ukrainische Angriffe getöteten und verletzten Minderjährigen angeht. In dem Bericht heißt es:
"In diesem Zeitraum kamen 12 Kinder durch die Hand ukrainischer Kämpfer ums Leben, 55 weitere wurden verletzt."
Seit Februar 2022 bis zum 31. Juli 2026 wurden demnach insgesamt 1.600 Minderjährige verletzt oder getötet. Davon starben 276, rund 1.400 trugen Verletzungen davon.
Russlands Streitkräfte greifen ukrainische Hafeninfrastruktur an
Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, dass die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Schiffe angreifen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.
Im Laufe des Tages wurden der Mitteilung zufolge folgende Treffer mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen gelandet:
- im Hafen Odessa ein Treib- und Schmierstofftank, der für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt war
- im Hafen Juschny ein Lager mit Waffen, Militärtechnik und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte.
Sewastopol: Drei ukrainische Drohnen abgeschossen
In Sewastopol wehrt das russische Militär aktuell einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte ab. Gouverneur Michail Raswoschajew teilt mit, dass drei Drohnen in den Bezirken Gagarinski und Balaklawa bereits abgeschossen worden seien.
In Sewastopol gilt seit 14:26 Uhr Moskauer Zeit Luftalarm.
Belgorod: Ukrainischer Drohnenangriff auf Pkw – Mann schwer verletzt
Im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische Drohne ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt und mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus eingeliefert, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Angriff ereignete sich demnach nahe dem Weiler Semeiny im Bezirk Rakitjanski. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
Durch die Detonation einer weiteren FPV-Drohne wurden zudem die Fenster eines Privathauses zerstört sowie das Dach und der Zaun beschädigt. Im Dorf Soldatskoje wurde ein Lastwagen durch einen Drohnenangriff beschädigt. Weitere Schäden wurden in mehreren Ortschaften der Bezirke Belgorod und Schebekino sowie im Bezirk Graiworon gemeldet.
Moskau: Belgorod war im Juli Hauptziel ukrainischer Angriffe
Im Juli war das Gebiet Belgorod am häufigsten Ziel ukrainischer Angriffe. Dies geht aus einem Bericht des Sonderbotschafters des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, hervor, wie die Nachrichteagentur RIA Nowosti meldet.
Demnach gehörten im Juli Belgorod (30,16 Prozent aller Beschüsse), Kursk (20,57 Prozent), Cherson (16,77 Prozent), Brjansk (10,06 Prozent), die Donezker Volksrepublik (8,7 Prozent) und Saporoschje (2,98 Prozent) zu den Gebieten, deren zivile Objekte am häufigsten angegriffen wurden.
Dem Bericht zufolge beschossen die ukrainischen Streitkräfte im Juli zivile Objekte in 41 russischen Regionen. Dadurch habe sich das Gebiet der Zerstörungen ausgeweitet und die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung erhöht.
Am 11. August teilte der emtierende Gouverneur des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, mit, dass nach einem massiven ukrainischen Angriff rund 1.000 Wohnungen in Belgorod wiederhergestellt werden müssten.
Russische "Geran"-Drohnen treffen ukrainische Lokomotiven
Das Verteidigungsministerium Russlands teilt mit, dass die russischen Streitkräfte mit "Geran"-Drohnen vier Eisenbahnlokomotiven getroffen haben. Diese wurden für den Transport militärischer Güter der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Odessa, Saporoschje und Sumy genutzt.
Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
Sacharowa: Moratorium für Angriffe im Schwarzen Meer würde dem Kiewer Regime "Atempause" verschaffen
Moskau betrachtet die jüngsten Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer gegen zivile Schiffe als "Terroranschläge". Dies erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Ziel dieser Aktionen sei es, die zivile Schifffahrt und die Lage in der Schwarzmeerregion zu destabilisieren und "den Konflikt in die Länge zu ziehen."
"Daher sehen wir keine Voraussetzungen für eine Verbesserung der Situation und folglich auch keine Gründe für halbherzige Maßnahmen, die dem Kiewer Regime eine vorübergehende Atempause verschaffen."
Die Diplomatin bezog sich mit ihren Worten auf die jüngste Aussage des türkischen Außenministers Hakan Fidan bezüglich eines möglichen Moratoriums für Kampfhandlungen im Schwarzen Meer. Sie merkte jedoch an, dass Moskau noch keine konkreten Vorschläge aus Ankara erhalten habe.
Sacharowa erinnerte daran, dass eine langfristige Beilegung der Ukraine-Krise nur mit der Beseitigung von deren Ursachen möglich sei.
"Dies bedeutet vor allem die Beseitigung der Sicherheitsbedrohungen, die durch die Osterweiterung der NATO und die Versuche, Kiew in das nordatlantische Bündnis einzubinden, entstanden sind."
Drohnenangriff auf Energodar: Geschäft, Wohnung und Bank getroffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, Energodar, mit Drohnen angegriffen. Das teilt das Stadtoberhaupt Maxim Puchow mit.
Puchow zufolge griffen die Truppen Kiews in der Nacht mit drei Drohnen einen Lebensmittelladen an. Es kam zu einem Feuer, das noch vor Eintreffen der Rettungskräfte gelöscht werden konnte – das Geschäft wurde jedoch zerstört.
Zudem geriet nach einem weiteren Drohnenangriff eine Wohnung in einem der Wohnhäuser der Stadt in Brand, der rasch gelöscht wurde. Bei einem dritten Angriff traf eine FPV-Drohne ein Gebäude der PSB-Bank, hier kam es zu keinem Brand.
Verletzte gab es laut Puchow bei allen drei Vorfällen nicht.
201 Tote, 24 beschädigte Busse, elf Wildberries-Lager: Miroschnik zieht Bilanz ukrainischer Angriffe im Juli
Der russische Sonderbeauftragte des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, hat einen Bericht über ukrainische Angriffe auf zivile Ziele in Russland im Juli vorgelegt.
Demnach kamen im Juli wegen ukrainischer Drohnenangriffe allein mindestens 201 Zivilisten ums Leben, 1.441 weitere wurden verletzt. Zudem wurden mindestens 24 zivile Passagierbusse gezielt angegriffen, deutlich mehr als zuvor.
Ebenfalls im Juli wurden laut Miroschnik elf große Lager- und Logistikzentren des Handelsnetzwerks Wildberries gezielt attackiert, wobei Hunderttausende Quadratmeter Lagerfläche, Hunderte Fahrzeuge und Dutzende Gebäude niederbrannten.
Der Sonderbeauftragte erklärte, Kiew sei angesichts ausbleibender Erfolge an der Front zu zynischeren Methoden übergegangen, um durch Druck auf die Zivilbevölkerung Russlands Regierung zur Annahme der ukrainischen Forderungen zu zwingen – ein Ansatz, der völkerrechtlich als kriminell einzustufen sei.
Russische Armee vernichtet dutzende Militärziele binnen einer Woche
Im Laufe dieser Woche haben die russischen Streitkräfte elf wichtige Logistikzentren, Flugplatzinfrastruktur, mehr als 20 Drohnenlager, mehr als zehn Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten sowie Tankstellen und Treibstofflager der ukrainischen Armee angegriffen. Dies teilt eine Quelle in den russischen Militärbehörden mit. Wie es heißt, seien dabei Raketen und Drohnen zum Einsatz gekommen.
Infolge der Angriffe seien folgende Objekte getroffen worden:
in Kiew und im Gebiet Kiew: das Terminal Nowaja Potschta, das Transport- und Logistikzentrum Kiew-3, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, das Transport- und Logistikzentrum Browary Raben Ukraine;
im Gebiet Odessa: eine Brücke in der Siedlung Satoka, ein Verteilzentrum, eine Straßenbrücke in der Siedlung Majaki, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, zwei Treibstoff- und Schmierstofftanks, ein Steg, eine Montagehalle für Starrflüglerdrohnen, der Bahnhof im Hafen von Ismail;
im Gebiet Dnjepropetrowsk: ein Lager für Quadrocopter, zwei Logistikzentren, der Flugplatz Awiatorskoje, ein Lager für Drohnenkomponenten, ein Zug mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte;
im Gebiet Schytomir: eine Tankstelle, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, ein Drohnenlager;
im Gebiet Nikolajew: eine Werkstatt für die Montage und Lagerung von Backfire-Drohnen, ein Logistikzentrum, zwei Seeschlepper;
im Gebiet Poltawa: ein Drohnenlager;
im Gebiet Sumy: eine Tankstelle, sechs Drohnenlager, drei Montagewerkstätten für Drohnen, vier Umspannwerke, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, zwei Tankstellen für Diesellokomotiven;
im Gebiet Charkow: sieben Drohnenlager, eine Werkstatt für die Montage von Darts-Drohnen, zwei Logistikzentren;
im Gebiet Tschernigow: das Logistikzentrum Ukrtransbud, eine Werkstatt für die Montage und Lagerung von Langstreckendrohnen, drei Lager für Drohnen und deren Komponenten, eine Tankstelle, eine Gasverteilerstation;
im von Kiew kontrollierten Teil der DVR: ein Logistikzentrum, ein Lager für Aufklärungs- und Angriffsdrohnen, ein Lager für Kampfteile für Drohnen, vier Drohnenproduktionswerkstätten;
im von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje: das Hüttenkombinat Saporoschstal, das Logistikzentrum Epizentr.
Lawrow: Nicht Russland hat Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer begonnen
Die Türkei betont die Notwendigkeit einer Vereinbarung über die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer, doch es war nicht Russland, das die Angriffe begonnen hat. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Nun sprechen unsere türkischen Kollegen wieder davon, dass man irgendwie übereinkommen müsse, damit die Schifffahrt nicht mehr Ziel von Angriffen wird. Aber wir haben damit nicht angefangen."
Weiter betonte der russische Chefdiplomat:
"Wenn eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein türkisches Trockenfrachtschiff, einen Tanker oder ein ziviles Schiff angreift, wenn dieselben Drohnen wiederholt die Infrastruktur des Kaspischen Pipeline-Konsortiums attackieren und dabei direkt Schiffe treffen, die mit den US-Unternehmen Chevron und ExxonMobil in Verbindung stehen, erklären weder die Türkei noch die USA öffentlich, dass diese Handlungen der ukrainischen Terroristen inakzeptabel sind."
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in der Zeit vom 8. bis 14. August. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Die russischen Streitkräfte führten in diesem Zeitraum 14 Gruppenangriffe mit Präzisionswaffen und Kampfdrohnen durch. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Militärflugplätze sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen und deren Bauteile, außerdem zeitweilige Stellungen ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner. Zudem wurden Hafeninfrastruktur-Objekte zum Entladen und Lagern militärischer Fracht und Treibstoffe angegriffen.
Bei den Kämpfen entlang der Frontlinie wurden in der vergangenen Woche mehr als 9.585 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 628 Fahrzeuge
- 89 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 45 Geschütze der Feldartillerie
- 44 Stationen für elektronische Kampfführung
- vier Panzer
- eine Startanlage des Mehrfachraketenwerfersystems RAK-SA-12
- ein Gefechtsfahrzeug des Mehrfachraketenwerfersystems "Grad"
Außerdem fing die russische Luftabwehr 64 Lenkbomben, 16 HIMARS- und Vampire-Geschosse, acht "Flamingo"-Marschflugkörper, fünf "Neptun"-Lenkraketen sowie 7078 Starrflüglerdrohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte acht unbemannte Boote der ukrainischen Marine. Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 15 im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe getroffen, darunter: ein Tanker, sieben Frachtschiffe, zwei Schlepper sowie fünf Patrouillenboote der ukrainischen Marine.
Russlands Streitkräfte zerstören von ukrainischen Truppen genutzte Tankstelle im Gebiet Tschernigow
Die russischen Streitkräfte haben eine Tankstelle in der Ortschaft Repky im Gebiet Tschernigow getroffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Der Angriff wurde demnach mit einer Drohne großer Reichweite durchgeführt.
Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
Drohnenangriffe auf Gebiet Saporoschje – eine Tote und fünf Verletzte
In den vergangenen 24 Stunden wurde über dem Gebiet Saporoschje mehrere ukrainische Drohnen gesichtet, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mitteilte. Die Anzahl der Drohnen präzisierte der Politiker nicht.
Infolge einer Drohnenattacke auf ein Privathaus sei eine Zivilistin ums Leben gekommen. Bei weiteren Angriffen erlitten fünf Zivilisten Verletzungen, so Balizki.
Insgesamt kamen ein Wohnhaus, ein Lebensmittelgeschäft, ein Lkw, vier Pkw und ein Kleinbus zu Schaden.
Frontabschnitt Krasny Liman: Ukrainische Stellungen und Munitionslager zerstört
Besatzungen der schweren Selbstfahrlafetten "Pion" des Truppenverbands West haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zeitweilige Stellungen sowie Ansammlungen ukrainischer Soldaten am Frontabschnitt Krasny Liman getroffen. Dabei wurde auch ein in einem Waldstreifen eingerichtetes Munitionslager zerstört.
Die Geschütze feuerten demnach präzise auf eine Entfernung von bis zu 30 km.
Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Ortschaften
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt acht Ortschaften befreit:
- Wodjanoje, Iwanowka und Schtscherbakowka im Gebiet Charkow,
- Torezkoje, Petrowka, Nowonikolajewka und Wassjutinskoje in der Volksrepublik Donezk,
- Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje.
USA bilden weiterhin ukrainische Piloten an F-16-Kampfjets aus
Die USA bilden weiterhin ukrainisches Militärpersonal aus, unter anderem im Rahmen des F-16-Pilotentrainings. Dies geht aus einem Bericht der Generalinspekteure des Pentagons, des US-Außenministeriums und der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) hervor, der sich auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2026 bezieht.
Darüber hinaus seien ukrainische Soldaten im Umgang mit verschiedenen Waffentypen und Militärtechnik, darunter Bradley-Panzerfahrzeuge, Stryker-Schützenpanzer und HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, sowie in deren Wartung ausgebildet worden.
Im genannten Berichtszeitraum hätten 575 ukrainische Soldaten eine US-Ausbildung "an verschiedenen Standorten in Deutschland, im Kosovo, in Polen, Rumänien, Spanien, der Ukraine und den Vereinigten Staaten" abgeschlossen, heißt es in dem Dokument.
Gouverneur: Verletzte und Schäden nach Drohnenangriffen auf Sewastopol
In der vergangenen Nacht hat die Flugabwehr 17 ukrainische Drohnen über der Stadt Sewastopol in der Teilrepublik Krim abgeschossen. Michail Raswoschajew, der Gouverneur der Stadt, vermeldet drei Verletzte, darunter ein Kind. Einer der Verletzten sei in ein Krankenhaus gebracht worden.
Eine abgestürzte Drohne explodierte in der Nähe eines Mehrfamilienhauses, so Raswoschajew weiter. Die Fassade, mehrere Wohnungen und in der Nähe geparkte Autos seien dabei schwer beschädigt worden.
Insgesamt kamen vier Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser und neun Autos zu Schaden.
Raketenangriff auf Wohnhaus in Brjansk – ein Toter, sechs Verletzte
Die ukrainischen Streitkräfte haben ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Brjansk mit Raketen angegriffen. Laut Jegor Kowaltschuk, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Brjansk, sei dabei eine Person getötet und sechs weitere verletzt worden. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden.
Der Gouverneur fügte hinzu, dass ein Feuer im Wohnhaus ausgebrochen sei. Alle Bewohner seien evakuiert worden.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und zehn Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, kam im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe ein Mann ums Leben, zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Vier der Verletzten seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, so Schuwajew.
Der Gouverneur präzisierte, dass insgesamt zwölf Bezirke angegriffen worden seien. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region dreimal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 135 ukrainische Drohnen abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
Unbekannte Drohne über Lettland abgeschossen
Eine unbekannte Drohne, die am Morgen in den lettischen Luftraum eingedrungen war, wurde abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium des Landes auf X mit.
"Kampfflugzeuge der NATO-Luftraumüberwachung im Baltikum haben erfolgreich ein ausländisches unbemanntes Fluggerät abgeschossen."
Laut der Behörde sei die Drohne "infolge russischer elektromagnetischer Kriegsführung in Lettland eingedrungen."
Aufgrund des Vorfalls war in mehreren Regionen des Landes Luftalarm ausgelöst worden.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden 200 Drohnen abgeschossen
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden 92-mal Artillerieangriffe auf das Gebiet Kursk verübt, dabei wurden in der Region 200 Drohnen abgeschossen. Das teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. 15-mal griffen Drohnen das Territorium demnach mit Sprengsätzen an.
Der Gouverneur fügt hinzu, dass in dem Dorf Reuttschanski (Bezirk Medwenka) ein 47-Jähriger Verletzungen davontrug, Fenster eines Hauses sowie zwei Autos wurden beschädigt. In Rylsk kam ein Auto zu Schaden, im Dorf Selekzionny ein Mähdrescher.
Darüber hinaus wurde im Bezirk Oktjabrski eine Energieanlage getroffen – rund 9.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom, die Versorgung wurde inzwischen aber wiederhergestellt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 553 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Nowgorod, Kursk, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Pskow, Orjol, Tula, Lipezk, Kostroma, Rjasan, Rostow, Leningrad, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte getroffen
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte fort. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Am Donnerstagabend seien zwei Schleppschiffe im Schwarzen Meer südwestlich von Nikolajew attackiert worden. Wie es heißt, hätten diese Schiffe Trockenfrachter mit westlichen Waffen für die ukrainische Armee zu ukrainischen Häfen begleitet.
In der Nacht zum Freitag sei der Bahnhof des Hafens von Ismail getroffen worden, berichtet die russische Militärbehörde weiter. Der Bahnhof sei zum Laden, Lagern und zum Transport von militärischen Gütern sowie Treibstoff für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.
Experte: Es gibt Verteidigungslücken der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy
Aufgrund des Drucks der russischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow entstehen in den ukrainischen Verteidigungslinien mehrere Lücken, erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der TASS.
"Die aktiven Aktionen in den Gebieten Sumy und Charkow zerstreuen die Kräfte und Mittel der ukrainischen Kämpfer. Gerade in diesen Gebieten herrscht derzeit ein Mangel an ukrainischen Kämpfern, die Verteidigungslinien sind geschwächt und es gibt Lücken in ihren Verteidigungsformationen."
Marotschko geht davon aus, dass der frühere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Befehl von Wladimir Selenskij sich auf die Gebiete Dnjepropetrowsk und Saporoschje konzentrierte, wohin er den Großteil der ukrainischen Armee entsandte. Deswegen verfüge Kiew nicht über genügend Truppen, um die Lage an anderen Frontabschnitten zu stabilisieren.
13.08.2026 22:15 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Im Verlaufe des heutigen Donnerstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 193 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Tula, Moskau, Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.
DVR: Mehrere Verletzte nach Kiews Angriffen auf zivile Ziele
Sechs Zivilisten haben in der Volksrepublik Donezk (DVR) Verletzungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär einen Regionalzug am Bahnhof Kuteinikowo angegriffen hatte. Wie das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin mitteilt, wurden der Zugführer und Zugbegleiter, der Bahnhofsvorsteher und eine weitere Mitarbeiterin des Bahnhofs sowie zwei Fahrgäste – ein Mann und eine junge Frau – verwundet.
Puschilin gibt weiter an, dass im Verlauf des heutigen Donnerstags insgesamt 17 Bewohner der DVR durch ukrainische Angriffe verwundet wurden. Unter anderem erlitten vier Mediziner bei einem Angriff auf ein Krankenhaus in Jassinowataja Verwundungen. Weitere Verwundete forderten ukrainische Angriffe in den Kreisen Charzyssk und Jenakijewo sowie in Mariupol, Donezk und Gorlowka.
Deutschland: Kein Schutzstatus für neu einreisende ukrainische Männer mehr
Ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren werden in Deutschland keinen Schutzstatus mehr erhalten, solange sie nicht die Rechtmäßigkeit der Ausreise aus der Ukraine oder Gründe für eine Freistellung vom Militärdienst vorweisen. Dies berichtet die Deutsche Welle unter Verweis auf das Bundesinnenministerium.
Die Einschränkungen erstrecken sich auf ukrainische Männer, die nach Deutschland nach dem 31. Juli einreisen und erfolgen gemäß dem entsprechenden Beschluss des EU-Rats. Der Schutzstatus der Ukrainer, die vor diesem Datum nach Deutschland gekommen sind, wird indessen automatisch bis zum 4. März 2028 verlängert.
Das Ministerium teilt weiter mit, dass neu einreisende ukrainische Männer einen Asylantrag nach dem Regelverfahren stellen können, stellte aber klar, dass "die Wehrpflicht in der Ukraine an sich keinen Schutzgrund" darstelle. Ukrainischen Männern, die neue Einreisebestimmungen verletzen, drohe eine Abschiebung, so die Behörde weiter.
Gebiet Sumy: Ukrainische Soldaten töten und vertreiben Zivilisten, um Häuser zu besetzen
Im Gebiet Sumy vertreiben ukrainische Soldaten einheimische Zivilisten, um deren Häuser zu besetzen, und scheuen dabei nicht vor Morden zurück. Eine russische militärische Quelle berichtet dazu der Nachrichtenagentur TASS:
"Ukrainische Nationalisten verhalten sich äußerst negativ gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Insbesondere töten sie in Bolschaja Pissarewka Rentner, einfach um ein Haus zu besetzen, das ihnen gefällt. Die Leichen der Ermordeten werden oft direkt im Hof verscharrt, manchmal sogar einfach in Keller geworfen."
Die Quelle betonte weiter, dass seit dem Beginn der Kämpfe im Gebiet Sumy über 100 Ortschaften vom ukrainischen Militär besetzt und deren Einwohner vertrieben wurden. Dabei verbleiben im Norden des Gebiets noch etwa 35.000 Zivilisten, die ihre Häuser nicht verlassen wollen, sich damit einer Mobilmachung ins ukrainische Militär entziehen und auf eine Befreiung durch die russische Armee warten, so die Quelle weiter.
Sacharowa: Ziele der Sonderoperation bleiben relevant
Russlands Ziele zur Entnazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine bleiben aktuell, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.
In einem Kommentar, den Sacharowa auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht, listet sie die jüngsten Angriffe Kiews gegen Russlands Zivilbevölkerung sowie Fälle der Rehabilitierung von Nazismus und Repressionen gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche auf. Die Diplomatin betont:
"Alle gelisteten Fakten bestätigen die Aktualität der Aufgaben zur Entnazifierung und Entmilitarisierung der Ukraine und zur Beseitigung von Bedrohungen, die vom ukrainischen Territorium ausgehen."
Russland greift ukrainische Häfen an – Patrouillenboot und Infrastruktur getroffen
Russische Truppen haben am Donnerstag ihre Angriffe auf Ziele in der Ukraine fortgesetzt. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein Patrouillenboot getroffen. Zudem attackierte Russland Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Ausrüstung im Hafen von Odessa, die zur Ausladung von Militärgütern diente. Bei den beiden Angriffen kamen luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz.
DVR: 748 Hektar Saatfläche durch Angriffe der ukrainischen Armee zerstört
Durch Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) haben ukrainische Streitkräfte 748 Hektar Saatfläche zerstört, teilt Republikchef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit. Er schreibt dazu:
"Unsere Landwirte gehen trotz der anhaltenden Versuche des Gegners, die Ernte zu stören, jeden Tag aufs Feld. Durch die Angriffe ukrainischer Drohnen wurden bereits 26 Fahrzeuge und Maschinen beschädigt, Saatflächen von über 748 Hektar zerstört."
Puschilin ergänzt, die Behörden unterstützten die Landwirte mit Treibstoff sowie beim Absatz ihrer Produkte, und dankt ihnen für Mut, Ausdauer und ihre Arbeit.
Türke bei ukrainischem Drohnenangriff auf Tatarstan verletzt
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff am 10. August auf Nischnekamsk in der Teilrepublik Tatarstan ist unter anderem ein türkischer Staatsbürger verletzt worden. Heute besucht die Delegation der türkischen Botschaft das Krankenhaus, in dem der Mann behandelt wird. Laut Ärzten ist der Patient gut gelaunt, sein Zustand werde als zufriedenstellend bewertet, es sei jedoch zu früh, über eine Entlassung zu sprechen.
Am Morgen des 10. August hatten ukrainische Truppen Tatarstan angegriffen. Insgesamt 13 Menschen kamen ums Leben, 78 Zivilisten erhielten medizinische Hilfe.
Militärexperte: Ukrainische Soldaten geben Stellungen wegen der Gleichgültigkeit des Kommandos eigenständig auf
Ukrainische Soldaten verlassen an der Frontlinie eigenmächtig ihre Stellungen, ohne Befehle oder Nachschub der Führung abzuwarten. Das erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow. Als Beispiele nennt er die Richtungen Konstantinowka und Saporoschje. Kisseljow sagt:
"Das zeigt, dass die Führung die Kontrolle verloren hat oder die Befehle die Soldaten nicht erreichen, ebenso wenig wie der Nachschub."
Kisseljow betont zudem, der ukrainischen Führung seien ihre Untergebenen gleichgültig: Die Kommandeure hielten sich meist an europäischen Kurorten auf und lebten von westlichen Geldern für die Ukraine, während nicht ihre eigenen Kinder in den Schützengräben stürben.
Belgorod: Fünf Menschen bei Drohnenangriff der ukrainischen Armee verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Ortschaft Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, wobei fünf Zivilisten verletzt wurden. In der Mitteilung des Einsatzstabs heißt es:
"In der Ortschaft Krasnaja Jaruga erlitten drei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Bei dem Angriff einer zweiten Drohne auf ein Auto wurden zwei Personen verletzt: Der Mann erlitt eine Splitterverletzung im Gesäßbereich, die Frau eine Splitterverletzung an der Schulter."
Zudem wurden bei weiteren Drohnenangriffen in dem Gebiet Sachschäden gemeldet: Unter anderem seien ein Lkw sowie mehrere Wohnhäuser und Nebengebäude in den Ortschaften Oktjabrski, Otradnoje, Gruskoje und Berjosowka beschädigt worden.
Russland weiß nichts über Selenskijs Vorschläge für Friedensprozess
Russland ist nicht bekannt, ob der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij neue Vorschläge zur Beilegung des Konflikts vorgelegt hat. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende Außenminister Russlands. Seinen Angaben zufolge habe die US-Seite Moskau keine entsprechenden Vorschläge übermittelt.
In einem Interview mit dem Sender CNN hatte Selenskij erklärt, dass er den USA neue Ideen für einen Friedensprozess unterbreitet habe.
Russland und Ukraine tauschen Zivilisten in Weißrussland aus
Die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA teilt mit, dass Russland und die Ukraine in Weißrussland einen Austausch von Zivilisten durchgeführt haben. Acht Personen reisten nach Russland, sieben in die Ukraine.
Der humanitäre Austausch fand am Grenzübergang Nowaja Guta an der weißrussisch-ukrainischen Grenze statt.
Sewastopol: Vier ukrainische Drohnen abgeschossen
Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, teilt mit, dass Russlands Militär in Sewastopol aktuell einen Angriff ukrainischer Drohnen abwehrt.
"Unsere Soldaten arbeiten mit verschiedenen Mitteln, darunter auch Handfeuerwaffen, an der Vernichtung feindlicher Drohnen. Vier Drohnen wurden im Gebiet Sewernaja Storona und im Bezirk Balaklawa abgeschossen."
Seit 14:02 Uhr Moskauer Zeit gilt in Sewastopol Luftalarm.
Krim: Mann wegen Spionage für ukrainische Geheimdienste festgenommen
Der FSB hat mitgeteilt, dass ein Einwohner der Krim festgenommen wurde, der dem ukrainischen Sicherheitsdienst Informationen über Militäreinheiten auf der Halbinsel weitergegeben hatte.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russische Truppen zerstören zwei Drohnen-Kommandopunkte der ukrainischen Armee in DVR
Bediener unbemannter Systeme und Artilleristen des Truppenverbands Süd haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zwei Kommandopunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Alexejewo-Druschkowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) zerstört.
Weiterhin ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod – ein Toter, eine Verletzte
Eine ukrainische FPV-Drohne ist in ein Wohnhaus im Gebiet Belgorod eingeschlagen. Laut dem regionalen Krisenstab wurde dabei ein Mann getroffen. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
Außerdem attackierte eine Drohne die Stadt Graiworon, wobei eine Radfahrerin schwer verletzt wurde. Sie werde aktuell im örtlichen Krankenhaus behandelt, heißt es.
Krim: Russischer Soldat bei Bombenanschlag ums Leben gekommen
Ein Soldat der russischen Streitkräfte ist bei der Zündung eines Sprengkörpers in Sewastopol ums Leben gekommen. Dies teilt die Abteilung des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) in der Teilrepublik Krim mit. Der Mann habe bei dem Vorfall tödliche Verletzungen erlitten, hieß es.
Die mutmaßliche Täterin sei umgehend festgenommen worden. Die Frau, Jahrgang 1994, soll den Bombenanschlag auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste begangen haben.
LVR: Elf Zivilisten an einem Tag bei ukrainischen Angriffen verletzt
In den vergangenen 24 Stunden haben elf Zivilisten, darunter ein Minderjähriger, durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) Verletzungen erlitten. Das berichtet der Chef der Region, Leonid Passetschnik. Nach seinen Angaben attackierten Kiews Truppen zivile Einrichtungen und Infrastruktur sowie zivile Fahrzeuge. Etwa 80 Flugziele seien abgeschossen worden, heißt es weiter.
Zwei Männer bei Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod verletzt
Ukrainische Truppen haben ein Auto in der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod mit einer Drohne angegriffen. Laut dem regionalen Krisenstab erlitten zwei Männer Verletzungen. Sie wurden mit Splitterwunden in das städtische Krankenhaus eingeliefert.
Wer zahlt am Ende den 90-Milliarden-Kredit an die Ukraine? – Die EU-Kommission weiß es nicht
Ein deutscher Europaabgeordneter hat bei der EU-Kommission nachgefragt, wie die 90 Milliarden Euro für Kiew unter den Mitgliedstaaten verteilt werden. Die Antwort überrascht.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages 1.410 Soldaten während Kampfhandlungen verloren. Das geht aus dem Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau hervor. Russlands Truppen setzten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 89 Kraftfahrzeuge,
- ein Kampffahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
- sieben Artilleriegeschütze,
- sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden. Des Weiteren zerstörten sie Logistikzentren, Montagehallen und Speicher für Kampfdrohnen und deren Komponente, und trafen ukrainische Soldaten sowie ausländische Söldner in 149 Kreisen. Die Flugabwehr fing fünf Flugbomben, drei HIMARS-Raketen und 1.150 unbemannte Flugzeuge ab.
Russische Armee befreit Petrowka in DVR
Die russische Armee hat Petrowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbands Mitte ermöglicht.
Kiew unterbreitet Washington neue Ideen für Friedensplan
Die Ukraine hat den USA neue Vorschläge für einen Friedensprozess mitgeteilt, erklärt Präsident Wladimir Selenskij gegenüber dem Sender CNN. Einzelheiten wollte das Staatsoberhaupt nicht verraten, betonte aber:
"Wir brauchen mehr Teilnahme der US-Seite an dem Friedensplan. Ich bin dem Team von Präsident Trump dafür dankbar, dass sie weitermachen wollen."
Den Teil des Donbass, der noch unter ukrainischer Kontrolle sei, werde Kiew nicht abtreten, hob Selenskij hervor.
Moskau veröffentlicht neue Liste ukrainischer Soldaten für Gefangenenaustausch
Moskau hat eine Liste ukrainischer Kriegsgefangenen für einen Austausch zusammengestellt. Wie Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, in den sozialen Medien berichtet, enthält die Liste 273 Namen. Die meisten Soldaten befänden sich bereits seit dem Jahr 2022 auf russischem Territorium. Russland sei bereit, sie jederzeit an die Ukraine zu übergeben.
Am Vortag hatte Lantratowa eine kürzere Liste von 224 Namen veröffentlicht.
Im vergangenen Monat habe Moskau drei verschiedene Listen vorgelegt – sowohl mit ukrainischen Soldaten als auch Zivilisten, die in Russland zu Gefängnisstrafen verurteilt worden seien, führt Lantratowa aus. Jedes Mal habe Kiew die Initiativen jedoch abgelehnt.
Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus
Russland und die Ukraine haben einen Austausch gefallener Soldaten durchgeführt. Wie Schamsail Saralijew, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, gegenüber Journalisten berichtete, übergab die russische Seite 261 sterbliche Überreste. Die Ukraine übergab ihrerseits 24 russische Gefallene.
FSB nimmt einen Einwohner der Krim fest – Verdacht auf Arbeit für Geheimdienste in Kiew
Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) haben auf der Krim einen Mann wegen des Verdachts auf Zusammenarbeit mit Kiew festgenommen.
Laut einer Presseerklärung soll der 55-jährige Einwohner des Kreises Bachtschissarai Informationen über militärische Standorte und Ausrüstung sowie über die Stationierung von Flugabwehrmitteln gesammelt und an die Geheimdienste in Kiew weitergegeben haben. Auf deren Anweisung habe er zudem Terrorangriffe auf Eisenbahnstrecken vorbereitet und das Auto eines Soldaten aus Sewastopol beobachtet.
Während des Verhörs habe der Festgenommene zugegeben, Angaben über Flugzeuge und Flugabwehrmittel auf dem Flughafen Belbek bei Sewastopol zu sammeln. Außerdem habe er die Garnison in Bachtschissarai erkundet.
Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Landesverrat ein.
Angriff auf Baschkortostan: Verletzte und Brand in Logistikzentrum
Die Flugabwehr hat 21 ukrainische Drohnen über der Teilrepublik Baschkortostan vom Himmel geholt. Laut dem Chef der Region, Radi Chabirow, wurden zwei Zivilisten verletzt, sie erhielten medizinische Hilfe.
Ukrainische Truppen hätten das Industriegebiet der Stadt Salawat ins Visier genommen, betont Chabirow. Zudem wurde ein Logistikzentrum im Kreis Tschischmy angegriffen. Dort brach ein Brand aus. Bei der Brandbekämpfung kam ein Ka-32-Hubschrauber zum Einsatz.
Am Donnerstagmorgen berichtete auch der Onlinehändler Wildberries von einem Brand an einem Objekt in Baschkortostan. Die Anlage wurde demnach rechtzeitig evakuiert.
Selenskij bittet um 5 Prozent der US-Patriot-Vorräte, um den Winter zu überleben
Die Ukraine würde mit einem Kleinteil der US-Vorräte an Patriot-Raketen auskommen, so Präsident Wladimir Selenskij in einem Interview für den Sender CNN.
Seiner Ansicht nach könnte die Ukraine mit nur 5 Prozent der US-Vorräte den Winter überleben, mit 10 Prozent werde das Land "alle ballistischen Raketen der russischen Armee zerstören." Derzeit stehe der Ukraine ein Prozent der Patriot-Vorräte zur Verfügung. Die Zahl der Abfangraketen sei um das 2,5-Fache im Vergleich zum Jahr 2025 gesunken, betont der ukrainische Machthaber.
Gebiet Belgorod meldet drei Verletzte an einem Tag
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 134 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Insgesamt drei Zivilisten seien verletzt worden, einer von ihnen liege im Krankenhaus.
Außerdem sei ein Zivilist verstorben, der bei einem Drohnenangriff auf Belgorod am 24. Juli schwer verletzt wurde, betont Schuwajew.
Russland greift Kommandostelle der ukrainischen Marine im Gebiet Odessa an
Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht weitere Angriffe mit Kampfdrohnen gegen Häfen und militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einer Erklärung des Verteidigungsministeriums wurde im Hafen von Reni im Gebiet Odessa eine Kommandostelle der ukrainischen Marine getroffen.
Zudem griff Russland den Stationierungsort einer ukrainischen Einheit im Hafen von Ismail an. Aber auch Objekte der Hafeninfrastruktur zur Ausladung und Lagerung von Militärgütern wurden ins Visier genommen.
US-Senat fordert von der Regierung eine Klarstellung bezüglich der Sanktionen gegen Russland
Elizabeth Warren und Chris Coons, Mitglieder des US-Senats von der Demokratischen Partei, fordern von der Regierung eine Erklärung hinsichtlich des Ausbleibens neuer Sanktionen gegen Russland. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. In einem Schreiben an Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent erklären Warren und Coons, dass 17 Monate lang keine regulären gezielten Sanktionen gegen Russland verhängt worden seien. Die Regierung werde aufgefordert, bis zum 28. August diesbezüglich eine Erklärung abzugeben.
Teilrepublik Baschkortostan: Brand in Industriegebiet nach ukrainischem Drohnenangriff
Russische Truppen haben einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Teilrepublik Baschkortostan abgewehrt. Dies teilt der Chef der Region, Radi Chabirow, mit. Nach seinen Angaben stürzten die Fragmente einer Drohne auf das Industriegebiet der Stadt Salawat. Ein Brand brach aus, alle zuständigen Dienste sind aktuell vor Ort im Einsatz.
Flugabwehr zerstört mehr als 360 Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 362 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Mittwoch und 8 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) über 18 Regionen des Landes sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
12.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Nach Anruf von Vance: Kiew stellt Angriffe auf Öltanker im Schwarzen Meer ein
Die Ukraine habe nach einer Aufforderung des US-Vizepräsidenten JD Vance die Drohnenangriffe auf Öltanker eingestellt, die den wichtigen Schwarzmeerhafen in der russischen Stadt Noworossijsk anlaufen. Dies teilte das Journalisten-Team der Financial Times unter Berufung auf Beamte in Kiew mit.
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Ukraine veröffentlicht keine Angaben mehr zu abgefangenen russischen Raketen
In ihren täglichen Lageberichten werden die ukrainischen Luftstreitkräfte künftig keine Angaben mehr zur Zahl abgefangener und nicht abgefangener russischer Raketen veröffentlichen. Dies bestätigte ihr Sprecher Juri Ignat auf Facebook:
"Die militärische Führung hat beschlossen, gewisse Änderungen (Einschränkungen) an den morgendlichen Lageberichten über feindliche 'ballistische Flugkörper' bei massierten Angriffen vorzunehmen – hinsichtlich der Zahl der gestarteten, abgeschossenen, abgewehrten oder nicht ans Ziel gelangten Raketen."
Die Luftstreitkräfte würden den Medien künftig nur noch zusammengefasste Angaben zur Verfügung stellen. "So hat der Feind beispielsweise im Juli 2026 mehr als 450 Raketen verschiedener Typen eingesetzt, darunter fast 200 ballistische Raketen", erklärte Ignat.
Zuvor hatte Selenskij eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte wegen eines Mangels an Luftabwehrraketen keine ballistischen Raketen abfangen können.
147 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, haben russische Luftabwehrkräfte am Mittwoch, dem 12. August, innerhalb von zwölf Stunden 147 ukrainische Drohnen über russischem Staatsgebiet abgefangen und zerstört. Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Wladimir, Belgorod, Lipezk, Kursk und Tula sowie über der Krim und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
DVR: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit:
"Infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen bewaffneten Formationen wurde im Kalininski-Bezirk von Gorlowka ein Zivilist verletzt."
Später teilte Prichodko mit, dass ein weiterer Zivilist verletzt worden sei. Dieser habe seine Verletzungen bei der Detonation eines von ukrainischen Einheiten stammenden Sprengkörpers erlitten.
Medien: US-Werk produziert keine brauchbaren Granaten für die Ukraine
Der Plan des US-Verteidigungsministeriums, die Ukraine rasch mit 155-mm-Munition zu versorgen, ist laut dem US-Medium ProPublica gescheitert. Das neue Werk des Rüstungskonzerns General Dynamics habe seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2024 keine einzige einsatzfähige Granate produziert. ProPublica schreibt unter Berufung auf eigene Recherchen:
"Trotz des Erhalts von 533 Millionen Dollar hat General Dynamics in seinem neuen Werk keine einzige brauchbare Granate hergestellt – und wurde dafür öffentlich nicht zur Verantwortung gezogen."
