Kiew im Visier: Russland startet neue Angriffswelle auf strategische Ziele

In der Nacht auf Montag hat Russland einen neuen, groß angelegten Angriff auf Kiew und die umliegenden Regionen durchgeführt. Einigen Online-Beobachtern zufolge wurde bei dem Angriff auch ein Wartungszentrum für das S-300-Luftabwehrsystem getroffen. Das russische Verteidigungsministerium gab auch dieses Mal an, sein "massiver" Fernangriff habe sich gegen "militärisch-industrielle Anlagen und die Energieinfrastruktur" in der Region Kiew gerichtet.

Die ukrainische Seite betont hingegen, dass der Angriff vor allem zivile Infrastruktur und Wohngebiete getroffen habe. Dem widerspricht der Charakter der Angriffsfolgen: Neben einem heftigen Brand ereigneten sich auch zahlreiche Sekundärexplosionen, vor allem im Kiewer Vorort Wischnjowoje, wo sich das oben angesprochene Wartungszentrum befindet.

In einigen online kursierenden Aufnahmen soll das Versagen mehrerer ukrainischer Patriot-PAC-2/3-Flugabwehrraketen zu sehen sein. Diese Raketen stürzten offenbar kurz nach dem Start ab, schlugen in der Stadt ein und verursachten Schäden an der Infrastruktur.

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