Für das Projekt beauftragte das Unternehmen die türkische Firma Repkon und setzte auf nicht erprobte Anlagen für das Verfahren der "Rotationsschmiedung". Diese seien ursprünglich für ältere Granatentypen und eine andere Stahlsorte ausgelegt gewesen.
In der Folge kam es laut ehemaligen Mitarbeitern immer wieder zu technischen Problemen. Hydraulikroboter gerieten in Brand, Roboterarme ließen Werkstücke fallen und Pressen mussten mit Vorschlaghämmern repariert werden, berichtet das Medium.
Nach Angaben des Generalinspekteurs des Pentagons verpasste General Dynamics bis August 2025 acht Fristen. Die Arbeiten im Werk wurden teilweise eingestellt. Bis Juli 2026 hatte das Unternehmen keine fertige Granate geliefert. Trotz der Verzögerungen verhängte das Pentagon keine Strafe gegen den Auftragnehmer und vergab weitere Aufträge an den Konzern.
Donezk: Zwei Frauen bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Donezk sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Alexei Kulemsin mit. Er schrieb auf Telegram:
"Nach den eingegangenen Informationen wurden im Woroschilowski-Bezirk infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs zwei Frauen, Jahrgang 1967 und 1984, verletzt."
Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Medwedew: Gegner greifen Marktplätze an, weil sie gegen die russische Bevölkerung kämpfen
Der Gegner greift Marktplätze an, weil er gegen die gewöhnlichen russischen Bürger kämpft. Dies erklärte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates und Vorsitzender der Partei "Einiges Russland", bei einer Sitzung des Expertenrates der Partei:
"Unser Gegner kämpft derzeit gegen die Bürger Russlands. Nicht gegen die Führung Russlands, nicht gegen die Armee, sondern gegen die Bürger – auch das muss man verstehen: gegen ganz normale Bürger. Deshalb sind Marktplätze zu Zielen von Angriffen geworden."
Ukraine könnte Mobilisierungsalter auf 21 Jahre senken
Der Mobilisierungsbeginn in der Ukraine könnte von derzeit 25 auf 21 Jahre gesenkt werden, falls Russland eine neue Mobilisierungswelle startet. Dies erklärte der ukrainische Soldat Sergei Gnesdilow von der 56. Brigade in einem Interview mit RBK-Ukraine.
Eine Senkung des Alters sei möglich, wenn Russland weitere 500.000 Menschen für den Einsatz an der Front einberufe, so Gnesdilow. Zudem schloss er eine künftige Mobilisierung von Frauen in der Ukraine nicht aus.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte zuvor behauptet, Russland bereite "neue Entscheidungen zur Mobilisierung" vor. Belege dafür nannte er nicht. In Russland wurde eine neue Mobilisierungswelle hingegen mehrfach dementiert.
Gebiet Belgorod: Frau bei Drohnenexplosion verletzt
Bei der Detonation einer Drohne in der Stadt Graiworon im Gebiet Belgorod ist eine Frau verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Die Frau erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und Splitterverletzungen am Kopf. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und nach medizinischer Versorgung zur ambulanten Weiterbehandlung entlassen.
Abgeordnete: Ukraine verschweigt Raketenstatistik wegen "katastrophaler Lage" der Luftabwehr
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Veröffentlichung von Angaben zu abgefangenen russischen Raketen eingestellt, da sich die Lage der ukrainischen Luftabwehr als "katastrophal" erweist. Dies teilte die Abgeordnete Anna Skorochod in ihrem Telegram-Kanal mit:
"Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben das Format ihrer öffentlichen Berichte über russische Angriffe geändert. Dies hängt mit dem Mangel an Luftabwehrsystemen zusammen, die ballistische Raketen wirksam bekämpfen können."
Laut Skorochod habe die ukrainische Führung beschlossen, die Bevölkerung nicht mehr zu informieren, anstatt die Probleme zu lösen. Zuvor hatte die ukrainische Historikerin Marta Gawrischko Präsident Wladimir Selenskij wegen des Zurückhaltens der Angaben zur Zahl abgefangener russischer Raketen kritisiert. Sie behauptete, die ukrainische Luftabwehr könne offenbar keine der von Russland abgefeuerten Raketen abfangen.
Bulgariens Verteidigungsminister: Kiew schweigt weiterhin zum Drohnenvorfall
Bulgariens Verteidigungsminister Dimitar Stojanow wartet nach dem Absturz einer mutmaßlich ukrainischen Drohne weiterhin auf eine offizielle Antwort aus Kiew. Das Flugobjekt war am 8. August aus Rumänien kommend in den bulgarischen Luftraum eingedrungen. Rund 100 Meter hinter der Grenze explodierte es nahe einer Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline.
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Deutsches Logistikunternehmen verstärkt Sicherheitsmaßnahmen an Terminal in Odessa
Wegen anhaltender Angriffe auf Odessa hat die Hamburger Hafen- und Logistik AG (HHLA) die Sicherheitsmaßnahmen an ihrem Containerterminal in der ukrainischen Hafenstadt zuletzt weiter verstärkt. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte der Nachrichtenagentur Reuters, Einzelheiten dazu könnten nicht genannt werden. Die HHLA-Anlage sei weiter betriebsbereit.
"Aktuell konzentriert sich der Terminalbetrieb auf die landseitige Abfertigung, da der Schiffsverkehr im Schwarzen Meer aufgrund der Sicherheitslage quasi zum Erliegen gekommen ist."
Der letzte Schiffsanlauf sei vor etwa zweieinhalb Wochen gewesen, hieß es.
Bericht: Rumänien zeigte dem russischen Botschafter Styroporstücke statt Drohnenwracks
Die rumänische Seite legte dem russischen Botschafter Styroporstücke vor und versuchte, diese als Beweis für die russische Herkunft der abgeschossenen Drohnen auszugeben. Dies teilte die russische Botschaft in Rumänien der Zeitung Iswestija mit. Der russische Botschafter wurde ins rumänische Außenministerium einbestellt, nachdem Bukarest Vorfälle mit abgeschossenen Drohnen gemeldet hatte, die es als russisch bezeichnete. In der Botschaft betonte man jedoch, dass keine konkreten Beweise für eine Beteiligung Russlands an diesen Vorfällen vorgelegt worden seien, und sagte:
"Es ist offensichtlich, dass es sich um eine inszenierte Aktion handelte, bei der auf Übungsziele geschossen wurde, um in den Augen der rumänischen Öffentlichkeit den Kurs der Militarisierung zu rechtfertigen, der mit einem erheblichen Anstieg der Militärausgaben inmitten einer schwierigen sozioökonomischen Lage im Land einhergeht."
Experte: Russische Streitkräfte erlangen vollständige Luftüberlegenheit in der Ukraine
Wie der Experte Lars Bern in einer Sendung von Swebbtv erklärte, haben die russischen Streitkräfte in der Ukraine vollständige Luftüberlegenheit erlangt. Seinen Angaben zufolge verfügt die Ukraine nicht mehr über eine Luftabwehr im eigentlichen Sinne. Genau aus diesem Grund bitte Wladimir Selenskij die USA ständig um Patriot-Raketen, betonte Bern. Er fügte hinzu, dass Washington diese Waffen nicht liefern werde, da die Amerikaner sie aufgrund des Konflikts mit dem Iran selbst benötigten, und merkte an:
"Ja, das russische Militär versenkt Schiffe, beschießt alle Häfen, und nun hat Russland auch noch die vollständige Luftüberlegenheit erreicht."
TASS: Ukrainischer MiG-29 über Odessa durch "Friendly Fire" abgeschossen
Der in der Region Odessa abgestürzte ukrainische MiG-29 soll durch "Friendly Fire" abgeschossen worden sein. Dies berichtet die TASS unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Sicherheitsstrukturen.
Der Kampfjet war am 10. August in der Region Odessa abgestürzt. Der Pilot konnte sich nach Angaben des ukrainischen Portals Strana.ua rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten. Die ukrainischen Ermittler erklärten zunächst, eine Notfallsituation habe zu einem Brand und zum Verlust der Kontrolle über das Flugzeug geführt. Die genaue Ursache war bislang nicht bekannt.
Ex-Premier Johnson: Russische Truppen rücken in der Ukraine weiter vor
Die russischen Streitkräfte rücken im Rahmen der militärischen Sonderoperation in der Ukraine erfolgreich vor. Dies erklärte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson in einem Interview mit dem Portal Free Press. Er sagte wörtlich:
"Russland rückt vor. Sie rücken immer weiter vor."
In demselben Interview erklärte Johnson außerdem, dass man in der Umgebung des damaligen deutschen Bundeskanzlers bereits vor Beginn der russischen Sonderoperation auf eine schnelle Niederlage der Ukraine gehofft habe. Zudem wies er Vorwürfe zurück, die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine im Frühjahr 2022 in Istanbul behindert zu haben. Seiner Darstellung zufolge habe die ukrainische Seite die Kampfhandlungen selbst fortsetzen wollen.
Putin: Russland wird auf die Kaperung von Handelsschiffen spiegelbildlich reagieren
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Moskau werde auf die Kaperung russischer Schiffe seitens der Länder der Europäischen Union spiegelbildlich reagieren. Dies sagte er während seines Besuchs bei Manövern der Pazifikflotte in Juschno-Sachalinsk.
Er bezeichnete das Vorgehen und die darüber hinausgehenden Pläne der EU-Länder als Piraterie und Raub. Seinen Worten zufolge werde Russland "spiegelbildlich reagieren", sollten die angekündigten Pläne der EU tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden.
Dabei betonte der Präsident, dass dies nicht unbedingt in den Gewässern geschehen müsse, in denen russische Schiffe gekapert werden, "sondern an jedem Ort, den wir selbst für notwendig und zweckmäßig halten – auch innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Pazifikflotte". Laut Putin wurde dem Verteidigungsministerium ein entsprechender Auftrag erteilt.
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Gebiet Kursk: Mann bei ukrainischem FPV-Drohnenangriff auf Pkw getötet
Im Gebiet Kursk ist ein Zivilist bei einem ukrainischen FPV-Drohnenangriff auf ein Automobil getötet worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit:
"Traurige Nachrichten aus dem Grenzgebiet. Heute hat eine feindliche FPV-Drohne im Dorf Korenjowo ein Auto angegriffen, das nahe einem Privathaus abgestellt war. Bei dem Angriff kam ein 53-jähriger Mann ums Leben."
Medien: Angriff auf Lager im Gebiet Kiew könnte zu Warenengpässen führen
Der russische Angriff auf ein Logistiklager in Browary bei Kiew könnte zu Engpässen bei großen ukrainischen Supermarktketten führen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf ukrainische Telegram-Kanäle.
Das Lager habe mit Europa zusammengearbeitet und Waren für große Handelsketten geliefert. Betroffen sein könnten demnach unter anderem die Filialen von ATB, Auchan, Silpo, Metro und Novus.
Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass russische Drohnen einen Logistikstützpunkt im Gebiet Kiew getroffen hätten. Dort seien unter anderem Drohnen und deren Komponenten gelagert worden.
Odessa: Treibstofflager der ukrainischen Armee im Hafen getroffen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzen die Streitkräfte Russlands ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur sowie auf Schiffe fort, die für militärische Zwecke genutzt werden. In der Nacht trafen russische Streitkräfte demnach unter Einsatz von hochpräzisen, aus der Luft abgefeuerten Waffen sowie Kampfdrohnen ein Treibstoff- und Schmierstofflager im Hafen von Odessa, das die ukrainische Armee versorgte.
Auch im Hafen von Tschernomorsk wurden Anlagen zur Entladung und Lagerung von Militärgütern sowie Treibstofftanks angegriffen. In Odessa wurden zudem ein Tanker mit Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte und ein Frachter mit Militärgütern getroffen.
Laut dem Ministerium wurde außerdem im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein ukrainisches Patrouillenboot getroffen.
Krim: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Dorf Nowoselowskoje im Bezirk Rasdolnoje kam ein Mensch ums Leben. Sergei Aksjonow, das Oberhaupt der Republik Krim, schrieb auf seinem Telegram-Kanal dazu:
"Tragischerweise kam in der vergangenen Nacht im Dorf Nowoselowskoje (Bezirk Rasdolnoje) ein Zivilist bei einem Angriff feindlicher Drohnen auf die Krim ums Leben. Dies ist ein unersetzlicher Verlust für die Familie, die Angehörigen und alle, die den Verstorbenen kannten."
Ukrainische Luftabwehr am Ende: Russland trifft Drohnenlager und legt Stahlwerk lahm
Russlands Streitkräfte haben in der Nacht zu Dienstag, dem 11. August 2026, in der noch besetzten Stadt Saporoschje Angriffe auf Betriebe der Rüstungsindustrie durchgeführt. Unter anderem wurde das örtliche Stahlwerk getroffen, dessen Erzeugnisse auch bei der Panzerung von Fahrzeugen verwendet werden. Nach dem Angriff stellte das Stahlwerk die Produktion vollständig ein.
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew trafen die russischen Angriffe ein Logistikzentrum für Drohnenkomponenten sowie ein Lager für bis zu 15.000 Drohnen.
Wegen des Mangels an Flugabwehrraketen konnte die ukrainische Luftabwehr bei einem Angriff in der vergangenen Woche keine der 28 Raketen abfangen. Seitdem wird die Anzahl der eingesetzten russischen Raketen in den täglichen Berichten nicht mehr angegeben, wie Bloomberg berichtet.
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Ukraine bittet NATO um Ausrüstung für Minenräumung und Sprengarbeiten
Aus einer auf der Webseite des Nordatlantikpakts veröffentlichten Anfrage geht hervor, dass die Ukraine über die NATO internationale Hilfe in Form von Ausrüstung für die humanitäre Minenräumung und Kampfmittelbeseitigung angefordert hat. Ein Teil der angefragten Ausrüstung hat dabei einen doppelten Verwendungszweck: Sie kann nicht nur zur Beseitigung und Vernichtung von Minen und Munition, sondern potenziell auch für andere Sprengarbeiten eingesetzt werden – darunter auch für das Anbringen von Sprengsätzen. Zu diesem Teil der Ausrüstung zählen unter anderem Zündmaschinen und Fernzündsysteme.
Angefordert wurden unter anderem auch Schutzausrüstung sowie Hilfsmittel und Maschinen zur Kampfmittelbeseitigung.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Wodjanoje im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.
Bei den Kämpfen entlang der Frontlinie wurden insgesamt mehr als 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Kampfpanzer
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 96 Fahrzeuge
- drei Artilleriegeschütze
- sechs Stationen für elektronische Kampfführung
Zudem zerstörten russische Luft-, Raketen- und Artilleriekräfte ein ukrainisches Marinepatrouillenboot, griffen Militärflugplätze, Anlagen der Energie-, Kraftstoff- und Verkehrsinfrastruktur sowie Lager für Angriffsdrohnen und deren Bauteile an und trafen zudem vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Formationen und ausländischer Söldner in 159 Gebieten.
Die russische Luftabwehr fing sechs Lenkbomben, fünf HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, fünf weitreichende Lenkflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.061 Starrflüglerdrohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte im Schwarzen Meer acht unbemannte Boote der ukrainischen Marine.
Slowakischer General: Mangel an Flugabwehrraketen beeinflusst Konfliktverlauf massiv
Der Mangel an Flugabwehrsystemen in der Ukraine verändert den Verlauf des Konflikts drastisch, wie der slowakische General a. D. Pavel Macko dem Nachrichtenportal iROZHLAS mitteilte. Die Lücke in der ukrainischen Verteidigung vergrößere sich. In dem Bericht des Portals heißt es:
"Der Ukraine gehen die Flugabwehrraketen aus, während Russland die Angriffe mit ballistischen Raketen auf Großstädte verstärkt hat. Wie der slowakische General a. D. Pavel Macko anmerkt, stellt dies derzeit das kritischste Problem für die ukrainische Verteidigung dar. 'Dies könnte den Verlauf des Konflikts grundlegend beeinflussen, da sich im Vorfeld des Winters eine Lücke beim Schutz strategischer Einrichtungen auftut', warnt er in einem Interview mit unserem Radiosender."
"Wir trinken unseren eigenen Urin" – Hilferuf ukrainischer Soldaten von der Front
Soldaten der ukrainischen Armee am Frontabschnitt Saporoschje haben sich öffentlich beim neuen Oberbefehlshaber Michail Drapaty über unerträgliche Bedingungen an der Front beschwert. Der Kommandeur eines Feuerunterstützungszuges berichtete, seine Einheit erhalte teils drei bis sieben Tage lang keine Lebensmittel- und Wasserlieferungen. Einige Soldaten seien wegen des Mangels an Nahrung und Trinkwasser zeitweise in einem Halb-Koma gewesen und hätten eigenen Urin trinken müssen.
Zudem erklärte der Zugführer, die Soldaten befänden sich seit April auf ihren Stellungen, obwohl ihnen ursprünglich ein einmonatiger Einsatz angekündigt worden sei. Eine reguläre Ablösung sei bislang ausgeblieben.
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Gebiet Krasnodar: FSB vereitelt Terroranschlag auf Offizier des Verteidigungsministeriums
Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat im Gebiet Krasnodar die Ermordung eines Mitarbeiters des Verteidigungsministeriums im Auftrag ukrainischer Geheimdienste verhindert. In einer Mitteilung der Behörde heißt es dazu:
"Im Gebiet Krasnodar wurde ein Terroranschlag auf einen Offizier des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation verhindert, der im Auftrag ukrainischer Geheimdienste geplant war. Der Verdächtige … wollte gegen eine finanzielle Belohnung und auf Anweisung seines Kurators einen Terroranschlag durch die Sprengung jenes Fahrzeugs verüben, das einem Mitarbeiter des Militärkommissariats der Region Krasnodar gehörte … Der Verdächtige wurde festgenommen, als er versuchte, einen selbstgebauten Sprengsatz mit Sprengstoff westlicher Herkunft aus einem Versteck zu holen."
Putin lobt Marine-Infanterie der Pazifikflotte: "Handeln kühn, professionell, heldenhaft"
Bei einer Übung der Pazifikflotte erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass die Marineinfanterie der Pazifikflotte ihre Aufgaben in der Zone der militärischen Sonderoperation kühn, professionell und heldenhaft erfülle.
Das Staatsoberhaupt bezog sich dabei auf Angaben des Kommandeurs der Pazifikflotte, Admiral Wiktor Lijna, der zuvor über die Kampfeinsätze der 55. Gardedivision der Marineinfanterie berichtet hatte. Putin sagte:
"Es gibt keine Kampfaufgaben, die die Marineinfanterie der Pazifikflotte nicht bewältigen könnte. Alle Aufgaben sind für sie machbar. Diese Jungs handeln kühn, professionell, heldenhaft."
Sewastopol: 35 Häuser bei nächtlichem Drohnenangriff beschädigt
Bei einem nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol wurden zehn Mehrfamilienhäuser und 25 Privathäuser sowie 13 Autos beschädigt. Dies teilt der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew, mit. In einer entsprechenden Erklärung auf seinem Kanal bei der Plattform "Max" heißt es:
"Bewohner meldeten zerbrochene Fenster und weitere Schäden, an mehreren Stellen fielen Trümmerteile abgeschossener Drohnen herab."
Zudem seien in mehreren Stadtbezirken durch herabfallende Trümmerteile abgeschossener Drohnen kleinere Gras- und Waldbrände entstanden. Alle Brände wurden laut Raswoschajew inzwischen gelöscht, lediglich an einer Stelle im Bezirk Rodnoje dauern die Löscharbeiten noch an.
Gebiet Belgorod: In 4,5 Jahren über 600 Zivilisten bei Angriffen getötet
Seit Februar 2022 sind mehr als 600 Bewohner der Region Belgorod, darunter 27 Kinder, bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Insgesamt wurden 4.737 Menschen verletzt, darunter 277 Kinder. Alexander Schuwajew, der amtierende Gouverneur der Region, gab diese Zahlen in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS bekannt. Er berichtete auch, dass seit Beginn des Jahres 2026 191 Zivilisten – darunter vier Kinder – bei ukrainischen Angriffen getötet worden seien. Zudem wurden 1.651 Bewohner Belgorods, darunter 70 Kinder, verletzt.
Nach Eklat in Belgrad: Kritik an Michael Martens reißt nicht ab
Die Petition gegen den Korrespondenten Michael Martens ist derzeit nicht mehr abrufbar und wird offenbar überprüft. Auslöser war seine umstrittene Frage bei einer Pressekonferenz in Belgrad, was Europa tun könne, um der Ukraine dabei zu helfen, "mehr Russen zu töten" – später präzisierte er auf russische Soldaten.
Sein Arbeitgeber bedauerte die missverständliche Formulierung, verurteilte Martens jedoch nicht. Im Gespräch mit uns kritisiert Rechtsanwalt Markus Heinz die Äußerung scharf und sieht darin ein Beispiel für eine zunehmende Verrohung und Kriegsrhetorik in Teilen der deutschen Medien.
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Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Kursk innerhalb eines Tages über 80 Mal mit Artillerie an
Der Gouverneur des Grenzgebietes Kursk, Alexander Chinschtein, teilt mit, dass innerhalb eines Tages insgesamt 104 feindliche Drohnen verschiedener Typen über der Region abgeschossen wurden. Zudem setzte der Gegner 82 Mal Artillerie gegen Gebiete ein, deren Einwohner evakuiert wurden. Chinschtein fügt hinzu, dass Drohnen das Gebiet zusätzlich elf Mal mit Sprengsätzen angegriffen hätten. In der Meldung heißt es weiter:
"Durch die Angriffe wurden in der Stadt Rylsk eine Energieanlage sowie eine Stromleitung beschädigt. Im Dorf Ilek im Bezirk Belaja wurden eine Stromleitung beschädigt und 50 Hektar Weizen zerstört."
In mehreren weiteren Ortschaften wurden Dächer und Fassaden von Wohnhäusern beschädigt. Tote oder Verletzte gab es laut Chinschtein nicht.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 502 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 502 ukrainische Drohnen über den Regionen Russlands und dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk und Orjol, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.
Saporoschje: Verlegung ukrainischer Militäreinheiten vereitelt
Die Verlegung ukrainischer Einheiten in das Gebiet Saporoschje wurde vereitelt – an dieser Operation waren russische Drohnen-Einheiten beteiligt. Das teilt Russlands Verteidigungsministerium mit. Die ukrainischen Truppen hätten versucht, sowohl Personal zu verlegen als auch Munition sowie Nachschub für die Einheiten an der Frontlinie zu liefern.
Wie das Ministerium weiter erklärt, hätten Bediener von russischen Aufklärungsdrohnen Fahrzeuge entdeckt, die sich auf den Weg zu den vorderen Stellungen im Gebiet Saporoschje machten. Im Zuge der Operation wurde demnach Fahrzeugtechnik, ein gepanzertes HMMWV-Fahrzeug, ein bodengestützter Roboterkomplex und feindliches Personal vernichtet, fügt die Behörde hinzu.
Kasatschja Lopan: Russische Armee drängt ukrainischeEinheiten zurück
Wie der Militärexperte Andrei Marotschko in einem Interview mit der Agentur TASS berichtet, ist der Frontabschnitt bei der Ortschaft Kasatschja Lopan einer der erfolgreichsten für die russischen Streitkräfte in Richtung Charkow. Dort drängen Russlands Streitkräfte derzeit die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus der Umgebung von Kasatschja Lopan zurück. Er sagte insbesondere:
"Nach meinen Informationen sind unsere Jungs in den vergangenen 24 Stunden vorgerückt. Unsere Soldaten drängen die ukrainischen Kämpfer aus der Umgebung der Ortschaft Kasatschja Lopan zurück."
RT DE-Exklusiv: Leben im Grenzgebiet – Bars-Belgorod im Dauereinsatz
In der russischen Grenzregion Belgorod unterstützt die Freiwilligeneinheit Bars-Belgorod Zivilisten, Rettungsdienste und Versorgungstransporte und schützt sie vor ukrainischen Drohnenangriffen. Die Einheit begleitet unter anderem Krankenwagen, Bankmitarbeiter und Bewohner gefährdeter Gebiete und setzt eigene Drohnenabwehr ein.
Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat Mitglieder von Bars-Belgorod getroffen und berichtet über ihren täglichen Einsatz unter schwierigen Bedingungen.
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"Kalaschnikow": Sonderoperation ist Russlands schwerste Bewährungsprobeseit 30 Jahren
Die Sonderoperation sei für Russland zur schwersten Bewährungsprobe der letzten 30 Jahre geworden, meint Alan Luschnikow, Leiter des Konzerns "Kalaschnikow". In einem Interview für die AgenturTASS merkte er jedoch an, dass es noch zu früh sei, eine Bilanz der vom Konzern geleisteten Arbeit zu ziehen, und sagte:
"Wir befinden uns wohl immer noch in der wohl schwersten Bewährungsprobe, die unser Land in den letzten 30 Jahren durchstehen musste. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der wir alle dachten, dass die Ära der großen Kriege und Konflikte vorbei sei, dass alles vorbei sei und es nichts mehr zu streiten gäbe. […] Es hat sich herausgestellt, dass wir uns alle geirrt haben und dass eine Ära großer Umwälzungen angebrochen ist."
DVR: Ukrainische Verteidigungslinien im Raum Alexejewo-Druschkowka durchbrochen
Im Raum Alexejewo-Druschkowka haben russische Sturmtruppen nach einer Konzentration ihrer Kräfte die Verteidigungslinien des Gegners durchbrochen, und Teile der ukrainischen Streitkräfte ziehen sich zurück. Dies teilte der stellvertretende Bataillonskommandeur für den Kampfeinsatz das Truppenverbands Süd mit dem Rufnamen Beria der Nachrichtenagentur TASS mit. Er betonte:
"Die ukrainischen Soldaten haben Probleme mit der Verpflegung, der Munition und auch mit der medizinischen Versorgung; sie können sich nicht zurückziehen, wir erledigen sie. Außerdem lassen sie Verwundete zurück ... Auf der Straße von Slawjansk nach Kramatorsk haben sie Stellungen in befestigten Bereichen eingerichtet, allerdings einfacher als in Konstantinowka. Wir werden bald Nowosjolowka einnehmen, danach Alexejewo-Druschkowka – die Pläne liegen bereits vor."
Kind stirbt bei ukrainischem Angriff auf Noworossijsk
Wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, mitteilt, kam bei einem nächtlichen ukrainischen Angriff auf Noworossijsk ein achtjähriges Kind ums Leben; acht Menschen, darunter ebenfalls ein Kind, wurden verletzt. In seinen sozialen Netzwerken schrieb der Gouverneur:
"In Noworossijsk ist ein achtjähriges Kind ums Leben gekommen. Ich spreche den Eltern mein tiefstes Beileid aus. Ich habe den Bürgermeister von Noworossijsk, Andrei Krawtschenko, angewiesen, den Angehörigen jede erforderliche Hilfe zukommen zu lassen. Außerdem wurden acht Menschen verletzt, darunter ein Kind. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert."
11.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
RIA Nowosti: Aus Gefangenschaft zurückgekehrter ukrainischer Soldat zu Tode gefoltert
Ein ukrainischer Soldat, der im Rahmen eines Gefangenenaustauschs nach Kiew zurückgekehrt war, soll durch Elektroschocks zu Tode gefoltert worden sein. Dies berichtet eine Quelle aus russischen Sicherheitskreisen RIA Nowosti.
Der Mann namens Oleg Kotow war demnach vier Jahre in Gefangenschaft und starb nur zwei Monate nach seiner Rückkehr in die ukrainische Hauptstadt. Als offizielle Todesursache wurde eine Verschlechterung seiner Krebserkrankung angegeben.
Laut der Quelle suchten Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU Kotow wiederholt auf und führten ihn zu "Gesprächen" ab. Mehrmals hätten Ärzte den Mann wegen der Elektroschocks, mit denen er gefoltert worden sei, notfallmedizinisch behandeln müssen.
Die Ärzte hätten bestätigt, dass Kotow an Krebs erkrankt war. Laut der Quelle starb er jedoch infolge der Folter an einem Herzstillstand. Zudem habe sich Kotow nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft geweigert, einen Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften zu unterzeichnen.
Ukraine: Lebensmittelmangel in Supermärkten dürfte sich verschärfen
Der Lebensmittelmangel in ukrainischen Supermärkten dürfte weiter zunehmen. Das berichtet das Portal Strana.ua unter Berufung auf einen Lieferanten.
Grund dafür sind vor allem zerstörte Logistik- und Verteilzentren. Eine schnelle Lösung des Problems sei nicht in Sicht. "In den nächsten Tagen lässt sich das Problem nicht lösen. Im Gegenteil: Der Mangel an Produkten wird noch einige Zeit zunehmen", wird die Quelle vom Portal zitiert.
Einige Handelsketten hatten zuvor verstärkt auf importierte Lebensmittel gesetzt und Verträge mit heimischen Lieferanten gekündigt. Aufgrund der aktuellen Logistikprobleme sind schnelle Lieferungen aus dem Ausland nun nicht möglich. Der Abschluss neuer Verträge und der Wiederaufbau der Lieferketten werden Zeit benötigen. Unternehmen, die überwiegend heimische Produkte bezogen haben, sind vor allem von der Zerstörung gemeinsamer Verteilzentren betroffen und müssen ihre Logistik kurzfristig umstellen.
Zuvor hatten ukrainische Medien über Engpässe bei Obst und Gemüse, Milchprodukten und teilweise auch Fleisch berichtet. Der Wirtschaftswissenschaftler Oleg Ustenko warnte zudem, dass längere Transportwege die Lebensmittelpreise um bis zu zehn Prozent erhöhen könnten.
Ukraine nennt keine Zahlen zu abgefangenen russischen Raketen mehr
Die ukrainischen Luftstreitkräfte veröffentlichen offenbar keine Statistiken über die Zahl der abgefangenen russischen Raketen mehr. Darauf weist ein Korrespondent von RIA Nowosti hin.
Zuletzt haben die ukrainischen Luftstreitkräfte am 8. August Zahlen zu den abgefeuerten und abgefangenen russischen Raketen veröffentlicht. Zuvor waren solche Angaben mit Typ und Anzahl der Raketen täglich in ihrem offiziellen Telegram-Kanal erschienen. Inzwischen werden nur noch die Typen der eingesetzten russischen Flugkörper genannt. Angaben zu ihrer Anzahl und zu erfolgreichen Abfangversuchen fehlen.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte zuletzt eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte wegen eines Mangels an Flugabwehrraketen keine ballistischen Raketen abfangen könnten. Der Abgeordnete Jegor Tschernjow bezeichnete die Lage bei der ukrainischen Luftabwehr als die schlechteste seit Beginn des Konflikts.
Kriegsreporter: Russische Angriffe auf Werchowna Rada sind "sinnlos"
Russische Angriffe auf das ukrainische Parlament seien sinnlos, da es an wichtigen Entscheidungen nicht beteiligt sei. Dies erklärt der russische Kriegsreporter Jewgeni Poddubny in einem Interview mit TASS-Generaldirektor Andrei Kondraschow:
"Von der Werchowna Rada hängt in der Ukraine überhaupt nichts ab. Wozu sollte man sie angreifen? Das ist ein nutzloser Ort."
Viel wichtiger sind ihm zufolge Angriffe auf ukrainische Unternehmen, die Drohnen herstellen. Davon hänge die Lage an der Front ab, so der Kriegsreporter.
Kiews Armee setzt Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – Ein Toter und zwei Verletzte
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilt der operative Stab der Region mit.
Im Dorf Kosinka im Kreis Graiworon erlitt ein Mann bei der Detonation einer Drohne schwere Verletzungen und starb noch vor Ort. Auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts im Dorf Dubowo im Kreis Belgorod wurden zwei weitere Männer bei der Detonation einer Drohne verletzt. Sie erlitten Splitterverletzungen und konnten nach ambulanter medizinischer Behandlung weiterbehandelt werden.
Im Dorf Oktjabrski wurden zudem die Fassade und Verglasung eines Gewerbeobjekts bei einem Drohnenangriff beschädigt.
Eurostat: Zahl erwachsener ukrainischer Männer in der EU steigt auf 1,2 Millionen
Die Zahl erwachsener ukrainischer Männer mit vorübergehendem Schutz in der EU ist innerhalb eines Jahres um rund 15 Prozent gestiegen. Ende Juni 2026 lag sie bei etwa 1,19 Millionen. Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Eurostat-Daten hervor.
Insgesamt stehen derzeit rund 4,41 Millionen Ukrainer in der EU unter vorübergehendem Schutz. Der Anteil erwachsener Männer stieg innerhalb eines Jahres von 24,1 auf 27 Prozent. Ende Juni 2025 waren es demnach rund 1,04 Millionen. Ihre Zahl nahm somit innerhalb eines Jahres um etwa 150.000 zu. Die Gesamtzahl der Schutzberechtigten stieg im selben Zeitraum dagegen nur um rund 100.000 beziehungsweise 2,3 Prozent.
Der Anteil erwachsener Männer unter den ukrainischen Schutzberechtigten in der EU wächst bereits seit mehreren Jahren. Hatte er im Juni 2024 noch bei 22 Prozent gelegen, so waren es ein Jahr später 24,1 Prozent und im Juni 2026 schließlich 27 Prozent.
Damit stieg die Zahl erwachsener Männer unter vorübergehendem Schutz innerhalb von zwei Jahren von schätzungsweise 946.000 auf 1,19 Millionen – um rund ein Viertel. Gleichzeitig sank der Anteil erwachsener Frauen innerhalb eines Jahres von 44,7 auf 43,4 Prozent. Der Anteil Minderjähriger ging von 31,2 auf 29,6 Prozent zurück.
Sacharowa fordert ukrainische Soldaten zur Flucht aus der Armee auf
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa rät ukrainischen Soldaten, die Streitkräfte des Landes zu verlassen. Anlass war ein Video, in dem ukrainische Soldaten über unzumutbare Bedingungen, Versorgungsprobleme und die Gleichgültigkeit ihrer Kommandeure klagten. Sacharowa schreibt auf Telegram:
"Ich wiederhole: Haut ab, Jungs! Ihr werdet mit den Händen Selenskijs vernichtet."
Versorgungsprobleme bei ukrainischen Einheiten an der Front – darunter ein erheblicher Mangel an Wasser, Munition und Medikamenten – seien wiederholt von Kriegsgefangenen bestätigt worden und hätten sich durch Erkenntnisse aus Funkabhörungen erhärtet.
"Cheerleader des Tötens" – Deutscher TV-Moderator entsetzt über FAZ-Korrespondenten Martens
Der deutsche TV-Moderator Thomas Eglinski hat am Montag ein Video auf X geteilt, in dem er sich zu der Frage des FAZ-Korrespondenten Michael Martens an Präsident Wladimir Selenskij vom Samstag in Belgrad äußert.
Er zitiert die Frage zunächst: "Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?" und erklärt dann, dass er "fassungslos" sei. Zumal diese Frage "ausgerechnet von einem deutschen" Journalisten stammt.
Eglinski erinnerte dabei an die deutsch-russische Geschichte sowie daran, dass im Zweiten Weltkrieg "Deutsche und Russen sich millionenfach gegenseitig abgeschlachtet haben". Mit dieser "verachtungswürdigen" Formulierung sei für Eglinski "eine Grenze überschritten" worden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Medien: Angriffe auf Häfen von Odessa durchkreuzen westliche Ukraine-Pläne
Die russischen Angriffe auf die Hafeninfrastruktur in Odessa, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt wird, haben die Pläne des Westens für die Ukraine durchkreuzt. Dies schreibt das US-Portal Responsible Statecraft. In dem Beitrag heißt es:
"Das ist eine bittere Lektion für alle, die behaupten, die Ukraine könne zu einem 'stählernen Stachelschwein' werden und so ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts vermeiden. Das ist eine Falle. Innerhalb weniger Wochen hat sich eine neue düstere Realität herausgebildet. Russland hat gezeigt, dass es nicht die gesamte Schwarzmeerküste des Landes erobern und besetzen muss, um ihm faktisch den Zugang zum Meer zu nehmen."
Nach Ansicht des Autors haben die Ereignisse in Odessa gezeigt, dass der Versuch des Westens, Kiew bis an die Zähne zu bewaffnen und so ein Friedensabkommen mit Moskau zu verhindern, zum Scheitern verurteilt ist. Weder die Ukraine noch ihre Verbündeten könnten die Bedrohung durch russische Luft- und Raketenangriffe allein mit militärischen Mitteln beseitigen. Der Autor resümiert:
"Die Alternative zu einer für viele unbequemen Kompromisslösung des Konflikts wäre daher keineswegs ein stählernes ukrainisches Stachelschwein, sondern ein schwacher und handlungsunfähiger Rumpfstaat, der nicht einmal seinen eigenen Bürgern dienen könnte und die Sicherheit Europas als Ganzes gefährden würde."
Saporoschstal stellt Betrieb nach russischem Angriff ein
Das Stahlwerk Saporoschstal in der von Kiew kontrollierten Stadt Saporoschje hat nach einem russischen Angriff den Betrieb vollständig eingestellt. Dies teilt die Unternehmensleitung am Dienstag mit. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es:
"Beschädigt wurden Energieanlagen und die Infrastruktur der Saporoschje-Betriebe von Metinvest sowie die Haupt- und Nebenanlagen der Kokerei und Hochofenproduktion. Der Betrieb des Stahlwerks ist derzeit vollständig eingestellt, andere Produktionsstandorte arbeiten mit reduzierter Leistung."
Experten des Werks bewerten derzeit das Ausmaß der Schäden sowie die Möglichkeit und den Zeitrahmen für eine Wiederaufnahme des Betriebs. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte das Stahlwerk in Saporoschje getroffen hätten. Dort seien Schutzgitter für ukrainische schwere Kampffahrzeuge gegen Drohnen montiert worden.
"Fragt die einfachen Menschen" – Ukrainische Journalistin rechnet mit Selenskij ab
Die ukrainische Journalistin Diana Pantschenko hat in einem Beitrag auf ihrem X-Kanal Videosequenzen zusammengetragen, in denen einfache Ukrainer ungefiltert über ihre Lage in ihrem Land sprechen. Sie kritisiert, dass westliche Medien und bezahlte Propagandisten seit Jahren nur Selenskij zu Wort kommen lassen und die Realität vor Ort verschweigen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Trump: Europa kann in den USA gekaufte Kampfjets der Ukraine übergeben
US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA würden der EU Waffen verkaufen, darunter auch Kampfjets. Über deren weitere Verwendung könnten die europäischen Staaten selbst entscheiden und sie etwa an die Ukraine weitergeben. Trump präzisiert jedoch nicht, ob er neue Kampfjets meint, die Europa anschließend an Kiew übergeben könnte, oder bereits zuvor an die Ukraine gelieferte Flugzeuge. Zugleich betont er, dass die USA Waffen inzwischen zum vollen Preis an europäische Länder verkaufen.
Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod – ein Mann getötet
Im Dorf Oktjabrski im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto getroffen. Der Mann am Steuer erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit.
Bei weiteren Drohnenangriffen in mehreren Ortschaften der Kreise Schebekino und Borissowski gerieten nach Angaben des Stabs ein Privathaus und ein Bus in Brand. Auch ein Lastenanhänger fing Feuer. Durch Explosionen wurden zudem zwei weitere Häuser, ein Gewerbeobjekt, ein Sattelauflieger und fünf Autos beschädigt.
Russische Streitkräfte treffen Patrouillenboot vor Odessa
Laut dem Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte im Schwarzen Meer südlich von Odessa ein Patrouillenboot getroffen. Das Boot sollte Seefrachtschiffe mit Waffen für die ukrainischen Streitkräfte zu ukrainischen Häfen eskortieren.
Gedenk-Mural für fünfjähriges Drohnenopfer in Kursk enthüllt
In Kursk ist ein Mural zum Gedenken an den fünfjährigen Anatoli Minaschkin enthüllt worden. Der Junge war bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Strand der Stadt am 8. Juli 2025 ums Leben gekommen. Bei dem Angriff starben zudem drei Männer.
Das Wandbild an der Fassade eines Mehrfamilienhauses im Stadtzentrum zeigt den Jungen mit der Aufschrift "Kleiner Held mit großem Herzen". An der Enthüllung nahm Gouverneur Alexander Chinstein teil. Er sagte:
"Wir enthüllen dieses Mural zum Gedenken an einen noch ganz kleinen Jungen, der gerade einmal fünf Jahre auf dieser Welt gelebt hat. Die tragischen Ereignisse vor einem Jahr haben Tolik das Leben gekostet, doch er bleibt in unserer Erinnerung und in unseren Herzen. Dieses Mural soll daran erinnern, wie schrecklich und gefährlich der heutige Nazismus ist, welch unmenschliches Gesicht er zeigt – und daran, dass Kinder nicht sterben dürfen."
Nach Angaben des Gouverneurs hatte Anatoli seine Mutter mit den Händen geschützt, als die ukrainische Drohne einschlug.
Charkow: Rekrutierungsmitarbeiter zerren Mann aus Haus und in Kleinbus
Mitarbeiter eines ukrainischen Rekrutierungszentrums (TZK) haben in Charkow einen Mann gewaltsam mitgenommen. Dies berichtet das ukrainische Portal Wremja.ua.
Auf den veröffentlichten Aufnahmen sind vier Mitarbeiter zu sehen, deren Gesichter mit Sturmhauben verdeckt sind. Laut dem Portal waren keine Polizisten in der Nähe zu sehen.
Zwangsmaßnahmen bei der Mobilisierung sorgen in der Ukraine immer wieder für Kritik und Proteste. Im Internet kursieren zahlreiche Aufnahmen gewaltsamer Festnahmen durch TZK-Mitarbeiter.
Gebiet Brjansk: Verkäuferin bei Drohnenangriff auf Geschäft verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Belaja Bereska im Gebiet Brjansk ist eine Verkäuferin durch Splitter verletzt worden. Dies teilt der emtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Die Frau erhielt medizinische Hilfe.
Polens Parlamentschef: Kein EU-Beitritt Kiews ohne Anerkennung der Nazi-Vergangenheit
In Anwesenheit seines ukrainischen Amtskollegen Ruslan Stefantschuk hat der polnische Parlamentschef Włodzimierz Czarzasty am Montag im polnischen Szczawnica die Bedingungen für einen EU-Beitritt der Ukraine skizziert.
So postulierte der polnische Sejmmarschall: "Der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union wird von den Ukrainern verlangen, alle Aspekte ihrer Geschichte zu überdenken (…) Dazu gehört auch, Völkermord als Völkermord zu bezeichnen", betonte der Parlamentspräsident und deutete damit auf das Wolhynien-Massaker hin.
Dieses war in den Gebieten der heutigen Westukraine in den Jahren von 1943 bis 1945 unter deutscher Schirmherrschaft von der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) sowie der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) gegen die polnische Zivilbevölkerung begangen worden. Die Zahl der polnischen Opfer belief sich auf circa 100.000 bis 130.000.
Czarzasty erklärte ferner:
"Denn die Europäische Union ist schließlich eine Demokratie, sie steht schließlich für Werte, sie ist nicht nur ein Geldautomat."
Die UPA und die OUN gelten seit dem verfassungswidrigen Regierungssturz in Kiew im Jahr 2014 offiziell als heldenhafte Organisationen der ukrainischen Unabhängigkeit.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Ukraine: Polizei ermittelt seit 2022 gegen 76 Leiter von Rekrutierungszentren
Die ukrainische Polizei hat seit 2022 gegen 76 Leiter von Rekrutierungszentren wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs ermittelt. Dabei geht es unter anderem um Beihilfe zur Umgehung der Mobilisierung. Dies gibt der amtierende Chef der ukrainischen Nationalpolizei Maxim Zuzkiridse bekannt.
Seit 2022 hat die Polizei insgesamt 428 Strafverfahren wegen illegaler Hilfe bei der Umgehung des Militärdienstes, gefälschter medizinischer Atteste und der Organisation illegaler Ausreisen von Wehrpflichtigen eingeleitet.
Zudem seien mehr als 83.500 Entscheidungen der militärmedizinischen Kommissionen beschlagnahmt worden. 6.500 rechtswidrige Entscheidungen wurden bereits aufgehoben.
Ukrainische Truppen verlassen Stellungen bei Annäherung von Stoßtrupps
Ukrainische Soldaten verlassen laut russischen Militärangehörigen ihre Stellungen, sobald sich russische Stoßtrupps auf etwa 100 Meter nähern. Wer nicht fliehen könne, ziehe es vor, sich zu ergeben. Dies berichten Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost dem Sender Swesda. Ein Zugführer mit dem Rufnamen Gen sagt:
"Sie sitzen zu viert bis sechst in den Stellungen. Wenn wir uns nähern, läuft die Gruppe weg. Sie halten die Verteidigung nicht, sondern ziehen sich zurück. Bis zu einer Entfernung von 200 bis 300 Metern schießen sie noch, ab 100 Metern laufen sie davon. Wer nicht rechtzeitig fliehen konnte, ergibt sich."
Ein weiterer Zugführer mit dem Rufnamen Oka erklärt, ukrainische Kommandeure gäben ihren Soldaten häufig keine Möglichkeit, sich zu ergeben.
"In der Regel werden sie von den eigenen Leuten getötet. Sie lassen sie nicht kapitulieren."
Gruppe ukrainischer Saboteure in DVR eliminiert
Russische Soldaten haben eine ukrainische Sabotagegruppe in der Volksrepublik Donezk außer Gefecht gesetzt, als diese versucht hatte, russische Stellungen für einen späteren Angriff zu umgehen. Dies meldet ein Maschinengewehrschütze des russischen Truppenverbands Ost mit Rufnamen Mina gegenüber TASS.
"Nachdem wir uns in der Ortschaft festgesetzt hatten, teilte die Aufklärung mit, dass eine sechsköpfige Sabotagegruppe versuchte, uns zu umgehen. Wir haben dies rechtzeitig bemerkt und auf die Saboteure an den Zugängen zu unseren Stellungen gewartet. Alles wurde dank unserer Aufklärung entdeckt. Sie setzen Drohnen ein und beobachten unsere Stellungen sowie das umliegende Gebiet. Dank ihnen wurde die Sabotagegruppe eliminiert."
FSB-Chef Bortnikow: Drei Versuche ukrainischer Saboteure vereitelt, in Russland einzudringen
Seit Januar wurden drei Versuche von ukrainischen Sabotagegruppen, in russisches Territorium einzudringen, verhindert. Dies gibt Alexander Bortnikow bekannt, Vorsitzender des Nationalen Anti-Terror-Komitees und Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB.
"Zur Umsetzung ihrer terroristischen Pläne verstärken die ukrainischen Geheimdienste ihre Aktivitäten zur Anwerbung von Tätern aus den Reihen russischer Staatsbürger sowie zur Einschleusung von Sabotagegruppen. Allein im laufenden Jahr haben die Strafverfolgungsbehörden drei Versuche von Saboteuren vereitelt, in unser Land einzudringen."
Russlands Verteidigungsministerium gibt Einzelheiten der Befreiung Nowoje Poles bekannt
Bei der Befreiung der Ortschaft Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje haben die Soldaten des russischen Truppenverbands Ost über 100 Gebäude von ukrainischen Kämpfern gesäubert, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt.
"Im Zuge der Kämpfe haben die Einheiten des Truppenverbands Ost einen Verteidigungsabschnitt des Gegners eingenommen und mehr als 100 Gebäude in der Ortschaft gesäubert. Die ukrainischen Streitkräfte haben bis zu einer Kompanie, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, vier bodengestützte Robotersysteme und mehr als 20 schwere Hexacopter vom Typ Baba Jaga verloren."
Am 11. August gab das russische Verteidigungsministerium die Befreiung Nowoje Poles bekannt.
Gewalt bei Zwangsrekrutierung: Maskierte Männer greifen junges Paar im Taxi an
Ein derzeit im Internet viral gehendes Video aus Odessa zeigt offenbar einen gewaltsamen Fall von Zwangsrekrutierung, bei dem mehrere maskierte Uniformierte ein junges Paar in einem Taxi angreifen. Trotz der Gegenwehr und des Flehens der Opfer setzen die Männer Tränengas sowie körperliche Gewalt ein, treten den 19-Jährigen unter anderem gegen den Kopf und zerren ihn schließlich gewaltsam aus dem Fahrzeug.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt am Dienstag mit, dass Russlands Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben.
Die Einheiten des Truppenverbands Ost hätten demnach ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje befreit.
Zudem hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord im Zuge ihres aktiven Handelns die Ortschaft Schtscherbakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen.
Russlands Außenministerium nennt größte Lieferanten von Drohnenteilen für ukrainische Armee
Großbritannien, Deutschland, Schweden und Kanada seien die Hauptlieferländer von Teilen für ukrainische Drohnen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti.
"Großbritannien ist der aktivste Lieferant von Hauptkomponenten und Bauteilen für unbemannte Luftfahrzeuge an Kiew, die dann als Kampfdrohnen gegen Zivilisten eingesetzt werden. Deutschland liefert Waffen in großen Mengen, und auch Schweden ist beteiligt. Kanada spielt ebenfalls eine aktive Rolle."
Vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Armee getroffen
Die Einheiten der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben gegnerische Militärziele in den Gebieten Charkow und Sumy sowie im von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk angegriffen. Dies teilt das Verteidigungsmilisterium in Moskau mit.
Wie es heißt, seien alle drei Objekte im Zuge von Aufklärungsoperationen entdeckt worden. Das russische Militär habe mit FAB-250-Flugbomben und einer leichten Mehrzweck-Lenkrakete Luftangriffe auf die identifizierten Ziele durchgeführt.
Infolge der Attacken seien vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Einheiten nahe den Siedlungen Donezkoje in der DVR und Boldyrewka im Gebiet Charkow sowie eine Drohnenleitstelle nahe der Ortschaft Porosok im Gebiet Sumy getroffen worden.
Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.325 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen demnach auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 26 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 370 Kämpfer. Russlands Armee setzte einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge und 15 Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem wurden elf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitionslager, Lager für Kampfdrohnen, ein Patrouillenboot im Schwarzen Meer sowie Logistikzentren angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 154 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russlands Luftabwehrkräfte schossen zwölf gelenkte Bomben und 931 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 203.956 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.534 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.120 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.984 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Experimentelle ukrainische Drohne in der DVR abgeschossen
Der Verteidigungsstab der Volksrepublik Donezk (DVR) teilt mit, dass in der DVR eine experimentelle ukrainische Drohne abgeschossen wurde. Das unbemannte Drohnenmodell mit einem Splitter-Sprengkopf wurde demnach von einer russischen mobilen Feuergruppe abgefangen.
Laut dem Stab sei das Flugobjekt eine verkleinerte Version einer Kampfdrohne des Typs FP-2. Sprengstoffexperten der Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hätten die Drohne entschärft und zur Untersuchung sichergestellt, heißt es.
Ukrainisches Militär vermint Zufahrtswege nach Energodar mithilfe von Drohnen
Laut der Stadtverwaltung von Energodar haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe von Drohnen die Zufahrtswege nach Energodar aus der Richtung des Dorfes Primernoje vermint. Die Minen wurden auch auf angrenzende Gebiete unweit des Dorfes abgeworfen, hieß es.
Die Verwaltung wertet die Aktion als Versuch, Zufahrtswege zu blockieren, Panik zu erzeugen und das normale Leben in den betroffenen Ortschaften zu stören. Sie rät dringend davon ab, die Straßen zu dem Dorf sowie alle Zufahrtswege in dieser Gegend zu befahren.
Das Dorf Primernoje liegt rund zwei Kilometer von Energodar im Gebiet Saporoschje entfernt.
Experte: Ukrainischen Kämpfern droht Einkesselung bei Woltschansk
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko könnten bis zu 1.000 ukrainische Soldaten in der Nähe der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow eingekesselt werden, da die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt vorrücken und das Aufmarschgebiet ausweiten.
"Unsere Jungs arbeiten daran, einen Kessel in Wowtschansk zu bilden. Sollte die Operation erfolgreich verlaufen, wird ein großes Gebiet befreit. Gleichzeitig wird eine Gruppe ukrainischer Kämpfer eliminiert. Zwischen 500 und 1.000 ukrainische Soldaten könnten sich in diesem Raum befinden und eingekesselt werden."
Ukrainische Armee attackiert ziviles Fahrzeug in Energodar: Drei Verletzte
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Fahrzeug in der Industriezone von Energodar wurden drei Zivilisten verletzt. Der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, teilt mit, dass einer von ihnen sich in einem kritischen Zustand befinde.
Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhielten.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 200 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 68 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 230 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem drei Privathäuser, eine Garage und ein Fahrzeug beschädigt worden.
Militärische Ziele in der Ukraine mit Präzisionswaffen getroffen
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge der Attacke auf Kiew wurde das Terminal Nowaja Potschta getroffen. Dieser automatisierte Sortierkomplex wurde zur Lagerung und Verteilung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt. Dazu gehören Komponenten für die Produktion von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite sowie Robotersysteme und Systeme für die elektronische Kampfführung.
Darüber hinaus hat das russische Militär das Transport- und Logistikzentrum Kiew-3 in der ukrainischen Hauptstadt angegriffen. Dabei handelt es sich um ein großes Lager mit einer Fläche von ca. 50.000 Quadratmetern. Der Gegner hatte dort Kampfdrohnen (bis zu 15.000 Stück) gelagert, darunter auch solche mit Wärmebildkameras (vom Typ Beschket, Spuk, Komik-A und Gorobez), sowie Bodenkontrollstationen und deren Komponenten.
In der Stadt Saporoschje wurde das Hüttenkombinat Saporoschstal beschädigt. Dieses Unternehmen ist ein führender Hersteller von Blechprodukten, die unter anderem zur Produktion von Panzerungen für Militärfahrzeuge und Schutzwesten verwendet wurden. Außerdem rüstete es schwere Panzerfahrzeuge mit Schutzplatten gegen Drohnenangriffe aus.
Politico: EU-Staaten nahe Russland verzichten nicht zugunsten Kiews auf ihre Patriot-Systeme
Die EU-Staaten in Russlands Nachbarschaft wollen laut einem Bericht der Tageszeitung Politico immer seltener ihre Patriot-Systeme oder Abfangraketen an die Ukraine abgeben, da sie ihre eigene Luftverteidigung als unzureichend einstufen.
Ein hochrangiger Beamter sagte gegenüber dem Blatt, ukrainische Diplomaten würden mit Staaten, die über solche Systeme verfügen, verhandeln. Letztlich hänge aber alles von den USA ab. Washington könnte helfen, tue dies jedoch nicht, wodurch die Lage für alle anderen erschwert werde.
Gebiet Belgorod meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des Krisenstabs des Gebietes Belgorod hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 66 Orte in 19 Bezirken angegriffen. Wie es heißt, seien bei den Attacken mindestens 14 Geschosse abgefeuert und 273 Drohnen eingesetzt worden, von denen 147 abgefangen wurden. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen.
Zwei Zivilisten seien ums Leben gekommen, zwölf weitere erlitten Verletzungen, teilte der Krisenstab mit.
Darüber hinaus seien bei den Angriffen 42 Privathäuser, fünf Betriebe, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte sowie 82 Fahrzeuge beschädigt worden.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 396 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orenburg, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow, Tula, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.
Gebiet Woronesch meldet Opfer nach ukrainischen Drohnenangriffen
In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte 15 ukrainischen Drohnen über der Stadt Woronesch und fünf Bezirken zerstört. Dies teilt Alexander Gusew, der Gouverneur des Gebietes Woronesch, am Morgen mit.
Seinen Angaben nach sei ein Mann durch herabfallende Drohnenteile schwer verletzt worden. Er sei später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Zwei weitere Personen erliitten ebenfalls Verletzungen: Ein Mann befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs auf der Straße, der andere auf dem Gelände eines großen Logistikzentrums.
Nach dem Absturz ukrainischer Drohnen sei es zu einem Brand auf dem Gelände zweier Logistikzentren gekommen. Drei Lkw und ein Pkw seien ebenfalls durch Trümmer beschädigt worden, fügte Gusew hinzu.
Luftverteidigung in Moskau und Region wehrt Drohnenangriffe ab
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Zwischen 20:30 Uhr am 10. August und 8:30 Uhr am 11. August seien insgesamt 237 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen. Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Drohnen auf großer Entfernung neutralisiert. Dabei seien 13 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.
Miroschnik: Bei Kiews Angriffen binnen einer Woche 43 Zivilisten getötet, 376 verletzt
In der vergangenen Woche wurden mehr als 400 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber der TASS.
"In der vergangenen Woche wurden 419 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 376 Personen wurden verletzt, darunter 24 Kinder, 43 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje und Cherson, im Region Krasnodar sowie in der DVR verzeichnet."
Miroschnik präzisierte, dass 399 Personen durch Angriffe ukrainischer Kampfdrohnen verletzt worden seien.
Seinen Angaben zufolge habe der Gegner in den vergangenen sieben Tagen 7.061 Geschosse verschiedener Arten auf Russlands Territorium abgefeuert.
10.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Deutsche Illusionen - oder: Wer möchte eigentlich, dass Russland verliert?
Russland hat die Ukraine überfallen, lautet die deutsche Erzählung zum Ukraine-Krieg. Der Akt war böse, Russland muss verlieren. Implizit herrscht die Vorstellung, dass diese Auffassung weltweit geteilt wird. Das ist ein Trugschluss mit fatalen Folgen. Deutschland lebt in einer Illusion.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Gert Ewen Ungar.
Fünfjähriges Mädchen stirbt bei Drohnenangriff auf Nischnekamsk
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist ein fünfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Angriffs schlief es auf dem Balkon eines Wohnhauses. Dies teilte der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, mit.
Laut dem Gesundheitsminister von Tatarstan, Almir Abaschew, starb das Mädchen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Minnichanow erklärte zudem, dass das Wohnhaus vermutlich stärker beschädigt worden wäre, wenn eine Drohne nicht zuvor einen Baum getroffen hätte, wodurch der Aufprall abgefedert wurde.
Bei dem Angriff auf zivile und industrielle Objekte wurden jüngsten Angaben zufolge 13 Menschen getötet und 78 verletzt. 25 Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.
Medien: Russische Seeblockade könnte ukrainische Wirtschaft schnell abwürgen
Die Folgen der russischen Angriffe auf die ukrainischen Häfen von Odessa könnten die Wirtschaft des Landes schwer treffen. Dies berichtet das kroatische Portal Geopolitika.news.
"In Kiew wusste man von Anfang an, dass Angriffe tief in russisches Gebiet das Risiko einer russischen Vergeltung mit sich bringen. Doch wahrscheinlich hat niemand damit gerechnet, dass Moskau de facto eine Seeblockade der Ukraine errichten würde. Und während Kiew und andere Städte früher oder später wiederaufgebaut werden können, würgt eine Seeblockade die Wirtschaft und die Einnahmen des Landes in Echtzeit ab."
Dadurch würden Importe dringend benötigter Waren und Waffen blockiert. Zugleich sei der Export von Agrar- und Industrieprodukten unterbrochen. Dies verursacht erhebliche Verluste für die Produzenten, deren Lagerbestände anwachsen. Viele von ihnen seien gezwungen, ihre Produktion zu reduzieren oder ganz einzustellen.
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte weiterhin die Hafeninfrastruktur und Schiffe der Ukraine angreifen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.
Ukrainischer MiG-29-Kampfjet stürzt im Gebiet Odessa ab
Ein ukrainischer MiG-29-Kampfjet ist im Gebiet Odessa abgestürzt. Dies teilen die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. "Am Abend des 10. August 2026 ging ein MiG-29-Kampfjet der Luftstreitkräfte verloren", heißt es in einer Mitteilung. Demnach verlor der Pilot beim Abschuss einer Luft-Luft-Rakete die Kontrolle über die Maschine. Das Flugzeug geriet daraufhin in Brand und stürzte ab.
Südkorea bestätigt Verbot von Waffenlieferungen an Ukraine
Südkorea hält trotz einer Anfrage aus Kiew nach Luftabwehrsystemen und weiterer Militärhilfe an seinem Verbot fest, tödliche Waffen an die Ukraine zu liefern. Dies bestätigte ein hochrangiger Vertreter des südkoreanischen Außenministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap.
Waffenlieferungen aus Südkorea an andere Staaten erfolgten grundsätzlich streng im Rahmen der nationalen Gesetzgebung, betonte der Beamte. Gleichzeitig unterstütze Seoul die Ukraine weiterhin in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Medizin und Bildung. Südkorea werde zudem weitere Maßnahmen zur Förderung des Friedens prüfen.
Vor rund einem Monat hatte der südkoreanische Sicherheitsberater Wi Sung-lac humanitäre Hilfe für die Ukraine in Höhe von 100 Millionen US-Dollar angekündigt. Damit wolle Seoul sein Engagement für "Frieden und Sicherheit" unterstreichen. Laut Politico war Südkorea in diesem Jahr zugleich führend bei Waffenlieferungen nach Europa und überholte dabei sogar die USA.
Britischer Verteidigungsstabschef: Ukrainische "Gamifizierung" des Tötens ist "makaber"
Ukrainische Drohnenpiloten sammeln Punkte für jeden getöteten russischen Soldaten und können sie weiter gegen neue Drohnen eintauschen. Großbritanniens höchster Militäroffizier Richard Knighton nennt diese "Gamifizierung" des Tötens "makaber".
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
Experte: Nahost-Konflikt verschärft Mangel an Luftabwehrraketen in der Ukraine
Die Ukraine leidet unter einem erheblichen Mangel an Munition für westliche Luftabwehrsysteme. Grund dafür ist unter anderem der hohe Verbrauch solcher Waffen im Nahen Osten, wie der Politologe Alexander Jermakow vom IMEMO-Institut gegenüber Nowosti Mail erklärte.
Sollten die USA und Iran ihre gegenseitigen Angriffe fortsetzen, könnten die US-Bestände laut Jermakow bald stark erschöpft sein. "Welche Lieferungen soll es da für die Ukraine geben, die nicht Dutzende, sondern Hunderte Raketen für das System Patriot benötigt?", fragte er.
Falls es zu keiner weiteren Eskalation komme, werde das Pentagon zunächst seine eigenen Waffenbestände auffüllen. Selbst bei einem schnellen Ausbau der Produktion dürfte es mindestens ein Jahr dauern, bis das Vorkriegsniveau wieder erreicht ist. Auch die europäischen Staaten sind inzwischen um ihre eigenen, durch den Einsatz im Nahen Osten geschwächten Arsenale besorgt.
Russische Luftabwehr schießt 215 ukrainische Drohnen ab
Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums binnen zwölf Stunden 215 ukrainische Drohnen über Russland und angrenzenden Gewässern abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula, Tjumen, Tscheljabinsk, der Region Moskau, der Region Krasnodar und der Republik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Ukraine greift Nowaja Kachowka über 445-mal binnen einer Woche an
Vom 3. bis 9. August griffen ukrainische Truppen den Stadtbezirk Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson mehr als 445-mal an. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Dies teilte der amtierende Bürgermeister Wladimir Oganessow mit. Zudem sei eine nicht detonierte Drohne mit Sprengsatz gefunden und unschädlich gemacht worden, schrieb er bei Max. Bei den Angriffen wurden unter anderem ein Mehrfamilienhaus, ein stillgelegtes Betriebsgebäude, die Stromversorgung und Straßen beschädigt.
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt
Im Dorf Wosnessenowka im Kreis Schebekino im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Der Mann wurde mit Splitterverletzungen am Unterarm und Oberschenkel in das Bezirkskrankenhaus Schebekino gebracht. Er soll zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt werden.
Durch herabfallende Trümmer einer abgeschossenen Drohne geriet zudem ein Nebengebäude in Brand. Im Kreis Graiworon wurde ein Privathaus durch einen von einer Drohne abgeworfenen Sprengsatz beschädigt. Weitere Drohnenangriffe verursachten Schäden an Häusern, Zäunen und einem Auto.
Italienischer Professor warnt: Ukraine macht Terrorismus zur systematischen Kriegsmethode
"Der Terrorismus ist für die Ukraine mittlerweile zu einer Art Hausspezialität geworden."
Mit diesen scharfen Worten wirft Michele Prospero, Professor für politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom, der Ukraine vor, terroristische Methoden systematisch als Kriegstaktik einzusetzen.
Prospero nennt dabei mehrere Anschläge, bei denen auch zivile Ziele getroffen wurden, darunter den jüngsten Angriff auf ein Restaurant in Moskau. Besonders kritisch sieht er das Schweigen Italiens zu diesem Vorfall, obwohl der Besitzer und Chefkoch des Lokals italienischer Staatsbürger war.
Prospero warnt, dass ein derart unberechenbarer Terrorismus eine ernsthafte Bedrohung darstelle.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Putin würdigt Soldaten an der Front als "wahre Helden"
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Soldaten der militärischen Sonderoperation als "wahre Helden" gewürdigt. Trotz der schwierigen Bedingungen rückten sie jeden Tag weiter vor, sagte Putin bei einem Treffen mit Vertretern der Bereiche Stadtplanung und Raumentwicklung in der burjatischen Hauptstadt Ulan-Ude.
"Es ist eine Sache, darüber zu sprechen. Eine andere ist es, an der Front zu stehen, wenn Kugeln pfeifen und Drohnen wie Fliegen umherfliegen – man kann den Kopf einfach nicht heben. Und trotzdem kämpfen sie nicht nur, sondern rücken jeden Tag weiter vor."
Putin betonte zudem, dass für die Rückkehrer aus dem Kampfgebiet Bedingungen für ihre Rehabilitation, einschließlich psychologischer Betreuung, geschaffen werden müssten. Sie sollten auch die Möglichkeit erhalten, einen neuen Beruf zu erlernen.
RIA Nowosti: Ukrainisches "Todesregiment" verbrennt Leichen zwangsrekrutierter Soldaten
Das Kommando des 225. ukrainischen Sturmregiments soll bei Charkow die sterblichen Überreste zwangsrekrutierter ukrainischer Soldaten verbrennen und damit Spuren mutmaßlicher Kriegsverbrechen beseitigen. Dies berichten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
"Im 225. Sturmregiment versucht man, Spuren von Kriegsverbrechen zu verwischen: In den Wäldern des Kreises Tschugujew im Gebiet Charkow werden die Überreste getöteter, zwangsrekrutierter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte exhumiert und verbrannt."
Demnach werden zudem Gebäude zerstört, in denen ukrainische Mobilisierte gefoltert worden sein sollen. Die Zerstörungen würden russischen Angriffen zugeschrieben. Ausbilder des Regiments seien auf verschiedene Truppenübungsplätze verlegt worden.
Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegen
Die Zahl der Verletzten bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist auf 78 gestiegen. 13 Menschen kamen ums Leben. Dies teilte die Pressestelle des Präsidenten von Tatarstan mit. In der Mitteilung heißt es:
"Bislang haben insgesamt 78 Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen, 25 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei von ihnen befinden sich in schwerem Zustand im Krankenhaus von Nabereschnyje Tschelny."
Der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, besuchte das Zentrale Bezirkskrankenhaus in Nischnekamsk und die Verletzten. Es wurden zusätzliche medizinische Teams bereitgestellt.
Am Morgen hatten ukrainische Drohnen Industrie- und zivile Einrichtungen in der Stadt angegriffen. Unter den getroffenen Objekten war auch ein Hostel, in dem neun Menschen starben. Unter den Opfern befanden sich Bürger Usbekistans und Tadschikistans. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.
Das Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren wegen Terrorismus ein. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte, alle Verantwortlichen für die Angriffe würden ermittelt und bestraft.
Russlands Außenministerium: Einfrieren des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen
Moskau schließt ein Einfrieren des Ukraine-Konflikts aus, da für die Lösung der Krise deren Ursachen beseitigt werden müssen, erklärt der russische Vizeaußenminister Michail Galusin. Zudem kritisiert er die USA, die trotz ihrer Friedensbemühungen weiterhin Waffen an Kiew liefern.
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Polens Sejm-Marschall: EU-Beitritt der Ukraine nur dann möglich, wenn sie Völkermord an Polen anerkennt
Der Präsident des polnischen Parlaments, Włodzimierz Czarzasty, hat nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen, Ruslan Stefantschuk, erklärt, die Ukraine müsse den Völkermord an den Polen als Völkermord anerkennen, wenn sie der EU beitreten wolle.
Kiew solle sämtliche Aspekte der Landesgeschichte überdenken, denn "die EU steht für Werte, nicht nur für einen Geldautomaten", stellte der Sejm-Marschall klar.
Die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew verschlechterten sich, nachdem die Ukraine die Verbrecher der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) verherrlicht hat, die während des Zweiten Weltkriegs Massenverbrechen gegen polnische Bürger verübt hatten.
US-Experte hält Selenskijs Pläne zur Patriot-Produktion für unrealistisch
Bei einer Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić hatte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij erklärt, Kiew würde heute Raketen für Patriot-Systeme produzieren und andere Länder damit versorgen, wenn es bereits vor Jahren eine entsprechende Lizenz erhalten hätte. Der US-Sicherheitsexperte Mark Episkopos hält diese Aussage jedoch für unrealistisch. Er schrieb im sozialen Netzwerk X:
"Die Ukraine wird viele Jahre lang nicht in der Lage sein, Raketen in den erforderlichen Mengen zu produzieren – und das unter der Voraussetzung, dass der Deal überhaupt zustande kommt."
Zudem erklärte Episkopos, Russland werde keine Kosten scheuen, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Produktionsanlagen während des Konflikts niemals in Betrieb genommen werden.
Das "Graham-Gesetz" gegen Russland schadet den Interessen der USA
Der US-Senat hat einen Gesetzentwurf zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland verabschiedet. Initiator des Gesetzes war der Republikaner Lindsey Graham. Ziel des Gesetzes: den Druck auf die großen Abnehmer russischer Energieressourcen zu erhöhen. Welche Gegenmaßnahmen könnte Moskau ergreifen?
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Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe: ein Toter, zwei Verletzte
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere Gemeinden im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit.
In Schebekino traf eine FPV-Drohne einen Lastwagen auf dem Gelände eines Unternehmens. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch vor Ort. Im Ort Oktjabrski im Kreis Belgorod wurden zwei Männer durch die Detonation einer Drohne verletzt.
Bei den Angriffen wurden zudem in mehreren Ortschaften Häuser und ein Auto beschädigt. In drei Privathäusern im Kreis Krasnojarsk wurden Fenster und Zäune beschädigt, im Kreis Graiworon wurden die Dächer und Fassaden zweier Häuser getroffen.
DVR: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf sieben
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist die Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit. Zuvor hatte er von drei Verletzten berichtet.
"Russen töten" - Online-Petition fordert Entlassung von FAZ-Korrespondent Michael Martens
Der FAZ-Mitarbeiter Michael Martens erfuhr auf einer Pressekonferenz internationale Aufmerksamkeit, aufgrund seiner mutwillig provozierenden Frage an den ukrainischen Präsidenten Selenskij. Eine Online-Petition fordert nun die Entlassung, da ein Journalist, der öffentlich fragt, "wie man mehr Russen tötet", in keine Redaktion gehöre.
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Prorussischer Widerstand: Kiew leitet Militärgüter nach Blockade der Schwarzmeer-Häfen um
Nach Angaben der prorussischen Untergrundkämpfer in Nikolajew sind die Autostraßen an der Westgrenze des Gebiets Odessa voll von Lastwagen und daher überbelastet. Grund dafür ist, dass die Ukraine ihre Militärtransporte nach der Blockade der Schwarzmeer-Häfen über das Gebiet Odessa umgeleitet hat. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sergei Lebedew, der die Aktivitäten des prorussischen Widerstands koordiniert.
Die Güter für das ukrainische Militär würden derzeit aus Rumänien und Moldawien mit Fähren über die Donau und den Dnister transportiert, sagte Lebedew der Agentur. Anschließend würden sie per Bahn und Lkw weiter durch die Ukraine befördert.
Ammoniak, Propan und Getreide würden aus der Ukraine an westliche Länder geliefert, während Treibstoff, Granaten, Raketen, gepanzerte Fahrzeuge und weitere militärische Güter ins Land transportiert würden. Wie es heißt, beschränken die ukrainischen Behörden häufig die Einfuhr von Lebensmitteln, um den Transport von Militärgütern zu beschleunigen.
FPV-Drohnen zerstören getarnte Geschütze ukrainischer Truppen bei Krasny Liman (Video)
Russische Drohnenpiloten haben getarnte Stellungen der ukrainischen Artilleristen an der Front bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) aufgedeckt. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die gegnerischen Geschütze mithilfe der FVP-Drohnen zerstört. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Selenskij in Serbien: Proteste gegen Solidaritätsbesuch in Belgrad
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien mit lautstarken Protesten empfangen. Während er bei Präsident Aleksandar Vučić um weitere militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine warb, versammelten sich vor dem Präsidentenpalast in Belgrad Demonstranten mit russischen Fahnen und anti-ukrainischen Parolen. Die Protestierenden kritisierten die Anwesenheit Selenskijs scharf und forderten stattdessen eine Beibehaltung der traditionell engen Beziehungen Serbiens zu Russland.
Die serbische Führung betonte im Rahmen des Treffens, den Weg in die Europäische Union weiterverfolgen zu wollen, ohne jedoch die bestehenden Beziehungen zu Moskau, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, aufzugeben. Für zusätzliches Aufsehen sorgte auf der gemeinsamen Pressekonferenz die Frage eines deutschen Journalisten zur militärischen Unterstützung bei der Tötung russischer Soldaten, was umgehend scharfe Kritik aus Moskau hervorrief und vom russischen Außenministerium als "blutrünstige Frage" verurteilt wurde.
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Bulgarien bestellt ukrainische Botschafterin nach Drohnenvorfall ein
Das bulgarische Außenministerium hat die ukrainische Botschafterin Olesja Ilaschtschuk nach dem Absturz einer ukrainischen Drohne einbestellt. Das Außenministerium teilte mit:
"Im Rahmen des Treffens äußerte Ministerin Petrowa die ernste Besorgnis der bulgarischen Seite und betonte, dass jedes unbefugte Eindringen in den bulgarischen Luftraum inakzeptabel ist."
Sofia forderte von Kiew zudem alle verfügbaren Informationen an, um die Umstände des Vorfalls vollständig aufzuklären.
Zuvor hatte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew erklärt, eine Drohne sei aus Richtung Rumänien in den bulgarischen Luftraum eingedrungen und etwa einen Kilometer von einer bulgarischen Kompressorstation entfernt explodiert. Das Verteidigungsministerium vermutet, dass es sich um eine ukrainische Täuschungsdrohne des Typs "Maya" handelt.
Abgeordneter warnt vor US-Plänen für taktische Atomwaffen
Laut einem Medienbericht arbeitet das Pentagon an einer neuen Atomstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen in einem Regionalkonflikt mit Russland oder China vorsieht. Der russische Abgeordnete Alexei Tschepa warnt vor den Folgen dieser Pläne. Zuvor hatte NBC berichtet, dass es dabei um Atomwaffen mit einer Sprengkraft von bis zu einer Kilotonne gehen könnte. Tschepa sagte gegenüber RIA Nowosti:
"Diese Situation stellt die Notwendigkeit eines bilateralen Dialogs über strategische Stabilität mit den USA infrage und unterstreicht die Risiken des Ukraine-Konflikts, der nach eigener Einschätzung der Amerikaner am Rande eines Atomkriegs balanciert."
Tschepa erklärte, dass ein solcher Ansatz als eine neue Art von Waffe betrachtet werden könne, die keine Gefahr eines umfassenden Atomkriegs berge. Seiner Einschätzung nach könnte dies eine Reaktion auf die Erfahrungen aus den Kampfhandlungen in der Ukraine sein, bei denen sich die amerikanischen Expeditionsstreitkräfte in einer ungünstigen Lage befanden.
Vorstoß in Donbass: Russische Drohnen treffen ukrainische Soldaten
Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von Drohnenangriffen auf ukrainische Streitkräfte im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) veröffentlicht.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
Medien: Darum verweigern USA Patriot-Lizenz der Ukraine
Die USA befürchten, dass die Technologie zur Herstellung der Patriot-Raketen in russische Hände gelangen könnte, wenn die Produktion in der Ukraine beginnt. Darüber berichtet die britische Zeitung The Telegraph.
Wie es heißt, ist Washington besonders besorgt über den Zielsuchkopf der Abfangrakete. Diese Technologie gelte als dermaßen fortschrittlich und werde geheim gehalten, dass die USA ihren Export selbst an ihre engsten Verbündeten beschränken würden.
Das Weiße Haus sei sich im Klaren, dass Waffen, die die Ukraine von ihren Verbündeten erhalten habe, auf dem europäischen Schwarzmarkt auftauchten, so eine Quelle der Zeitung.
Eine weitere Befürchtung sei, dass die Produktionsanlagen für Patriot-Raketen in der Ukraine zu einem vorrangigen Ziel für die russischen Streitkräfte werden würden. Die Verlagerung der Montage in ein anderes Land würde Zeit in Anspruch nehmen und die Genehmigungsverfahren weiter verkomplizieren.
Auch wenn der Ukraine eine Patriot-Lizenz erteilt würde, würde die Aufnahme der Herstellung Schätzungen zufolge immer noch etwa drei Jahre dauern.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.300 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- zwei Panzer
- sieben Artilleriegeschütze
- sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
- 94 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 158 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung elf Lenkbomben und 1.134 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Tote und Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod. In den vergangenen 24 Stunden haben Kiewer Kräfte rund 81 Ortschaften in 19 Kreisen sowie die gleichnamige Gebietshauptstadt angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.
Wie es heißt, feuerte der Gegner mindestens 32 Geschosse ab und setzte mindestens 336 unbemannte Fluggeräte ein, von denen 160 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden.
Nach Behördenangaben kamen vier Zivilisten durch Drohnenattacken ums Leben. Mindestens sechs weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden mehrere Eigenheime, zivile Fahrzeuge, Betriebe, Geschäftsräume und Infrastruktureinrichtungen beschädigt.
Im Auftrag Kiews: FSB vereitelt Terroranschlag gegen russische Militärs im Raum Cherson
Einsatzkräfte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Skadowsk im Gebiet Cherson einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1976, festgenommen. Der Mann plante einen Terroranschlag auf russische Armeeangehörige unter Einsatz einer als Powerbank getarnten Bombe. Dies ist einer Mitteilung der Behörde zu entnehmen.
Der Tatverdächtige, ein Anhänger einer in Russland verbotenen Terrororganisation, wurde demnach von einem ukrainischen Geheimdienstoffizier über den Kurznachrichtendienst Telegram rekrutiert, um das Attentat zu organisieren und auszuführen.
Bei dem Festgenommenen sei ein funkgesteuerter, selbst gebauter Sprengsatz beschlagnahmt worden, der als Powerbank getarnt gewesen sei und über 200 Gramm Sprengstoff enthalten habe, teilt die Behörde weiter mit. Außerdem sei ein Telefon sichergestellt worden, das die Korrespondenz mit einem Koordinator in der Ukraine enthalten habe.
Der FSB leitete in dem Fall ein Strafverfahren ein.
TASS: Ukrainisches Militär ordnet Evakuierung oder Eliminierung von Söldnern im Raum Charkow an
Verhöre ukrainischer Kriegsgefangener haben ergeben, dass Gruppen von Söldnern aus Brasilien und Spanien im Bezirk Woltschansk des Gebiets Charkow eingekesselt worden waren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die ukrainischen Nationalisten, die als Teil der Stoßtrupps in der Gegend kämpften, seien laut der Quelle beauftragt worden, die Söldner zu evakuieren und, falls dies nicht möglich sein sollte, sie zu eliminieren und ihre Gesichter zu entstellen.
FAZ-Journalist will möglichst viele Russen töten und ist noch stolz darauf
FAZ-Korrespondent Michael Martens stellte auf einer Pressekonferenz die Frage, was Europa tun müsse, um "so viele Russen wie möglich zu töten". Auf seinem X-Account inszeniert er sich als Moralapostel und Fan ukrainischer Tötungsvideos.
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Teilrepublik Tatarstan: Massiver ukrainischer Drohnenangriff fordert Todesopfer
Am Montagmorgen (Ortszeit) hat das ukrainische Militär zivile Objekte und Industrieanlagen in Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan massiv mit Drohnen angegriffen.
Leider gebe es Todesopfer, teilen die Behörden mit. Es seien 13 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 48 Zivilisten erlitten Verletzungen.
Wie es heißt, wurden zusätzliche Ärzteteams in die Stadt entsandt. In der Republik wurde ein Tag der Trauer ausgerufen.
Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff Kiews getötet
Am frühen Montagmorgen schlug eine ukrainische Drohne in einem Eigenheim im Dorf Nowaja Tawolschanka des russischen Grenzgebiets Belgorod ein. Dabei wurde eine Zivilistin getroffen, die nach Behördenangaben noch vor Ort ihren Verletzungen erlag.
Russische Artillerie an der Front bei Krasny Liman im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Selbstfahrlafette vom Typ Malwa im Kampfeinsatz. Nach einem Angriff mit Malwa bleiben nur Krater und Rauch, heißt es in dem Beitrag auf dem Telegram-Kanal der Behörde.
Die Besatzung des Geschützes habe demnach an der Front bei Krasny Liman einen gegnerischen temporären Truppenstandort samt Personal eliminiert.
Russische Flugabwehrkräfte neutralisieren in der Nacht knapp 500 gegnerische Drohnen
In der Nacht zum Montag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 456 unbemannte Fluggeräte über 17 Gebieten abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
TASS: Russisches Militär vereitelt gegnerischen Durchbruchsversuch im Raum Charkow
Die Stoßtrupps der ukrainischen Nationalgarde haben versucht, durch den Wald in Richtung Stariza im Gebiet Charkow durchzubrechen. Russlands Militär spürte die gegnerischen Kräfte jedoch auf. Infolge des Angriffs hätten die Ukrainer Verluste erlitten und sich zurückgezogen. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
9.08.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy – Eisenbahninfrastruktur getroffen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte die Eisenbahninfrastruktur getroffen, die im Interesse der ukrainischen Armee in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Sumy genutzt wird. Dazu hieß es aus dem Ministerium:
"Das Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie Spezialisten der Drohnenstreitkräfte unter Einsatz der Geran-Drohne die im Interesse der ukrainischen Armee genutzte Eisenbahninfrastruktur zerstört haben: einen Eisenbahnkran, einen Reparatur- und Sanierungszug sowie eine Lokomotive in der Nähe der Ortschaft Losowaja in der Region Charkow; die Lokomotive eines Zuges in der Nähe der Ortschaft Kudaschewka im Gebiet Dnjepropetrowsk; die Lokomotive eines Zuges in der Nähe der Ortschaft Belany im Gebiet Sumy."
The Sunday Times: Selenskijs Strategie des Terrors geht fehl
Wladimir Selenskijs Strategie, mittels Angriffen auf zivile Ziele in Russland die Entschlossenheit Moskaus zu schwächen, eine Lösung des Konflikts in der Ukraine zu seinen Bedingungen zu erreichen, hat sich nicht bewährt. Dies erklärte der britische Politikexperte und Historiker Mark Galeotti in einer Kolumne für die Wochenzeitung The Sunday Times. Galeotti bezeichnete Selenskijs Strategie als "riskanten Schritt", der nicht die Ergebnisse gebracht habe, auf die er gehofft habe, und schrieb:
"Die Hoffnungen, dass Angriffe tief ins Landesinnere die russische Wirtschaft untergraben könnten, erscheinen unbegründet. Auch die Bestände an Drohnen und Raketen der Ukraine sind begrenzt."
Außenministerium: Mit Waffenhilfen aus Athen an Kiew werden ethnische Griechen getötet
Moskau bedauert, dass Griechenland der Ukraine weiterhin militärische Hilfe leistet, zumal mit den an die ukrainischen Streitkräfte gelieferten Waffen unter anderem ethnische Griechen getötet würden. Dies erklärte der Direktor der zweiten Europaabteilung des russischen Außenministeriums, Juri Pilipson, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:
"Die griechischen Regierungsbehörden haben sich trotz des Widerstands der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung längst durch die Gewährung militärischer und sonstiger Unterstützung für das verbrecherische Regime von Selenskij diskreditiert. Mit den Waffen, die aus griechischen Arsenalen an das ukrainische Militär geliefert wurden, werden täglich Zivilisten getötet, die in der Konfliktzone leben. Darunter auch ethnische Griechen."
Bericht: Überlastung und Konflikte provozieren Desertionen in der ukrainischen Armee
Erschöpfung, Burnout und Konflikte mit Kommandanten sind einige der Hauptgründe dafür, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ihre Einheit unerlaubt verlassen. Dies erklärte Iwan Gorin, Stabschef eines separaten Reservebataillons des 199. Ausbildungszentrums der Luftlandesturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ukrinform. Er betonte:
"Einflussfaktoren sind Angst, Lebensgefahr, Selbsterhaltungstrieb, ständiger Kampfstress, psychische Erschöpfung und Burnout aufgrund des Militärdienstes. Einer der Faktoren für das unerlaubte Verlassen der Einheit sind Konfliktsituationen mit dem Kommandeur des Truppenteils."
Selenskij: Kiew kann ohne Westen keine ballistischen Raketen herstellen
In einem Kommentar gegenüber der Zeitung Strana.ua erklärte Wladimir Selenskij, dass Kiew ohne die Unterstützung westlicher Verbündeter nicht in der Lage sei, eigenständig eine Serienproduktion von ballistischen Raketen aufzubauen. Er wies insbesondere darauf hin, dass die Frage des großangelegten Einsatzes solcher Waffen offen bleibe, da nur ein Teil des Prozesses von der Ukraine abhänge. Seinen Worten zufolge gebe es in der Ukraine praktisch keine eigenen ballistischen Systeme, und die vorhandenen Exemplare stammten aus dem Ausland. Darüber hinaus betonte Selenskij, dass die westlichen Partner kein Interesse daran hätten, ballistische Waffen auf dem Territorium der Ukraine zu stationieren.
Nahe Transbalkan-Pipeline: Bulgarien meldet Drohnenexplosion an Grenze zu Rumänien
Eine Drohne ist am Samstag aus Richtung Rumänien in den bulgarischen Luftraum eingedrungen und kurz darauf nahe der Grenze explodiert. Nach Angaben von Bulgariens Premierminister Rumen Radew drang sie etwa 100 Meter auf bulgarisches Gebiet vor und stürzte rund einen Kilometer von einer Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline ab. Verletzte oder Gebäudeschäden gab es nicht. Der Drohnentyp und die Herkunft sind bislang unklar; Spezialkräfte untersuchen den Fundort.
Die Drohne wurde weder im rumänischen noch im bulgarischen Luftraum rechtzeitig erkannt. Bulgarien will den Vorfall im Nordatlantikrat der NATO zur Sprache bringen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
Medien: Eigentümer des türkischen Frachtschiffs "Reyhan Sarı" bereiten Klage gegen die Ukraine vor
Ende Juli hat eine ukrainische Drohne den unter türkischer Flagge fahrenden Trockenfrachter "Reyhan Sarı" im Schwarzen Meer angegriffen. Ein Besatzungsmitglied kam damals ums Leben, drei weitere Besatzungsmitglieder wurden verletzt.
Nun bereitet die Firma T and O Denizcilik, der das Schiff gehört, gemeinsam mit 15 Besatzungsmitgliedern eine Klage gegen die Ukraine in Den Haag vor, wie die türkische Nachrichtenseite HaberDenizde erfuhr.
In der Klage werde betont, dass zivile Handelsschiffe im Kriegsfall durch internationales Recht geschützt seien und nicht als militärische Ziele gelten könnten. Die Ukraine habe gezielt den Wohnraum des Schiffes ins Visier genommen, daher sei der Angriff vorsätzlich erfolgt und habe darauf abgezielt, Zivilisten zu töten.
Die Drohnenattacke auf die Reyhan Sarı stelle ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, heißt es in dem Medienbericht weiter. Sie sei unter Einsatz von Sprengstoff durchgeführt worden, der panzerbrechende Streumunition enthalten habe.
Volksrepublik Donezk: Luftverteidigung wehrt mehr als hundert ukrainische Drohnenangriffe in einer Woche ab
Ukrainische Kämpfer führen weiterhin kombinierte Angriffe auf Zivilisten und die Infrastrukturanlagen der Volksrepublik Donezk (DVR) durch, teilt der Republikchef Denis Puschilin mit. Eisenbahnknotenpunkte, Umspannwerke und weitere Energieanlagen würden zum Ziel der gegnerischen Angriffe, führt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post aus.
In der vergangenen Woche konnten laut Puschilin 136 Drohnenangriffe mithilfe des Luftverteidigungssystems "Donbas-Dome" abgewehrt werden. Wie es heißt, sind an der Flugabwehr auch die mobilen Feuergruppen beteiligt.
Sprengstoffexperten hätten die zum Absturz gebrachten Drohnen neutralisiert und die Sprengköpfe zerstört, ohne Zivilisten oder Infrastruktureinrichtungen zu schädigen.
Das System "Donbas Dome" diene als eine einheitliche Schnittstelle für sämtliche mobile Feuergruppen der DVR und empfange Daten über Startplätze gegnerischer Drohnen im Frontgebiet. Die Angaben würden umgehend an das russische Verteidigungsministerium und die lokale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB übermittelt.
Kalaschnikow kündigt neue Munition mit über 100 Kilometern Reichweite an
Alan Luschnikow, Chef des Konzerns Kalaschnikow, hat angekündigt, dass die russischen Truppen in Kürze die neue taktische, lenkbare Loitering-Munition "Kub-10ME" erhalten werden. "Kub-10ME" verfügt über eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern, hat ein KI-System sowie einen Gefechtskopf von etwa elf Kilogramm. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:
"Es handelt sich um unser neues System Kub-10ME, eine taktische, lenkbare Loitering-Munition. Wir haben die Flugzelle überarbeitet; die Reichweite beträgt nun mehr als 100 km, und das System ist mit einem Suchkopf ausgestattet, der Elemente künstlicher Intelligenz nutzt, sowie einem 11-kg-Gefechtskopf. Die Auslieferung an die Armee hat bereits begonnen, und das System wird in Kürze an der Front zum Einsatz kommen."
Prorussischer Widerstand: Ukrainische Kämpfer starten Drohnen aus Höhlen nahe Slawjansk in der DVR
Ukrainische Drohneneinheiten benutzen in Steinbrüchen nahe Slawjansk gegrabene Höhlen als Lager und Startplätze für Kampfdrohnen. Diese aufzuspüren und zu vernichten, ist eine sehr schwierige Aufgabe. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, teilte dies der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Die Stadt liegt im von den ukrainischen Streitkräften besetzten Teil der Volksrepublik Donezk (DVR).
Der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk bleibt einer der wichtigsten Festungen und Logistikknotenpunkte der ukrainischen Streitkräfte. Durch die Gegend verlaufen die bedeutenden Nachschubwege der im Donbass stationierten Kiewer Kräfte.
Mitte Juni gab Russlands Verteidigungsministerium bekannt, das Kiewer Regime stehe kurz vor dem Verlust von Druschkowka und Kramatorsk. Danach sei für die Ukraine auch der Verlust des gesamten Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk unvermeidlich.
Russische Kamikazedrohnen zerstören Waffenlager im Raum Charkow (Video)
Das russische Militär hat gegnerische Lagerhallen in Schutt und Asche gelegt, in denen verschiedene Arten von unbemannten Fluggeräten, deren Komponenten und elektronische Geräte gelagert wurden. Bei Angriffen im Gebiet Charkow kamen Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Medienbericht: Betrieb der deutschen Firma Kromberg & Schubert in der Ukraine getroffen
In der Stadt Schitomir in der Westukraine wurde infolge des Angriffes der russischen Streitkräfte das Unternehmen Kromberg & Schubert mit 100 Prozent deutschem Kapital beschädigt. Dies berichtet die ukrainische Online-Zeitung Strana.ua auf ihrem Telegram-Kanal.
Nach Angaben der Unternehmensleitung sei die Produktion angesichts großflächiger Zerstörungen auf unbestimmte Zeit eingestellt worden. Wie es heißt, ist der Betrieb auf Kabelproduktion spezialisiert und beschäftigt über 3.500 Mitarbeiter.
Die von Strana.ua veröffentlichten Aufnahmen zeigen, dass eines der Gebäude durch den Brand vollständig zerstört worden ist.
Die russischen Truppen führten in der Nacht Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch, darunter Lager mit Treibstoff und Militärgüter.
Kämpfer: Mehr als 20 Starlink-Stationen im Gebiet Charkow zerstört
Die Bediener der Drohnensysteme des 11. Armeekorps der Gruppierung Sewer haben seit Anfang August mehr als 20 Funkantennen und Starlink-Satellitenstationen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow zerstört, wie der Kommandant der Einheit mit dem Rufnamen Pepel gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte. Er berichtete:
"Die Koordinaten der Ziele wurden von der Luftaufklärung bereitgestellt. Die Antennen wurden sowohl tagsüber als auch nachts anhand ihrer Wärmeabgabe entdeckt."
Charkow: An Wirtschaftshochschule werden Bodenroboter für die ukrainische Armee montiert
In den Gebäuden der Nationalen Wirtschaftsuniversität Charkow werden derzeit bodengebundene Robotersysteme für die ukrainische Armee montiert, wie die Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen erfuhr. Dabei wurde betont:
"In Charkow, in der Straße Schatilowa Datscha, werden im Gebäudekomplex der Nationalen Wirtschaftsuniversität derzeit bodengebundene Robotersysteme für den Bedarf des ukrainischen Militärs montiert."
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite die russische Armee die Ortschaften Wasjutinskoje und Torezkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR).
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zehn Artilleriegeschütze
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 96 Fahrzeuge
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 164 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben, vier Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 970 Starrflüglerdrohnen der ukrainischen Streitkräfte.
Russisches Außenministerium: Rumänien leistet Kiew direkte militärische Unterstützung
Wie Juri Pilipson, der Direktor der Zweiten Europa-Abteilung des russischen Außenministeriums, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärte, leistet Rumänien der Ukraine direkte militärisch-logistische Unterstützung. Ihm zufolge wird der einzige moldauische Seehafen Giurgiulești – faktisch von Bukarest erworben – als Transitknotenpunkt für verschiedene Lieferungen Rumäniens genutzt, darunter auch solche, die für den Bedarf der ukrainischen Armee bestimmt sind. Pilipson merkte an:
"Rumänien ist bereits heute an der direkten militärisch-logistischen Unterstützung des Kiewer Regimes beteiligt."
Verteidigungsminister: Finnland liefert keine Flugabwehrraketen an die Ukraine
Helsinki habe bisher alles getan, was in seiner Macht stand, um Kiew zu helfen, erklärte der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen. Darüber berichtet die Zeitung Ilta-Sanomat.
Finnland könne keine Flugabwehrraketen an Kiew übergeben, so der Minister weiter. Andernfalls würde das Land seine Kampfbereitschaft im Bereich der Luftverteidigung gefährden.
Damit reagierte Häkkänen auf die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, dass die europäischen Länder die in ihrem Besitz befindlichen Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot an die Ukraine liefern sollten.
Zuvor erklärten bereits Rumänien, Bulgarien, die Niederlande und Polen, ihre Kapazitäten zur Militärhilfe für Kiew seien erschöpft.
Warum Selenskij bei Trump erneut nichts rausholen konnte
Wladimir Selenskijs jüngster Besuch im Weißen Haus geriet nicht zum Desaster wie im Februar 2025. Doch eine Katastrophe zu vermeiden, ist noch kein Erfolg. Der sorgfältig geplante und vorbereitete Besuch des ukrainischen Präsidenten bei Donald Trump war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
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Prorussischer Widerstand: Ukrainische Kämpfer nutzen in Häfen von Nikolajew blockierte Schiffe als Drohnenstartplätze
Seit 2022 liegen zahlreiche Lastkähne, Schlepper, Motorschiffe und Trockenfrachter in den Häfen von Nikolajew fest. Sie sind dort blockiert, da der Zugang zum Schwarzen Meer über den Fluss Juschny But an der Kinburn-Nehrung vorbeiführt, die von der russischen Armee kontrolliert wird. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, teilte dies der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Die ukrainischen Streitkräfte nutzten derzeit diese Schiffe, um für russische Regionen wie das Gebiet Cherson, die Teilrepublik Krim und die Schwarzmeerküste mit Drohnen anzugreifen, sagte Lebedew weiter.
Auf manchen Schiffen seien ihm zufolge Anlagen zur Montage von unbemannten Luftfahrzeugen und Seedrohnen eingerichtet worden. Diese würden dann zum richtigen Zeitpunkt auf die Schiffe verladen, die als Drohnenstartplätze ausgestattet worden seien.
Aus diesem Grund greife das russische Militär aktuell immer wieder ukrainische Schiffe in den Häfen von Nikolajew an, vermutet der Untergrundaktivist.
Wie es heißt, liege der Vorteil der Drohnenproduktion auf den Schiffen darin, dass die Generatoren an Bord unabhängig vom Stromnetz von Nikolajew funktionierten. Sobald die Drohnen gestartet seien, fahre das Schiff weiter, wodurch es schwierig werde, die Startanlagen aufzuspüren.
Todesopfer bei nächtlicher ukrainischer Drohnenattacke auf Belgorod
Bei einem Terroranschlag der ukrainischen Streitkräfte auf Belgorod in der Nacht zum Sonntag wurden drei Menschen getötet. Dies gibt der kommissarische Gouverneur des gleichnamigen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, bekannt. Laut dem Beamten erlitten 25 weitere Einwohner Verletzungen, darunter zwei Kinder im Alter von vier und neun Jahren.
Russland greift für Kiewer Truppen genutzte Hafenanlagen und Schiffe weiter an
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf ukrainische Hafenanlagen und zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe fort. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
In der Nacht zum Sonntag wurden demnach folgende Ziele von luft- und bodengestützten Präzisionswaffen sowie von Kampfdrohnen getroffen:
- ein Lager für Treib- und Schmierstoffe, militärische Ausrüstung und ein Komplex für den Hafenumschlag im Hafen von Odessa
- ein Lager für Treib- und Schmierstoffe sowie militärische Ausrüstung im Hafen von Tschernomorsk
- Treibstofftanks in den Ortschaften Beljary und Novyje Beljary (jeweils 27 Kilometer und 28 Kilometer nordöstlich des Hafens von Odessa)
Salvenfeuer russischer Artillerie am Sonntagmorgen (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten am frühen Sonntagmorgen im Einsatz. "Wir begrüßen den Sonnenaufgang mit kraftvollen Salven", heißt es im Beitrag der Behörde auf Telegram. "Der Vormarsch geht weiter."
Massive Drohnenattacke aus der Ukraine auf Belgorod
Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag Belgorod, die Hauptstadt des gleichnamigen Gebiets an der Grenze zur Ukraine, massiv mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen.
Laut Behördenangaben sollen 13 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, verletzt worden sein. Wie es heißt, wurden darüber hinaus mehrere Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung und ein Geschäft beschädigt.
Russische Flugabwehrkräfte neutralisieren in der Nacht knapp 200 gegnerische Drohnen
In der Nacht zum Sonntag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 153 unbemannte Fluggeräte über 18 Gebieten sowie den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
Militärexperte: Russische Streitkräfte errichten Brückenkopf für Offensive bei Bely Kolodes im Gebiet Charkow
Mit der Befreiung der Ortschaft Bely Kolodes hat das russische Militär die Schwachstellen an der Frontlinie im Raum Charkow beseitigt. Dies gab der Militärexperte Andrei Marotschko im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS bekannt. Damit hätten die russischen Soldaten einen Brückenkopf für eine weitere Offensive in der Gegend geschaffen.
Wichtig sei auch, dass ukrainische Kämpfer an mehreren Stellen in ihrem Hinterland wichtige Stellungen verloren haben, fügte Marotschko hinzu. Kiewer Kräfte seien nun gezwungen, sich in die zweite und dritte Verteidigungslinie zurückzuziehen.
Das Verteidigungsministerium in Moskau gab die Befreiung von Bely Kolodes Anfang der Woche bekannt.
8.08.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russlands Luftabwehr schießt 360 ukrainische Drohnen ab
Im Verlauf des heutigen Samstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 360 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rjasan, Orjol, Smolensk, Twer, Tula, Moskau, Krasnodar, der Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
Häfen im Sturm: Wie Kiews "Krieg gegen Amazon" die Ukraine ihre Küste kostete
Wladimir Selenskij hatte Ende Juni eine 40-tägige Kampagne des militärischen Drucks angekündigt, um Moskau zu westlichen Konditionen an den Verhandlungstisch zu zwingen. Während dieser Zeit hat seine Armee es vor allem auf das "russische Amazon" abgesehen. Moskaus Reaktion folgte prompt – und hat den Seehandel der Ukraine praktisch beendet.
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Kiews Militär greift Krankenwagen im Gebiet Cherson an
Im Gebiet Cherson haben ukrainische Truppen einen Krankenwagen angegriffen und damit den Tod eines Patienten verursacht. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"In Nowaja Majatschka hat eine ukrainische Drohne einen Krankenwagen angegriffen, der auf dem Weg zu einem Mann mit einem Herzinfarkt war. Der Arzt und der Fahrer wurden verwundet. Der Patient erhielt keine rechtzeitige Hilfe und ist verstorben."
Journalist aus Jekaterinburg bei Sonderoperation gefallen
Alexander Rodionow, ein russischer Journalist aus Jekaterinburg, ist im Gebiet der Sonderoperation ums Leben gekommen. Dies berichtet die Zeitung Kommersant unter Verweis auf die Schwester des Gefallenen, Irina. Nach Angaben der Frau war Rodionow bereits im August des vergangenen Jahres gefallen, allerdings sei dies erst jetzt bekannt geworden.
Irina schreibt, dass ihr Bruder als Kind von einer Pilotenkarriere träumte, allerdings an einer Artillerieschule studierte und später ein Geschichtsstudium absolvierte. Er arbeitete in regionalen und föderalen russischen Medien und erhielt mehrere Preise. Zur Sonderoperation meldete sich Rodionow freiwillig, wurde in deren Zuge zweimal verwundet und erhielt zwei Medaillen sowie einen Orden.
Weitere russische Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe
Im Verlauf des heutigen Samstags haben Russlands Streitkräfte weitere Angriffe gegen Hafeninfrastruktur der Ukraine und in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzten Schiffe ausgeführt. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz.
Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde im Hafen von Odessa eine Lagerhalle mit Funkgeräten und Eloka-Anlagen getroffen. Ein weiteres Waffenlager wurde im Hafen von Nikolajew angegriffen. Außerdem wurden im Hafen von Nikolajew und im Schwarzen Meer zwei Schiffe getroffen, die Kriegsgerät für das ukrainische Militär transportiert hatten.
Charkow: Drohnenabwehrnetze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt
In Charkow werden Anti-Drohnen-Netze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt. So soll die Infrastruktur der zweitgrößten Stadt der Ukraine besser vor russischen Drohnenangriffen geschützt werden.
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Selenskij: Kaum intakte Wärmekraftwerke in der Ukraine übrig
In der Ukraine sind beinahe keine unbeschädigten Wärmekraftwerke mehr übrig geblieben, geht aus einer Mitteilung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij hervor. Anlässlich seines Treffens mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić erklärte Selenskij:
"Wir haben die Herausforderungen des kommenden Winters besprochen, wobei in der Ukraine praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr übrig sind."
Der ukrainische Staatschef betonte, dass die Zusammenarbeit mit Serbien im Vorfeld des Winters besonders wichtig sei.
Vučić hatte zuvor bekannt gegeben, dass die beiden Seiten nicht über eine militärische Zusammenarbeit verhandelt hätten.
Gebiet Belgorod: Zivilisten bei Drohnenangriff auf Lkw verletzt
Bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw im Gebiet Belgorod wurden drei Personen verletzt. Wie der regionale Operativstab auf der Plattform Max mitteilte, seien die Männer in das regionale Krankenhaus gebracht worden.
"Im Dorf Bogaty griff eine Drohne einen Lkw auf dem Gelände eines Betriebs an. Ein Mann erlitt Verletzungen am Bauch und befindet sich in ernstem Zustand. Zwei weitere Männer erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen."
Selenskij fordert erneut vom Westen Lieferung von Raketen für Luftverteidigungssysteme
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij fordert von westlichen Partnern, den Druck auf Moskau durch neue Sanktionen zu verstärken und Abfangraketen an Kiew zu liefern. Diese Forderung äußerte Selenskij am Samstag auf X, nachdem die ukrainische Luftabwehr in der Nacht keine der russischen Raketen abgeschossen hatte.
Laut Selenskij funktionierten "Raketenabwehrsysteme, Abfangraketen für Patriot, SAMP/T, NASAMS, Hawk und F-16" nur, wenn sie in der Ukraine im Einsatz seien, "anstatt in Lagerhallen zu liegen, die Tausende von Kilometern von den russischen Angriffen entfernt sind".
Saldo: Kiew greift Zivilisten wegen militärischer Rückschläge an
Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson, ist der Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte aufgrund militärischer Rückschläge den Terror gegen russische Zivilisten fortsetzen. Gegenüber TASS sagte der Politiker:
"Wenn der Gegner an der Front keine Erfolge erzielt, greift er mit Drohnen zivile Fahrzeuge, Krankenhäuser, Straßen, Busse, Schiffe und Wohnhäuser an. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung wird zum Ersatz für militärische Erfolge."
Im Gebiet Cherson zeigten sich die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte täglich, fügte Saldo hinzu.
Putin legte bis ins Detail dar, was auf die Massenangriffe Kiews auf Russland folgen wird
Die Ukraine feiert Angriffe auf russische zivile Infrastruktur – und ist zutiefst erschüttert, wenn Russland entsprechend antwortet. Gleichzeitig werden die Folgen der russischen Angriffe heruntergespielt. Dabei hat Präsident Wladimir Putin doch unzweideutig erklärt, wie Russland reagieren wird.
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Frontbericht: Mehrere ukrainische Flamingo-Raketen abgefangen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion sowie ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-53 aus US-Produktion.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 210 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 335 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 350 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 30 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Lager für Kampfdrohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 157 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, ein Geschoss für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, ein Geschoss für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, acht Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 828 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 200.921 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.489 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.087 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.698 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft im Gebiet Charkow
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Samstag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der vergangenen 24 Stunden eine weitere Ortschaft befreit hätten. Im Zuge aktiver Offensivaktionen hätten Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Iwanowka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.
Bulgariens Ministerpräsident: Drohne in bulgarischen Luftraum eingedrungen
Eine unbekannte Drohne, die am Samstagmorgen aus Rumänien nach Bulgarien eingedrungen war, explodierte unweit der Transbalkan-Gaspipeline. Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew gab den Vorfall bekannt.
"Heute Morgen um 8:10 Uhr ereignete sich ein Vorfall: Eine Drohne drang aus Rumänien in den bulgarischen Luftraum ein und explodierte 100 Meter von der bulgarischen Grenze entfernt."
Radew präzisierte, dass sich der Vorfall in der Nähe des ehemaligen Grenzübergangs Kardam zwischen Bulgarien und Rumänien ereignet habe, einen Kilometer von der Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline entfernt. Die Drohne sei in ein Sonnenblumenfeld gestürzt.
"Es wurden Maßnahmen ergriffen, das Gebiet wurde abgesperrt. Es gab keine Verletzten oder Schäden an der Infrastruktur."
Derzeit seien Einheiten der Grenzpolizei, der Nationalpolizei und des Verteidigungsministeriums vor Ort, um den Drohnentyp zu identifizieren, fügte der Politiker hinzu.
"Weder im rumänischen noch in unserem Luftraum wurde eine unbekannte Drohne gesichtet. Wir haben keine Informationen vom Combined Air Operations Center, das den Luftraum über ganz Südeuropa überwacht."
Bloomberg: Kiew stimmt US-Forderung zu, keine Objekte des CPC im Schwarzen Meer anzugreifen
Die USA hätten Kiew überzeugt, die Angriffe auf Öltanker und Infrastrukturobjekte des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) im Schwarzen Meer einzustellen, die für den Export kasachischen Öls von entscheidender Bedeutung seien. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf einen US-Beamten.
Wie es heißt, sei die Vereinbarung nach einem Treffen zwischen hochrangigen US-Regierungsbeamten und ukrainischen Vertretern erzielt worden. Das Treffen fand im Anschluss an eine Reihe von Angriffen auf Schiffe in der Nähe des CPC-Terminals in der russischen Hafenstadt Noworossijsk statt, das für den Transport kasachischen Öls auf die Weltmärkte von großer Bedeutung ist.
Der Quelle zufolge habe sich die Ukraine verpflichtet, die CPC-Infrastruktur und Schiffe, die das Terminal in Noworossijsk anlaufen, nicht anzugreifen, es sei denn, sie stehen in Verbindung mit Russland, unterliegen ukrainischen Sanktionen oder transportieren russische Güter.
Sobjanin: Region Moskau schießt binnen einer Woche fast 2.000 ukrainische Drohnen ab
Im Laufe der Woche haben Moskau und das Moskauer Gebiet einen massiven Drohnenangriff abgewehrt. Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, teilte mit, dass zwischen dem 1. August um 8:30 Uhr und dem 8. August um 8:30 Uhr insgesamt 1.984 ukrainische Drohnen auf Moskau und das Moskauer Gebiet zugeflogen seien. Sobjanin präzisierte, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 82 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 24 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, kam im Laufe des Tages infolge der ukrainischen Angriffe ein Mann ums Leben. 24 Zivilisten erlitten Verletzungen. Acht der Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert.
Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region zwölfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner viermal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 154 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Geschosse aus der Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 103 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 250 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Achtmal haben Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken wurden ein Privathaus, zwei Fahrzeuge und ein Schulgebäude beschädigt.
Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine einzige russische Rakete in der Nacht abgefangen
Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen auf militärische Ziele in Kiew durchgeführt. Am Morgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der russischen Raketen abgeschossen habe.
Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei dem Angriff sechs ballistische Raketen vom Typ Iskander-M und Flugabwehrlenkraketen vom Typ S-400 eingesetzt.
Drohnenangriff auf Gebiet Lipezk – Zivilisten verletzt
In der Stadt Sadonsk im Gebiet Lipezk wurden zwei Personen durch den Absturz einer ukrainischen Drohne verletzt, wie der Gouverneur der Region, Igor Artamonow, mitteilte.
"In der Nacht erlitten zwei Personen bei einem Drohnenabsturz in Sadonsk Verletzungen. Die beiden Männer im Alter von 50 und 28 Jahren wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie erhalten die notwendige medizinische Hilfe."
Artamonow fügte hinzu, dass in der Stadt vier Wohnhäuser, ein Auto und eine Stromleitung beschädigt worden seien. Eine weitere Drohne sei in der Stadt Lipezk auf ein im Bau befindliches Mehrfamilienhaus abgestürzt. Nach ersten Informationen gab es dabei keine Verletzten, so der Gouverneur.
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Am Samstagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden insgesamt 83 gegnerische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula, über der Region Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
Region Krasnodar: Feuer in Ölraffinerie nach Drohnenangriff ausgebrochen
Infolge eines Drohnenangriffs auf die Ölraffinerie Iljinski in der Region Krasnodar brach ein Feuer aus. Mehrere Personen wurden verletzt, wie der regionale Operativstab mitteilte.
"Durch herabfallende Drohnenteile brach in der Ölraffinerie Iljinski ein Feuer aus. Nach ersten Informationen erlitten fünf Personen Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."
Militärische Ziele in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge der Attacke wurden folgende Objekte in Kiew getroffen:
- das Industrieunternehmen Kiew-111 (Fire Point), das Komponenten und Gefechtsköpfe für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo produziert und auf dessen Gelände zudem Komponenten für die Herstellung von Feststoff-Beschleunigern gelagert wurden;
- das Treibstoff- und Schmierstofflager Kiew-3 (Grandterminal), das die ukrainischen Streitkräfte mit Erdölprodukten beliefert und in dem täglich Tankwagen betankt werden, die zur Versorgung der ukrainischen Armee in Richtung Osten fahren.
Darüber hinaus wurden südlich von Odessa mithilfe von Kampfdrohnen zwei Trockenfrachtschiffe angegriffen, die Waffen und militärische Ausrüstung in ukrainische Häfen transportierten.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 397 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tambow, Tula, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
7.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Medien: Ex-Verteidigungsminister Fjodorow bittet Musk weiterhin um Erlaubnis bei Starlink
US-Milliardär Elon Musk lehnt die Bitte der Ukraine ab, das Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben, berichtet The Atlantic.
Laut den Quellen der Publikation wirbt der Ex-Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fjodorow, auch nach seiner Entlassung, "hinter den Kulissen" um Musks Zustimmung. Musk spräche seinerseits über das Risiko einer Eskalation im russisch-ukrainischen Konflikt.
Derzeit gebe es keine positive Entscheidung, erklärt eine Quelle aus dem Umfeld von Fjodorow.
Flugabwehr zerstört Dutzende ukrainische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 75 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Flugziele über vier Gebieten des Landes, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Gebiet Belgorod: Radfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff umgekommen
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Mann ums Leben gekommen. Laut dem regionalen Krisenstab war der Zivilist mit einem Fahrrad im Ort Samostje im Kreis Graiworon unterwegs. Der Mann erlag noch vor Ort den Verletzungen.
Russland greift weiterhin Hafeninfrastruktur und Frachter an
Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Juschny getroffen, wie das Verteidigungsministeriums in Moskau in einer Erklärung bekannt gab. Der Treibstoff war für die ukrainische Armee bestimmt.
Im Schwarzen Meer wurden zwei Frachter mit Waffen und Ausrüstung an Bord angegriffen. Für die Attacken setzten russische Truppen bodengestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen ein.
WaPo: Europa will keine Patriot-Raketen an die Ukraine liefern
Aus Angst, ihre eigene Verteidigung zu schwächen, zögern europäische Länder mit den Lieferungen ihrer Patriot-Raketen an die Ukraine, berichtet die Zeitung Washington Post (WaPo) unter Berufung auf Quellen.
Demnach forderte die Trump-Regierung Anfang des Jahres europäische Länder zur Übergabe von Abfangraketen an Kiew auf, doch einige weigerten sich. Am Freitag kündigte Trump ein Abkommen über die Lizenzproduktion der Patriot-Raketen in der Ukraine.
Die Zeitung merkt unter Berufung auf offizielle Stellungnahmen von NATO-Vertretern an, dass die Produktion US-amerikanischer Luftverteidigungssysteme und anderer Waffensysteme hinter dem Tempo globaler Konflikte zurückbleibt.
Wohnhaus auf der Krim von ukrainischer Drohne angegriffen – zwei Tote
Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ist in ein mehrstöckiges Wohnhaus in der Stadt Kertsch eingeschlagen, berichtet der Chef der Teilrepublik Krim, Sergei Axjonow. Nach seinen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben, ein Mensch wurde verletzt.
TASS: Kiews Truppen stationieren Söldner in im laufenden Betrieb befindlichem Kinderlager
Ein sich in laufendem Betrieb befindendes Erholungslager für Kinder im ukrainischen Gebiet Lwow wird vom Kiewer Militär als Unterkunftsort für Söldner und Waffenlager genutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine russische militärische Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte dazu:
"Eltern von Kindern aus dem Gebiet Sumy, die ihre Jungen in ein Lager im Dorf Sprynja schickten, klagen in sozialen Netzwerken, dass auf dem Gelände des Erholungslagers auch Söldner aus Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Ländern wohnen. Darüber hinaus befinden sich auf dem Lagergelände Arsenale einiger Spezialverbände der ukrainischen Streitkräfte, deren Angehörige Treffen mit den Kindern veranstalten."
"Zum Scheitern verurteilt" – Selenskij will russisch-chinesische Beziehung sabotieren
Der Aufruf Wladimir Selenskijs an ukrainische Diplomaten, eine Annäherung zwischen Moskau und Peking zu verhindern, sei zum Scheitern verurteilt, erklärte Alexej Fadejew, stellvertretender Direktor der Abteilung für Information und Presse des russischen Außenministeriums.
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Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes insgesamt 14 kombinierte Angriffe gegen ukrainische militärische Infrastruktur ausgeführt. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Rüstungsbetriebe, logistische Zentren, Energie- und Verkehrsobjekte, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen.
Weitere Angriffe erfolgten gegen Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur und Schiffe, die zur Lagerung sowie zum Transport von Kriegsgerät und Treibstoff für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Dabei wurden 31 Frachtschiffe und drei Schlepper getroffen.
"Wir wollen auch Raketen" – Trump weist Selenskijs Waffenforderungen zurück
Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erteilte Donald Trump neuen Waffenlieferungen an die Ukraine eine Absage und verwies auf den Eigenbedarf der USA.
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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 1. und 7. August bekannt.
Der Meldung zufolge verlor die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord bis zu 1.640 Soldaten. Zwei Panzer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, 16 Geschütze und 14 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.
Die ukrainischen Verluste am Frontabschnitt des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.495 Soldaten, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 131 Autos, 15 Geschütze und zehn Eloka-Anlagen.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor Kiew über 1.335 Kämpfer. Ein Panzer, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 166 Autos und 16 Geschütze wurden zerstört.
Auch die Einheiten des Truppenverbands Mitte verbesserten ihre taktische Lage, wobei das ukrainische Militär 2.375 Soldaten verlor. Die Materialverluste beliefen sich in diesem Frontabschnitt auf 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, zwölf Geschütze und sieben Eloka-Anlagen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 2.505 Soldaten. Ein Panzer, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 79 Autos, 14 Geschütze und vier Eloka-Anlagen wurden zerstört.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 250 Soldaten, 124 Autos, vier Geschütze und 19 Eloka-Anlagen.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie 91 Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Raketen und 6.575 Drohnen ab. Parallel dazu versenkten die Kräfte der Schwarzmeerflotte fünf ukrainische unbemannte Drohnen.
Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Orte
Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation insgesamt acht Ortschaften unter ihre Kontrolle gebracht.
Aus Angaben des russischen Verteidigungsministeriums geht hervor, dass die Siedlungen Bely Kolodes, Ustinowka, Bakschejewka und Aniskino im Gebiet Charkow sowie Ryschewka im Gebiet Sumy von Einheiten des Truppenverbands Nord befreit wurden. Ebenfalls im Gebiet Charkow wurde Olgowka von Einheiten des Truppenverbands West eingenommen.
Die Ortschaften Ljubizkoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje wurden von Soldaten des Truppenverbands Ost befreit.
Drohnenangriffe im Schwarzen Meer: Deutscher Frachter "Emil" getroffen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat Russland am Mittwoch mehrere Frachter im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen und Waffenlieferungen für die ukrainische Armee zerstört.
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Donezk: Ukrainische Drohne greift erneut zivilen Bus an
In Donezk hat das ukrainische Militär einen zivilen Bus unter Einsatz einer Drohne angegriffen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Der Meldung zufolge wurde ein Bus im Stadtbezirk Petrowski attackiert. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.
Gebiet Lwow: Mutter eines ukrainischen Soldaten wegen russischer Sprache verprügelt
Im Gebiet Lwow ist die Mutter eines ukrainischen Militärangehörigen verprügelt und gewaltsam aus einem Bus geworfen worden. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana. Das Portal zitiert dazu einen Post des Betroffenen:
"Meine Mutter kam aus Polen in die Ukraine, die Lwower Patrioten verprügelten sie, weil sie kein Ukrainisch sprach, und vertrieben sie aus dem Bus. Nun versucht sie, einen anderen Bus auf der Straße zu erwischen. Wozu euch noch beschützen?"
Der Militärangehörige veröffentlichte ein Bild seiner Mutter mit einem blauen Fleck und berichtete weiter, dass die Angreifer zusätzlich noch 500 US-Dollar fordern würden und dass sich die Polizei auf die Seite der Angreifer gestellt habe. Er und seine Kameraden drohen nun, ins Gebiet Lwow zu kommen und die Angreifer auf eigene Faust zur Rechenschaft zu ziehen.
Forbes: Über 400000 Quadratkilometer ukrainischer Logistik-Infrastruktur zerstört
Die Fläche der Objekte der logistischen Infrastruktur der Ukraine, die seit Beginn von Juli durch russische Angriffe zerstört wurde, übersteigt 400.000 Quadratkilometer, berichtet die ukrainische Ausgabe der Zeitschrift Forbes. Im entsprechenden Artikel heißt es dazu:
"Es wurden über acht Lager und logistische Hubs von größten ukrainischen Unternehmen zerstört. Unter den beschädigten oder vernichteten Objekten befinden sich das Logistikzentrum Novus, zwei logistische Komplexe des und eine Produktionsstätte für Fliesen des Handelsnetzwerks 'Epizentrum', Lager von Puma, 'Silpo', Liqui Moly, Toyota Ukraine."
Bericht: NATO an Angriffsplanung gegen Russland direkt beteiligt
Die NATO ist an der Planung von Angriffen gegen Russland unmittelbar beteiligt. Dies geht aus Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur TASS von einer anonymen Hackergruppe vorgelegt wurden. Die Agentur zitiert die entsprechede Begleitmeldung:
"Wir belegen dokumentarisch, dass die NATO unmittelbar an Angriffen gegen Russlands Territorium teilnimmt. Mehr noch, nach Drohnenangriffen schalten sich Spezialisten für hybride Kriegsführung und Informationskrieg hinzu. Wir sagen seit langem, dass die Ukraine für den Krieg gegen Russland bloß ausgenutzt wird, und dass die Auftraggeber dieses Krieges nicht in Kiew, sondern in ruhigen europäischen Städten sitzen. Und wir wissen, dass diese Dokumenten nicht nur für Journalisten von Interesse sein werden."
Laut Angaben von TASS gelang es den Hackern, Zugang zum elektronsichen Nachrichtenverlauf und Unterlagen über ukrainische Angriffe gegen russische Ölterminals in den Gebieten Leningrad und Kaliningrad im Juli des laufenden Jahres zu erhalten.
Unter anderem sei für die Angriffe Bard De Wachter, ein Mitarbeiter der Organisation Hybrid Analyse Vigilant Network (HAVN) zuständig, die mit Geheimdiensten der NATO in Verbindung seht. De Wachter soll Koordinaten von Öl- und Gasterminals sowie von russischen Tankschiffen an den Sicherheitsdienst der Ukraine übermittelt haben.
Über 200 ukrainische Drohnen in der Nacht abgefangen
Im Verlaufe der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr insgesamt 203 ukrainische Drohnen über zahlreichen Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 20:00 Uhr am 6. August und 08:00 Uhr am 7. August über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Saratow, Swerdlowsk, Tula, Krasnodar, Perm sowie über den Teilrepubliken Krim, Tatarstan, Baschkortostan und dem Schwarzen Meer zerstört.
Prorussischer Untergrund: Effektivere Angriffe gegen ukrainisches Militär dank lokaler Unterstützung
Die Angriffe der russischen Streitkräfte gegen ukrainische Militärobjekte sind wirksamer geworden, weil Sympathisanten aus der Ukraine entsprechende Informationen teilen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle aus dem prorussischen Untergrund in der Ukraine:
"Die Menschen haben begonnen, sich öfter für Untergrundbewegungen zu interessieren und über spezielle Kanäle Informationen über Aktionen des ukrainischen Militärs und die Arbeit der lokalen Behörden zu teilen.
Der Beweis dafür, dass sich die Menschen öfter und sehr gern an uns wenden, ist einfach: die Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte haben zugenommen und sind präziser geworden. Jeder Versuch des Gegners, Kriegsgerät in Wohn- oder Gewerbegebieten zu verstecken, wird von engagierten Bürgern sofort erfasst."
Im Gegenzug habe das Kiewer Regime seine Kontrollmaßnahmen verschärft, so die Meldung weiter. Die Quelle warnte:
"Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine und der nationalen Polizei durchstreifen Höfe und Straßen, organisieren Razzien, führen Einzelkontrollen von Telefonen durch und suchen nach 'Verdächtigen'. Daher erinnern wir noch einmal alle, die mit uns in Kontakt stehen: Haltet euch an die Sicherheitsregeln, löscht regelmäßig Chatverläufe und löscht die Dateien gleich nach dem Versenden. Unsere Arbeit geht weiter, doch eure Sicherheit hat Vorrang."
Russland greift drei ukrainische Waffentransporte im Schwarzen Meer an
Die russische Armee hat im Schwarzen Meer drei Frachtschiffe angegriffen, die militärische Güter für die Streitkräfte der Ukraine transportierten. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:
"Im Verlauf des Abends des 6. August und des Morgens des 7. August haben Russlands Streitkräfte ihre Angriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs genutzt werden, fortgesetzt. Durch Drohnenangriffe wurden drei Frachter getroffen, die militärische Güter transportierten."
6.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Die Sonderoperation in der Ukraine verändert das System der Militärführung
"Tatsächlich erleben wir eine der wichtigsten Folgen der militärischen Sonderoperation – das Entstehen einer neuen Generation russischer Befehlshaber."
Mit diesen Worten kommentieren Experten die wichtigsten organisatorischen und personellen Entscheidungen, die von der Führung des russischen Verteidigungsministeriums getroffen wurden.
Was genau wurde in den russischen Streitkräften verändert – und aus welchem Grund?
Mehr dazu in dieser Analyse von Boris Dscherelejewski.
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus in Energodar
Nach Angaben der Stadtverwaltung hat eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje getroffen. Wie Bürgermeister Maxim Puchow mitteilte, brannte eine Wohnung im 13. Stock vollständig aus. Verletzt wurde nach vorläufigen Informationen niemand.
Kiew: Rund 16.000 Ausländer kämpfen auf ukrainischer Seite
Rund 16.000 ausländische Staatsangehörige aus mindestens 72 Ländern kämpfen laut der ukrainischen Militär-Ombudsfrau Olga Reschetylowa aufseiten der Ukraine. Wie das Portal Strana.ua berichtet, stammen knapp 40 Prozent der ausländischen Kämpfer aus Ländern Lateinamerikas. Bereits im Mai hatte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro erklärt, dass rund 7.000 Kolumbianer am Konflikt in der Ukraine teilnehmen. Er bezeichnete das Söldnertum als illegal.
DVR-Chef: Sechs Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) sechs Zivilisten verletzt worden. Das gab das Oberhaupt der Republik, Denis Puschilin, bekannt. Im Zentralbezirk von Gorlowka wurden nach Angaben Puschilins zwei Frauen verletzt. Im Kalininski-Bezirk der Stadt erlitten zudem ein Mann und eine Frau Verletzungen, als ihr Auto von einer Drohne angegriffen wurde. In Jelenowka wurde eine weitere Frau verletzt, während in Jenakijewo ein Mann bei einem Angriff auf einen Pkw auf dem Gelände einer Tankstelle zu Schaden kam.
Russisches Militär: 281 ukrainische Drohnen abgefangen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr am Donnerstag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 281 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Es seien Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rjasan, Twer und Tula, im Großraum Moskau, in der Region Krasnodar, in den Republiken Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen worden.
Gebiet Belgorod: Ukrainische FPV-Drohne greift Fahrzeug von Verwaltungschef an
Eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat das Fahrzeug des amtierenden Bezirksleiters von Schebekino im Gebiet Belgorod, Ruslan Degtjarjow, angegriffen. Nach Angaben des Verwaltungschefs wurde das Fahrzeug auf dem Weg zu einem Treffen mit Bewohnern grenznaher Dörfer getroffen. Verletzt wurde niemand, das Auto wurde jedoch beschädigt. Der Besuch musste verschoben werden.
Grenzregion Belgorod: Neuer Interimsgouverneur baut Drohnenabwehr und Infrastruktur aus
Der Interimsgouverneur der russischen Grenzregion Belgorod, Alexander Schuwajew, hat die Sicherheit der Bevölkerung als wichtigste Aufgabe seiner Amtszeit bezeichnet. Im Interview erklärte der ehemalige General, der seit rund zwei Monaten im Amt ist, dass die Zusammenarbeit mit dem russischen Verteidigungsministerium weiter ausgebaut werde. Ein Schwerpunkt liege auf dem Einsatz von FPV-Abfangdrohnen zum Schutz vor Angriffen aus der Luft.
Nach seinen Angaben würden rund 90 Prozent der gegnerischen Drohnen über das Gebiet Belgorod fliegen. Neben Sicherheitsmaßnahmen kündigte der Interimsgouverneur Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung und die kommunale Infrastruktur an. Geplant seien unter anderem eine Sonderwirtschaftszone, Industrieparks sowie die Modernisierung der Wasser- und Abwasserversorgung, deren Leitungsnetze nach seinen Angaben stark verschlissen sind.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Litauens Verteidigungsminister warnt vor angeblicher russischer "False-Flag"-Operation
Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas behauptet, Russland könne kritische Infrastruktur in den baltischen Staaten mit ukrainischen Drohnen angreifen und dies als sogenannte "False-Flag"-Operation inszenieren. Dies sagte er dem litauischen Sender LRT. Belege für seine Behauptung legte er nicht vor.
"Es geht um eine Operation unter falscher Flagge, bei der eine gefälschte ukrainische Drohne eingesetzt werden könnte."
Russlands Präsident Wladimir Putin hat wiederholt erklärt, Moskau habe nicht die Absicht, NATO-Staaten anzugreifen. Auch das russische Außenministerium betonte mehrfach, Russland bleibe zu einem Dialog mit dem Bündnis auf Augenhöhe bereit.
Russisches Außenministerium nennt NATO-Frage Schlüssel für dauerhaften Frieden
Ein dauerhafter Frieden in der Ukraine setzt nach Ansicht des russischen Außenministeriums auch eine Klärung der NATO-Frage voraus. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. Er sagte im Radiosender Komsomolskaja Prawda:
"Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine müssen nicht nur interne Fragen wie Entnazifizierung, die Wahrung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung und die Wiederherstellung der Demokratie gelöst werden. Dazu gehören auch äußere Aspekte wie die NATO-Mitgliedschaft, die militärische Konfiguration sowie Beschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte."
USA verstärken wieder den Geheimdienst-Austausch mit der Ukraine
Kriegstreiber und Ukraine-Lobbyisten im US-Kongress berichten von einer Intensivierung des geheimdienstlichen Austauschs zwischen Washington und Kiew. Dies deutet darauf hin, dass die USA die Ukraine erneut als geopolitisches Gegengewicht zu Russland nutzen wollen.
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Ex-Sprecherin Mendel kritisiert Selenskijs "Wahnsinnsstrategie"
Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, Julia Mendel, hat die Strategie von Wladimir Selenskij zur Erreichung des Friedens mit Russland kritisiert. Dieser habe den westlichen Partnern eine falsche Logik aufgezwungen, nach der Frieden durch Druck und Eskalation erreicht werden könne. Mendel schrieb im sozialen Netzwerk X:
"Selenskij überzeugt westliche Partner weiterhin davon, dass eine pro-ukrainische Haltung in einer Eskalation besteht, um Druck auf Russland auszuüben und angeblich Frieden zu erreichen. Das hätte niemals funktionieren können, aber niemand hat sich diesem Wahnsinn entgegengestellt."
Sie warf Selenskij zudem vor, die Verantwortung für eigene Misserfolge auf den Westen abzuwälzen, während "die Ukrainer dafür mit ihrem Leben bezahlen". Zuvor hatte Selenskij westliche Verbündete wegen fehlender Abfangraketen für Patriot-Systeme kritisiert.
Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Im Dorf Tolokonnoje im Stadtbezirk Belgorod erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff Splitterverletzungen an den Beinen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt.
Im Dorf Nowaja Tawolschanka wurde ein Motorradfahrer durch einen FPV-Drohnenangriff verletzt. In Nikolskoje erlitt ein weiterer Mann multiple Splitterverletzungen, als ein explodierter Gegenstand in seinen Händen detonierte. Zudem wurde eine Frau nach einem Drohnenangriff auf ein Unternehmen im Dorf Nowenkoje wegen eines Drucktraumas behandelt.
"Ukraine erhält dreimal weniger Luftabwehrraketen" – Selenskij vermutet politischen Druck
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Luftabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen.
Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.
"Vielleicht handelt es sich auch um politische Schritte, um die Ukraine, sagen wir mal, kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran."
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Experte: Kein einziges großes Schiff seit Anfang der Woche in Hafen von Odessa eingelaufen
Vor dem Hintergrund russischer Militärangriffe ist diese Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen. Dies erklärt Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Nach Angaben, die mir vorliegen, ist seit Anfang dieser Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen."
Gebiet Saporoschje: Sechs Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Linienbus
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus im Gebiet Saporoschje sind sechs Zivilisten verletzt worden. Der Bus war auf der Strecke von Tokmak nach Melitopol unterwegs. Laut dem Leiter des Tokmakker Stadtbezirks, Alexander Kalmykow, wurde der Bus getroffen, als er an einer Haltestelle stand. Unter den Verletzten befinden sich vier Männer und zwei Frauen. Drei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, die übrigen wurden ambulant behandelt.
Gebiet Kursk erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – zwei Verletzte
Bei einem Drohnenangriff auf das Dorf Wischnewo im grenznahen Belowski-Bezirk im Kursker Gebiet sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach erlitten zwei Männer Splitterverletzungen. Sie hätten bereits Erste Hilfe erhalten und würden in ein Gebietskrankenhaus gebracht.
Saluschny: Kiew hat alle Waffenressourcen ausgeschöpft
Die Ukraine hat ihr Potenzial für militärische Neuerungen auf dem Schlachtfeld ausgeschöpft. Dies erklärte der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und heutige Botschafter in Großbritannien, Waleri Saluschny.
"2026 hat die Ukraine praktisch alle Waffensysteme eingesetzt – mit Ausnahme von Tomahawk-Marschflugkörpern, Atomwaffen, Flugzeugträgern und F-35-Kampfjets aus dem NATO-Arsenal. Auch die entsprechenden Einsatzdoktrinen wurden angewandt. Das Potenzial ist ausgeschöpft. Russland hat für all das Gegenmaßnahmen gefunden."
Bereits zuvor hatte Saluschny erklärt, die Ukraine werde niemals der NATO beitreten. Putin hat einen möglichen NATO-Beitritt Kiews wiederholt als Bedrohung für Russlands Sicherheit und als einen der Gründe für den Beginn der militärischen Sonderoperation bezeichnet.
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Außenministerium: Moskau ist offen für Ukraine-Initiativen aus den USA
Russland sei weiterhin bereit, Vorschläge der US-Unterhändler zur Ukraine zu prüfen, so das Außenministerium. Gleichzeitig forderte Moskau Washington auf, sich auf eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts zu konzentrieren. Der stellvertretende Direktor der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, Alexei Fadejew, erklärte dazu:
"Wir sind jederzeit bereit, konkrete konstruktive Ideen der amerikanischen Unterhändler zu erörtern, sofern es solche gibt."
Die russische Seite rufe alle, auch die USA, dazu auf, die Situation objektiv zu bewerten und ihre Bemühungen auf den politischen Prozess statt auf eine Fortsetzung der Kämpfe zu richten. Die Parameter einer künftigen Regelung seien bereits mehrfach dargelegt worden.
Medien: Ukraine betreibt unterirdische Fabriken für Drohnenproduktion
In der Ukraine werden in einer geheimen Untergrundanlage täglich Hunderte von Drohnen produziert, heißt es in einem Bericht von Sky News. Der Betrieb sei demnach das Zentrum der landesweiten Bemühungen um die Entwicklung von Langstrecken-Kampfdrohnen, die Produktion laufe rund um die Uhr. Es gebe viele ähnliche Anlagen im ganzen Land.
Der Betrieb stelle täglich über 200 Drohnen her, und zwar vom Typ FP1 mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern, erklärt Sky News weiter. Die Produktionskosten belaufen sich demnach auf etwa 60.000 US-Dollar und werden durch die internationale Gemeinschaft über das Verteidigungsministerium finanziert.
NYT: Westen liefert Kiew immer zögerlicher Abfangraketen
Westliche Staaten stellen der Ukraine laut der New York Times immer zurückhaltender Abfangraketen zur Verfügung, da sie diese zunehmend für die eigene Verteidigung benötigen.
"Selenskijs Bitten haben angesichts der veränderten geopolitischen Lage keinen Erfolg mehr", schreibt die Zeitung. Die westlichen Verbündeten gäben Raketen nur noch ungern ab, weil der Krieg inzwischen an mehreren Fronten geführt werde – auch im Nahen Osten, wo die Kämpfe die weltweiten Bestände verringert hätten.
Selbst wenn die Partner Kiews den Forderungen Selenskijs nachkämen, könnten sie den ukrainischen Bedarf nicht vollständig decken. Russland produziere ballistische Raketen schneller, als der Westen entsprechende Abfangraketen herstellen könne, so die New York Times.
Auch das Programm PURL, über das Verbündete US-Rüstungsgüter für die Ukraine finanzieren, habe laut der Zeitung "die Erwartungen nicht erfüllt". Anstelle der von Selenskij angestrebten eine Milliarde US-Dollar pro Monat seien bislang lediglich Beiträge in Höhe von der Hälfte zusammengekommen.
Mehr als 470 ukrainische Soldaten wegen Überfall auf Kursk verurteilt
Russland hat mehr als 470 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit dem Überfall auf das Gebiet Kursk verurteilt. Dies teilt die russische Generalstaatsanwaltschaft mit. Von den Verurteilten wurden 89 Soldaten in Abwesenheit angeklagt.
Bei 36 Personen handele es sich zudem um ausländische Söldner. Alle Angeklagten seien zu Haftstrafen, auch lebenslangen, verurteilt worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben während der Kampfhandlungen in den zurückliegenden 24 Stunden 1.395 Soldaten verloren. Dies besagt der Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russlands Truppen zerstörten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- vier Mannschaftstransportwagen,
- 16 gepanzerte Kampffahrzeugen,
- 100 Kraftfahrzeuge,
- zwölf Artilleriegeschütze,
- fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung und zwei Anlagen der elektronischen Aufklärung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur und Logistikzentren, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden. Des Weiteren Lager mit unbemannten Flugzeugen sowie ukrainische Truppen und ausländische Söldner in 155 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 20 Flugbomben, eine HIMARS-Rakete und 1.155 Drohnen ab. Die Marineflieger der Schwarzmeerflotten zerstörten ihrerseits ein unbemanntes Boot.
Gebiet Jaroslawl: Brand an einer Ölraffinerie nach Drohnenangriff – vier Verletzte
Die Flugabwehr hat einen massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Jaroslawl abgewehrt. Laut Gouverneur Michail Jewrajew wurden insgesamt 93 Drohnen zerstört.
Die Fragmente der Drohnen schlugen in die Ölbehälter einer regionalen Raffinerie ein, sodass ein Brand ausbrach. Der Löscheinsatz sei aktuell im Gange, heißt es.
Vier Menschen wurden bei dem Angriff verletzt, betont der Gouverneur.
Großes Depot eines Treib- und Schmierstoffherstellers im Gebiet Kiew durch Brand zerstört
In der Nacht zum Sonntag hat ein Brand das Zentraldepot des Treib- und Schmierstoffherstellers Liqui Moly im Gebiet Kiew vollständig zerstört. Laut der ukrainischen Niederlassung der Firma wurden durch das Feuer tonnenweise Fertigprodukte vernichtet, die in dem Logistikzentrum gelagert waren.
Trotz der Verluste arbeite das Unternehmen bereits daran, neue Lieferwege einzurichten und die Versorgungsengpässe so gering wie möglich zu halten.
Das Feuer habe auch auf Räumlichkeiten anderer Logistikunternehmen in der Nähe übergegriffen, heißt es.
Ermittlungskomitee: Nach Einmarsch ukrainischer Armee in Region Kursk über 600 Zivilisten getötet
Mehr als 600 Zivilisten wurden bei der Invasion der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2024 im Grenzgebiet Kursk getötet. Dies berichtet Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.
"Infolge der grausamen Aktionen ukrainischer Kämpfer wurden 640 Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und 561 Menschen, darunter 25 Kinder, verletzt."
Laut Petrenko hätten die russischen Ermittler Verbrechen dokumentiert, die von ukrainischen Soldaten in 25 Ortschaften der Region begangen wurden. Insgesamt seien 711 Strafverfahren eingeleitet worden, fügte sie hinzu.
Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig vom Gegner befreit.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehrere Tote und Verletzte
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 157 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 15 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Laut Chinstein seien zwei Zivilisten ums Leben gekommen, elf weitere erlitten Verletzungen.
Bei den Attacken seien zudem ein Betrieb, ein Mobilfunkmast, ein Autoteilegeschäft, zehn Privathäuser, zwei Verwaltungsgebäude, sieben Autos, ein Lebensmittelgeschäft, mehrere Energieanlagen sowie das Gebäude eines stillgelegten Kindergartens beschädigt worden.
Lantratowa: Schicksal von 302 Russen nach Kiews Einmarsch in Region Kursk weiterhin unbekannt
Mehr als 300 Einwohner des Grenzgebietes Kursk werden seit der ukrainischen Invasion in der Region im Jahr 2024 immer noch vermisst. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa.
"Das Schicksal von 302 Menschen ist weiterhin ungewiss."
Lantratowa betonte, dass die russischen Behörden insgesamt 170 Einwohner des Gebietes nach Russland zurückgeführt hätten, die nach der vorübergehenden Besetzung der Region durch die ukrainischen Streitkräfte in die Ukraine verschleppt worden waren.
"Im Jahr 2024 kehrten 46 Personen zurück, 2025 waren es 107 und in diesem Jahr weitere 17. Am 27. Juni kehrten fünf Einwohner der Region in ihre Heimat zurück, deren Schicksal lange Zeit ungewiss war."
Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig von dem Gegner befreit.
Ukrainische Schiffe mit Militärgütern nahe Odessa getroffen
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften eingesetzten Seeschiffe im Schwarzen Meer fort.
Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden am Mittwochabend zwei Trockenfrachter südlich und östlich von Odessa getroffen, die Militärgüter transportierten. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden, präzisierte die Militärbehörde.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
Vizeaußenminister: Deutschland wird Russland mit Säbelrasseln nicht einschüchtern
Deutschland wird Russland mit Säbelrasseln nicht einschüchtern, erklärt der russische Vizeaußenminister Dmitri Ljubinski gegenüber RIA Nowosti. Seiner Ansicht nach könnte Berlins unnachgiebiges Streben nach Eskalation das Land in eine Katastrophe führen.
Gebiet Kursk: Ein Mann tot, mehrere Verletzte nach Drohnenangriff
Bei einem Drohnenangriff auf das Gebiet Kursk ist ein 57-jähriger Mann ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem fünf Menschen verletzt, drei von ihnen befinden sich in sehr schlechtem Gesundheitszustand.
5.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Trump signalisiert: Russland hat die Oberhand
Keine Patriot-Lizenz, keine Zusage für weitere Abfangraketen: Donald Trump setzt Kiew und Europa zunehmend unter Druck. Washington scheint nicht mehr auf einen ukrainischen Sieg zu setzen und verfolgt stattdessen konsequent eigene Interessen.
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Selenskij vermutet politischen Druck hinter geringeren Flugabwehrlieferungen
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Flugabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen. Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.
"Möglicherweise sind das politische Schritte, um die Ukraine kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran."
Zuvor hatten die ukrainischen Luftstreitkräfte eingeräumt, in der Nacht zum Mittwoch keine der auf die Ukraine abgefeuerten Raketen abgefangen zu haben. Das russische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, die russischen Streitkräfte hätten in der Nacht Transport-, Logistik- und Verteilzentren in Kiew und im Gebiet Kiew angegriffen.
US-Politologe: "Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle"
Der US-Politologe Garland Nixon hat die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine scharf kritisiert. Die Lage in den ukrainischen Häfen und die russischen Angriffe auf militärische Ziele in Kiew zeigten seiner Meinung nach, wohin der Kurs der Annäherung an die NATO geführt habe. Nixon schrieb auf der Plattform X:
"Die Ukraine hat die Möglichkeit verloren, ihre Seehäfen zu nutzen. Kiew ist ein Nadelkissen für russische Raketen und Männer werden entführt und an die Front geschickt. Das Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle."
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, in der Nacht Lager für Militärgüter in Kiew und im Umland angegriffen zu haben. Zudem habe Wladimir Selenskij laut russischen Angaben bestätigt, dass die Ukraine ihre Seehäfen nicht mehr nutzen könne.
Russisches Außenministerium: Kiew greift wegen militärischer Rückschläge zu Terrorakten
Der stellvertretende russische Außenminister Dmitri Lubinski wirft der ukrainischen Führung vor, angesichts der militärischen Lage zunehmend zu Terrorakten gegen russische Zivilisten und die zivile Infrastruktur zu greifen. Er erklärte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Je mehr die Kiewer Behörden im Kampfgeschehen den Boden unter den Füßen verlieren, desto häufiger greifen sie zu barbarischen Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur unseres Landes."
Als Beispiele nannte der Diplomat den Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk sowie den Beschuss eines Busses mit weißrussischen Kindern im russischen Gebiet Brjansk.
Selenskij wirft Westen Verzögerung bei Flugabwehrlieferungen vor
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den westlichen Verbündeten vorgeworfen, durch verzögerte Waffenlieferungen die russischen Angriffe auf Ziele in Kiew und im Umland begünstigt zu haben. Er schrieb auf Telegram:
"Es ist sehr wichtig, dass unsere Partner verstehen: Verzögerungen bei ihren Lieferungen oder die Weigerung, Mittel zur Abwehr ballistischer Raketen bereitzustellen, führen genau zu solchen schrecklichen Zerstörungen."
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, in der Nacht einen massierten Angriff auf Lager für Militärgüter in Kiew und im Gebiet Kiew durchgeführt zu haben.
Bereits Anfang August hatte Selenskij den Westen wegen ausbleibender Lieferungen von Patriot-Abfangraketen kritisiert. Laut der Financial Times lehnte US-Präsident Donald Trump später zusätzliche Lieferungen solcher Raketen an die Ukraine ab.
Rutte sucht mit NATO-Staaten nach weiterer Flugabwehr für Ukraine
Der NATO-Generalsekretär hat dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zugesichert, mit den Mitgliedstaaten des Bündnisses über zusätzliche Flugabwehrsysteme für die Ukraine zu beraten. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach sagte Rutte während eines Telefonats mit Selenskij:
"Ich bespreche mit den NATO-Staaten, wie wir die Luftverteidigungssysteme bereitstellen können, die die Ukraine dringend benötigt."
Zuvor hatte der ukrainische Präsident die westlichen Partner wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Patriot-Abfangraketen kritisiert. Seinen Angaben zufolge konnte die Ukraine in der vergangenen Nacht deshalb keine einzige Rakete abfangen.
Britischer Verteidigungsminister trifft in Kiew ein
Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting ist zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Dies berichtet das ukrainische Portal Obschtschestwennoje.
Geplant sind Treffen mit Präsident Wladimir Selenskij und Verteidigungsminister Jewgeni Chmara. Zudem kündigte Streeting an, im September ein weiteres Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe im Ramstein-Format einberufen zu wollen. Der sogenannten Ramstein-Gruppe gehören mehr als 50 Staaten an, die ihre Militärhilfe für die Ukraine gemeinsam koordinieren.
Selenskij weist Botschafter an: Raketenbestände der Gastländer überwachen
Eine Anweisung die weit über klassische Diplomatie hinausgeht. Bei der jährlichen Botschafterkonferenz in Kiew hat Wladimir Selenskij klare Vorgaben gemacht: Diplomaten sollen künftig genau wissen, wie viele Flugabwehrraketen in ihren Gastländern lagern – und dafür sorgen, dass diese in die Ukraine gelangen.
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Gebiet Belgorod: Elf Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Intensivstation
Elf Einwohner des Gebiets Belgorod, die in den vergangenen Tagen bei Angriffen der Ukraine verletzt wurden, befinden sich in einem schweren Zustand auf der Intensivstation. Insgesamt werden derzeit 131 Menschen in Krankenhäusern behandelt. Dies teilte die Regionalregierung mit.
Unter den Intensivpatienten befindet sich auch ein Kind. Sein Zustand sei laut Ärzten weiterhin kritisch, aber stabil. Eine akute Lebensgefahr bestehe derzeit nicht. Von den 18 Menschen, die in den vergangenen 24 Stunden verletzt wurden, mussten neun nach medizinischer Versorgung in Krankenhäusern aufgenommen werden. Die übrigen werden zu Hause behandelt.
Gebiet Kursk: Zwei Zivilisten sterben nach Explosion ukrainischer Mine
In der Ortschaft Trochino im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk sind zwei Zivilisten bei der Explosion einer ukrainischen Mine ums Leben gekommen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mit. Seinen Angaben zufolge befanden sich ein 67-jähriger Mann und ein 72-jähriger Rentner in dem Fahrzeug. Beide erlagen ihren Verletzungen. Der jüngere Mann hatte mehrere Knochenbrüche und Verbrennungen erlitten.
Sobjanin: Moskau verzeichnet immer mehr Drohnenangriffe
Die Zahl der Drohnen im Anflug auf Moskau ist in den vergangenen Monaten wesentlich gestiegen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Zwei Drittel aller gegen russisches Territorium eingesetzten Drohnen flogen in Richtung der russischen Hauptstadt.
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Kiews Armee setzt Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – drei Verletzte
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Grenzgebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. In der Stadt Schebekino wurde ein Mann durch einen Drohnenangriff auf sein Fahrzeug verletzt. Er erlitt Splitterverletzungen an Armen und Beinen und wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Im Ort Maslowa Pristan wurde ein weiterer Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Geschäftsobjekt verletzt. Er wurde mit leichten Splitterverletzungen stationär aufgenommen. Im Dorf Tscherwona Dibrowka erlitt ein Mann bei einem Angriff auf ein Unternehmen eine Minenexplosionsverletzung. Er wurde vor Ort behandelt und befindet sich in ambulanter Behandlung.
Pistorius deutet Lieferung deutscher Haubitze RCH-155 an Kiew an
Bei einem Besuch im KNDS-Werk in Kassel hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius offenbar angedeutet, dass Deutschland der Ukraine bereits vor zwei Jahren eine moderne, selbstfahrende Haubitze vom Typ RCH-155 geliefert hat. Darüber berichtet die Bild-Zeitung.
Dem Bericht zufolge wurde die Lieferung der modernen Radhaubitze RCH-155 an die Ukraine bislang nicht offiziell bestätigt. Auch ein Kampfeinsatz des Waffensystems wurde bisher nicht öffentlich bestätigt. Pistorius erklärte jedoch, die Haubitze erfreue sich in der Ukraine großer Beliebtheit.
"Vervollkommnung der Strukturen": Putin reformiert Russlands Militärführung
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch, dem 5. August 2026, eine Umstrukturierung sowie personelle Veränderungen in der Führung der russischen Streitkräfte angekündigt. Der Präsident erklärte, dass die Vervollkommnung der Strukturen im Verteidigungsministerium unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der Sonderoperation fortgesetzt werde.
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Ukraine erhebt Anklage gegen Ex-Botschafterin in den USA
Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden NABU und SAP haben Anklage gegen Olga Stefanischina, die ehemalige ukrainische Botschafterin in den USA, erhoben. Dies teilte die Nichtregierungsorganisation "Zentrum zur Korruptionsbekämpfung" mit. Demnach entscheidet das Oberste Antikorruptionsgericht derzeit über eine mögliche Untersuchungshaft. Worin die konkreten Vorwürfe bestehen, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
Zuvor hatte Politico berichtet, Stefanischina tauche im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von 2,5 Millionen Griwna im ukrainischen Justizministerium auf. Zudem werde gegen ihren Ex-Mann wegen des mutmaßlich unrechtmäßigen Erwerbs von Staatseigentum ermittelt. Präsident Wladimir Selenskij hatte Stefanischina am Montag als Botschafterin in den USA entlassen.
Iranischer Experte: Kiew folgt dem Weg Nazideutschlands
Der iranische Experte für internationale Beziehungen Ruhollah Modabber hat den ukrainischen Drohnenangriff auf den Badeort Archipo-Ossipowka im Gebiet Krasnodar als Kriegsverbrechen bezeichnet. Dieser Angriff zeige, dass das Kiewer Regime "dem Weg seiner faschistischen Vorgänger aus Nazideutschland folgt", sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
Nach Ansicht Modabbers würden die Operationen Kiews "mit Unterstützung und in Koordination mit den NATO-Staaten" durchgeführt. Jede Regierung oder Organisation, die zu diesen Verbrechen schweige, mache sich mitschuldig.
Zugleich kritisierte der Politologe das Schweigen des UN-Sicherheitsrats und internationaler Menschenrechtsorganisationen. Sollte das Kiewer Regime nicht gestoppt werden, werde es "weitere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begehen", warnte er.
Am 3. August wurde der Badeort Archipo-Ossipowka bei Gelendschik von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. Weitere 58 Menschen wurden verletzt.
Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – sieben zivile Opfer
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf mehrere Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.
Je zwei Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Rakitnoje sowie im Ort Proletarski verwundet. Aus dem Bezirk Schebekino wurde ein weiteres Opfer gemeldet. Die Betroffenen erlitten unter anderem Splitterverletzungen oder wurden durch Minenexplosionen versehrt. Sie werden in Krankenhäuser in Belgorod gebracht.
Durch die Angriffe wurden außerdem mehrere Fahrzeuge, ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus sowie ein Geschäfts- und ein Sozialgebäude beschädigt.
Massive Präzisionsschläge auf Kiews Militärlogistik: Moskau nennt Ziele (FOTOS/VIDEOS)
Das russische Verteidigungsministerium berichtet von hochpräzisen Langstreckenangriffen auf mehrere Logistik- und Transportanlagen in und um Kiew. Betroffen seien Einrichtungen, die Dual-Use-Güter und Drohnenkomponenten für die ukrainischen Streitkräfte handhaben. Videos zeigen Rauchsäulen – Details zu den getroffenen Standorten und den Folgen.
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Gebiet Kursk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf vier
Nach einem Drohnenangriff der Ukraine auf den Bezirk Belowski im russischen Gebiet Kursk ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach wurde noch zusätzlich ein 56-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, ein Drucktrauma sowie mehrere Splitterverletzungen. Zuvor hatte Chinstein von drei Verletzten nach dem Angriff auf das Dorf Maloje Soldatskoje berichtet. Die Betroffenen werden in ein Krankenhaus der Gebietshauptstadt gebracht.
Selenskij: Lieferungen von westlichen Luftabwehrraketen zurückgegangen
Wladimir Selenskij hat sich erneut über den Mangel an Luftabwehrraketen beklagt. Am Mittwoch erklärte er bei einem Treffen mit dem ukrainischen Militär, dass die westlichen Länder ihre Lieferungen deutlich gekürzt hätten.
"In diesem Jahr sind die Lieferungen von Luftabwehrraketen durch unsere Partner leider deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der gelieferten Raketen für die Luftabwehr hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 um das Dreifache verringert."
Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk
Eine ukrainische Hornet-Drohne hat ein Krankenhaus im Kiewski-Bezirk von Donezk angegriffen. Laut einem TASS-Korrespondenten flog die Drohne durch ein Fenster in ein Krankenzimmer des Therapietrakts und explodierte dort.
Dabei wurden die Fassade, eine tragende Wand sowie die Verglasung des Gebäudes beschädigt. Laut dem RT-Kriegsreporter Wiktor Miroschnikow war die Drohne mit Splitterelementen bestückt.
Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin später mitteilte, kam bei dem Angriff eine im Jahr 1948 geborene Frau ums Leben. Zwei weitere Frauen der Jahrgänge 1946 und 1952 wurden verletzt.
Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 290 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 160 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 325 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 360 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und eine Haubitze vom Typ M198 aus US-Produktion.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 35 Soldaten. Außerdem wurden 15 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen zehn gelenkte Bomben, zwei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 1.083 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 197.906 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.436 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.045 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.402 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Rosatom-Chef: Kiew will Betrieb des AKW Saporoschje lahmlegen
Der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, hat die Verminung von Straßen in Energodar durch ukrainische Drohnen scharf verurteilt. Innerhalb von zweieinhalb Tagen seien vier Mitarbeiter des AKW Saporoschje durch Minen verwundet worden. Zwei von ihnen befinden sich schwer verletzt im Krankenhaus, einem musste ein Bein amputiert werden.
Laut Lichatschow werfen ukrainische Drohnen Nacht für Nacht Antipersonenminen des Typs PFM-1-"Lepestok" (zu Deutsch: Blütenblatt) auf die Hauptstraße nach Energodar, die Zufahrtswege zum AKW Saporoschje sowie wichtige Kreuzungen. Dadurch seien nicht nur Fahrten in die Stadt und aus ihr hinaus, der Transport von Lebensmitteln und der Einsatz von Rettungsfahrzeugen, sondern auch der Schichtwechsel im Kernkraftwerk lebensgefährlich geworden.
Dass innerhalb weniger Tage gleich vier Mitarbeiter verletzt worden seien, sei der erste derartige Massenvorfall. Dies zeige die deutlich gestiegene Intensität der Angriffe, die sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung richte, so Lichatschow.
Die Verminung der Straße zwischen Energodar und dem Kernkraftwerk habe "keinerlei militärische Bedeutung". Vielmehr sei es das Ziel, "Druck auf das Personal und die Einwohner auszuüben", die Menschen aus der Stadt zu vertreiben und den regulären Betrieb des AKW unmöglich zu machen.
Zugleich erinnerte der Rosatom-Chef an den im Juli getöteten Chefingenieur des AKW, Alexander Jakowlew, und dessen Fahrer Dmitri Filippow. Beide seien postum mit staatlichen Auszeichnungen geehrt worden. Rosatom werde die Familien der Getöteten weiterhin unterstützen.
Bürgermeister: Zahl der ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau zugenommen
Die Zahl der ukrainischen Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, hat in den letzten Monaten zugenommen, sagte Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt.
"Wir beobachten eine Zunahme solcher Bedrohungen. In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, vervielfacht. Und insgesamt fliegen zwei Drittel aller Drohnen […] in Richtung Moskau."
Ferner merkte Sobjanin an, dass die Stadtverwaltung auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Verteidigungsministerium und den Luftverteidigungskräften zusammenarbeite, um die Sicherheit der Hauptstadt zu gewährleisten. Darüber hinaus werde in Moskau eine ganze Reihe von Drohnenabwehrsystemen produziert.
Quelle: Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers bei Autoexplosion verletzt
Laut einer Quelle aus den Reihen der Einsatzkräfte sei gestern Abend im Gebiet Swerdlowsk eine Person bei einer Autoexplosion verletzt worden. Es könnte sich um Wladimir Tkatschuk, den Direktor des russischen Drohnenherstellers "Uraldronsawod", handeln. Das Unternehmen produziert Drohnen vom Typ Upyr. Derzeit soll sich der Verletzte auf der Intensivstation befinden, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen.
Ein Strafverfahren wegen des versuchten Mordes sei eingeleitet worden, so die Quelle.
FT: Trump lehnte Selenskijs Bitte um zusätzliche Patriot-Raketen ab
US-Präsident Donald Trump habe die Lieferung von Hunderten zusätzlicher Abfangraketen an Kiew für die Patriot-Raketensysteme verweigert, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Quellen. Das Treffen zwischen Trump und Wladimir Selenskij hat in der vergangenen Woche im Oval Office stattgefunden.
Wie es heißt, habe Trump auf einen Mangel an diesen Raketen in den US-Beständen hingewiesen. Er betonte, dass Washington die Abfangraketen selbst benötige, um US-Objekte im Nahen Osten und in den Golfstaaten im Krieg mit Iran zu verteidigen.
Bloomberg: Ehemalige russische und EU-Beamte führten Ukraine-Gespräche in Wien
Ehemalige hochrangige Beamte aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland hätten sich im Juli in Wien getroffen, um mögliche Bedingungen für Friedensgespräche zur Beendigung des Krieges zwischen Moskau und Kiew zu erörtern. Dies teilte Bloomberg unter Berufung auf die mit der Angelegenheit vertrauten Personen mit.
Wie es heißt, sollen der ehemalige britische Nationale Sicherheitsberater Tim Barrow, der ehemalige deutsche Staatssekretär Markus Ederer und der französische Diplomat Pierre Vimont an dem Treffen teilgenommen haben. Die Quellen lehnten es jedoch ab, die Identität des russischen Beamten offenzulegen.
Laut Bloomberg arbeiteten Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit der Ukraine an Möglichkeiten, einen direkten Kontakt zu Moskau herzustellen, um den Konflikt zu beenden. Die Gesprächspartner der Nachrichtenagentur wollten sich nicht dazu äußern, ob das Treffen in Wien von den sogenannten E3-Staaten im Rahmen dieser Pläne genehmigt worden war. Eine der Quellen sagte jedoch, dass London diese Bemühungen begrüße, und eine andere Quelle teilte mit, dass Paris über das Treffen informiert worden sei.
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Orte befreit haben.
Im Zuge aktiver Offensivaktionen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Ortschaft Ryschewka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen.
Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Sarniza im Gebiet Saporoschje befreit.
Zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer zerstört
Die russischen Streitkräfte haben zwei unbemannte Boote der ukrainischen Armee 80 Kilometer südöstlich der Stadt Otschakow im Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien bei dem Angriff eingesetzt worden. Die beiden gegnerischen Ziele seien durch präzise Treffer erfolgreich zerstört worden, teilte die Militärbehörde mit.
FSB: Mann beim versuchten Brandanschlag auf Wehrersatzamt festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 22-jährigen russischen Staatsbürger festgenommen, der auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ein Wehrersatzamt im Gebiet Kaluga in Brand setzen wollte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.
Laut FSB habe der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des SBU aufgenommen, auf dessen Anweisung er Graffiti mit Beleidigungen gegen russische Regierungsbeamte an die Wände von Wohnhäusern gesprüht haben soll.
Darüber hinaus habe der SBU-Vertreter dem Verdächtigen einen Auftrag gegeben, ein Wehrersatzamt in Brand zu setzen. Der Mann soll das Gebäude erkundet und Komponenten für Molotowcocktails erworben haben. Bei dem Versuch, die Tat zu begehen, sei er festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamte mehrere Behälter mit einer Brandmischung sowie Kommunikationsmittel mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite beschlagnahmt.
Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt, so die Behörde. Ein Strafverfahren wegen Vorbereitung eines Terroranschlags sei eingeleitet worden.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 59 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 123 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Neunmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem ein Fahrzeug und ein Privathaus beschädigt worden.
Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine der russischen Raketen in der Nacht abgefangen
Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine geführt. Am Montagmorgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der 28 russischen Raketen abgeschossen habe.
Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei den Attacken 24 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/S-400 und vier Raketen vom Typ Zircon/Onyx eingesetzt. Von den 115 russischen Kampfdrohnen seien 98 abgeschossen worden.
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden 18 Personen verletzt
Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, wurden im Laufe des Tages 18 Personen verletzt, darunter fünf Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums. Drei der Verletzten befinden sich in ernstem Zustand.
Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 152 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 475 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Tula, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
Gebiet Tula: Gouverneur meldet Sachschäden nach ukrainischen Drohnenangriffen
In der Nacht war das Gebiet Tula ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Nach Angaben von Gouverneur Dmitri Miljajew fing die Luftabwehr insgesamt 107 gegnerische Drohnen ab.
Infolge der Attacken seien zwei Mehrfamilienhäuser und zwei Produktionsstätten beschädigt worden, so Miljajew. Darüber hinaus habe eine Drohne ein Verteilzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries getroffen. Ein Feuer sei auf dem Gelände der Anlage ausgebrochen. Laut dem Gouverneur sei eine Person verletzt worden. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.
Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Infolge der Attacke wurden folgende Objekte in Kiew getroffen:
- Das Logistikzentrum "MLP-Tschaika", das zur Lagerung von Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite genutze wurde.
- Das Terminal- und Logistikzentrum "Nowaja Potschta", wo Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert wurden. Diese Güter wurden unter anderem bei der Produktion von Drohnen, Robotersystemen und Systemen für die elektronische Kampfführung verwendet.
- Das Transport- und Logistikzentrum "Trans-Logistics", das verschiedene Drohnenmodelle produzierte und materiell-technische Mittel der ukrainischen Streitkräfte lagerte.
- Das Logistikzentrum "Epizentr", das für die Auftragsbearbeitung, Sortierung, Lagerung und Lieferung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck und Drohnenkomponenten verwendet wurde.
Folgende Ziele hat die russische Armee im Gebiet Kiew angegriffen:
- Das Logistikzentrum "Terminal Browary", wo Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite, darunter auch ausländische, lagerten.
- Das Transport- und Logistikzentrum "Raben Ukraine", das als wichtiger Umschlagplatz für die Verteilung und Lagerung von Komponenten für Drohnen verschiedener Art diente.
- Das Logistikzentrum "Browary", wo Starrflüglerdrohnen und deren Komponenten gelagert wurden.
Darüber hinaus wurden drei Trockenfrachtschiffe südlich von Odessa attackiert, die Waffen und militärische Ausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte beförderten.
4.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ex-Armeechef Saluschny: Ukraine wird niemals Mitglied der NATO werden
Der Ex-Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee Waleri Saluschny schließt die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus. Grund dafür sei der Entwicklungsstand der ukrainischen Streitkräfte. Russland lehnt den Beitritt der Ukraine zum Militärblock entschieden ab.
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Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen im Ort Borissowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit. Der Mann begab sich selbstständig in das Zentrale Krankenhaus, wo Splitterverletzungen an Schulter und Beinen bei ihm festgestellt wurden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
Selenskij erlaubt Ex-Häftlingen Wechsel zu Mobilisierungsbeamten
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz unterzeichnet, das ehemaligen Häftlingen im Dienst der ukrainischen Streitkräfte den Wechsel zu territorialen Rekrutierungszentren (TZK) ermöglicht. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Website der Werchowna Rada hervor.
Das Gesetz erweitert die sozialen und rechtlichen Garantien für ehemalige Gefangene, die zur Ableistung des Militärdienstes aus der Haft entlassen wurden. Es sieht unter anderem Urlaubsanspruch, die Möglichkeit eines Wechsels in andere Einheiten sowie zusätzliche Gründe für eine Entlassung vor.
Nach einem Jahr Dienst können ehemalige Häftlinge demnach in andere Einheiten versetzt werden. Nach einer Krankheit, Verwundung, Verletzung oder Gehirnerschütterung erhalten sie unabhängig von ihrer bisherigen Dienstzeit zudem das Recht, in TZK oder Versorgungseinheiten zu wechseln.
Geht Selenskij das Personal aus – und warum will niemand mehr mitmachen? (VIDEO)
Ein ehemaliger ukrainischer Diplomat spricht Klartext über die jüngsten Umbesetzungen in Kiew. Eine Welle der Entlassungen und Neubesetzungen folgt der nächsten. Was hinter dem Stuhlspiel steckt und warum loyale Gesichter plötzlich in ungewohnten Rollen landen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russische Luftabwehr schießt 304 ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr innerhalb von zwölf Stunden 304 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut diesen Angaben wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula, über dem Gebiet Moskau sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen.
Medien: Unter neuen Ukraine-Flüchtlingen in Tschechien überwiegen Männer
Die Zahl der Männer im erwerbsfähigen Alter unter den neu ankommenden ukrainischen Flüchtlingen in Tschechien nimmt zu. Dies berichtet das tschechische Nachrichtenportal Novinky.
"Während in den ersten Jahren nach Beginn des Ukraine-Konflikts unter den aus der Ukraine nach Tschechien eingereisten Flüchtlingen Frauen, Kinder und ältere Menschen überwogen, nimmt in letzter Zeit die Zahl der ankommenden Männer zu. Im Jahr 2025 waren es etwa 20.000 mehr als Frauen, obwohl der Frauenanteil unter den ukrainischen Flüchtlingen 2024 noch bei 56,3 Prozent lag."
Als einen Grund nennt Novinky die seit Herbst 2025 geltende Ausreiseerlaubnis für junge Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren, die nicht der Mobilisierung unterliegen. Wehrpflichtig sind in der Ukraine Männer ab 25 Jahren.
Derzeit haben rund 380.000 ukrainische Flüchtlinge in Tschechien einen Status des vorübergehenden Schutzes. Nach Angaben der EU hat Tschechien gemessen an der eigenen Bevölkerungszahl die meisten ukrainischen Flüchtlinge unter den EU-Staaten aufgenommen.
Laut dem Arbeitsministerium haben seit Februar 2022 rund 150.000 eingereiste Ukrainer in Tschechien eine feste Arbeit gefunden, vor allem im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor. In beiden Bereichen herrscht laut Ministerium ein akuter Arbeitskräftemangel.
Medien: Militärkommissare verschleppen Bauarbeiter in Odessa
Mitarbeitern des ukrainischen Militärersatzamtes (TZK) wird vorgeworfen, in Odessa das Gelände eines Wohnkomplexes betreten und Arbeiter einer Baufirma entführt zu haben. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua. In einem vom Portal veröffentlichten Video ist zu sehen, wie mehr als zehn Männer mit Sturmhauben das Gelände betreten und Menschen in orangefarbenen Westen hinterherlaufen.
Ukraine: Verluste im Agrarsektor könnten drei Milliarden Dollar erreichen
Die direkten Verluste des ukrainischen Agrarsektors aufgrund von Problemen mit den Schwarzmeerhäfen könnten sich in diesem Jahr auf bis zu drei Milliarden US-Dollar belaufen. Dies erklärt der ukrainische Vizeagrarminister Taras Wyssozki der Nachrichtenagentur Reuters:
"Die direkten Verluste für den ukrainischen Landwirtschaftssektor könnten in diesem Jahr zwischen 1,5 und drei Milliarden Dollar betragen."
Laut dem Minister könnten alternative Exportwege für Getreide aus der Ukraine nur die Hälfte der bislang über die Schwarzmeerhäfen abgewickelten Mengen abdecken. Zu den Ersatzrouten zählen Transporte über die Donau sowie per Bahn und Lkw. Dabei sei der Schienenverkehr die wichtigste Alternative.
Die notwendigen Kapazitäten der alternativen Routen würden laut Wyssozki frühestens Ende August erreicht. Gleichzeitig würden die Transportkosten für die Produzenten um 45 bis 50 US-Dollar pro Tonne steigen. Die ukrainischen Erzeuger spüren die Folgen der Probleme mit der Seelogistik bereits: Die Preise für Ölsaaten und Getreide sind im Durchschnitt um 30 Prozent gefallen.
"Das ist mein Papa!" – Vater vor den Augen seiner Tochter in Kiew zwangsrekrutiert
Ein am Sonntag veröffentlichtes Video zeigt, wie ein Mann in Kiew auf offener Straße vor den Augen seiner kleinen Tochter zwangsrekrutiert wird. Das Mädchen schreit mehrfach nach ihrem Vater, während er in ein Polizeiauto gezerrt wird.
"Das ist mein Papa!", hört man das kleine Kind unmissverständlich rufen.
Das Video ist eines von zahlreichen aktuellen Beispielen aus den ukrainischen sozialen Medien, die zeigen, wie Männer am helllichten Tag auf offener Straße von der Polizei oder Mitarbeitern der territorialen Rekrutierungszentren gegen ihren Willen mobilisiert werden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Kiews Armee setzt Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – ein Verletzter
Nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Lastwagen im Dorf Nikolskoje im Gebiet Belgorod hat sich ein Mann in ärztliche Behandlung begeben. Dies teilte der operative Stab des Gebiets mit. Bei dem Mann wurde demnach eine Splitterverletzung am Oberschenkel festgestellt. Nach der medizinischen Versorgung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.
Medien: Russische Luft- und Weltraumkräfte sind führend in Europa
Laut dem US-Magazin The National Interest nehmen die russischen Luft- und Weltraumkräfte (WKS) eine führende Position in Europa ein.
Dem Bericht zufolge verfügt Russland über die größte Flotte von Kampfflugzeugen in Europa mit mehr als 900 Maschinen. Dazu gehören verschiedene Versionen der Jagdflugzeuge Su-30 und Su-35 sowie der Jagdbomber Su-34. Im Artikel heißt es:
"Russland bleibt außerdem eines der wenigen Länder der Welt, das über ein eigenes Kampfflugzeug der fünften Generation verfügt – die Su-57. Man sollte sich keine Illusionen über die angebliche Schwäche der russischen Luft- und Weltraumkräfte machen. Die WKS Russlands sind die stärksten in Europa und ohne Konkurrenz."
Auf den weiteren Plätzen folgen dem Bericht zufolge die Türkei, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. Zuvor hat der Business Insider unter Berufung auf westliche Experten berichtet, die russischen Luft- und Weltraumkräfte seien seit Beginn der militärischen Sonderoperation erfahrener und gefährlicher für die NATO geworden. Die Experten warnten damals vor einer größeren Bedrohung für die westliche Luftwaffe in Europa und forderten eine Neubewertung der Fähigkeiten der russischen Streitkräfte.
Gebiet Belgorod: Fünf Feuerwehrleute bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Im Gebiet Belgorod sind fünf Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes bei einem erneuten Drohnenangriff auf ein Einsatzfahrzeug verletzt worden. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit.
In der Stadt Schebekino geriet demnach ein Lastwagen nach einem Drohnenangriff in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Als die Einsatzkräfte den Ort verlassen wollten, traf ein FPV-Drohnenangriff ihr Dienstfahrzeug.
Die fünf Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und erhalten dort medizinische Hilfe. Das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr wurde beschädigt.
Scott Ritter: "Putin hat die Samthandschuhe abgelegt"
Der ehemalige Offizier des US-Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter analysiert im Gespräch mit Andrew Napolitano die russische Strategie in der Ukraine als umfassenden Abnutzungskrieg. Russlands Präsident Wladimir Putin habe sich anfangs zurückgehalten, um internationale Beziehungen nicht zu gefährden.
Er habe abgewartet, bis ein hartes Vorgehen alternativlos geworden sei. Da dieser Punkt nun erreicht sei, versuche Russland durch die Blockade Odessas und die Zerstörung der Infrastruktur, den vollständigen Kollaps der Ukraine von innen heraus zu erzwingen.
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Putin und Lula da Silva sprechen über Ukraine-Konflikt
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva über die bilateralen Beziehungen und den Ukraine-Konflikt gesprochen. Dies teilt der Kreml mit. Besonderes Augenmerk solle auf den Ausbau und die Diversifizierung des gegenseitigen Handels gelegt werden.
Die beiden Staatschefs tauschten sich zudem über aktuelle internationale Themen aus, darunter die Lage in der Ukraine. Putin dankte Lula da Silva für dessen Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts. Darüber hinaus vereinbarten beide Seiten, die Zusammenarbeit in den Vereinten Nationen und anderen multilateralen Formaten fortzusetzen. Das Telefonat fand auf Initiative der brasilianischen Seite statt.
Militärzeitschrift: S-400 schossen an einem Tag zehn MiG-29 ab
Russische S-400-Luftabwehrsysteme haben im Jahr 2023 bei Einsätzen über dem Horizont an einem einzigen Tag zehn ukrainische MiG-29 abgeschossen. Dies geht aus einem Fachbeitrag in der Zeitschrift Wojennaja Mysl des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Im gemeinsam mit dem Chef der Flugabwehrraketentruppen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Generalmajor Alexander Romanenkow, verfassten Artikel heißt es:
"Die Ergebnisse der ersten Über-den-Horizont-Einsätze des S-400-Systems Triumf im Jahr 2023 waren tatsächlich triumphal: An einem Tag wurden zehn ukrainische MiG-29 abgeschossen, innerhalb einer Woche insgesamt 24 Flugzeuge."
Dem Beitrag zufolge hat der Gegner die russische Taktik des Über-den-Horizont-Einsatzes der S-400-Systeme inzwischen "ausreichend gründlich" analysiert.
Ex-Sprecherin Mendel rechnet ab: Selenskij ist das Hauptproblem der Ukraine
Julia Mendel, die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, erhebt schwere Vorwürfe bezüglich seines Klammerns an der Macht, der weitreichenden Korruption im Land und des Andauerns des Konflikts. Was sie im Interview preisgibt.
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Charkow: Russische Streitkräfte drängen ukrainische Truppen von der russischen Grenze ab
Einheiten der Truppengruppe Nord setzen die Einrichtung einer Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow fort – darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Darin heißt es, dass Einheiten der Truppengruppe Nord an mehreren Frontabschnitten gleichzeitig weiterhin Sicherheitszonen in den Gebieten Charkow und Sumy einrichten. Die Truppen rücken täglich vor und drängen die ukrainischen Streitkräfte von der Staatsgrenze ab, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.
Saporoschje: Wiederherstellung der Stromversorgung durch Drohnenangriffsgefahr erschwert
Wie der Gouverneur des Gebiets Jewgeni Balizki mitteilt, werden die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung in einzelnen Teilen des Gebietes Saporoschje durch die Gefahr von Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte erschwert. Auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken schreibt der Gouverneur:
"Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromnetze dauern an. Eine Reihe wichtiger Energieanlagen wurde beschädigt. Die Energieversorger haben den entstandenen Schaden begutachtet und den Umfang der Wiederherstellungsarbeiten ermittelt. In einigen Abschnitten werden bereits Arbeiten durchgeführt, in anderen besteht weiterhin die Gefahr von Drohnenangriffen."
Russische Streitkräfte greifen Häfen und Frachtschiffe der Ukraine an
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Häfen, Frachtschiffe und Hafeninfrastruktur fortgesetzt, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden.
Demnach wurden im Hafen von Nikolajew drei Frachtschiffe getroffen. Im Hafen von Tschornomorsk wurde ein Containerterminal mit Militärgütern sowie ein Lager mit FP-2-Drohnen und deren Komponenten angegriffen.
Südlich von Odessa im Schwarzen Meer sei zudem ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter transportiert habe. Im nördlichen Teil des Schwarzen Meeres, südöstlich von Otschakow, wurden außerdem zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.
Im Auftrag Kiews: FSB unterbindet Sabotageakte auf der Krim
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben in Sewastopol auf der Krim zwei russische Staatsbürger festgenommen, die im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste Sabotage betrieben und terroristische Aktivitäten ausgeübt haben.
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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.435 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer,
- 83 Fahrzeuge,
- zwölf Artilleriegeschütze,
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 16 Lenkbomben und 753 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
LVR: Zwei Zivilisten sterben bei Angriffen ukrainischer Streitkräfte
Zwei Menschen – eine ältere Frau und ein Lkw-Fahrer – kamen ums Leben, vier weitere wurden bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Gemeinden der Volksrepublik Lugansk verletzt. Der Regionalchef Leonid Passetschnik schrieb in seinen sozialen Netzwerken:
"Neonazis in Lissitschansk haben einen Wassertankwagen der Partnerregion – der Republik Tatarstan – angegriffen, während dieser Wasser an die Einwohner verteilte. Eine 75-jährige Frau kam ums Leben, der Fahrer wurde verletzt. Auf der Straße zwischen Nowopskow und Belokurakino wurde ein ziviler Lkw eines Handelsunternehmens angegriffen. Der 41-jährige Fahrer kam dabei ums Leben."
Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte übernehmen Kontrolle über Bakschejewka
Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat die russische Armee die Kontrolle über die Ortschaft Bakschejewka in der Region Charkow übernommen. In der Meldung des Ministeriums heißt es:
"Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch aktive Maßnahmen die Kontrolle über die Ortschaft Bakschejewka in der Region Charkow übernommen."
Gebiet Samara: Logistikzentrum von Wildberries fast vollständig ausgebrannt
Das Logistikzentrum der Gruppe Wildberries ist nach einem Drohnenangriff in der Region Samara auf einer Fläche von 160.000 Quadratmetern niedergebrannt. Die Waren sind komplett zerstört, teilte der Minister für Industrie und Handel der Region, Denis Gurkow, mit. Diese Information wurde bei einer Krisensitzung der Regionalregierung bekannt gegeben. Der Minister erklärte:
"Was konkret die Situation bei Wildberries betrifft, müssen wir leider feststellen, dass das Objekt vollständig abgebrannt ist: Von 180.000 Quadratmetern sind 160.000 verbrannt, tatsächlich ist nur noch das Verwaltungsgebäude übrig geblieben. Dementsprechend ist die Ware zerstört."
Russisches Verkehrsministerium entwickelt neue Logistikkonzepte wegen Anschlägen auf Schiffe
Nach den zahlreichen ukrainischen Drohnenangriffen auf Schiffe im Asowschen Meer richtet das russische Verkehrsministerium nun einen Stab zum Transportmanagement im Krisengebiet ein. Dort kümmert man sich um alternative Routen und die Umleitung der Frachtströme.
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Sumy: Studenten von Fachschulen zur Montage von Drohnen zwangsverpflichtet
Das ukrainische Militär plant, an drei Fachschulen im Gebiet Sumy Werkstätten zur Montage von Drohnen einzurichten und die Studenten zwangsweise für diese Arbeiten heranzuziehen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden gegenüber der TASS mit. Die Nachrichtenagentur führt aus:
"An den Standorten des Berufsbildungszentrums Schostka, der Fachhochschule Schostka und der Fachhochschule für Bauwesen und Design in Sumy ist die Eröffnung von Werkstätten zur Montage von Drohnen und deren Komponenten für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte geplant. Die Studierenden der Fachschulen werden zwangsweise zu diesen Arbeiten herangezogen."
Vier Menschen bei ukrainischem Drohnenangriff auf türkisches Schiff im Schwarzen Meer verletzt
Ein türkisches Schiff, das Obst und Gemüse von der Türkei nach Russland beförderte, wurde im Schwarzen Meer von ukrainischen Drohnen angegriffen. Bei dem Angriff wurden vier Besatzungsmitglieder verletzt.
Der Kapitän des Schiffes, Yalçın Şahin, berichtete, dass der Angriff von der Ukraine mit sechs bis sieben Drohnen durchgeführt wurde. Infolge des Angriffs brach auf dem Schiff ein Feuer aus. Wie berichtet wird, wurden alle 22 Besatzungsmitglieder von den russischen Seestreitkräften von dem beschädigten Schiff nach Noworossijsk evakuiert.
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Sumy: Logistikzentrum der ukrainischen Armee getroffen
Russlands Streitkräfte haben mit Geran-Drohnen erfolgreich ein Logistikzentrum getroffen, das im Interesse der ukrainischen Armee im Raum Buryn, Gebiet Sumy, genutzt wird. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. In der Meldung heißt es:
"Es wurde ein Angriff mit Geran-Kampfdrohnen auf ein Logistikzentrum vorgenommen, das im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wird, in der Nähe der Ortschaft Buryn im Gebiet Sumy. Die Streitkräfte der Russischen Föderation führen regelmäßig Angriffe auf Objekte der Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie auf Logistikzentren durch, die für die Lieferung und Lagerung von Militärgütern, einschließlich Drohnen oder deren Komponenten, genutzt werden."
Gebiet Brjansk: Zivilist stirbt bei Drohnenangriff auf Pkw
Wie der stellvertretende Gouverneur des Gebietes Brjansk mitteilt, starb heute ein Zivilist bei einem ukrainischen Angriff auf ein Automobil im Bezirk Pogarski. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Jegor Kowaltschuk:
"Die ukrainischen Militärs setzen ihre Angriffe auf Zivilisten fort. In der Siedlung Lobki im Bezirk Pogarski kam ein Fahrer bei einem Drohnenangriff auf ein ziviles Auto ums Leben."
Saporoschje: Ukrainische Verteidigung in Barwinowka durchbrochen
Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, wurde die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte in der Ortschaft Barwinowka im Gebiet Saporoschje durchbrochen. Weitere Details liegen bislang nicht vor. In der Mitteilung der Behörde heißt es:
"In Barwinowka wurde die Verteidigung des Gegners durchbrochen."
Tschechow: Bei Drohnenattacke im Industriegebiet 10 Menschen verletzt
Bei einem Drohnenangriff auf das Industriegebiet Nowoselok in Tschechow wurden 10 Menschen verletzt. Dies teilt der Gouverneur der Region, Andrei Worobjow, mit. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:
"Nach aktuellen Informationen wurden bei einem Drohnenangriff im Industriegebiet Nowoselok in Tschechow 10 Menschen verletzt."
Odessa und Nikolajew: Zielgenaue Schläge auf Trockenfrachter der ukrainischen Armee
Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die russische Streitkräfte sieben Trockenfrachter mit Ladungen für die ukrainische Armee getroffen. In der von den Nachrichtenagenturen TASS zitierten Meldung heißt es:
"Die Schiffe, die militärische Fracht transportierten, wurden im Hafen von Nikolajew und auf See im Einsatzgebiet am Schwarzen Meer getroffen … Im Hafen von Juschny wurde ein Trockenfrachtschiff getroffen, das gerade dabei war, militärische Fracht zu entladen. Auf der Seeroute südlich von Odessa wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die Waffen und militärisches Gerät in ukrainische Häfen transportierten."
Leningrader Gebiet: Bei Angriff auf Logistikzentrum von Wildberries bricht Feuer aus
Durch einen Drohnenangriff kam es im Logistikzentrum von Wildberries in Krasny Bor, Region Leningrad, zu einem Brand. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Dies teilte die Pressestelle des fusionierten Unternehmens Wildberries und Russ (RWB) mit. Wie RWB weiter erklärte, sei die Entgegennahme laufender Lieferungen vorübergehend eingeschränkt – sie würden auf andere Standorte umgeleitet. In der Mitteilung des Unternehmens heißt es zudem:
"Aufgrund eines Angriffs auf das Logistikzentrum des Unternehmens in Krasny Bor (Gebiet Leningrad) ist ein Brand ausgebrochen. Vor Ort sind Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Einrichtung wurde rechtzeitig evakuiert. Vorläufigen Angaben zufolge gibt es keine Verletzten."
Ukrainische Häfen: Werk für Fahrzeugkomponenten und Hafenterminal in Tschernomorsk getroffen
Im Zuge der anhaltenden Angriffe auf ukrainische Häfen wurden am Abend des 3. August ein Werk für Fahrzeugkomponenten und ein Hafenterminal in Tschernomorsk getroffen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Meldung betont:
"Im Laufe des Abends des 3. August setzten die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Häfen, Seeschiffe und die Hafeninfrastruktur der Ukraine fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Infolge der Angriffe mit hochpräzisen landgestützten Waffen und unbemannten Luftfahrzeugen wurden in der Region Odessa folgende Ziele getroffen: Im Hafen von Tschernomorsk – das Automobilkomponentenwerk von Tschernomorsk und das Hafenterminal, wo die ukrainischen Streitkräfte die Reparatur von Militärfahrzeugen sowie die Lagerung von Munition und Treibstoff vornahmen."
Miroschnik: Bediener ukrainischer Drohnen jagen gezielt zivile Personentransporte
Wie Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Agentur TASS erklärte, jagen die Drohnenbediener der ukrainischen Streitkräfte gezielt Personentransporte auf russischem Territorium. Im Gespräch mit der Agentur sagte er:
"Die kriminelle Taktik des 'Bus-Terrors' hat massiven Charakter angenommen. In den vergangenen zwei Monaten wurden 34 Reisebusse in verschiedenen Regionen Russlands von ukrainischen Drohnen attackiert. Solche Angriffe sind Teil einer gezielten Strategie zur Zerstörung der zivilen Logistik geworden, wodurch die alltäglichen Wege der Zivilbevölkerung zu lebensgefährlichen Fahrten werden. Die Drohnenpiloten haben gezielt Überlandverbindungen, öffentliche Verkehrsmittel und Busse ins Visier genommen, die Schichtarbeiter von Unternehmen befördern."
"Terrorkrieg gegen Zivilbevölkerung": Ukrainische Drohne tötet Badegäste bei Gelendschik
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Ferienort Archipo-Ossipowka nahe Gelendschik wurden sieben Zivilisten getötet, darunter drei Kinder. Mindestens 40 weitere Menschen wurden verletzt. Gouverneur Weniamin Kondratjew sprach von einem gezielten Terrorakt gegen die Zivilbevölkerung.
Im Gespräch mit RT DE bezeichnete die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende den Angriff ebenfalls als Teil eines "Terrorkriegs" gegen russische Zivilisten und verwies in diesem Zusammenhang auf die Unterstützung der Ukraine durch westliche Waffen- und Drohnenlieferungen.
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Außenministerium: Westen legt bislang keine konstruktiven Vorschläge vor
Die russische Seite hat bislang keine konstruktiven Vorschläge des Westens zum Ukraine-Konflikt gehört. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber der Nachrichtenagentur TASS am Rande des III. Russisch-kasachischen Medienforums. Er betonte:
"Bislang hören wir keine konstruktiven Ideen zur Ukraine von der anderen Seite, von der westlichen Seite, vonseiten der entsprechenden westlichen Länder. Im Gegenteil, manchmal schwingt sich diese Seite in einen ultimativen Tonfall auf und bildet sich ein, dass dieser Zermürbungskrieg, dieser hybride Krieg, den sie gegen Russland zu führen versuchen – unter anderem mit wirtschaftlichen Mitteln –, funktionieren würde."
Gebiet Leningrad: Ein Verletzter nach Drohnenangriffen
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Gouverneur Alexander Drosdenko berichtet, haben die Luftabwehrkräfte während des Angriffs über der Region Leningrad 17 Drohnen abgeschossen. Drosdenko erklärte:
"Während des Angriffs wurden über dem Gebiet der Region 17 Drohnen abgeschossen. Es gibt Schäden im Logistikpark Krasny Bor. Eine Person wurde verletzt. Die Informationen werden noch überprüft."
Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Fünf Menschen kommen ums Leben
Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf das Moskauer Gebiet sind fünf Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt. Dies teilte der Gouverneur des Gebietes Moskau, Andrei Worobjow, mit. Nach Angaben des Gouverneurs wurden die schwersten Schäden im Stadtbezirk Tschechow verzeichnet. Im Industriegebiet Nowoselok kam es durch den Einschlag von Drohnen zu mehreren Bränden. Der größte davon ereignete sich in einem Lagerhaus – das offene Feuer wurde bereits gelöscht. Im Dorf Solnyschkowo beschädigten Trümmerteile einer Drohne ein Privathaus und ein Auto. Außerdem wurden im Großraum Moskau ein Umspannwerk und ein Verwaltungsgebäude beschädigt. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Worobjow:
"Heute Morgen haben die Luftabwehrkräfte einen Drohnenangriff auf die Region Moskau abgewehrt. Leider gibt es Tote und Verletzte. Nach vorläufigen Angaben sind fünf Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt. Alle Betroffenen erhalten die notwendige medizinische Versorgung."
3.08.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Region Odessa: Strategisch wichtige Brücke offenbar schwer beschädigt (VIDEO)
Nachdem der Seehandel der Ukraine praktisch zum Erliegen gekommen ist, ist die strategische Bedeutung der Zatoka-Brücke in der Region Odessa noch einmal gewachsen. Berichten zufolge wurde die Brücke nun durch russische Angriffe schwer beschädigt.
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Gebiet Cherson: Ein Toter und 23 Verletzte nach Angriffen der Ukraine
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson ist ein Zivilist ums Leben gekommen, 23 weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Seinen Angaben zufolge wurden über dem Gebiet Cherson 76 feindliche Drohnen von der Luftabwehr und mobilen Feuergruppen abgeschossen.
Der Zivilist kam in Welikaja Kardaschinka ums Leben, nachdem eine Drohne Munition abgeworfen hatte. Weitere Verletzte wurden unter anderem aus Kachowka, Oleschki, Tawrijsk, Kasatschji Lagerja, Welikije Kopani, Tschaplinka, Nowaja Kachowka, Sadowoje, Golaja Pristan und Podo-Kalinowka gemeldet.
Zudem entschärften Pioniereinheiten sechs Sprengkörper und vernichteten zwei weitere zuvor entdeckte Kampfmittel.
Selenskij entlässt Botschafterin in den USA
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat Olga Stefanischina als Botschafterin der Ukraine in den USA entlassen. Das entsprechende Dekret wurde auf der Webseite seines Büros veröffentlicht.
Stefanischina erklärte, die Entscheidung sei auf eigenen Wunsch und aus "persönlichen Gründen" erfolgt. "Ich werde weiter für die Ukraine arbeiten […] dort, wo ich nützlich sein kann", schrieb sie auf Facebook.
Die ukrainische Nachrichtenagentur UNN hatte bereits Mitte Juli berichtet, dass Stefanischina ein Rücktrittsgesuch aus persönlichen Gründen eingereicht habe, welches Selenskij unterzeichnet habe. Später erklärte sie jedoch, der ukrainische Präsident habe sie nicht zum Rücktritt aufgefordert.
Stefanischina war seit dem 27. August 2025 Botschafterin der Ukraine in den USA. Zuvor hatte der ukrainische Abgeordnete Alexei Gontscharenko unter Berufung auf Quellen erklärt, dass gegen sie Ermittlungen des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) eingeleitet werden könnten. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.
Vier Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Minenexplosion verletzt
Vier Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje sind nach Angaben der AKW-Verwaltung bei der Explosion einer ukrainischen Mine in Energodar verletzt worden.
Wie das AKW auf Telegram mitteilte, hätten ukrainische Streitkräfte in der Nacht mithilfe von Drohnen Straßen im Industriegebiet sowie an der Stadteinfahrt vermint. Die Explosion ereignete sich, als Mitarbeiter der Werkfeuerwehr, des Werkschutzes und der Transportabteilung auf dem Weg zur Arbeit waren. In der Mitteilung heißt es:
"Zwei von ihnen befinden sich in einem schweren Zustand, zwei weitere erlitten leichte Verletzungen. Die Verletzten erhalten die notwendige medizinische Versorgung."
Ukrainischer Drohnenangriff auf Ferienanlage in Kirillowka: Überlebende berichten
Eine Ferienanlage in Kirillowka am Asowschen Meer wurde in der Nacht auf den 25. Juli von ukrainischen Drohnen angegriffen. Dabei kamen zwölf Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. 19 weitere wurden verletzt. RT-Korrespondent Roman Kossarew besuchte eine Klinik in der Region Saporoschje und sprach vor Ort mit Überlebenden. Mehrere Opfer, darunter ein Kind, werden weiterhin intensivmedizinisch behandelt.
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Nach Drohnenangriff auf Wildberries-Lager: Zahl der Verletzten steigt auf vier
Nach dem Drohnenangriff auf ein Wildberries-Logistikzentrum im Bezirk Sobinka im Gebiet Wladimir ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Das teilte Gouverneur Alexander Awdejew auf Telegram mit. Der vierte Verletzte erlitt eine Kopfverletzung, lehnte jedoch eine stationäre Behandlung ab. Nach Angaben der Ärzte besteht keine Gefahr für sein Leben.
Zuvor hatte Awdejew von drei Verletzten berichtet. Eine Frau erlitt eine leichte Beinverletzung, ein Mann wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert und ein weiterer verletzte sich am Finger. Alle Betroffenen erhielten medizinische Hilfe.
Das Unternehmen RWB (Wildberries und Russ) bestätigte, dass eines seiner Logistikzentren getroffen wurde. Nach dem Angriff brach ein Brand aus. Die Mitarbeiter wurden evakuiert, der Warenverkehr wird vorübergehend über andere Standorte abgewickelt.
Militäranalyst: Kiew verlegt Drohnenproduktion nach Polen
Kiew hat laut dem russischen Militäranalysten Andrei Marotschko große Drohnenhersteller aus dem Gebiet Charkow nach Polen verlagert. Marotschko zufolge wurden rund 95 Prozent der ukrainischen Rüstungsbetriebe in Frontnähe in den Westen der Ukraine verlegt. Ein Teil der Unternehmen ziehe gemeinsam mit den Beschäftigten nach Polen um.
Mehrere Werke, die zuvor im Gebiet Charkow Drohnen produzierten, sind inzwischen in einem grenznahen Ort in Polen tätig und liefern ihre Produkte in die Ukraine. Vorrang hätten dabei Ingenieure, Drohnenentwickler und IT-Spezialisten. Diese würden trotz der laufenden Mobilisierung nicht zum Militär eingezogen und könnten die ukrainisch-polnische Grenze frei passieren, so Marotschko.
Gebiet Belgorod: Dreijähriger und Großmutter bei Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod sind ein dreijähriger Junge und seine Großmutter schwer verletzt worden. Das teilte der operative Stab der Region mit. Demnach explodierte die Drohne im Hof eines Privathauses im Weiler Perwomaiski im Bezirk Krasnaja Jaruga. Der Junge erlitt mehrere Splitterverletzungen, seine Großmutter eine penetrierende Bauchverletzung. Beide wurden in das Zentralkrankenhaus von Krasnaja Jaruga eingeliefert. Der Zustand beider wird als schwer beschrieben.
Medienbericht: USA ziehen sich aus der Leitung der NATO-Hilfsgruppe für die Ukraine zurück
Es wird berichtet, dass sich die US-Führung aus der Leitung der NATO-Hilfsgruppe für die Ukraine zurückziehen will. Ein anderes Mitglied des Militärbündnisses soll diese Rolle übernehmen.
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Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – fünf Verletzte
Bei Angriffen ukrainischer Drohnen im Gebiet Belgorod sind fünf Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. In der Stadt Schebekino traf eine Drohne einen Parkplatz. Eine Frau erlitt eine Splitterverletzung am Gesäß und wurde ins Zentralkrankenhaus von Schebekino gebracht.
Im Dorf Rschewka wurde eine weitere Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf ein Privathaus verletzt. Sie erlitt eine Streifverletzung am Kopf. In der Siedlung Proletarski wurde zudem ein Mann nach der Explosion einer Drohne auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Im Ort Jakowlewo griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Geschäftsgebäude an. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Eine Frau mit einer Splitterverletzung am Arm wurde vor Ort behandelt und lehnte einen Transport ins Krankenhaus ab. Ein Mann mit Splitterverletzungen am Brustkorb und am Unterschenkel wurde in ein städtisches Krankenhaus gebracht.
Beschädigt wurden zudem mehrere Fahrzeuge sowie Gebäude, darunter ein Vordach und eine Fassade.
Russische Streitkräfte treffen vier Schiffe mit Militärgütern für Kiew
Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums vier Schiffe mit militärischer Fracht für die Ukraine getroffen. Das Ministerium teilte mit:
"Im Schwarzen Meer wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die militärische Güter transportierten."
Zwei weitere Schiffe seien im Hafen von Nikolajew beim Entladen angegriffen worden. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium zudem Angriffe auf temporäre Stationierungsorte ausländischer Söldner, Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie Logistikzentren gemeldet, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt würden.
Es steht fest: Was von der Ukraine übrig bleibt, werden sich die Amerikaner unter den Nagel reißen
Donald Trump bringt den Rohstoffdeal mit der Ukraine wieder ins Spiel. Neben seltenen Erden fordert er nun auch Zugriff auf lukrative Vermögenswerte. Während die militärische Lage für Kiew prekär wird, könnte Washington weitere Hilfen vom Zugang zu Bodenschätzen, Infrastruktur und Agrarflächen abhängig machen.
Mehr dazu in dieser Analyse von Kirill Strelnikow.
US-Botschafter: Keine Patriot-Raketenproduktion für Ukraine bis Winter
Eine mögliche Lizenzvereinbarung zwischen den USA und der Ukraine zur Produktion von Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme werde nicht vor dem Winter zustande kommen. Dies erklärte der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, dem Sender Fox Business:
"Eine langfristige Vereinbarung über die Produktion von Abfangraketen wird bis zu diesem Winter nicht zustande kommen."
Er fügte hinzu, dass die Gespräche zwar fortgesetzt würden, Washington in dieser Frage derzeit jedoch nichts bekanntzugeben habe.
In der vergangenen Woche hatte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump erklärt, dieser habe einer Lizenz für die Produktion von Patriot-Abfangraketen zugestimmt. Trump sagte später hingegen, eine Entscheidung sei bislang nicht getroffen worden.
Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab mit. In der Ortschaft Bessonowka erlitt eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne eine Splitterverletzung am Arm. Sie wurde in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht. In der Ortschaft Woltschja Alexandrowka traf eine Drohne ein Auto. Drei Männer erlitten dabei Splitterverletzungen und werden in einem örtlichen Krankenhaus medizinisch versorgt.
Mobile punktuelle Drohnenabwehr – USA gehen denselben Weg wie Russland
Luftabwehr war schon immer eine äußerst personalintensive Truppengattung: Vor allem die hohe Zahl an notwendigem Personal zur Zielerortung und -erfassung führte zu einem großen Logistikaufwand – dieser seinerseits ebenfalls personalintensiv. KI-gestützte Feuerleitanlagen versprechen Abhilfe – doch vollständig ersetzen werden sie den Menschen nicht.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.
Drohnenangriff auf Gelendschik – Zahl der Opfer auf 40 gestiegen, sieben Tote
Laut Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, ist die Zahl der Todesopfer nach dem Drohnenangriff auf die Siedlung Archipo-Osipowka bei der Schwarzmeerstadt Gelendschik auf sieben gestiegen, darunter drei Kinder.
Die Zahl der Verletzten habe etwa 40 erreicht, so Kondratjew. 21 von ihnen seien in medizinische Einrichtungen gebracht worden, wo sie jede notwendige Versorgung erhielten.
Die russische Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa präzisierte, dass nach vorläufigen Angaben zwei Kinder in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden seien.
Frontbericht des Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.295 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 155 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, drei Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 175 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und vier Artilleriegeschütze zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 345 Kämpfer. Russlands Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 370 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden 21 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Darüber hinaus wurden Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen ins Visier genommen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 151 Bezirken konnten ebenfalls getroffen werden.
Russische Luftabwehrkräfte fingen sieben gelenkte Bomben, fünf Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 651 Starrflüglerdrohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 196.070 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.411 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.016 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.210 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Experte: Kiew verlor im Juli fast 40.000 Kämpfer
Im vergangenen Monat beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 40.000 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners im Juli beliefen sich auf etwa 39.845 ukrainische Kämpfer und Söldner, 1.520 mehr als im Juni."
Die Einheiten des Truppenverbands Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, hätten dem Gegner den größten Schaden zugefügt.
Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen vier Wochen 19.198 ukrainische Drohnen, 23 unbemannte Boote, fünf Panzer, zehn Mehrfachraketenwerfer, 236 Feldartilleriegeschütze, 137 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 2.600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.
Ex-CIA-Analyst: Russland kann Ukraine kontrollieren, ohne Odessa einzunehmen
Aktuell würde es für die russische Armee genügen, die ukrainischen Schwarzmeerhäfen lediglich zu blockieren, um die Kontrolle über das Land zu erlangen. Dies erklärte der frühere US-Geheimdienstanalyst Larry Johnson. Ihm zufolge zeichnen sich Wege zur Beendigung des Konflikts ab.
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Ukrainische Drohne beschädigt Schule im Gebiet Saporoschje
Nach Angaben von Gouverneur Jewgeni Balizki hat eine ukrainische Drohne eine allgemeinbildende Schule in der Ortschaft Wodjanoje im Munizipalbezirk Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dabei wurden die Fassade und mehrere Fensterscheiben der Schule beschädigt. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich weder im Gebäude noch in dessen unmittelbarer Nähe Menschen. Verletzt wurde niemand.
Umerow zum Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes ernannt
Rustem Umerow, der ehemalige Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, wird zum neuen Chef des Auslandsgeheimdienstes ernannt. Dies gab der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag bekannt. Selenskij wird von RBC-Ukraine mit den Worten zitiert:
"Damit er neben Diplomatie, Verteidigung und den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten und anderen Partnern sowie den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mehr Möglichkeiten hat, sich mit diesen Themen zu befassen, wird Umerow zum Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes ernannt."
Der ehemalige Innenminister Igor Klimenko wird demnach den Posten des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine bekleiden.
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der letzten 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben. Die Einheiten des Truppenverbands Nord hätten die Siedlungen Bely Kolodjes und Ustinowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen, so die Militärbehörde.
SWR: EU braucht ukrainisches Territorium zur Erprobung moderner Waffensysteme
Trotz der Äußerungen europäischer Staats- und Regierungschefs bezüglich der Unterstützung eines EU-Beitritts der Ukraine, lehne man "in internen Diskussionen in Brüssel" diese Möglichkeit ab. Dies erklärte der Auslandsgeheimdienst Russlands (kurz der SWR) am Montag.
Die EU-Politiker befürchteten, dass eine Aufnahme der Ukraine in den Block wirtschaftliche und politische Risiken mit sich bringen würde. Daher könnte sich der Integrationsprozess über viele Jahre hinziehen, heißt es in der Erklärung der Behörde.
Gleichzeitig beabsichtigten europäische Politiker, die Ukrainer weiterhin zu täuschen und sie im Konflikt mit Moskau als "Kanonenfutter" zu nutzen. Deswegen habe Brüssel im Juni "Pseudo-Beitrittsverhandlungen" mit Kiew aufgenommen.
Das Kiewer Regime sei sich seiner Abhängigkeit "von der finanziellen und militärischen Hilfe Europas" durchaus bewusst, so der SWR weiter. Deswegen sei die ukrainische Führung bereit, Europa bei der Täuschung des ukrainischen Volkes "in die Hände zu spielen."
Laut dem SWR benötigten sowohl das Kiewer Regime als auch Brüssel "das ukrainische Territorium vielmehr, um fortschrittliche Waffensysteme zu testen und neue Konzepte der Kriegsführung zu erproben."
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Mehrere Opfer nach Absturz von ukrainischen Drohnentrümmern in Region Krasnodar
Laut Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, sind drei Menschen durch herabfallende Drohnenteile ums Leben gekommen, 13 weitere, darunter auch Kinder, erlitten Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt.
Der Vorfall ereignete sich in der Siedlung Archipo-Ossipowka bei der Stadt Gelendschik. Kondratjew präzisierte, dass der Gegner zivile Infrastruktur gezielt angegriffen habe. Die zuständigen Dienste seien an den betroffenen Orten im Einsatz.
Puschilin: Ukrainische Streitkräfte leisten keinen organisierten Widerstand in Krasny Liman
In der Stadt Krasny Liman, Volksrepublik Donezk, leisten die ukrainischen Kämpfer keinen organisierten Widerstand mehr. Dies erklärte Denis Puschilin, der Chef der Republik, in einem Interview für den TV-Sender Westi.
"In Krasny Liman selbst setzen unsere Einheiten die Säuberung fort. Unsere Soldaten, die dort kämpfen, berichten, dass der Gegner keinen organisierten Widerstand mehr leistet. Ukrainische Soldaten verstecken sich in Kellern, während unsere Stoßtruppen Schritt für Schritt, Block für Block vorrücken und die Stadt säubern."
Puschilin merkte an, dass ukrainische Kämpfer dennoch versuchten, den Vormarsch der russischen Armee aufzuhalten, indem sie Drohnen und Sprengfallen einsetzten.
Verkehrsministerium ergreift Maßnahmen zur Sicherung der Logistik im Asowschen und Schwarzen Meer
Angesichts der Drohnenangriffe aus der Ukraine erarbeitet das russische Verkehrsministerium gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt und Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken. Dies gab das Verkehrsministerium am Montag auf der Plattform Max bekannt.
"Aufgrund der angespannten Lage im Asowschen Meer infolge gegnerischer Drohnenangriffe auf Seeschiffe ergreift das russische Verkehrsministerium alle notwendigen Maßnahmen, um die Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken zu gewährleisten."
In der Erklärung heißt es weiter, dass ein spezieller Stab dafür eingerichtet worden sei. Dieser entwickle alternative Logistikrouten und verteile die Güterströme auf andere Transportmittel, um die Güterlieferung sicherzustellen.
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 170 Drohnen abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 107 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 173 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 17 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Laut Chinstein sei ein Zivilist verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem sechs Wohnhäuser, sieben Fahrzeuge, ein Autogeschäft und zwei Tankstellen beschädigt worden.
Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod – drei Verletzte
Nach Angaben des Krisenstabs des Gebietes Belgorod sind drei Personen bei Drohnenattacken aus der Ukraine verletzt worden.
Ein Zivilist erlitt mehrere Splitterverletzungen, nachdem eine FPV-Drohne ein Privathaus angegriffen hatte. Der Zustand des Mannes wird als ernst eingeschätzt.
Nach einem Drohnenangriff auf ein Auto seien ein Mann und eine Frau mit mehreren Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Krisenstab. Das Auto sei ausgebrannt.
Bei weiteren Drohnenanttacken seien laut der Meldung zwei Privathäuser, eine soziale Einrichtung und eine Garage beschädigt worden.
Drei Verletzte nach Drohnenangriff auf Lager im Gebiet Wladimir
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Lagerhauskomplex im Bezirk Sobinka der Region Wladimir angegriffen, wie Gouverneur Alexander Awdejew mitteilt. Es sei zu Sachschäden und einem Brand auf dem Gelände gekommen.
Ein Mann mit Kopfverletzungen sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Gouverneur. Ein weiterer Mann mit einer Fingerverletzung sei im Bezirkskrankenhaus medizinisch versorgt worden. Eine Frau aus einer Nachbarsiedlung habe zudem eine leichte Beinverletzung erlitten.
Russische Drohnen treffen weiterhin ukrainische Transportinfrastruktur
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe gegen die militärisch genutzte Transportinfrastruktur in der Ukraine geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden.
Infolge der Attacken wurden drei Trockenfrachter im Schwarzen Meer getroffen, die Militärgüter beförderten.
Zudem wurde ein Trockenfrachter mit Gütern für die ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Nikolajew beschädigt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 130 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 131 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Smolensk, Tula, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
2.08.2026 21:00 Uhr
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Kind bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod getötet
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine im Waluiski-Bezirk des Gebiets Belgorod ist ein Kind getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Demnach schlug eine ukrainische Drohne in der Ortschaft Printsewka in der Nähe eines Kinderspielplatzes ein. Ein 13-jähriges Mädchen erlitt schwere Verletzungen und starb trotz medizinischer Hilfe. Ein siebenjähriges Mädchen erlitt multiple Splitterverletzungen am Kopf, Rücken und an den Beinen. Es wurde in das Zentralkrankenhaus eingeliefert. Ein weiteres neunjähriges Mädchen mit Splitterverletzungen wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Den verletzten Kindern werde die notwendige medizinische Versorgung geleistet, so Gladkow.
Russische Streitkräfte melden Zerstörung von Tankstelle in Kramatorsk
Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine von ukrainischen Einheiten genutzte Tankstelle in Kramatorsk in der Donezker Volksrepublik (DVR) zerstört.
Ende Juli hatte das russische Verteidigungsministerium zudem mitgeteilt, die Armee habe weitere wichtige Tankstellen entlang mehrerer Verkehrsachsen zwischen Charkow, Poltawa, Dnjepropetrowsk und Pawlograd angegriffen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt worden seien.
Mobilisierter Mann bei Kiew tot aufgefunden und als Unbekannter beigesetzt
Ein Mann, der in der Siedlung Wischnjowoje bei Kiew mobilisiert und später tot aufgefunden worden war, wurde als unbekannte Person beigesetzt. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf Angaben eines Verwandten.
Dem Cousin des Mannes zufolge litt dieser an Diabetes und hatte Probleme mit den Beinen. Zunächst sei der Familie mitgeteilt worden, der Mann sei dienstuntauglich und werde bald nach Hause zurückkehren. Später sei er jedoch in das Wehrersatzamt in der Stadt Neschin gebracht und einer Militäreinheit zugeteilt worden.
Am 30. Juni sei der Kontakt zu ihm abgebrochen. Am 2. Juli habe die Familie erfahren, er habe seine Einheit angeblich eigenmächtig verlassen. Die Leiche sei nach Angaben des Verwandten am 18. Juli gefunden worden. Der Mann habe lediglich Unterwäsche getragen, sichtbare Verletzungen seien nicht festgestellt worden. Die Familie hat inzwischen einen DNA-Test beantragt und sich an das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine gewandt.
Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Kursk verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Siedlung Belaja im Bezirk Belowo des Gebiets Kursk ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit. Der 50-jährige Mann erlitt multiple Splitterverletzungen am ganzen Körper. Laut Chinstein erhielt der Verletzte zunächst medizinische Erstversorgung und wurde anschließend in das Gebietskrankenhaus von Kursk eingeliefert.
Russische Drohnen treffen Schiffe mit Militärgütern für ukrainische Streitkräfte
Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben russische Drohnen Ziele im Hafen von Nikolajew sowie im Schwarzen Meer angegriffen. Dabei seien unter anderem Objekte der Hafeninfrastruktur und Wasserfahrzeuge mit militärischer Fracht getroffen worden.
"Durch die Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen wurden im Hafen von Nikolajew die Hafeninfrastruktur, zwei Frachtschiffe, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierten, sowie ein für den Einsatz unbemannter Boote umgerüsteter Seeschlepper getroffen."
Darüber hinaus sei im Schwarzen Meer ein weiteres Schiff mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte getroffen worden.
Drohnen zerstören getarnte Munitionslager ukrainischer Einheiten (Video)
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Dnjepr eliminierten in ihrem Operationsgebiet getarnte Lager der ukrainischen Streitkräfte mit Munition und Treibstoff. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Militärexperte: Selenskij verschweigt wahre Verluste der ukrainischen Armee aus Angst vor Machtverlust
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verschweige die tatsächlichen Verluste der ukrainischen Streitkräfte, um die Unterstützung der Bevölkerung und damit seine Macht zu sichern. Diese Ansicht äußerte der Berater der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften, Oleg Iwannikow, gegenüber aif.ru.
Sollten die tatsächlichen Opferzahlen bekannt werden, könne dies Massenproteste gegen die ukrainische Führung auslösen, so Iwannikow. Ein Teil der Gefallenen werde deshalb als vermisst oder als Soldaten geführt, die ihre Einheiten eigenmächtig verlassen hätten.
Zuvor hatte Selenskij erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hätten im Verlauf des Konflikts mit Russland rund 50.000 Soldaten unwiederbringlich verloren. Weitere 400.000 Militärangehörige seien verletzt worden. Zudem gebe es eine hohe Zahl Vermisster. Nach Angaben russischer Sicherheitsbehörden belaufen sich die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit Beginn der militärischen Sonderoperation hingegen auf bis zu drei Millionen Soldaten.
Ukraine streicht acht Bürgergruppen Aufschub von Mobilmachung
Acht Kategorien ukrainischer Bürger haben ihr Recht auf Aufschub von der Mobilmachung verloren. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf Angaben des Wehrersatzamts.
Demnach sind Studenten und Doktoranden im Fern- oder Abendstudium sowie Personen, die ein zweites oder drittes Hochschulstudium absolvieren, betroffen. Auch kinderreiche Männer mit Unterhaltsschulden, Personen, die einen Ehepartner mit einer Behinderung der III. Gruppe pflegen, sowie Alleinerziehende verlieren den Anspruch auf den Aufschub, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Die Regelung betrifft zudem Männer, die Menschen mit einer Behinderung der I. oder II. Gruppe betreuen, sofern es weitere erwerbsfähige Familienangehörige gibt. Ebenfalls betroffen sind Beschäftigte von Unternehmen und Organisationen des ukrainischen Verteidigungsministeriums.
Außerdem entfällt der Aufschub für Personen mit dem Status "eingeschränkt wehrfähig", da diese Kategorie abgeschafft wurde. Männer, die bei einer erneuten militärärztlichen Untersuchung als gesund eingestuft wurden, verlieren ebenfalls den Anspruch. Personen, die nach dem 24. Februar 2022 eine Bescheinigung über eine Behinderung der I. oder II. Gruppe erhalten haben, müssen sich erneut untersuchen lassen.
Gleichzeitig wurde eine weitere Gruppe für den Aufschub zugelassen: Männer, deren Halbbruder oder Halbschwester im Krieg gefallen oder vermisst ist. Zuvor galt diese Regelung nur für direkte Verwandte.
Grenzgebiet Belgorod: Weitere Verletzte bei Angriffen aus Ukraine
Kiewer Kräfte griffen am Sonntagnachmittag (Ortszeit) erneut Ortschaften in fünf Gemeinbezirken des russischen Gebiets Belgorod mit Drohnen an. Der lokale Krisenstab meldet zwei Verletzte.
Ein Mann und eine Frau erlitten demnach Splitterverletzungen an Rücken, Armen und Beinen, als ein unbemanntes Fluggerät auf dem Gelände eines Betriebs explodierte.
Wie es weiter heißt, wurden bei Drohnenattacken zwei Landmaschinen, ein ziviles Fahrzeug und zwei Wohngebäude beschädigt.
Rosatom-Chef: Personal am AKW Saporoschje beweist bewundernswerten Heldenmut
Der Generaldirektor des russischen Energiekonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, äußerte sich am Sonntag zu der Lage in der Stadt Energodar, wo sich das Kernkraftwerk Saporoschje befindet.
Die wichtigsten Aussagen des Konzernchefs lauten wie folgt:
- das ukrainische Militär greift Energodar und das Gelände um das Kernkraftwerk Saporoschje täglich an. Dabei werden hauptsächlich Kampfdrohnen eingesetzt;
- in der Nacht zum Sonntag griff eine Kampfdrohne eine Galerie an, die alle sechs Kraftwerkseinheiten miteinander verbindet und für das Personal vorgesehen ist. Der Einschlag ereignete sich nur wenige Meter von der Reaktorhalle von Block 3 entfernt. Zum Glück gab es keine Explosion;
- es handelt sich hierbei um einen Versuch gezielter Angriffe auf nukleare Infrastruktur. Derartige Aktionen des ukrainischen Militärs stellen eine direkte Gefahr für die Atomanlage dar;
- trotz Beschuss und Drohnenvorfällen, die in anderen Atomkraftwerken als außergewöhnliche Ereignisse gelten, im AKW Saporoschje aber zum Alltag gehören, beweist das Personal bewundernswerten Heldenmut und Professionalität und sorgt weiterhin dafür, dass die Anlage in einem absolut sicheren Zustand bleibt.
Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen in der LVR
Bei ukrainischen Angriffen in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit:
"In Rubeschnoje schlug der Feind in der Nähe eines Mehrfamilienhauses ein. Eine 67-jährige Frau wurde verletzt. Im Munizipalbezirk Swatowo wurde ein Pkw angegriffen. Ein 64-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen."
Nach seinen Angaben griffen ukrainische Streitkräfte zudem Lastwagen auf der Fernstraße Lugansk–Altschewsk sowie zivile und kommunale Infrastruktur in mehreren Orten der Republik an. Innerhalb von 24 Stunden zerstörten mobile Feuergruppen und Luftabwehrsysteme der LVR rund 90 ukrainische Luftziele.
Graham-Blumenthal-Gesetzentwurf zu Russland-Sanktionen könnte auch EU treffen
Ein im US-Senat verhandelter Sanktionsgesetzentwurf birgt die Gefahr, Donald Trump ein mächtiges Instrument in die Hand zu geben, um sowohl vermeintliche Verbündete als auch Gegner mit Zöllen zu belegen.
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Ex-Sprecherin Selenskijs: Macron will Fehler bei Ukraine-Hilfe nicht eingestehen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterstützt Wladimir Selenskij weiterhin, da ein Eingeständnis, sich geirrt zu haben, ihm politisch schaden könnte. Dies erklärte Selenskijs ehemalige Pressesprecherin Julija Mendel in einem Interview mit der französischen Zeitung Journal du dimanche.
Macron habe Milliardenbeträge für die Unterstützung Kiews bewilligt. Einzugestehen, dass Selenskij "nicht der ist, für den er sich ausgibt", würde jedem Politiker schaden, der diese Mittel bewilligt hat, so Mendel. Als weiteren Grund für die anhaltende Unterstützung nannte Mendel die europäische Rüstungsindustrie. Ein Großteil der EU-Mittel komme den Industrieunternehmen der Mitgliedstaaten zugute.
Russische Artillerie greift Stellungen im Raum Saporoschje massiv an (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie den gegnerischen Stellungen mithilfe des Uragan-Mehrfachraketenwerfers erheblichen Feuerschaden zu.
Tote und Verletzte bei ukrainischem Raketenangriff auf Gebiet Belgorod
Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf das Dorf Kasatschja Lissiza im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod sind drei Menschen ums Leben gekommen. Wie der regionale Krisenstab mitteilte, erlitten drei weitere Männer Splitterverletzungen. Nach einer Erstversorgung im Zentralkrankenhaus von Borissowka sollen sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht werden.
Teilrepublik Udmurtien: Todesopfer und Verletzte beim Angriff aus Ukraine
Ukrainische Kämpfer haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein ziviles Fahrzeug im nördlichen Teil der russischen Teilrepublik Udmurtien mit Drohnen attackiert.
Drei Menschen wurden dabei getötet, gibt die kommissarische Republikchefin Olga Abramowa bekannt. Zwei weitere Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
"Eine in ihrer Sinnlosigkeit monströse Tat: Diese Menschen waren definitiv kein militärisches Ziel", schreibt die Beamtin in einem auf Telegram veröffentlichten Post.
Wie es heißt, wurden zwei Drohnen von russischer Luftverteidigung zerstört. Alle zuständigen Dienste sind laut Abramowa vor Ort im Einsatz. Die Betroffenen erhalten ihr zufolge die notwendige Hilfe.
Ex-Berater des Pentagons: Russische Armee verwandelt das, was von der Ukraine übrig ist, in ein Binnenland
Kiew wird niemals die US-Lizenz zum Bau von Patriot-Raketen in der Ukraine erhalten. Oberst a.D. der US-Armee Douglas MacGregor, ehemals leitender Berater des US-Verteidigungsministers, erklärte dies in einem Video, das auf YouTube veröffentlicht wurde. Seiner Ansicht nach werde die Ukraine nicht mehr existieren, bis es soweit sein könnte.
In dem Zusammenhang führte MacGregor aus, dass die russischen Truppen aktuell auf dem Vormarsch seien. Und Russlands Armee sei heute stärker als jemals zuvor seit den 1980er-Jahren, fügte der Experte hinzu.
Das russische Militär blockiere nun faktisch die Häfen von Odessa und Nikolajew und verwandele den Rest der Ukraine in ein Binnenland.
Und Kiew befürchte zu Recht, so MacGregor weiter, dass die sogenannten Festungsstädte Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) bald fallen würden. Dies würde der russischen Armee den Weg zum Dnjepr, nach Charkow und Kiew freilegen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.415 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- 18 Artilleriegeschütze
- 89 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sechs Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 1.158 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
TASS: Ukrainisches Militär droht Frauen mit Entzug des Sorgerechts, wenn sie sich der Evakuierung verweigern
Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung im Raum Tschernigow verstärkt. Ziel ist es, Wohngebäude freizumachen, um dort Armeeangehörige unterzubringen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Wie es heißt, drohen die Behörden den Frauen mit dem Entzug des Sorgerechts, sollten sie sich der Evakuierung verweigern. "Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (SBU) und Polizeibeamte aus anderen Regionen der Ukraine beteiligen sich an den Strafaktionen", teilte die Quelle der TASS mit.
"Wir wissen genau, wer hinter dem Bombenanschlag in Moskau steckt" – ehemaliger US-Offizier
Am Samstagabend detonierte eine Bombe in einem Moskauer Restaurant. Die russischen Behörden haben noch niemanden für den Anschlag verantwortlich gemacht. Doch der ehemalige Offizier der US-Army, Stanislav Krapivik, ist sich sicher: Die Ukraine und westliche Geheimdienste tragen die Verantwortung.
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Russland: Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen in Saratow
Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag zivile Ziele im Gebiet Saratow angegriffen. In Engels seien zwei Menschen bei Drohnenattacken ums Leben gekommen, gibt der Gouverneur Roman Bussargin bekannt.
Mehrere Zivilisten erlitten sowohl in Engels als auch in der gleichnamigen Gebietshauptstadt Verletzungen. Diese würden derzeit medizinisch versorgt, so der Beamte.
Ferner meldet der Gouverneur, in beiden Städten seien zivile Infrastruktureinrichtungen und Wohngebäude beschädigt worden. Die zuständigen Dienste würden schnellstmöglich mit der Wiederherstellung beginnen.
Wildberries-Gründerin Kim auf ukrainische "Todesliste" gesetzt
Tatjana Kim, die das größte russische Versandunternehmen Wildberries (WB) leitet, wurde in die ukrainische Denunziations-Datenbank "Mirotworez" (zu Deutsch: Friedensstifter) eingetragen. Dies belegen die Daten der Plattform, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Wie es heißt, werfen die Datenbankbetreiber der WB-Chefin vor, öffentlich Russland zu unterstützen.
Bei Mirotworez handelt es sich um eine berüchtigte "Todesliste", die in Verbindung mit den ukrainischen Sicherheitsdiensten steht. Die Datenbank sammelt seit dem Jahr 2014 Personendaten von vermeintlichen Feinden der Ukraine. Einige von ihnen, beispielsweise der bekannte ukrainische Historiker und Buchautor Oles Busina, wurden bereits ermordet.
Selenskij verlangt weiterhin Patriot-Raketen
Die Ukraine brauche Unterstützung von den Verbündeten, um russische Raketenangriffe abzuwehren, erklärte Präsident Wladimir Selenskij. In dem Zusammenhang forderte er erneut eine dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen.
"Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben", sagte Selenskij in einer Videoansprache.
Russisches Militär setzt Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine fort
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Seeschiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen getroffen:
- Treibstofftanks im Hafen von Odessa;
- ein für den Einsatz der Seedrohnen umgebauter Hochseeschlepper im Hafen von Nikolajew;
- ein Trockenfrachtschiff, das militärische Ausrüstung transportierte, acht Kilometer östlich des Dorfes Satoka im Schwarzen Meer.
Militärexperte: Verteidigung ukrainischer Armee im Raum Sumy bröckelt
Über eine sehr lange Zeit hat die ukrainische Armee Verluste in der Nähe der Ortschaften Kijaniza und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy erlitten. Und Kiew ist nicht in der Lage, die irreparablen Verluste schnell auszugleichen. Der russische Militärexperte Andrei Marotschko teilte dies im Gespräch mit der Agentur TASS mit.
Die gegnerische Verteidigungslinie sei in dieser Gegend sichtbar geschwächt, fügte Marotschko hinzu. Dies ermögliche es den russischen Einheiten, Erfolge zu erzielen. Zuvor berichtete der Experte gegenüber TASS, Russlands Armee sei dabei, ihre Stellungen an Außenbezirken von Kijaniza und Chrapowschtschina zu festigen.
Luftverteidigung schießt Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab
In der Nacht zum Sonntag hat die russische Luftverteidigung insgesamt 635 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Tambow, Tula, über den Regionen Moskau, Krasnodar und der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres abgefangen oder zerstört. Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
1.08.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Soldat: Kiew verwandelt Cherson in ein Drohnen-Testgelände
Wie der leitende Bediener der Aufklärungsdrohne Orlan-10 der 18. kombinierten Armee der Truppengruppe Dnjepr der Nachrichtenagentur TASS berichtet, haben die Streitkräfte der Ukraine die Stadt Cherson in ein Testgelände für neue Drohnentechnologien verwandelt. Der Soldat erklärt weiter, dass die mehrstöckige Bebauung und die landschaftliche Lage Cherson zu einem idealen Ort für den Einsatz von Drohnen und die Ausbildung von Operateuren machen, und merkt an:
"Cherson wurde sozusagen in ein großes Testgelände für die Erprobung neuer unbemannter Systeme verwandelt. (…) Sie testen ständig neue Systeme, bevor sie die weiter entsenden."
Nationalbank: Russische Angriffe führen zu Exportstopp
Die immer häufiger durchgeführten Militärschläge gegen ukrainische Häfen und Logistikkomplexe haben die Arbeit der ukrainischen Unternehmen erschwert, und der Export ukrainischer Waren musste unterbrochen werden. Dies teilt der Chef der Nationalbank der Ukraine Andrej Pyschny dem Portal Strana mit. Er weist zudem darauf hin, dass die Einschränkungen in der Seelogistik den realen Sektor besonders hart treffen. Pyschny sagt:
"Die systematischen Angriffe Russlands auf die Energie-, Logistik-, Lager- und Hafeninfrastruktur haben leider ihre Folgen. Wir sehen, wie sich die Arbeitsbedingungen für die ukrainische Wirtschaft erneut verschärft haben. Die Einschränkungen in der Seelogistik wirken sich besonders spürbar auf die Unternehmen des Realsektors aus. Daher kommt es zu erheblichen Verzögerungen oder vorübergehenden Unterbrechungen beim Export ukrainischer Produkte."
Rubio: Washington will sich für Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Moskau und Kiew einsetzen
In naher Zukunft werden die USA ihre Bemühungen intensivieren, damit die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wiederaufgenommen werden könnten. US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich dazu in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News.
Laut Rubio verstehe Washington, dass beide Seiten "rote Linien" haben, die für einen Kompromiss berücksichtigt werden müssten. US-Präsident Donald Trump habe sein Team angewiesen, so der Außenminister weiter, Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew zu erleichtern, falls sich eine solche Gelegenheit ergeben würde.
Bericht: Netanjahu blockiert Lieferung des Luftabwehrsystems Iron Dome an die Ukraine
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Lieferung des Luftabwehrsystems Iron Dome an die Ukraine blockiert. Dies berichtet die US-Zeitung The Washington Post. Tel Aviv konkurriert mit Kiew derzeit um weitere militärische Ressourcen aus den USA. In dem Zeitungsartikel heißt es:
"Im Jahr 2023 unterstützte der inzwischen verstorbene republikanische Senator Lindsey Graham die Lieferung von Iron Dome-Luftabwehrbatterien an die Ukraine. Doch auf diesem Weg tauchte ein Hindernis auf – der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Er blockierte die Lieferung der Systeme unter Berufung auf die Bedingungen eines Abkommens über die gemeinsame Produktion, wonach Israel das Recht auf die endgültige Entscheidung über den Einsatz des Systems hat, obwohl die betreffenden Batterien von den USA bezahlt worden waren."
Russischer Soldat: Ukrainer versuchen, Drohnen als Vögel zu tarnen
Das ukrainische Militär versucht, flugzeugartige Drohnen als flatternde Vögel zu tarnen, berichtete ein Kämpfer der russischen Streitkräfte mit dem Rufzeichen Wogan. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Der Soldat sprach auch über die durch ukrainische Drohnen erschwerte Logistik, weshalb Munition und andere Fracht nun mit Lastwagen nicht näher als 40 Kilometer an die Frontlinie herangeführt werden; weiter vorn wird es selbst mit Begleitung durch eine mobile Feuergruppe gefährlich. Der Soldat erklärte im Gespräch mit der Agentur:
"Im Hinterland sind die Einsätze der Hornets häufiger geworden; sie tarnen sich als Vögel, man bemerkt sie lange nicht."
Gebiet Brjansk: Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Kleinbus
Eine ukrainische Kamikazedrohne attackierte am Samstagnachmittag (Ortszeit) einen Kleinbus, der in der Nähe der Ortschaft Pogar unterwegs war. Dies gab der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, Egor Kowaltschuk, auf der Plattform Max bekannt. Der Fahrer und zwei Fahrgäste erlitten laut dem Beamten Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Das ukrainische Militär greift im Raum Brjansk fast täglich zivile Ziele an. Kürzlich wurde ein 61-Jähriger bei einer Drohnenattacke im Bezirk Starodub getötet.
Sumy: Russische Streitkräfte richten unterirdische Infrastruktureinrichtungen ein
Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die Nachschubdienste der russischen Streitkräfte zur Gewährleistung der Sicherheit des Personals unterirdische Verpflegungsstellen und Infrastruktureinrichtungen in der Region Sumy eingerichtet. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Neben der Versorgung der Einheiten organisieren die Nachschubdienste die Arbeit in den Hinterlandgebieten. Dort wurden mobile Bade- und Waschanlagen, Bäckereien, Wasserausgabestellen sowie unterirdische Verpflegungsstellen und Kantinen eingerichtet, die direkt unter der Erde betrieben werden, um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten."
Verteidigungsministerium: Häfen von Nikolajew und Odessa getroffen
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden heute die Angriffe mit hochpräzisen Waffen auf ukrainische Häfen fortgesetzt. Dabei wurden wichtige Ziele in den Häfen von Nikolajew und Odessa getroffen – darunter auch Infrastruktur, die für die Durchführung der Seeangriffe Kiews genutzt wird. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Im Laufe des Tages haben die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Häfen, Seeschiffe und die Verkehrsinfrastruktur der Ukraine fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Armee eingesetzt werden. Durch den Einsatz hochpräziser luftgestützter Waffen sowie unbemannter Fluggeräte wurden getroffen: im Hafen von Odessa – Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, die für die Versorgung der ukrainischen Armee bestimmt waren; im Hafen von Nikolajew – ein Seeschlepper, der für den Einsatz unbemannter Boote umgerüstet wurde."
Politico: USA übergeben Führung der Ukraine-Unterstützungsgruppe an Europa
Die USA werden die Führung der NATO-Gruppe abgeben, die von Wiesbaden aus die militärische Unterstützung für die Ukraine koordiniert – eine Gruppe, die für die Abstimmung westlicher Waffenlieferungen, die Ausbildung ukrainischer Truppen und die Logistik zuständig ist. Dies berichtet das US-Magazin Politico. Im Laufe des kommenden Jahres soll das Kommando über die "Security Assistance Group – Ukraine" (SAG-U) an einen europäischen NATO-Mitgliedstaat übergeben werden, so Politico weiter. Die USA werden jedoch weiterhin eine stellvertretende Rolle innerhalb der Struktur wahrnehmen und das US-Europakommando wird sich weiterhin an den operativen Abläufen beteiligen. Dem Artikel zufolge ist dieser Schritt Teil umfassenderer Bemühungen um eine Lastenteilung innerhalb der NATO und steht im Einklang mit der neuen US-Verteidigungsstrategie.
Ukrainische Seedrohnen versenken Containerschiff eines Tochterunternehmens von Rosatom
In der Nacht zum Samstag attackierten Kiewer Kräfte im Schwarzen Meer das Motorschiff "Janina" der Firma FESCO mit Seedrohnen. Das Unternehmen ist Teil des russischen Energiekonzerns Rosatom. Das Schiff wurde beschädigt und sank.
Wie der Rosatom-Chef Alexei Lichatschow in einer Mitteilung bekannt gibt, seien alle 17 Besatzungsmitglieder gerettet worden und wohlauf. Ferner betont Lichatschow, es habe sich um ein "ganz gewöhnliches, friedliches Containerschiff" gehandelt.
"Janina" sei in den internationalen Gewässern unterwegs gewesen und habe zivile Güter von Tiefkühlkost bis zu Bau- und Ausbaumaterialien transportiert. Der Angriff des ukrainischen Militärs könne nur als "Piraterie und Raub" interpretiert werden, so der Konzernchef.
Kiew verlegt Elitebrigade an die Grenze zur Region Brjansk
Das Kommando der ukrainischen Armee hat Kampfgruppen der 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zwischen den Regionen Tschernigow und Brjansk verlegt. Dies wird auf dem Telegram-Kanal"Sewernyj Weter" unter Berufung auf die russische Heeresgruppe Sewer berichtet. In der Meldung heißt es:
"Der Feind baut seine Reserven im Gebiet Tschernigow weiter aus. Eine Analyse der Beiträge ukrainischer Freiwilliger hat ergeben, dass aus Richtung Welikoburluk Kampfgruppen der ehemals elitären 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zum Gebiet Brjansk verlegt wurden."
Russischer Soldat: Ukrainische Einheiten missbrauchen Kinder als menschliche Schutzschilde
Die ukrainischen Streitkräfte wandeln Wohngebäude in Drohnenleitstellen um, berichtete ein Soldat der russischen Drohneneinheit mit dem Rufnamen Skitalez (dt.: Wanderer). Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS gab er an, dass die ukrainischen Kämpfer Zivilisten – einschließlich Kinder – als menschliche Schutzschilde genutzt hätten.
Er habe derartige Vorfälle im Gebiet Cherson und in der Volksrepublik Donezk erlebt, wo sich Kiewer Kräfte beim Angriff der russischen Stoßtrupps hinter zwei achtjährigen Kindern versteckt haben und über die Autobahn gerannt seien.
Es sei die Standardstrategie der NATO, die Einheimischen als Schutzschilde zu benutzen, betonte der russische Drohnenpilot.
Sobjanin: Im Juli steuerten mehr als 6.000 ukrainische Drohnen auf die Region Moskau zu
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat Statistiken zu ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Hauptstadt veröffentlicht. Er teilte mit, dass allein im Juli mehr als 6.000 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen seien. Der Bürgermeister veröffentlichte eine Infografik auf seinen Social-Media-Kanälen und schrieb:
"Im Zeitraum vom 1. Juli, 0:00 Uhr, bis zum 31. Juli, 23:59 Uhr, flogen 6.225 unbemannte Fluggeräte (UAVs) auf die Region Moskau zu. Die Luftabwehrkräfte neutralisierten 780 Drohnen, während diese sich Moskau näherten."
Moskau: Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium teilt auf Telegram Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Ljubizkoje im Raum Saporoschje durch den Truppenverband Ost.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung brachte das russische Militär Olgowka im Gebiet Charkow und Ljubizkoje im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.330 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sechs Artilleriegeschütze
- acht gepanzerte Kampffahrzeuge
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 98 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 152 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 15 Lenkbomben und 743 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
Drohnenangriffe: Betrieb der zehn Flughäfen unterbrochen
Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, wurde der Betrieb an Flughäfen in verschiedenen russischen Regionen heute aufgrund von Drohnenangriffen und Raketendrohungen eingestellt. Konkret stellten die Flughäfen in Jaroslawl, Ufa, Tscheboksary, Samara, Orenburg, Nischni Nowgorod, Nischnekamsk, Kasan, Bugulma und Tambow auf Anweisung der Luftfahrtbehörde Rosawiazija vorübergehend die Flugabfertigung ein. Ähnliche Einschränkungen galten für den Moskauer Flughafen Schukowski, während der Moskauer Flughafen Domodedowo nur in Abstimmung mit den zuständigen Behörden operierte.
Russischer Diplomat: Ukraine liefert Waffen an Krisenherde im Nahen Osten und in Afrika
Das Kampfgerät, das Kiew in riesigen Mengen von westlichen Ländern erhält, wird nicht immer bestimmungsgemäß verwendet. Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, erklärte dies gegenüber der Agentur RIA Nowosti.
Die Ukraine sei heute einer der größten Knotenpunkte für den illegalen Waffenhandel, setzte der Diplomat fort. Die Waffen würden über diese Drehscheibe weiter in die Krisengebiete in Afrika, Asien und dem Nahen Osten geleitet.
Ukrainisches Militär konnte in der Nacht nur eine ballistische Rakete abwehren
Die ukrainische Armee habe bei dem nächtlichen russischen Angriff auf Kiew nur eine von 27 ballistischen Raketen abschießen können, beklagte Präsident Wladimir Selenskij. Seinem Land fehlten Abfangraketen für Patriot-Systeme aus der US-Produktion, führte Selenskij aus. Russland habe insgesamt 35 Raketen abgefeuert, darunter 27 ballistische Raketen.
Grenzgebiet Kursk: Flugabwehr zerstört binnen 24 Stunden über 100 ukrainische Drohnen
In der Zeitspanne von 9 Uhr am 31. Juli bis 9 Uhr am 1. August (Ortszeit) hat die russische Luftverteidigung 130 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Ortschaften des Gebiets Kursk zerstört. Dies teilt der Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Der Beamte meldet zudem 93 Artillerieangriffe aus der Ukraine.
Laut Chinschtein erlitten bei ukrainischen Attacken drei Zivilisten Verletzungen.
Ferner meldet der Gouverneur zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden neun Wohngebäude, ein ziviles Fahrzeug, ein Geschäft und mehrere Nebengebäude beschädigt. Eine Rettungsstelle und eine Garage brannten aus.
Gründungstag der russischen Luft- und Weltraumkräfte: Moskau zeigt Piloten im Einsatz (Video)
Vor elf Jahren, am 1. August 2015, wurden die Luft- und Weltraumkräfte Russlands (WKS) gegründet. Sie gewährleisten die Sicherheit des Landes rund um die Uhr. Mehr als 20.000 Angehörige der WKS wurden für ihren Heldenmut während der militärischen Spezialoperation mit staatlichen Auszeichnungen geehrt, 43 von ihnen erhielten die höchste Auszeichnung des Landes – den Titel "Held Russlands". Das russische Verteidigungsministerium zeigt zum Jahrestag Piloten im Einsatz:
Kiew setzt Drohnenterror gegen Zivilbevölkerung im Gebiet Belgorod fort
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen rund 86 Ortschaften in 14 Kreisen im Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt. Zwei Zivilisten kamen demnach durch Drohnenattacken und den nächtlichen Beschuss ums Leben. Mindestens neun weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Wie es heißt, feuerte der Gegner mindestens 49 Geschosse ab und setzte 186 unbemannte Fluggeräte ein, von denen 113 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden.
Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden dem Bericht zufolge insgesamt 30 Wohngebäude, 22 zivile Fahrzeuge, ein Betrieb, ein Verwaltungsgebäude, drei Infrastruktureinrichtungen sowie mehrere Nebengebäude beschädigt. Ein Eigenheim brannte aus.
In vier Kreisen soll es zudem zu Schäden an Stromleitungen gekommen sein.
Gebiet Saporoschje: Ein Toter bei ukrainischem Angriff auf Bus
Ukrainische Truppen haben einen Bus mit Arbeitern eines Eisenbahnwerks im Raum Saporoschje angegriffen. Die Insassen befanden sich auf dem Heimweg von ihrer Schicht. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Balizki in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post bekannt.
"Im Bus befanden sich 55 Fahrgäste und der Fahrer", schreibt der Beamte.
"Zwölf Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades, zwei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Leider kam eine Person ums Leben."
Die Behörden würden den Betroffenen sowie den Angehörigen des Verstorbenen Hilfe leisten, so Balizki weiter.
Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte vereiteln Versuch, in eingekesseltes Dorf einzudringen
Kiewer Kräfte versuchten kürzlich, in das umzingelte Dorf Bely Kolodes einzudringen, doch die russischen Soldaten erkannten die Bewegungen des Gegners umgehend. Bei einem Kampfeinsatz setzten Drohnenpiloten und Artilleristen des Truppenverbands Nord das gegnerische Personal außer Gefecht. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Der Truppenverband Nord kämpft im Raum Charkow und im Gebiet Sumy. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gab, eliminierten die Soldaten in der vergangenen Woche unter anderem 1.495 ukrainische Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 72 Fahrzeuge und neun Artilleriegeschütze.
Russische Luftverteidigung zerstört in der Nacht knapp 300 Drohnen
Die russischen Flugabwehrkräfte schossen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 31. Juli bis 7 Uhr am 1. August Moskauer Zeit 274 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 17 Regionen sowie über den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres ab.
Russisches Militär greift in der Nacht Rüstungsbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen an
Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht Ziele in Kiew und dessen Umland massiv mit land- und seegestützten Präzisionswaffen sowie Langstreckendrohnen angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Wie es heißt, wurden bei dem Einsatz Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Logistikzentren der Ukraine zerstört. Diese seien an Produktion, Lagerung und Lieferung von Lenkwaffen für verschiedene Zwecke, unbemannten Luftfahrzeugen, Radargeräten und Anlagen der elektronischen Kampfführung beteiligt gewesen, teilt die Behörde in Moskau mit.
31.07.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Drohnenangriffe treffen drei ukrainische Waffentransporte
Russlands Streitkräfte haben mit Hilfe von Drohnen drei Frachtschiffe angegriffen, die Waffen und militärische Güter für die Ukraine transportiert hatten. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt wurden zwei Frachter im Schwarzen Meer südlich von Odessa sowie ein weiterer beim Hafen von Tschernomorsk getroffen. Bei den Angriffen kamen Drohnen der Typen Geran, Gerbera und Lanzet zum Einsatz. Das Ministerium meldet:
"Die objektive Kontrolle hat das Treffen sämtlicher Ziele bestätigt."
Die Behörde veröffentlicht zudem Videoaufnahmen der Treffer.
Russlands Luftabwehr schießt über 220 ukrainische Drohnen während des Tags ab
Im Verlauf des heutigen Freitags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 223 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
Ukrainisches Präsidialamt fordert Strafvervahren gegen Lukaschenko
Das ukrainische Präsidialamt hat die Staatsanwaltschaft der Ukraine angewiesen, die Einleitung eines Stafverfahrens gegen den Präsidenten Weißrusslands Alexander Lukaschenko zu erwägen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Verweis auf dis Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marjana Gaikowskaja-Kowbasjuk.
Der Meldung zufolge wurde die Anfrage am 30. Juli registriert und bisher kein Verfahren eröffnet. Laut Ukrinform agiert Selenskijs Amt auf eine Anfrage der weißrussischen "Opposition", deren Vertreter von Kiew unterstützt werden.
Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Angriffe auf ukrainische Frachter
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen der Drohnenangriffe auf Frachtschiffe, die Waffen in die Ukraine transportierten. Wie die Behörde mitteilt, haben russische Drohnenpiloten mithilfe einer Drohne vom Typ Geran am Morgen des 30. Juli einen Frachter im Hafen Juschny im Gebiet Odessa getroffen. Weitere drei Schiffe, die in Richtung der ukrainischen Küste segelten, wurden am Nachmittag desselben Tages nordöstlich der Insel Smeiny angegriffen. Das Ministerium betonte:
"Die Geran-Drohnen greifen regelmäßig Frachtschiffe an, die am Transport von Waffen, Technik und Militärgütern für die Streitkräfte der Ukraine teilnehmen."
DVR: Kind bei ukrainischem Angriff auf Bus verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen russischen Ferbus von Krasnodar nach Donezk hat ein zwölfjähriges Kind Verletzungen erlitten. Dies berichtet der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der Volksrepublik Donezk (DVR).
Zuvor hatte Igor Lysow, Oberhaupt des Kreises Amwrossijewka in der DVR, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS berichtet, dass der Bus in der Nähe der Siedlung Kuteinikowo im Osten der DVR von einer Drohne angegriffen wurde. Insgesamt wurden nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums acht Menschen verwundet, von denen vier schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten und in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Das verwundete Kind werde ambulatorisch behandelt, heißt es in der Meldung weiter.
Russlands Ermittlungskommitee hat ein Verfahren wegen Terroranschlags eingeleitet.
Bericht: Selenskij hat Trump um Zugang zu Starlink-Satelliten für Attacken gegen Russland gebeten
Während des Treffens am 28. Juli im Weißen Haus soll das ukrainische Staatsoberhaupt Wladimir Selenskij den US-Präsidenten Donald Trump darum gebeten haben, Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben. Dies berichtet The Atlantic mit Verweis auf Quellen.
Die Bitte sei beim nicht öffentlichen Teil des Treffens zum Ausdruck gebracht worden, führt die Publikation aus. Trump habe keine konkrete Antwort oder Zustimmung gegeben, sondern versprochen, die Anfrage zu erwägen. Die endgültige Entscheidung hänge davon ab, ob dieser Schritt die Lösung des Konfliktes beschleunigen könnte.
Außerdem bat Selenskij laut The Atlantic um ein persönliches Treffen mit Elon Musk, dem Besitzer des Starlink-Operatorunternehmens SpaceX. Musk habe dieses Ansinnen abgelehnt.
Selenskij: Die Lage an der Front ist schwer
Wladimir Selenskij beklagt sich über die schwere Lage an der Front. Bei einem Treffen mit dem Militärkommando, an dem auch der neue Oberkommandierende Michail Drapaty teilnahm, erklärt der ukrainische Präsident:
"Die Lage an der Front ist schwer. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, alle Unterstützungsprogramme für die ukrainischen Einheiten auszuweiten."
Insbesondere sei Kiew über die Lage um Kostantinowka und Slawjansk sowie im Gebiet Saporoschje besorgt. Außerdem erörtert Selenskij die logistischen Herausforderungen, vor denen die Ukraine ohne ausländische Schiffe in ihren Häfen stehe.
Nächtlicher Drohnenangriff des Kiewer Regimes – Opfer in Sewastopol, Verwundete in Wolgograd
Langstrecken-Kamikazedrohnen des ukrainischen Militärs haben in der Nacht auf den 31. Juli 2026 Russlands Innenland heimgesucht. Insbesondere aus Sewastopol und Wolgograd werden Personenschäden gemeldet; Sachschäden gab es an Wohnhäusern und Infrastruktur.
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Ukraine nimmt Kachowka im Gebiet Cherson unter Beschuss – mehrere Verletzte
Ukrainische Truppen haben zweimal die Gegend um einen Markt in Kachowka im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Laut den städtischen Behörden wurden dabei vier Menschen verletzt. Zudem kamen vier Autos und ein Kleinbus zu Schaden.
Bus in DVR angegriffen – mindestens acht Verletzte
Mindestens acht Menschen haben bei einem ukrainischen Angriff auf einen Bus in der Donezker Volksrepublik (DVR) Verletzungen erlitten.
Nach Angaben der Behörden wurde das Fahrzeug früh am Freitagmorgen im Osten der Teilrepublik auf der Route zwischen Krasnodar und Donezk getroffen. Einer der Verletzten werde aktuell auf der Intensivstation behandelt.
Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol umgekommen
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sewastopol angegriffen. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden insgesamt zehn Flugziele zerstört.
Ein Mann kam ums Leben. Zum Zeitpunkt der Attacke befand er sich auf der Straße.
Durch den Absturz einer Drohne kamen darüber hinaus elf Wohnhäuser und ein Auto zu Schaden, betont Raswoschajew.
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen sieben Tagen haben die ukrainischen Streitkräfte während der Kampfhandlungen in der Zone der militärischen Sonderoperation 9.635 Soldaten verloren, heißt es im wöchentlichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russischen Truppen setzten zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- 94 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 585 Kraftfahrzeuge,
- 45 Artilleriegeschütze,
- 25 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artillerieaufklärungsradare.
Die Flugabwehr fing 69 Flugbomben, sieben HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 5.103 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten drei unbemannte Boote.
Russland führt mehrere massive Angriffe gegen Militärziele in der Ukraine durch
Vom 25. bis zum 31. Juli haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff und 15 Gruppenattacken gegen Ziele in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium kamen dabei boden-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie unbemannte Flugzeuge zum Einsatz. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, militärische Flugplätze, Lager mit Waffen und Munition, Montagehallen und Speicher für Drohnen samt Komponenten sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem griffen russische Truppen Infrastruktur in ukrainischen Häfen an, die für die Entladung und Lagerung von Militärgütern sowie Treib- und Kraftstoffen benutzt wurde. Im Laufe der Woche wurden insgesamt 31 Schiffe getroffen, darunter 23 Frachter, vier Massengutfrachter, zwei Schlepper, ein Ankerziehschlepper und ein Landungsboot.
Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf Ortschaften
In den zurückliegenden sieben Tagen haben russische Truppen zwölf Ortschaften befreit. Laut dem wöchentlichen Bericht von Russlands Verteidigungsministeriums handelt es sich dabei um:
- Nowaja Setsch, Mogriza, Malaja Slobodka im Gebiet Sumy;
- Jurtschenkowo im Gebiet Charkow;
- Schewtschenko, Torskoje, Krasny Kut, Swetloje, Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik;
- und Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.
Außerdem wurden am Donnerstag Werowka im Gebiet Charkow und Stenki in der Donezker Volksrepublik eingenommen.
Polizei in Polen nimmt Mann wegen Aufrufen zum Mord an Selenskij fest
Die Polizei in Polen hat einen Mann wegen Verdachts auf Aufrufe zum Mord an Wladimir Selenskij festgenommen. Laut dem Sender RMF24 soll der 40-Jährige in Beiträgen in sozialen Medien öffentlich zum Mord an dem ukrainischen Präsidenten aufgerufen und ihn beleidigt haben.
Die Festnahme sei am Donnerstag im Kreis Nowy Sącz in Südpolen erfolgt. Während des Verhörs habe der Mann zugegeben, seine Tat zu bereuen. Es sei Anklage erhoben worden. Dem Festgenommene droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.
Bericht: Russische Truppen haben Fabrik eines US-Unternehmens in Kiew attackiert
Eine Drohnenfabrik in Kiew, die vergangene Woche bei einem russischen Raketenangriff zerstört worden war, gehörte dem US-Unternehmen Terminal Autonomy mit Sitz in Delaware. Dies berichtet The Guardian mit Verweis auf eigene Quellen.
Das Unternehmen produziert demnach hochpräzise unbemannte Flugzeuge für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet. Die Drohnen seien mit störsicheren Leitsystemen ausgestattet.
Russlands Verteidigungsministerium hatte über den Angriff am Sonntag berichtet. Es sei das Unternehmen Smart Intelligent System getroffen worden, hieß es. Das Ressort präzisierte nicht, dass die Fabrik einem US-Firma gehörte, erwähnte aber "Fachleute eines US-ukrainischen Unternehmens". Laut The Guardian gab es bei dem Angriff keine Opfer oder Verletzten.
Medien: Die Ukraine kann den USA im Krieg mit Iran im Austausch für Waffen helfen
Die Ukraine könnte den USA und den Golfstaaten Abfangdrohnen im Austausch für Waffenlieferungen zur Verfügung stellen. Das berichtet Politico mit Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle unter ukrainischen Beamten. Die Publikation zitiert die Quelle mit den Worten:
"Wir sind bereit, diejenigen zu unterstützen, die uns unterstützen. Die Ukraine verfügt über umfassende Erfahrung, moderne Technologien und Expertise in der Entwicklung von Systemen für die Drohnenabwehr. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch unsere Partner im Nahen Osten sind an einer Zusammenarbeit mit der Ukraine interessiert, und dieses Interesse beruht auf Gegenseitigkeit."
Trump zweifelt an Patriot-Produktionslizenz für die Ukraine
Donald Trump ist sich nicht sicher, ob die USA der Ukraine eine Lizenz zur Produktion von Patriot-Raketen geben sollten. Washington sollte bei der Vergabe der Lizenzen vorsichtig sein, erklärt der US-Präsident gegenüber der Financial Times:
"Es ist eine wirklich außergewöhnliche Waffe, und… wir müssen bei der Lizenzvergabe etwas vorsichtig sein. Wir lizenzieren normalerweise keine Ausrüstung."
Oberste Priorität sei die Lösung des Konfliktes, fügte Trump hinzu:
"Ganz einfach gesagt, wir wollen, dass der Krieg in der Ukraine mit Russland endet. Ich will keine Raketen. Wir wollen Frieden."
Flugabwehr zerstört mehr als 370 Drohnen über Russland
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 371 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über elf Regionen Russlands sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Trump kündigt Besuch von Witkoff und Kushner in der Ukraine an
US-Präsident Donald Trump hat einen baldigen Besuch seiner Vertreter in der Ukraine angekündigt. In einem Interview für die Financial Times erklärte Trump, dass der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner in den kommenden Tagen nach Kiew kommen.
Einen genauen Zeitrahmen nennt Trump nicht. Witkoff und Kushner werden erstmals in die Ukraine reisen.
Russische Armee trifft Anlagen im Hafen von Odessa
Am Abend des 30. Juli haben die russischen Streitkräfte weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden im Hafen von Odessa Behälter mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte getroffen.
Zudem wurde ein Frachter mit Militärgütern südlich von Odessa attackiert. Bei den Angriffen kamen luftgestützte Präzisionswaffen und unbemannte Fahrzeuge zum Einsatz.
30.07.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Krater in Polen – Tusk: Spuren weisen auf russischen Marschflugkörper hin
Am Donnerstag wurde im Osten Polens ein lauter Knall gemeldet. Nahe Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin soll ein Flugkörper auf einem Feld einen rund zehn Meter breiten Krater verursacht haben.
Nach Angaben des Militärs wurden gegen 3:40 Uhr zwei Objekte auf dem Radar geortet, woraufhin Abfangjäger aufstiegen. Während einer der Flugkörper für den Krater verantwortlich sein soll, erschien das zweite Objekt laut Berichten nur kurz auf den Schirmen. Verletzte oder Sachschäden wurden bislang nicht gemeldet.
Noch bevor vor Ort überhaupt Untersuchungen aufgenommen werden konnten, behauptete Kiews Außenminister Sibiga auf der Plattform X bereits zu wissen, dass es sich um einen russischen Ch-101-Marschflugkörper handle. Polens Premierminister Donald Tusk schloss sich dieser Darstellung im Kern an, räumte jedoch ein, den Ergebnissen des Verfahrens nicht offiziell vorzugreifen.
Erst am Vortag hatte Tusk im nahegelegenen Lublin Wladimir Selenskij getroffen, wo unter anderem über den Schutz des Luftraums und weitere Waffenlieferungen beraten wurde.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Loomer: Witkoff und Kushner wollen in den kommenden Wochen nach Kiew reisen
Die US-Journalistin Laura Loomer behauptet, dass der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und der Schwiegersohn des US-Präsidenten Jared Kushner in den kommenden Wochen Kiew besuchen wollen. Sie schrieb im sozialen Netzwerk X:
"Ich habe gerade mit Steve Witkoff gesprochen, und er hat mir persönlich bestätigt, dass er tatsächlich gemeinsam mit Jared Kushner nach Kiew reisen wird, um über Wege zur Beendigung des russisch-ukrainischen Konflikts zu sprechen. Sie werden die Ukraine in den kommenden Wochen besuchen."
Einen genauen Termin für die Reise nannte die Journalistin nicht und veröffentlichte auch kein Zitat Witkoffs, das diese Aussage bestätigen würde. Die Financial Times hatte am Mittwoch berichtet, Witkoff und Kushner hätten sich Berichten zufolge bereit erklärt, erstmals nach Kiew zu reisen, um die Bemühungen um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts zu unterstützen.
DVR: Ein Toter und drei Verletzte nach Drohnenangriffen in Donezk
Bei Angriffen ukrainischer Drohnen ist in der Volksrepublik Donezk nach Angaben des Republikchefs Denis Puschilin ein Mensch getötet worden. Drei weitere Zivilisten seien verletzt worden und würden medizinisch versorgt.
Mearsheimer: Russland könnte Kontrolle über Odessa übernehmen
Odessa könnte im Zuge der Kampfhandlungen in der Ukraine unter die Kontrolle Russlands geraten. Dies erklärt John Mearsheimer, Professor an der Universität Chicago, in der Sendung des YouTube-Kanals von Glenn Diesen.
"Die Russen werden ihre Position auf dem Schlachtfeld kontinuierlich verbessern. Das tun sie bereits. Ich denke, dass die einzige interessante Frage derzeit darin besteht, wie viel Territorium sie letztlich erobern werden. Ich glaube, dass sie auch Odessa einnehmen werden."
Nach Ansicht des Professors ist völlig offensichtlich, dass die russischen Streitkräfte bis Ende dieses Jahres die Kontrolle über das gesamte Gebiet des Donbass übernehmen werden.
Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, hatte zuvor erklärt, Russland setze seine Ziele weiterhin mit militärischen Mitteln um. Dies sei jedoch nicht der bevorzugte Weg des Landes. Sollte es keine Aussichten auf eine Friedenslösung geben, werde Moskau auf einen vollständigen Sieg hinarbeiten.
Sacharowa: Europa fordert Platz am Verhandlungstisch, ignoriert aber Russlands Position
Europäische Staaten fordern zwar ständig einen Platz am Verhandlungstisch zum Ukraine-Konflikt, weigern sich aber gleichzeitig, die Position Russlands anzuhören. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.
In einem Interview mit dem Blogger Pawel Kostin sagt sie außerdem, dass in Europa jede Sichtweise unterdrückt werde, die nicht mit der offiziellen westlichen Position übereinstimmt. Als Beispiel dafür, dass abweichende Meinungen unterdrückt würden, verweist sie darauf, dass das Portal Politico einen Artikel des russischen Außenministers Sergei Lawrow zur Lage in der Ukraine nicht veröffentlicht habe.
"Ich denke, diese Aussagen haben alle gehört. Aussagen von Kaja Kallas bis Macron, von Merz bis Ursula von der Leyen. Sie werden überall verbreitet: dass sie unbedingt am Verhandlungsprozess beteiligt sein müssten, dass sie eine Einbindung in die Konfliktlösung wollten. Wenn man jedoch am Verhandlungstisch sitzen möchte, sollte man eigentlich die Positionen der verschiedenen Seiten anhören."
Es sei unsinnig, am Verhandlungstisch zu sitzen, ohne sich zuvor mit der Position der anderen Seite vertraut gemacht zu haben, fügt sie hinzu.
Russisches Militär meldet Angriffe auf vier Frachtschiffe der Ukraine mit Militärgütern
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, vier Frachtschiffe mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte getroffen zu haben. Zwei der Schiffe seien in den Häfen von Odessa und Juschny, zwei weitere auf See südlich von Odessa getroffen worden.
Russische Gebiete melden weitere zivile Opfer ukrainischer Angriffe
Bei einem ukrainischen Angriff auf Gorlowka in der Volksrepublik Donezk ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mit. Im Ort Oktjabrski im Gebiet Belgorod wurde zudem eine Frau bei einem Angriff mit einer ukrainischen FPV-Drohne auf ein Fahrzeug verletzt. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs erlitt sie Splitterverletzungen am Hals und wird medizinisch versorgt. Außerdem wurden ein Lastwagen und ein Pkw beschädigt.
Sacharowa: Selbst einige Kiew-Unterstützer fürchten Eskalation des Ukraine-Konflikts
Angesichts des Bestrebens des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, den Konflikt auszuweiten, seien selbst einige Kiew-Unterstützer über das Risiko einer Eskalation des Ukraine-Konflikts besorgt. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. In ihrem Kommentar auf der Website des Ministeriums heißt es, Selenskij versuche, möglichst viele Länder in "terroristische Abenteuer" hineinzuziehen und den Konflikt auszuweiten.
Abgeordnete: Drapaty entlässt weiteren General aus Syrskis Umfeld
Der ukrainische Oberbefehlshaber Michail Drapaty hat den Leiter des Kommandos der Logistikstreitkräfte der ukrainischen Armee, General Wladimir Karpenko, seines Postens enthoben. Dies teilt die Abgeordnete der Werchowna Rada Mariana Besuglaja mit. Karpenko sei ein Vertrauter des ehemaligen ukrainischen Oberbefehlshabers Alexander Syrski gewesen.
Bereits zuvor hat Besuglaja erklärt, Drapaty habe den Stabschef der ukrainischen Landstreitkräfte, General Alexander Grusewitsch, der ebenfalls zum Umfeld Syrskis gehört habe, abgesetzt. Sie warf Karpenko unter anderem Mängel bei der Versorgung der Truppen, Probleme bei der Instandsetzung von Technik sowie Korruption und Vertuschung vor. Anstelle Karpenkos sei Juri Pogrebnoi zum neuen Leiter des Logistikkommandos ernannt worden. Eine offizielle Bestätigung der Entlassung des Generals liegt bislang nicht vor.
Sacharowa: Lawrow prangert Gefahren für internationale Energieinfrastruktur durch Kiew an
In öffentlichen Auftritten und Gesprächen mit ausländischen Partnern weist der russische Außenminister Sergei Lawrow regelmäßig auf die Bedrohungen hin, die Kiew gezielt für die internationale Energieinfrastruktur schafft. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Dabei mache Lawrow auch auf den "terroristischen Charakter des Kiewer Regimes" aufmerksam, heißt es in einem Kommentar auf der Website des Ministeriums.
EU-Kommission stellt Ukraine 3,47 Milliarden Euro für Angriffswaffen bereit
Die Europäische Kommission hat der Ukraine 3,47 Milliarden Euro für die Beschaffung von Angriffswaffen bewilligt. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde hervor:
"Mit der Tranche wird die Beschaffung von Drohnen, darunter Langstreckendrohnen mit Strahlantrieb, Raketen sowie schwedischen Gripen-Kampfjets abgedeckt."
Laut der EU-Kommission wird der "überwiegende Teil" der Kosten für die Gripen-Kampfjets aus dieser Zahlung finanziert. Der Plan zur Lieferung von Angriffswaffen diene der "Verteidigung des ukrainischen Luftraums und der Menschen".
Insgesamt umfasst das Programm 90 Milliarden Euro. Bis Ende des Jahres will die EU-Kommission 28 Milliarden Euro für die Verteidigung der Ukraine bereitstellen. Davon seien bereits 8,5 Milliarden Euro freigegeben worden.
Sacharowa: Selenskij nicht verhandlungsfähig
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat jegliche Verhandlungsfähigkeit verloren, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. In einem Kommentar anlässlich der ukrainischen Drohnenangriffe gegen ausländische Schiffe und kasachische Ölinfrastruktur im Schwarzen Meer führt sie dazu aus:
"Das Oberhaupt des agonisierenden Kiewer Regimes hat nicht bloß jegliche Rechtssubjektivität verloren. Er ist überhaupt nicht verhandlungsfähig und versucht, möglichst viele Länder in die eigenen terroristischen Abenteuer hineinzuziehen und den Konflikt auszuweiten. Nicht umsonst äußern einige ausländische Akteure, darunter Geldgeber der Kiewer Junta, Sorgen bezüglich der Risiken einer unkontrollierten Eskalation des Konflikts."
Sacharowa ruft die US-Regierung, deren wirtschaftliche Interessen durch Unterbrechungen der internationalen Energieträgerlieferungen beeinträchtigt werden, sowie die UNO dazu auf, Kiews Angriffe zu verurteilen. Die Diplomatin warnt:
"Andernfalls wird es sich um eine Anstiftung des Kiewer Regimes zu neuen Verbrechen und faktischer Komplizenschaft dabei handeln."
Abgeordneter: Trumps Aussagen zeigen Widersprüche in US-Politik
Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump nach seinem Treffen mit Wladimir Selenskij zeigen laut Alexei Tschepa, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, erneut die Widersprüchlichkeit der US-Politik. Washington habe damit faktisch eingeräumt, dass es Prioritäten setzen müsse, so der Abgeordnete gegenüber RIA Nowosti.
Hintergrund ist das Treffen zwischen Trump und Selenskij im Weißen Haus. Danach erklärte der ukrainische Präsident, Trump habe Kiew Lizenzen zur Produktion von Abfangraketen für Patriot-Flugabwehrsysteme zugesagt. Trump wiederum teilte mit, er habe Selenskij auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Ukraine-Konflikt zu beenden.
Nach Tschepas Einschätzung sind die USA angesichts der Krise im Nahen Osten nicht bereit, gleichzeitig zwei große geopolitische Konflikte zu führen und zudem eine direkte Konfrontation mit einer Atommacht wie Russland zu riskieren. Dies sei eine pragmatische Berechnung und keine Frage des guten Willens.
"Auch die militärische Lage zeigt, dass die Zeit gegen Kiew arbeitet. Russland hält seine Positionen und verfolgt konsequent seine Ziele, ohne die Ereignisse durch zusätzliche Verluste zu forcieren. Deshalb wird nicht das Tempo, sondern die strategische Ausdauer zum entscheidenden Faktor."
Zugleich werde Polen eine immer größere Rolle spielen, da dort Raketen produziert werden sollen. Das werde Kiew zu Kompromissen mit Warschau zwingen, betonte der Abgeordnete. Vor diesem Hintergrund mehren sich laut Tschepa die Annahmen, dass die derzeitige territoriale Ordnung der Ukraine künftig politisch verändert werden könnte. Polen, Ungarn, Rumänien und die Slowakei hätten demnach bereits seit Langem Ansprüche gegenüber der Ukraine.
Gebiet Krasnodar: Hafeninfrastruktur in Taman bei Drohnenangriff beschädigt
Im Hafen Taman im Gebiet Krasnodar ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff die Hafeninfrastruktur beschädigt worden. Dies teilt die Südliche Transportstaatsanwaltschaft mit. Es gibt Verletzte, zudem wurde die Hafeninfrastruktur beschädigt. Die Transportstaatsanwaltschaft in Noworossijsk überwacht laut der Behörde die Arbeit der Sicherheitskräfte und anderer zuständiger Stellen am Einsatzort sowie die Wahrung der Rechte der Beschäftigten des Hafenbetriebs.
Gantschew: Ukrainische Lage am Frontabschnitt Kupjansk verschlechert sich
Die Lage des ukrainischen Militärs am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich rasch. Das berichtet Witali Gantschew, der russische Verwaltungschef des Gebietes Charkow. Während einer Pressekonferenz erklärte er nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:
"Am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich die Situation für die Streitkräfte der Ukraine weiterhin rapide. Die russische Armee behält die Initiative, führt ihre Offensive fort und erweitert sukzessive ihre Kontrollzone. Für die ukrainische Seite wird die Lage an diesem Frontabschnitt immer schwieriger, was inzwischen nicht nur russische, sonder auch ukrainische Quellen einräumen."
Gantschew betonte, dass Russlands Streitkräfte allein im Juli 13 Ortschaften im Gebiet befreit hätten. Gegenwärtig rücke die russische Armee bei Kupjansk am Unterlauf des Flusses Oskol in Richtung Borowaja sowie im Norden des Gebietes bei Bely Kolodes vor. Zudem erschwerten russische Drohnenpiloten durch ihre Angriffe auf ukrainische Transporte über die Zufahrtswege aus Poltawa und Sumy nach Charkow die Versorgung der ukrainischen Truppen.
Miroschnik: Ukraine setzt zunehmend Antipersonenminen gegen Zivilisten ein
Nach Angaben des russischen Sonderbotschafters Rodion Miroschnik setzen die ukrainischen Streitkräfte zunehmend verschiedene Arten von Munition zur Fernverminung ziviler Gebiete ein. Er sagte gegenüber RIA Nowosti:
"Das ist bei Weitem nicht die einzige neue Antipersonenmine, die von der Ukraine unter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht eingesetzt wird. Sie wird in erster Linie gegen die Zivilbevölkerung verwendet. Vermint werden Orte, die von vielen Zivilisten, darunter auch Kindern, besucht werden."
Nach seinen Angaben nehme die Zahl der eingesetzten Minentypen wöchentlich zu. Besonders betroffen sei das Gebiet Cherson. Inzwischen seien auch in der Lugansker Volksrepublik neue Arten von Antipersonenminen festgestellt worden. Miroschnik wies zudem darauf hin, dass die Ukraine im Jahr 2025 ihren Austritt aus der Ottawa-Konvention angekündigt hat, welche die Herstellung und den Einsatz von Antipersonenminen verbietet.
LVR: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Bei einer Drohnenattacke der Ukraine auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Lkw-Fahrer getötet worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt, wie der Republikchef Leonid Passetschnik mitteilte. Demnach griff eine Drohne am frühen Morgen einen zivilen Lastkraftwagen auf der Straße in Richtung Altschewsk an.
Passetschnik berichtet weiter, dass außerdem zwei Zivilisten bei einem Drohnenangriff nahe einem Geschäft sowie bei einem Angriff auf ein Fahrzeug im Bezirk Kremennaja verletzt worden seien. In Troizkoje wurde darüber hinaus ein 65-jähriger Mann verletzt, als eine Drohne ein Auto traf.
In der Stadt Lugansk selbst wurden zwei Lastwagen, ein Parkplatz und ein Kommunalfahrzeug beschädigt. Laut dem Republikchef hätten die russische Luftabwehr sowie mobile Feuergruppen innerhalb von 24 Stunden mehr als 40 Luftziele vom Himmel geholt.
Dorf im Gebiet Saporoschje unter ukrainischem Beschuss – eine Tote
Kiews Militär hat bei einem Artillerieangriff auf das Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Saporoschje eine Zivilistin getötet. Das berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. In einer Meldung auf Telegram schreibt er:
"Im Dorf Blagoweschtschenka des Gemeindekreises Kamenka-Dneprowskaja haben Kiews Militante einen massiven Artillerieangriff gegen Wohngebiete unternommen. Durch den Beschuss kam eine Einheimische ums Leben."
Balizki fügte hinzu, dass außerdem das Gebäude des dörflichen Kindergartens unter Beschuss genommen worden sei. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich darin keine Kinder, auch unter den 15 Mitarbeitern wurde niemand verletzt. Das Gebäude erlitt allerdings erhebliche Beschädigungen.
Nach Explosionen in der Ukraine: Polen lässt Kampfjets aufsteigen
Es war eine unruhige Nacht in Osteuropa: In mehreren ukrainischen Städten waren Explosionen zu hören, Polen schickte vorsorglich Kampfflugzeuge in die Luft. Im polnischen Luftraum tauchte zudem ein unbekanntes Objekt auf, das jedoch schnell wieder vom Radar verschwand.
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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge hat die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 195 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und vier Autos verloren.
Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen, wobei Kiews Militär bis zu 220 Kämpfer verlor. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.
Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Position. Die Ukraine verlor an dem entsprechenden Frontabschnitt bis zu 155 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 31 Autos.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 350 Soldaten. Zudem wurden vier gepanzerte Fahrzeuge und elf Autos zerstört.
Die Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihren Vormarsch gegen die ukrainische Verteidigung fort, wobei Kiews Militär über 375 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Geschütz verlor.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren die ukrainischen Streitkräfte bis zu 40 Soldaten. Elf Autos und eine Eloka-Anlage wurden zudem zerstört.
Russische Luft- und Artillerieangriffe trafen Objekte der ukrainischen Militärinfrastruktur an 143 Orten, wobei unter anderem die Abschussanlage eines Luftabwehrkomplexes vom Typ Petschora zerstört wurde. Die russische Luftabwehr fing ihrerseits entlang der gesamten Frontlinie 13 Lenkgleitbomben, zwei HIMARS-Geschosse und 712 Starrflügler-Drohnen ab.
Russlands Streitkräfte befreien vier weitere Orte
Die russische Armee hat insgesamt vier weitere Ortschaften in den Gebieten Charkow und Sumy sowie in der Donezker Volksrepublik befreit. Russlands Verteidigungsministerium berichtet dazu:
"Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Jurtschenkowo im Gebiet Charkow, sowie Mogriza und Malaja Slobodka im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht."
Weiteren Angaben der Behörde zufolge befreiten Einheiten des Truppenverbands Mitte die Ortschaft Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik.
Ukrainische Angriffe töten und verwunden Zivilisten im Gebiet Saporoschje
Ein Zivilist ist bei den ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, insgesamt acht weitere wurden verwundet. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Im Gemeindekreis Kuibyschew hat der Gegner an der Einfahrt zum Dorf Smirnowo mit einer Drohne einen Pkw angegriffen: Leider ist eine Person an Ort und Stelle gestorben, eine zweite wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingewiesen."
Balizki meldete weiter, dass drei weitere Personen am gleichen Ort durch einen Drohnenangriff auf einen Kleinbus verletzt wurden. Zwei weitere Insassen eines Pkws wurden im Gemeindekreis Akimowka verletzt. Bei Angriffen gegen Wohnhäuser in den Dörfern Winogradnoje und Schiroki Lan wurden ebenfalls zwei Menschen verwundet.
Durchsuchungen in zahlreichen ukrainischen Wehrämtern
Über 100 Wehrämter in der Ukraine werden im Rahmen der so genannten Operation "Saubere Einberufung" durchsucht. Dies berichtet das staatliche Ermittlungsbüro des Landes. Die Behörde kündigte an, dass vor allem Fälle der Freilassung von Rekruten gegen Geld sowie Misshandlungen und Folter von Wehrpflichtigen untersucht werden sollen.
Zuvor hatte das ukrainische Verteidigungsministerium am 17. Juni Untersuchungen in Wehrämtern angekündigt, nachdem es Berichte über Misshandlungen, Einschüchterungen und illegale Festnahmen von Wehrpflichtigen in Odessa gegeben hatte. Am 21. Juli sagte der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko, dass zwischen Dezember 2025 und Juni 2026 insgesamt 208 Fälle von Gesetzesbruch durch ukrainische Wehrämter festgestellt worden seien.
Im Internet kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, auf denen Angehörige der ukrainischen Musterungsbehörden Männer zusammenschlagen und gewaltsam verschleppen. Wehrpflichtige versuchen, sich der Mobilmachung durch Flucht oder Verstecken zu entziehen, auch der gewaltsame Widerstand durch Brandstiftungen in Wehrämtern nimmt zu.
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischen Angriffen getötet
Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 59 Mal unter Einsatz von Drohnen und Mehrfachraketenwerfern angegriffen. Dies berichtet der Interimsgouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Bei den Angriffe sei eine Person ums Leben gekommen, so Schuwajew weiter:
"Bei einem terroristischen Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Krasnaja Jaruga ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Mein aufrichtiges Beileid gilt seinen Hinterbliebenen. In Belgorod und im Kreis Schebekino wurden zwei Menschen verwundet, darunter ein Kind."
Schuwajew fügte hinzu, dass das verwundete Kind, ein 15-jähriger Junge, mittelschwere Verletzungen erlitten habe und in ein Krankenhaus eingewiesen worden sei.
"Das ist ein Ultimatum" – Lawrow weist westliche Forderungen zu Waffenruhe zurück
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, terroristische Methoden der Ukraine zur weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland zu nutzen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Russlands Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes in der vergangenen Nacht zahlreiche militärische Ziele in der Ukraine angegriffen. Bei den Attacken kamen land-, luft- und seegestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium meldet dazu:
"Es wurden militärische Flugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, militärische Telekommunikations- und Logistikzentren in den Städten Kiew und Lwow sowie in den Gebieten Iwano-Frankowsk, Schitomir, Rowno, Winniza und Dnjepropetrowsk getroffen."
Nach Angaben der Behörde dienten die Ziele unter anderem zur Herstellung und Lagerung von Raketen und Drohnen sowie zur Luftüberwachung.
Zudem seien im Hafen von Odessa und den umliegenden Gewässern insgesamt drei Frachtschiffe getroffen worden, die Waffen und militärische Güter transportiert hätten.
Russland fängt in der Nacht über 250 ukrainische Drohnen ab
Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 258 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Pensa, Rostow, Tambow, Krasnodar, der Krim, der Teilrepublik Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
29.07.2026 22:00 Uhr
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